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Affäre mit Arbeitskollege, jetzt Funkstille

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116232
  • Datum Start Datum Start
Ja stimmt eigentlich. Wir sind ja alle erwachsen auf der Arbeit. Selbst wenn die da was lesen, mein Gott. Dann lesen die das halt. Deshalb bin ich kein schlechterer Mensch und meine Chefin wird mich wegen "Dirty Talk" mit einem Exkollegen nicht rauswerfen. Zumal ich es dank moderner Technik wie KI jederzeit so darstellen kann, als hätte er das manipuliert und ich das alles nicht geschrieben, bzw als hätte er es ausgeschmückt.

Wie du erkennen kannst ist das Hauptproblem hier, dass du dazu neigst, viel zu viel Information schriftlich zur Verfügung zu stellen. Beim gesprochenen Wort kann man sich immer leicht raus reden, dass dies so nie gesagt wurde, sondern einfach falsch interpretiert. Lernst du daraus für die Zukunft? Mir fällt es schwer dies zu glauben, da du ja weiterhin schriftlich mit ihm kommuniziert hast. Auch nachdem du dir 'Hilfe' auf der Arbeit erbeten hast.

Sehr unklug von dir, nachdem die helfende Hand gereicht wurde, ihn wieder ohne Not schriftlich zu kontaktieren. Steh doch einfach mal zu deinen Entscheidungen und verhalte dich souverän.
 
Ich mag jetzt nicht alles nachlesen, aber was steht denn in den Chats? Datenschutzverletzungen, Verleumdung, Lästereien? Oder ist es nur euer Sexgedöns?
Sollte es nur letztes sein - wegen sowas lässt man sich doch nicht nochmal auf den Spinner ein. Selbst wenn er die veröffentlichten würde, es wäre vielleicht hart peinlich, ja. Aber doch nichts, womit man dir was Geschäftsschädigendes anhängen könnte.
 
Das ist etwas, das ich absolut nicht kapiere.
Laß das bloß weder Deine Kollegen noch Deine Chefin wissen.
Sonst buchst Du vielleicht auch bald ein Ticket.

Richtig, denn das was die Chefin und die Kolleginnen interessieren könnte ist keineswegs "dirty talk". Die Kommunikation beinhaltet ja vielmehr, dass vertrauliche Gespräche zwischen TE und den Kolleginnen / der Chefin beschrieben wurden. Das ist schon mal ein Kündigungsgrund. Dann kommt noch dazu, dass dies teilweise verfälscht wurde und die Kolleginnen / die Chefin nicht wahrheitsgetreu dargestellt wurden. Das gibt dem Mann, wenn er es denn nutzen will, richtig gutes Futter.

Des Weiteren hat die TE dargelegt, dass ihr Interesse war, ihm das Gefühl zu geben, sie mag ihn. Daher hat sie ihn aktiv nach der Kündigung angeschrieben und dort Internes preisgegeben, was sie in ein scheinbar gutes Licht und Chefin und Kolleginnen in ein schlechtes rücken soll.

Die einzige, die sich damit disqualifiziert, ist die TE selbst, die es aber nicht begreift. Erst um Hilfe rufen, das Opfer spielen und dann den 'Täter' aktiv kontaktieren, um ihm zu sagen, man mag ihn ja so und die Chefin hätte aufgrund (falschen) Aussagen der Kolleginnen so gehandelt. Sie sei ja nur 'traurig' gewesen, weil sie nicht wusste ob er sie wirklich mag.....

Mit all dem macht sie sich selbst beim herzlichsten Gutmenschen unglaubwürdig und es wäre eine natürliche Konsequenz zu entscheiden, dass sie Unruhe ins Team bringt und daher leider nicht bleiben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast dich sehr ungeschickt und nicht ehrlich verhalten aber im Team solltest du bleiben.
Diesem Mann hättest du gar nix berichten sollen.

Die Chefin half dir...also halte zur Chefin und vergiss diesen Mann.
 
Und ich hätte einfach die Klappe halten sollen, nicht mich einer Kollegin anvertrauen.

Warum hast du das denn getan?
Ihr hattet vor der Eskalation doch Diskretion vereinbart.

Und dann erzählst du das ausgerechnet einer Kollegin?
Ehrlich, lass das lieber sein mit Affären am Arbeitsplatz.

Und dann kriegst du noch eine Krise und jetzt wissen alle Bescheid.

Ja, das ist wirklich maximal doof gelaufen und du bist ganz und gar nicht unschuldig daran.
 
Du hast dich sehr ungeschickt und nicht ehrlich verhalten aber im Team solltest du bleiben.
Wirklich? Jetzt bin ich doch eh das Gespött. Alle sind nett zu mir, aber wer weiß, was geredet wird. Andererseits... ihr wisst nicht, was in den Apotheken hinter den Kulissen so los ist. Da ist meine Geschichte im Vergleich noch harmlos. Es weiß ja auch keiner, dass wir uns getroffen haben, nur Rumschreiben und Telefonieren ist ja noch nichts skandalöses.
Diesem Mann hättest du gar nix berichten sollen.
Ja, das mag stimmen. Kann ich jetzt aber auch nicht rückgängig machen.
Die Chefin half dir...also halte zur Chefin und vergiss diesen Mann.
Ich halte immer zu meiner Chefin und meinem Team. Ich hab auch alle immer vor ihm in Schutz genommen.
 
