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Affäre mit Arbeitskollege, jetzt Funkstille

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116232
  • Datum Start Datum Start
Und ich hätte einfach die Klappe halten sollen, nicht mich einer Kollegin anvertrauen.

Warum hast du das denn getan?
Ihr hattet vor der Eskalation doch Diskretion vereinbart.

Und dann erzählst du das ausgerechnet einer Kollegin?
Ehrlich, lass das lieber sein mit Affären am Arbeitsplatz.

Und dann kriegst du noch eine Krise und jetzt wissen alle Bescheid.

Ja, das ist wirklich maximal doof gelaufen und du bist ganz und gar nicht unschuldig daran.
 
Du hast dich sehr ungeschickt und nicht ehrlich verhalten aber im Team solltest du bleiben.
Wirklich? Jetzt bin ich doch eh das Gespött. Alle sind nett zu mir, aber wer weiß, was geredet wird. Andererseits... ihr wisst nicht, was in den Apotheken hinter den Kulissen so los ist. Da ist meine Geschichte im Vergleich noch harmlos. Es weiß ja auch keiner, dass wir uns getroffen haben, nur Rumschreiben und Telefonieren ist ja noch nichts skandalöses.
Diesem Mann hättest du gar nix berichten sollen.
Ja, das mag stimmen. Kann ich jetzt aber auch nicht rückgängig machen.
Die Chefin half dir...also halte zur Chefin und vergiss diesen Mann.
Ich halte immer zu meiner Chefin und meinem Team. Ich hab auch alle immer vor ihm in Schutz genommen.
 
Richtig, denn das was die Chefin und die Kolleginnen interessieren könnte ist keineswegs "dirty talk". Die Kommunikation beinhaltet ja vielmehr, dass vertrauliche Gespräche zwischen TE und den Kolleginnen / der Chefin beschrieben wurden. Das ist schon mal ein Kündigungsgrund.
Finde ich jetzt sehr überdramatisch. Ich hab ihm lediglich gesagt, dass die Chefin mit mir gesprochen hat, weil ich halt an dem Tag die erste Stunde geweint habe (danach habe ich übrigens normal weiter gearbeitet!).
Genaue Inhalte des Gesprächs hab ich ihm nicht mitgeteilt. Und dass Kollegen zur Chefin sind ist auch kein Staatsgeheimnis, war offensichtlich und hat die Chefin im Kündigungsgespräch auch ihm gesagt. Somit hab ich nicht wirklich was internes ausgeplaudert.
Dann kommt noch dazu, dass dies teilweise verfälscht wurde und die Kolleginnen / die Chefin nicht wahrheitsgetreu dargestellt wurden. Das gibt dem Mann, wenn er es denn nutzen will, richtig gutes Futter.
Ich hab nichts verfälscht, nur mich selbst etwas außen vor gelassen. Es sollte nicht so aussehen, als hätte ich aktiv daran mitgewirkt, dass er gekündigt wird. Das war übrigens auch nicht meine Absicht. Ich war zwar froh, aber wäre auch schon froh gewesen, wenn ihm nur mal eine ordentliche Standpauke gehalten worden wäre (um ihm zu sagen, dass er sich uns gegenüber nicht so respektlos verhalten kann).
Des Weiteren hat die TE dargelegt, dass ihr Interesse war, ihm das Gefühl zu geben, sie mag ihn. Daher hat sie ihn aktiv nach der Kündigung angeschrieben und dort Internes preisgegeben, was sie in ein scheinbar gutes Licht und Chefin und Kolleginnen in ein schlechtes rücken soll.
Ganz falsch analysiert. Ziel war es, mich gut darzustellen und niemand anderen schlecht, sondern ihm zu zeigen, dass er an seiner Situation ganz alleine Schuld ist. Dass er mit dem Feuer gespielt hat und sich nicht wundern soll, wenn er sich nun verbrannt hat. Das hab ich natürlich möglichst vorsichtig ihm nahe gelegt, mit Rücksicht auf seine Gefühle. Aber dass meine Kolleginnen zu mir halten kann er mir nicht schlecht auslegen.
Die einzige, die sich damit disqualifiziert, ist die TE selbst, die es aber nicht begreift. Erst um Hilfe rufen, das Opfer spielen und dann den 'Täter' aktiv kontaktieren, um ihm zu sagen, man mag ihn ja so und die Chefin hätte aufgrund (falschen) Aussagen der Kolleginnen so gehandelt. Sie sei ja nur 'traurig' gewesen, weil sie nicht wusste ob er sie wirklich mag.....
Ein klärendes Gespräch führen zu wollen und nicht im Streit auseinander gehen zu wollen ist glaub ich ein normales menschliches Bedürfnis. Und es sollte nach allem, was ich geschrieben habe klar sein, dass er nicht wegen mir gekündigt wurde, sondern wegen anderer Umstände und die Sache zwischen mir und ihm nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Mit all dem macht sie sich selbst beim herzlichsten Gutmenschen unglaubwürdig und es wäre eine natürliche Konsequenz zu entscheiden, dass sie Unruhe ins Team bringt und daher leider nicht bleiben kann.
Ja gut, dann bin ich gespannt, ob das demnächst so entschieden wird. Nachdem ich immer gute Arbeit leiste, für Kollegen einspringe, mich immer kollegial und freundlich verhalte. Mich kann nach allem, was ich die letzten Jahre durchgemacht habe, eh nichts mehr schockieren. Ich weiß ja, dass alle die hier mitlesen, sich insgeheim wünschen, dass alles sich für mich zum Schlechten wendet, ich bei jedem in Ungnade falle und am besten noch gekündigt werde. Ist einfach spannender sowas zu hören, vielleicht wenn das eigene Leben inhaltslos geworden ist, so dass man für andere das Unglück heraufbeschwören muss.
Aber es ist mir egal. Ich hab genug Schmerz und Enttäuschung ertragen müssen und Ablehnung, schon in jungen Jahren, mehr als sich die meisten hier vorstellen können. Und jetzt wird es eh wieder heißen, dass ich nur das Opfer spiele. Es steht wohl fest, dass, egal, was ich hier schreibe, ich in euren Augen die Schlechte bin, diejenige, die Fehler gemacht hat, die immer nur sich falsch verhält und am liebsten würde ich mir selbst Schmerzen zufügen, selbst starke Schmerzen, wenn ich wüsste, dass ich danach wieder rein bin mit allem.
Ist ja auch egal, mir ist alles egal geworden. Denkt über mich, was ihr wollt.
 
