Richtig, denn das was die Chefin und die Kolleginnen interessieren könnte ist keineswegs "dirty talk". Die Kommunikation beinhaltet ja vielmehr, dass vertrauliche Gespräche zwischen TE und den Kolleginnen / der Chefin beschrieben wurden. Das ist schon mal ein Kündigungsgrund.
Finde ich jetzt sehr überdramatisch. Ich hab ihm lediglich gesagt, dass die Chefin mit mir gesprochen hat, weil ich halt an dem Tag die erste Stunde geweint habe (danach habe ich übrigens normal weiter gearbeitet!).
Genaue Inhalte des Gesprächs hab ich ihm nicht mitgeteilt. Und dass Kollegen zur Chefin sind ist auch kein Staatsgeheimnis, war offensichtlich und hat die Chefin im Kündigungsgespräch auch ihm gesagt. Somit hab ich nicht wirklich was internes ausgeplaudert.
Dann kommt noch dazu, dass dies teilweise verfälscht wurde und die Kolleginnen / die Chefin nicht wahrheitsgetreu dargestellt wurden. Das gibt dem Mann, wenn er es denn nutzen will, richtig gutes Futter.
Ich hab nichts verfälscht, nur mich selbst etwas außen vor gelassen. Es sollte nicht so aussehen, als hätte ich aktiv daran mitgewirkt, dass er gekündigt wird. Das war übrigens auch nicht meine Absicht. Ich war zwar froh, aber wäre auch schon froh gewesen, wenn ihm nur mal eine ordentliche Standpauke gehalten worden wäre (um ihm zu sagen, dass er sich uns gegenüber nicht so respektlos verhalten kann).
Des Weiteren hat die TE dargelegt, dass ihr Interesse war, ihm das Gefühl zu geben, sie mag ihn. Daher hat sie ihn aktiv nach der Kündigung angeschrieben und dort Internes preisgegeben, was sie in ein scheinbar gutes Licht und Chefin und Kolleginnen in ein schlechtes rücken soll.
Ganz falsch analysiert. Ziel war es, mich gut darzustellen und niemand anderen schlecht, sondern ihm zu zeigen, dass er an seiner Situation ganz alleine Schuld ist. Dass er mit dem Feuer gespielt hat und sich nicht wundern soll, wenn er sich nun verbrannt hat. Das hab ich natürlich möglichst vorsichtig ihm nahe gelegt, mit Rücksicht auf seine Gefühle. Aber dass meine Kolleginnen zu mir halten kann er mir nicht schlecht auslegen.
Die einzige, die sich damit disqualifiziert, ist die TE selbst, die es aber nicht begreift. Erst um Hilfe rufen, das Opfer spielen und dann den 'Täter' aktiv kontaktieren, um ihm zu sagen, man mag ihn ja so und die Chefin hätte aufgrund (falschen) Aussagen der Kolleginnen so gehandelt. Sie sei ja nur 'traurig' gewesen, weil sie nicht wusste ob er sie wirklich mag.....
Ein klärendes Gespräch führen zu wollen und nicht im Streit auseinander gehen zu wollen ist glaub ich ein normales menschliches Bedürfnis. Und es sollte nach allem, was ich geschrieben habe klar sein, dass er nicht wegen mir gekündigt wurde, sondern wegen anderer Umstände und die Sache zwischen mir und ihm nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Mit all dem macht sie sich selbst beim herzlichsten Gutmenschen unglaubwürdig und es wäre eine natürliche Konsequenz zu entscheiden, dass sie Unruhe ins Team bringt und daher leider nicht bleiben kann.
Ja gut, dann bin ich gespannt, ob das demnächst so entschieden wird. Nachdem ich immer gute Arbeit leiste, für Kollegen einspringe, mich immer kollegial und freundlich verhalte. Mich kann nach allem, was ich die letzten Jahre durchgemacht habe, eh nichts mehr schockieren. Ich weiß ja, dass alle die hier mitlesen, sich insgeheim wünschen, dass alles sich für mich zum Schlechten wendet, ich bei jedem in Ungnade falle und am besten noch gekündigt werde. Ist einfach spannender sowas zu hören, vielleicht wenn das eigene Leben inhaltslos geworden ist, so dass man für andere das Unglück heraufbeschwören muss.
Aber es ist mir egal. Ich hab genug Schmerz und Enttäuschung ertragen müssen und Ablehnung, schon in jungen Jahren, mehr als sich die meisten hier vorstellen können. Und jetzt wird es eh wieder heißen, dass ich nur das Opfer spiele. Es steht wohl fest, dass, egal, was ich hier schreibe, ich in euren Augen die Schlechte bin, diejenige, die Fehler gemacht hat, die immer nur sich falsch verhält und am liebsten würde ich mir selbst Schmerzen zufügen, selbst starke Schmerzen, wenn ich wüsste, dass ich danach wieder rein bin mit allem.
Ist ja auch egal, mir ist alles egal geworden. Denkt über mich, was ihr wollt.