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Ängste als Außenstehender

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*lach* ja das trifft es ganz gut!
Es ist Kompliziert!
Ich bin jetzt derjenige bei dem es am längsten mit ihr geklappt hat, sagt sie zumindest. Für mich ist es immer eine holprige Tour gewesen. Es lief nie lange gut bis sie emotional instabil wurde. Das liegt auch an ihren negativen Erfahrungen in Vergangenheit, also Dinge wie Gewalt, Drogen, Männer für Geld ausnehmen.
Das alles hat noch irgendwo einen Einfluss, ich war schon mal übergriffig und mal zu zurückhaltend.

Es hat eine Weile gedauert bis wir offiziell zusammen waren, es gab auch mehrere Trennungen von beiden Seiten. Letztendlich gültig war noch meine Trennung im Sommer, nachdem man mir sagte ich ziehe keine Grenzen. (Habe ich das damit nicht gemacht?)
Ich muss natürlich auch zugeben nicht immer selbst den Kontaktabbruch aufrecht gehalten zu haben, aber meistens kommt sie auch recht schnell zurück. Sie sagte selbst ich soll einfach abwarten wenn sie schwierig sei, sie fängt sich wieder...
Jetzt Richtung Herbst habe ich es eher locker angegangen (was für ihre Stabilität sicher auch nicht gut ist...) um zu sehen ob sich irgendwas ändert in Richtung Stabilität die sie ja unbedingt erreichen will, aber das Auf-und-Ab ist nichts was ich gewohnt bin, höchstens von ihr.

Also was sie will ist genauso: Das was heute ist muss morgen nicht gelten. Den Kontaktabbruch werde ich sicherer halten müssen. Wenn sie nicht ihre Nummer wechselt weil sie sonst mir (wie einem anderen Ex auch schon) über Wochen und Monate noch verzweifelte Nachrichten schickt.
Ich habe genügend "Stabilität" im Leben um solche Spielchen gerne mal mitgemacht zu haben, nur geht mir langsam die Geduld aus... Und sie will das eigentlich ja auch nicht. Aber sie müsste zu mir hoch, und nicht ich zu ihr runter... Das war unser erklärtes Ziel.

Wie auch immer, damit ist der Thread hier eigentlich erledigt, wer noch plaudern will gerne, aber Ratschläge werden nicht mehr benötigt, danke dafür.
Du kannst doch auch nicht loslassen, oder?
 
Du kannst doch auch nicht loslassen, oder?
ja...? Das habe ich auch gemeint mit, ich habe den Abbruch selbst nicht immer gewahrt.
Auch jetzt würde ich mich drüber freuen wenn ein junges hübsches und intelligentes Mädl mir wieder etwas interesse in mich zeigt, warum auch nicht?
Nur ist das Problem was vogelfrei anspricht: Was will ich und werde ich das kriegen. Drum war eine meiner Eingangsfragen ob sich etwas ändern könnte in die Richtung die ich bräuchte. Da sieht die Antwort zurzeit sehr nach nein aus. Dann kann ich nicht ewig so weiter machen auch wenn ich meine heutige Entscheidung nächste Woche wieder bereuen werde.
 
Wenn ihr wirklich zusammenbleiben wollt, glaub ich, gibts nur noch die Option moderierter Gespärche. Sprich ne Paartherapie.

Allzuviel würd ich mir allerdings nicht erhoffen. Außer ihr seid beide willens, daran sehr intensiv zu afbeiten.
 
Mir wäre meine Lebenszeit zu schade für so ein verschwurbeltes, verkorkstes permanentes Herumanalysieren, so ein On-Off-Gedöns, Eiertanzen, Grübeln ... da würde ich weglaufen, so schnell ich könnte.
Dann lieber lange Single sein, als solche permanenten Psycho-Dinger, ehrlich!
Warte, bis dir mal eine Frau begegnet, mit der du normal kommunizieren und agieren kannst. Dann wirst du den Kopf schütteln, dass du das hier so lange mitgemacht hast.
Man gewöhnt sich mitunter an so ein ungesundes Miteinander, und ist dann erstaunt, wenn jemand kommt, der "gesund" kommuniziert.
 