In kurzer Zeit wird die Story auf deiner Arbeit vergessen sein.
Es wird vermutlich keiner mehr darüber reden.
Die Leute sind mit ihrem eigenen Leben und Problemen beschäftigt.
Wäre traumhaft, wenn das so geschieht. Ein bisschen Drama und so ist ja mal ok, das kann ein Team schon verkraften (meiner Meinung nach, außerdem ist der Auslöser für das Drama ja jetzt weg), abee halt nicht dauerhaft. Irgendwann muss auch wieder Normalität einkehren.
 
Ich weiß ja, dass alle die hier mitlesen, sich insgeheim wünschen, dass alles sich für mich zum Schlechten wendet, ich bei jedem in Ungnade falle und am besten noch gekündigt werde. Ist einfach spannender sowas zu hören
Ne. Die meisten haben sich gewünscht, dass du ihn nach dem ersten Block ignorierst und rein gar nichts "Spannendes" mehr passiert. Aber du hast dich ins Drama gestürzt und man muss dabei zusehen und hoffen, dass du daraus lernst. Halt die Füße still. Sollte noch was kommen, entschuldige dich eben bei den Kolleginnen. Kontaktiere ihn auf gar keinen Fall erneut.
 
Ich weiß ja, dass alle die hier mitlesen, sich insgeheim wünschen, dass alles sich für mich zum Schlechten wendet, ich bei jedem in Ungnade falle und am besten noch gekündigt werde. Ist einfach spannender sowas zu hören, vielleicht wenn das eigene Leben inhaltslos geworden ist, so dass man für andere das Unglück heraufbeschwören muss.
Aber es ist mir egal. Ich hab genug Schmerz und Enttäuschung ertragen müssen und Ablehnung, schon in jungen Jahren, mehr als sich die meisten hier vorstellen können. Und jetzt wird es eh wieder heißen, dass ich nur das Opfer spiele. Es steht wohl fest, dass, egal, was ich hier schreibe, ich in euren Augen die Schlechte bin, diejenige, die Fehler gemacht hat, die immer nur sich falsch verhält und am liebsten würde ich mir selbst Schmerzen zufügen, selbst starke Schmerzen, wenn ich wüsste, dass ich danach wieder rein bin mit allem.

