Mittendurch
Moderator
Moin @LadySonne,
werde jetzt nur kurz darauf eingehen, warum die Agentur für Arbeit ein Gespräch erfragt. Wenn richtig gerechnet, dann bist du jetzt 6 Wochen krank. Da die Agentur für Arbeit die Ausbildung trägt, ist sie nach 30 Fehltagen angehalten ein Gespräch anzubieten, um mit dir gemeinsam zu prüfen, ob deine Krankheit etwas mit der Arbeit zu tun hat, d.h. durch die Arbeit ausgelöst. Den Vorschlag von Tränearm finde ich gut, eine Pro/Contra-Liste.
Wenn ich es richtig gelesen habe, ist deine Ausbildung für dich eigentlich ein Anker, denn da kannst du mal ein wenig von dem was dich belastet abschalten. Doch gab es dort Druck, weil andere nicht vermittelten, was hätte alles im 1.Ausbildungsjahr vermittelt hätte werden sollen. Doch dafür sind andere verantwortlich und es wird sicher trotzdem möglich sein, den Ausbildungsinhalt zu lernen, noch zu schaffen.
Schwieriger ist es wohl für dich, die Freizeit auszuhalten. Die Zeit in der du bemerkst von der Familie getrennt zu sein. Gerade wenn Verlust nicht verarbeitet ist, ist dies besonders schwierig, doch für das 1.Ausbildungsjahr ist es dir gut gelungen. Da lief auch noch alles scheinbar wie es hätte sein sollen. Wenn niemand darauf aufmerksam gemacht hätte, dass zu wenig Ausbildungsstoff vermittelt wurde, wäre sicher auch der Druck nicht so aufgekommen. Doch hätte bringt auch nichts. Doch das 1. Ausbildungsjahr, was du sehr gut abgeleistet hat, zeigt, dass du es schaffen kannst.
Nun lese ich aus deinen Beiträgen auch heraus, dass du dich sehr verantwortlich für deine Familie fühlst. Doch nicht du bist die Mutter, sondern die Tochter und auch du hast mit deinen damals 8Jahren, wie die Mutter und der Bruder einen Verlust erlitten, auch du hättest jemanden gebraucht, statt immer Rücksicht zu nehmen. Denn dadurch konntest du die Trauer nicht zu Ende bringen und damit musstest du den Schmerz von dir verbannen. Doch nun ist was passiert, was sie wieder aufgeweckt hast und wieder sitzt du damit alleine; nein nicht ganz, denn nun hast du wenigstens dort wo deine Ausbildung stattfindet eine Psychologin an deiner Seite. Einerseits fühlt es sich vielleicht ganz gut an, anderseits aber auch ist damit auch der Schmerz näher, weil er darf jetzt sein. Es nimmt jemand Anteil an dem, was dich bewegt.
Hier ist es manchmal, am liebsten alles ganz weit weg haben zu wollen. Manchmal wenn alles zu viel wird und keine Möglichkeit dem Auszuweichen gesehen wird, jedoch Pause gebraucht, dann schützt oft Fieber vor Überlastung...
Therapeutische Unterstützung, du hattest es schon längst erkannt, wäre schon gut. Deine Mutter sie konnte es sich nicht vorstellen, weil dann hätte sie ja zugeben müssen, es wird Hilfe, es wird Unterstützung gebraucht, doch weder sie noch ihre Eltern können es sich vorstellen, was könnte dabei rauskommen, was nicht rauskommen darf? Denn oft ist dies ein Grund, auch wenn nicht bewusst, warum Therapie abgelehnt wird. Aber auch, dass schaffen wir schon alleine, haben wir bisher immer geschafft und auch die Eltern schon und die....
Ich lasse es absichtlich offen, denn es gibt viele Gründe. Vielleicht aber musste es jetzt so sein, dass dein Körper so heftig reagiert und du in der Psychologin eine Unterstützung hast, damit es erkennbar wird, wie dringend es ist, Unterstützung zu bekommen. Vielleicht erkennt deine Mutter es so auch?
Ich wünsche dir die Kraft, den Mut und die Ausdauer, die du brauchst. Ich wünsche dir sehr die Unterstützung zu bekommen, die du brauchen kannst, um zu verarbeiten, was noch zu verarbeiten ist, mögest die Motivation, die du brauchst und die auch teilweise erkennbar ist, für dich deutlich sichtbar werden und dir helfen deinen Weg zu gehen.