Richtig, denn das was die Chefin und die Kolleginnen interessieren könnte ist keineswegs "dirty talk". Die Kommunikation beinhaltet ja vielmehr, dass vertrauliche Gespräche zwischen TE und den Kolleginnen / der Chefin beschrieben wurden. Das ist schon mal ein Kündigungsgrund.
Finde ich jetzt sehr überdramatisch. Ich hab ihm lediglich gesagt, dass die Chefin mit mir gesprochen hat, weil ich halt an dem Tag die erste Stunde geweint habe (danach habe ich übrigens normal weiter gearbeitet!).
Genaue Inhalte des Gesprächs hab ich ihm nicht mitgeteilt. Und dass Kollegen zur Chefin sind ist auch kein Staatsgeheimnis, war offensichtlich und hat die Chefin im Kündigungsgespräch auch ihm gesagt. Somit hab ich nicht wirklich was internes ausgeplaudert.
Dann kommt noch dazu, dass dies teilweise verfälscht wurde und die Kolleginnen / die Chefin nicht wahrheitsgetreu dargestellt wurden. Das gibt dem Mann, wenn er es denn nutzen will, richtig gutes Futter.
Ich hab nichts verfälscht, nur mich selbst etwas außen vor gelassen. Es sollte nicht so aussehen, als hätte ich aktiv daran mitgewirkt, dass er gekündigt wird. Das war übrigens auch nicht meine Absicht. Ich war zwar froh, aber wäre auch schon froh gewesen, wenn ihm nur mal eine ordentliche Standpauke gehalten worden wäre (um ihm zu sagen, dass er sich uns gegenüber nicht so respektlos verhalten kann).
Des Weiteren hat die TE dargelegt, dass ihr Interesse war, ihm das Gefühl zu geben, sie mag ihn. Daher hat sie ihn aktiv nach der Kündigung angeschrieben und dort Internes preisgegeben, was sie in ein scheinbar gutes Licht und Chefin und Kolleginnen in ein schlechtes rücken soll.
Ganz falsch analysiert. Ziel war es, mich gut darzustellen und niemand anderen schlecht, sondern ihm zu zeigen, dass er an seiner Situation ganz alleine Schuld ist. Dass er mit dem Feuer gespielt hat und sich nicht wundern soll, wenn er sich nun verbrannt hat. Das hab ich natürlich möglichst vorsichtig ihm nahe gelegt, mit Rücksicht auf seine Gefühle. Aber dass meine Kolleginnen zu mir halten kann er mir nicht schlecht auslegen.
Die einzige, die sich damit disqualifiziert, ist die TE selbst, die es aber nicht begreift. Erst um Hilfe rufen, das Opfer spielen und dann den 'Täter' aktiv kontaktieren, um ihm zu sagen, man mag ihn ja so und die Chefin hätte aufgrund (falschen) Aussagen der Kolleginnen so gehandelt. Sie sei ja nur 'traurig' gewesen, weil sie nicht wusste ob er sie wirklich mag.....
Ein klärendes Gespräch führen zu wollen und nicht im Streit auseinander gehen zu wollen ist glaub ich ein normales menschliches Bedürfnis. Und es sollte nach allem, was ich geschrieben habe klar sein, dass er nicht wegen mir gekündigt wurde, sondern wegen anderer Umstände und die Sache zwischen mir und ihm nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Mit all dem macht sie sich selbst beim herzlichsten Gutmenschen unglaubwürdig und es wäre eine natürliche Konsequenz zu entscheiden, dass sie Unruhe ins Team bringt und daher leider nicht bleiben kann.
Ja gut, dann bin ich gespannt, ob das demnächst so entschieden wird. Nachdem ich immer gute Arbeit leiste, für Kollegen einspringe, mich immer kollegial und freundlich verhalte. Mich kann nach allem, was ich die letzten Jahre durchgemacht habe, eh nichts mehr schockieren. Ich weiß ja, dass alle die hier mitlesen, sich insgeheim wünschen, dass alles sich für mich zum Schlechten wendet, ich bei jedem in Ungnade falle und am besten noch gekündigt werde. Ist einfach spannender sowas zu hören, vielleicht wenn das eigene Leben inhaltslos geworden ist, so dass man für andere das Unglück heraufbeschwören muss.
Aber es ist mir egal. Ich hab genug Schmerz und Enttäuschung ertragen müssen und Ablehnung, schon in jungen Jahren, mehr als sich die meisten hier vorstellen können. Und jetzt wird es eh wieder heißen, dass ich nur das Opfer spiele. Es steht wohl fest, dass, egal, was ich hier schreibe, ich in euren Augen die Schlechte bin, diejenige, die Fehler gemacht hat, die immer nur sich falsch verhält und am liebsten würde ich mir selbst Schmerzen zufügen, selbst starke Schmerzen, wenn ich wüsste, dass ich danach wieder rein bin mit allem.
Ist ja auch egal, mir ist alles egal geworden. Denkt über mich, was ihr wollt.
 

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