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Ärger Krankenversicherung wegen 3 Frauenärzten?

Luna_New

Aktives Mitglied
Ich habe wie ihr wisst gynäkologische Probleme und in Folge dessen 3 Frauenärzte konsultiert diesen Monat.
Nun habe ich etwas Angst, dass mich die Versicherung madig macht und es da Ärger gibt.

Frauenarzt 1 war die Vertretung für meinen sonstigen Gyn
Frauenarzt 2: Musste ich in der Stadt aufsuchen, wo ich gerade war
Frauenarzt 3: War nochmal eine andere Meinung

Meint ihr, ich bekomme da Ärger von der Kasse?

Ich weiß auch nicht so richtig, wie es weitergehen soll. Ich sollte eigentlich zur O.P nur nehmen jetzt wieder alle Krankenhäuser keinen mehr auf.
 

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Rose

Urgestein
Es ist dein gutes Recht den Arzt zu wechseln, wenn der dir helfen kann, nicht möchte, dich nicht ernst nimmt.... usw

Ich finde es bewundernswert, wie du für dich kämpfst. Andere wären eingeknickt und würden es hinnehmen.
 

Luna_New

Aktives Mitglied
Es ist dein gutes Recht den Arzt zu wechseln, wenn der dir helfen kann, nicht möchte, dich nicht ernst nimmt.... usw

Ich finde es bewundernswert, wie du für dich kämpfst. Andere wären eingeknickt und würden es hinnehmen.
Rose, du willst nicht wissen, wie ich aussehe (5 kg abgenommen) und wie viele Heulanfälle ich täglich habe. Zumal ich irgendwie in einer Sackgasse bin.

Ich war nun bei insgesamt 3 verschiedenen Frauenärzten. Lediglich 1 (!) wusste was Endometriose ist und meinte bei meinen Beschwerden sofort: Ja, das klingt verdammt nach Endo im Darm. Und vermutlich ist der Darm schon tief infiltirert.
Wie es mir danach ging, muss ich dir nicht sagen.

Ich hatte einen O.P Termin, der wegen Corona nun wieder abgesagt wurde.
Der Chirurg, bei dem ich in Behandlung bin hat mir ganz ungeblümt gesagt, dass man wenn es sich in der Bauchspiegelung bewahrheitet, 30 cm Darm weg schneidet und möglicherweise einen künstlichen Darmausgang legen muss.
Danach habe ich ernsthaft überlegt, was ich mit meinem Leben noch anfangen kann und welchen Sinn das noch alles macht.

Er meinte dann auch: Wenn Sie wählen könnten, was denken Sie, was wäre weniger schlimm? Der Darmausgang oder die Schmerzen?
Ich meinte noch ahnungslos, der Darmausgang. Er meinte dann, er würde sich das überlegen.
Danach war ich ganz im Eimer.

Hab mir jetzt einen Schmerztherapeuten gesucht. Wenigstens da habe ich im Mai einen Termin. Ich hoffe, dass er mir irgendwas starkes verschreibt. Von mir aus auch Oxycodon.

Meine Lebensqualität geht gleich null. Ich kann derzeit so nicht arbeiten gehen und werde mit Sicherheit in der Probezeit rausfliegen. Mein Leben geht gerade sehr den Bach herunter.

Vorwärts geht es auch nicht was die O.P anbelangt.
Mein Termin war in einem Endometriosezentrum, das rektovaginale und Darmendometriose gut operieren kann. Kurz vor dem Termin wurde mir abgesagt.

Ich habe nun eine lange Bettel E-Mail geschrieben, in der ich darum bitte, wegen starker Schmerzen noch irgendwie in die Sprechstunde zu können. Egal wie lange ich warten muss.

Ich nehme 2 mg Dienogest als Pille, um neue Herdbildungen zu vermeiden. Viel bringen tut das noch nicht so viel. Ich bin gerade sehr am Ende.
 

Chichiri

Aktives Mitglied
Also relevant für dich sind zwei Aspekte:

Recht auf freie Arztwahl und das Recht auf eine Zweitmeinung.

"Die Versicherten können unter den zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassenen Ärzten[...] frei wählen." 76 SGB V
und
"Versicherte, bei denen die Indikation zu einem planbaren Eingriff gestellt wird, [...] haben Anspruch darauf, eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung [...] einzuholen." 27b SGB 5

Daher hast du auch das Recht zu einem anderen Arzt zu gehen und dir auch eine Zweitmeinung einzuholen, bzw. wenn du mit einem Arzt fachlich oder menschlich nicht klar kommst, kannst du deinen Arzt wechseln.

Es muss aber dazu gesagt werden, dass Ärztehopping unter bestimmten Umständen strafrechtlich relevant ist. Aber davon gehe ich bei dir nicht aus.
 

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