Lg
Mittendurch
werde jetzt nur kurz darauf eingehen, warum die Agentur für Arbeit ein Gespräch erfragt. Wenn richtig gerechnet, dann bist du jetzt 6 Wochen krank. Da die Agentur für Arbeit die Ausbildung trägt, ist sie nach 30 Fehltagen angehalten ein Gespräch anzubieten, um mit dir gemeinsam zu prüfen, ob deine Krankheit etwas mit der Arbeit zu tun hat, d.h. durch die Arbeit ausgelöst. Den Vorschlag von Tränearm finde ich gut, eine Pro/Contra-Liste.
Wenn ich es richtig gelesen habe, ist deine Ausbildung für dich eigentlich ein Anker, denn da kannst du mal ein wenig von dem was dich belastet abschalten. Doch gab es dort Druck, weil andere nicht vermittelten, was hätte alles im 1.Ausbildungsjahr vermittelt hätte werden sollen. Doch dafür sind andere verantwortlich und es wird sicher trotzdem möglich sein, den Ausbildungsinhalt zu lernen, noch zu schaffen.
Schwieriger ist es wohl für dich, die Freizeit auszuhalten. Die Zeit in der du bemerkst von der Familie getrennt zu sein. Gerade wenn Verlust nicht verarbeitet ist, ist dies besonders schwierig, doch für das 1.Ausbildungsjahr ist es dir gut gelungen. Da lief auch noch alles scheinbar wie es hätte sein sollen. Wenn niemand darauf aufmerksam gemacht hätte, dass zu wenig Ausbildungsstoff vermittelt wurde, wäre sicher auch der Druck nicht so aufgekommen. Doch hätte bringt auch nichts. Doch das 1. Ausbildungsjahr, was du sehr gut abgeleistet hat, zeigt, dass du es schaffen kannst.
Nun lese ich aus deinen Beiträgen auch heraus, dass du dich sehr verantwortlich für deine Familie fühlst. Doch nicht du bist die Mutter, sondern die Tochter und auch du hast mit deinen damals 8Jahren, wie die Mutter und der Bruder einen Verlust erlitten, auch du hättest jemanden gebraucht, statt immer Rücksicht zu nehmen. Denn dadurch konntest du die Trauer nicht zu Ende bringen und damit musstest du den Schmerz von dir verbannen. Doch nun ist was passiert, was sie wieder aufgeweckt hast und wieder sitzt du damit alleine; nein nicht ganz, denn nun hast du wenigstens dort wo deine Ausbildung stattfindet eine Psychologin an deiner Seite. Einerseits fühlt es sich vielleicht ganz gut an, anderseits aber auch ist damit auch der Schmerz näher, weil er darf jetzt sein. Es nimmt jemand Anteil an dem, was dich bewegt.
Hier ist es manchmal, am liebsten alles ganz weit weg haben zu wollen. Manchmal wenn alles zu viel wird und keine Möglichkeit dem Auszuweichen gesehen wird, jedoch Pause gebraucht, dann schützt oft Fieber vor Überlastung...
Therapeutische Unterstützung, du hattest es schon längst erkannt, wäre schon gut. Deine Mutter sie konnte es sich nicht vorstellen, weil dann hätte sie ja zugeben müssen, es wird Hilfe, es wird Unterstützung gebraucht, doch weder sie noch ihre Eltern können es sich vorstellen, was könnte dabei rauskommen, was nicht rauskommen darf? Denn oft ist dies ein Grund, auch wenn nicht bewusst, warum Therapie abgelehnt wird. Aber auch, dass schaffen wir schon alleine, haben wir bisher immer geschafft und auch die Eltern schon und die....
Ich lasse es absichtlich offen, denn es gibt viele Gründe. Vielleicht aber musste es jetzt so sein, dass dein Körper so heftig reagiert und du in der Psychologin eine Unterstützung hast, damit es erkennbar wird, wie dringend es ist, Unterstützung zu bekommen. Vielleicht erkennt deine Mutter es so auch?
Ich wünsche dir die Kraft, den Mut und die Ausdauer, die du brauchst. Ich wünsche dir sehr die Unterstützung zu bekommen, die du brauchen kannst, um zu verarbeiten, was noch zu verarbeiten ist, mögest die Motivation, die du brauchst und die auch teilweise erkennbar ist, für dich deutlich sichtbar werden und dir helfen deinen Weg zu gehen.
Lg
Mittendurch