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Ängste und Sehnsucht nach Hilfe

Ich fühle es so, dass immer, immer jemand da ist, der mit mir geht, der mit mir dabei ist, bei allem, wie bei den religiösen Schriften, wo steht: du bist bei mir, ich bin dir unterstellt, du bist meines Fußes Leuchte, mein Schirm, die schützende Hand über mir, an deiner Seite bin ich behütet und geborgen.."""

Ich empfinde das wirklich, als ob ich einen Reisebegleiter hätte, der stets da ist und mir zuflüstert, wie ich machen soll. Mir gelingt sehr viel, wie Zauberei, ich habe das Gefühl, dieses Geistige, das ich nun bewusst wahrnehme, das ist allwissend, daher kann ich ungeschickt sein, nichts wissen, keine Ahnung von etwas haben und trotzdem wegen dem nicht zittern, Geist weiß schon, wie alles geht und ich bin praktisch der Schüler.
Begonnen hat das alles aber anders, wie bei dir derzeit, fühlte ich mich zuerst wie in einer Achterbahnfahrt, bevor dieses "Wolkenfreie" auftauchte. In vielen Schriften wird das genau beschrieben, ich hatte das Glück, gute Lektüre zu finden, wo ich echt ganz anders darüber denken lernte.
Von wegen arg- arg war es vorher, als ich glaubte, meinte, dachte, ich bin Hilflos.
 
Also sollte ich weniger Dosis nehmen ,oder weg lassen?
Naja sobald ich was ändern mag an den Tabletten dann könnte die Sachen verstärkt werden.
Es könnte gehstörung wieder kommen wie zum Beispiel ,eingeknickte Hüfte oder Linkes Bein was ich nicht steuern könnte
Darüber habe ich oft nachgedacht. Mir haben diese Pillen ganz sicher geholfen, damals, als diese Krise auf ihrem Höhepunkt war, da war dieses Medikament ein Segen und ich bin so froh, dass man es mir verabreichte in der Nervenklinik, in die ich mich mit dem Notarzt bringen ließ.
Angefangen hat dieser Spuk mit spiritisteln, mit Pendeln, mit der Beschäftigung okkulter Experimente.
Vermutlich gabs dann in Folge eine kleine Überforderung meines Verstandes, der konnte das nicht einordnen und drehte dann durch. Das wird etwa so sein, wie wenn man einem Ureinwohner in Papua Neuguinea einen Radio hören lässt, der dreht dann auch durch, oder würde einen Pfeil drauf richten, um dieses Monster zu töten.

Übrigens, ich komme gerade von einem Besuch bei meinen Schwestern, die haben gerade Ferien hier und eine sagte, da blinkt jemand mit der Taschenlampe vom Berg, da ist jemand in Not..ich habe nicht nachgeguckt, sah bloß, sie zog ihre Jacke an und nachher erfuhr ich, dass sie zur Polizei fuhr, die war im kleinen Ort unbesetzt, aber man reiste an von der nächsten Stadt, klopfte im Wochenendhaus meiner Sister und da erst dachte ich, oh, da scheint etwas Ernsteres zu sein und bin schauen gegangen und hab dieses Blinken gesehen und weil ich nicht so kurzsichtig bin, wie die anderen Beiden sah ich sofort, dieses Blinken war ein Teil eines Schornsteins vom Haus gegenüber..... echt peinlich... wirklich, sehr, sehr peinlich...
Normalerweise geht man nachschauen, ob stimmt, was man vermutet, oder?

Was vermuten denn deine Ärzte, was sagen sie, was du hast?
Einstein war Stimmenhörer, Goethe ebenso, da gibts noch viele, zb Shakespeare.

Kannst du erklären, wie es geht, dass man Radio hören kann? Man drückt auf ein Knöpfchen und nimmt etwas wahr, das " in der Luft liegt". Man muss es nur "fangen".
Ich vermute, Stimmenhören ist ähnlich. Man horcht und stellt seine Antennen auf und empfängt, ständig, ununterbrochen, rund um die Uhr, aber irgendwelcher Modus im Kopf kann das ganz gut abschirmen- das hat sicher Sinn. So wie Scheuklappen Sinn machen bei Pferden im Straßenverkehr.