Liebe TE,
nach Lesen des gesamten Fadens und des o.g. Zitates frage ich mich wirklich, wie Du Dich selbst gegenwärtig als emotional gefestigt und stabil einschätzen kannst und warum Du eine Psychotherapie für Dich ausschließt.

Ich glaube wirklich, dass niemand hier Dich unglücklich, gekündigt und am Boden sehen möchte. Wie kommst Du darauf, dass Dich hier alles als "die Schlechte" sehen, die immer alles falsch macht?
Ehrlich gesagt beschleicht mich das Gefühl, dass das vorrangig Dein eigenes Selbstbild ist, das hier in diesen Zeilen durchschlägt.

Du hast eine traumatische Beziehung mit seelischer und körperlicher Gewalt hinter Dir.
Es ist eine großartige Leistung, dass Du Dich aus dieser Beziehung endgültig lösen konntest.
Aber liebe @MondNeptun : solche Beziehungen machen etwas mit Dir!
Wenn Du 3,5 Jahre wie Dreck behandelt wirst, glaubst Du irgendwann, dass Du Dreck bist.
Und genau das macht Dich nach so einer Beziehung anfällig für Ar$chloch-Typen, die nur wenig besser sind, als Dein Ex. Wenn Dir plötzlich ein Typ was Nettes sagt - dass er Dich lustig, interessant, sexy findet - freut sich ein Teil in Dir so sehr, etwas Wertschätzendes zu hören, dass alle Schutzmechanismen, jedes Misstrauen versagen. Wer könnte Dir auch verübeln, dass Du Dich endlich mal gesehen und gewertschätzt fühlen möchtest?
Im Laufe der Geschichte mit diesem Ex-Kollegen hast Du glaube ich schon an der einen oder anderen Stelle ein ungutes Bauchgefühl gehabt...und es trotzdem nicht geschafft, selbstbewusst für Dich einzustehen und einen klaren Cut zu machen.

Du hast bereits so viel geschafft: Ich würde mir sehr für Dich wünschen, dass irgendwann tief in Dir drin ankommt, dass Du ein liebenswerter und wertvoller Mensch bist. Der sich abgrenzen darf, wenn ihm Menschen und/oder Situationen nicht guttun. Und genau dafür kann Therapie äußerst hilfreich sein.

Ich glaube, hier in Deinem Faden haben viele Menschen mit viel Lebenserfahrung mitgelesen. Menschen, die selbst in üblen Beziehungen waren. Menschen, die seelische und körperliche Gewalt erfahren haben. Menschen, die in Therapie waren und/oder sind.
Diese Menschen haben vorausgesehen, dass Dein Ex-Kollege Dir nicht guttun wird. Haben Dich in Gefahr gesehen.
Du bist in eine sehr unangenehme Situation mit diesem Typen geraten. Nur, weil die Eine oder Andere das befürchtet hat, heißt das aber um Gottes Willen nicht, dass sich hier irgendjemand darüber freut, dass das passiert ist.
Hinterher ist man immer schlauer und Lernerfahrungen gehören zum Leben auch dazu.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute!
 
Niemand hier sieht dich schlecht und wünscht dir was Schlechtes.
Ich vermute du bist ein gutherziger Mensch und eine fleißige und gute Arbeitskraft.

Du hast dich selber vor ihm nicht geschützt und du hast die Gefahr von diesem psychisch kranken Deppen unterschätzt.

Es ist naiv zu glauben, dass er dir jetzt nix Böses will.. wenn er ein paar nette Worte vorheuchelt .

Es war ein Fehler mit ihm nochmal zu reden und dich mit ihm versöhnen zu wollen .
Er würde dich immer wieder verletzen.

Die User und ich waren schockiert....das du ihm vielleicht nochmal in das offene Messer rennen würdest, weil du an seine Lügen glaubst.

Es gibt Fehler, welche man einem Menschen verzeihen sollte...aber nicht bei solch einem Psychopathen wie hier wie in diesem Krimi.

Suche dir einen besseren Mann.
 

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