Meiner Meinung nach hat das schon damit zu tun, dass man denkt, das alleine ist wie Antennen ausfahren und hinhorchen. Wer sehr beschäftigt ist und konzentriert, der hat keine Zeit zu denken, der ist am Boden, also in der Realität und somit "gesammelt" im wahrsten Sinn des Wortes, der fliegt nicht herum mit seinen Sinnen in Denke, (im Universum), der steht und feilt zb gerade seine Fingernägel, Hirn abgeschaltet, ganz bei sich und ganz bei der Feile und den Nägeln zb.

Man empfielt Achtsamkeitsübungen, um sich sammeln zu lernen, um diese ununterbrochene Gedankenhörerei zu unterbinden.
Man hat bei einem Orden das Gebot aufgestellt: ora et labora, bete und arbeite, das ist das beste Mittel gegen Rumfliegen in Ängsten und Befürchtungen und Chaos im Kopf.
Unter beten verstehe ich zb. an etwas Liebes denken, wenn schon Antenne ausgefahren, dann höre ich auf Nettes, das interessiert mich, nicht Horror, mit dem beschäftige ich mich nicht. Das Tun in Konzentration ( arbeiten) ist wirklich, wie wenn du dich raushälst, weil du beschäftigt bist, du beteiligst dich nicht am Hören, du bist am TUN.
 
Lieber GH25, nimm mal an, dein ungeordnetes Denken, das dir so viel Sorge macht und Angst, das könnte daher kommen, weil etwas unrund ist körperlich und daher "träumt" dir schlecht, weil es dir nicht richtig gut geht.
Versuche mal all das nachzuahmen, was die machen, denen es gut geht. Koche zb einmal selber, statt dich bekochen zu lassen, geh den selben Beschäftigungen nach, wie deine Mama, übernimm deren Aufgaben im Haushalt, geh viel in die Natur, achte auf deine Gelenke dabei, geh sehr achtsam, dh- passe mal genau auf, welche Bewegungen du alles ausführen musst, um überhaupt vom Fleck zu kommen, apropos Fleck...poliere, reinige etwas, das schmutzig ist, sehr, sehr genau... das wird in Fernost praktiziert, wenn man sich schlecht fühlt, da empfielt ein buddhistischer Orden, knie hin und reinige den Boden unter dir, sehr, sehr, sehr genau...ab einem bestimmten Punkt geht man dann drin auf und spürt regelrecht, dass etwas anders wird, man fühlt sich anders, wenn man etwas mit liebevollster, hingebungsvollster Haltung macht- man schaltet um auf eine andere "Hirnfrequenz", daher, man steigt aus dem Chaos- Zustand aus, im wahrsten Sinn des Wortes, denn zum Hingebungsvollsein brauchts eine andere AUSRICHTUNG. Du wendest deine Aufmerksamkeit auf etwas, das heil macht, heil ist, vom "Unheil" zum Heil gehts dann, wenn du dich mit all dem abgibst und beschäftigst, das gesund ist, gut ist, vorteilhaft ist für dich und dein Wohl.
Ich bin deshalb glücklich, gesund, zufrieden, weil ich jeden Tag etwas dazu beitrage, praktisch dran bleibe an dieser Ausrichtung und mich mit dem anderen, das mir schadet gar nicht viel mehr am "HUT" ( etwas auf dem Kopf ist ein Hut) habe.
Drum, komm zurück zur Normalität, indem du Normales machst.
 
Ich werfe hier mal auch den Begriff der Psychose ein. Kenne ich von meiner Schwester, dass sie in akuten Phasen auch immer Stimmen hörte. Schizophren ist sie deswegen nicht. Sie ist medikamentös gut eingestellt - musste vor einigen Jahren nach einem akuten Schub noch einmal neu eingestellt werden -und hat auch eine Reha gemacht, die ihr gut geholfen hat. Die Stimmen, die sie hörte, waren keine gute Stimmen, sondern welche die ihr wirklich Angst gemacht haben.
Die Medis sind für sie schon wichtig und sie nimmt sie seit Jahren regelmässig (Das ist bei den meisten psychisch Kranken wohl eher die Ausnahme als die Regel). Ja, sie hat ein paar Nebenwirkungen, die aber im Vergleich zum Leidensdruck bei psychotischen Schüben zu vernachlässigen sind. Diese Schübe kosten mehr Energie und Lebenszeit als die Nebenwirkungen.
 

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