Offiziell ist es ja keine Beziehung mehr. Ich habe es im Sommer eigentlich beendet
danach bekam ich einen (Selbstschutz) hochnäsigen Anruf der sagte sie braucht jemanden der seine Grenzen besser wahren kann. Deshalb habe ich in der jetzigen Funkstille geschrieben es passt mir nicht.
Heute kam von ihr die neutrale Nachricht, ich solle bitte keine Whatsapp-Nachrichten mehr schicken.
Mein Anruf wurde nicht abgehoben, zurückgerufen wurde auch nicht
Gerade kam eine Whatsapp, etwas distanziert also wahrscheinlich selbst sehr verletzt: Ihr ist das was ich an persönlichen Kontakt anbiete zu wenig und sie leidet darunter und wählt deswegen die langfristige Distanz.
Weil sie mich dringend gebeten hat nicht mehr zu schreiben
Letztendlich gültig war noch meine Trennung im Sommer, nachdem man mir sagte ich ziehe keine Grenzen.

Das Ding ist längst gegessen.

Es ist Kompliziert!

Nein.
Es ist vorbei.

Ich muss natürlich auch zugeben nicht immer selbst den Kontaktabbruch aufrecht gehalten zu haben
ich habe mir schon gedacht ob ich nicht aufdringlicher ihr hinterher laufen sollte, das hätte sie sicher gewollt. Aber nachdem sie meine Kontaktversuche abblockt

Du bist die ganze Zeit hinterhergelaufen, hast die Trennung und ihre Bitten, dich nicht mehr zu melden, ignoriert.
Und willst dir einreden, sie hätte sich noch mehr Bedrängung, Aufdringlichkeit, gewünscht.

Damals hat sie mich abends noch heim geschickt hat weil sie Kopfweh hatte, aber diesmal und nochmal soll ich aufdringlicher im Kontakt sein.

Es geht nicht um Aufdringlichkeit; die wünscht auch sie sich, wie die meisten Frauen, sicher nicht.
Du hast nicht verstanden, worum es geht. Ich habe das im ersten oder zweiten meiner Beiträge hier auch aufgegriffen, dass du ungreifbar bleibst.

aber meistens kommt sie auch recht schnell zurück.

Und dass sie das nun nicht mehr tat, wolltest du nicht akzeptieren.

Den Kontaktabbruch werde ich sicherer halten müssen.

Absolut.
Denn es ist vorbei.
 
Hallo @Griseus,

wie geht's dir denn? Hat sich bei euch noch was getan?
Hey, wirklich nett dass du fragst, aber richtige News gibt es nicht.

Ihre letzte Nachricht (Zeitgleich mit dem Ende dieses Threads) war eben nach ihrem Rückzug, dass mein persönliches Kontaktangebot zu wenig sei, sie darunter leide und deshalb die langfristige Distanz wählt.
Der genauen Wortwahl nach, war das eine ziemliche Kopfaussage, bei dem der Herz nicht dabei war, aber... Meine Antwort war dass ich das dann akzeptiere, mir das auch helfen kann, ich mich nicht mehr melden werde (sie weiß dass sie sonst selbst nicht loslassen kann) und auch auf keine kurz überlegten Nachrichten ihrerseits eingehen werde. Die gab es häufig genug auch bei meinen Vorgängern.
Ob das jetzt die feinfühligste Antwort war weiß ich nicht, aber die Klarheit wird vielleicht gut sein.
Seit dem ist nichts mehr.

Dieses Mal gestehe ich mir auch ein sauer zu sein:
Eher am Anfang hat sie mir mal erzählt, dass ihr Therapeut meinte sie solle mir die "Werkzeuge" geben um mit ihr umzugehen... Da sie nie gerne über ihre Schwierigkeiten geredet hat, habe ich solche Sachen auch nicht eingefordert. Damals hatte sie so ein schlechtes Gewissen, dass sie von mir die Antwort wollte ob sie es mir sagen sollte oder nicht.
Dabei hatte ich keinen Dunst worum es geht und auch gesagt dass ich das nicht entscheiden kann. Lange dachte ich dann es ginge darum was los ist um Verständnis zu haben. Wenn ich nach einer schwierigen Situation fragte was ich bei so was tun sollte, kam auch nur ich solle abwarten oder so tun als ob alles normal sei.
Jetzt versteh ich dass diese Werkzeuge wahrscheinlich solche simplen Dinge waren wie den Schreibkontakt zu strukturieren. Das wär ja kein Ding gewesen, aber wie hätte ich das -als Außenstehender- denn erkennen sollen?
Mein Fehler war es das zu lange mit gemacht zu haben, aber die Verantwortung dafür sähe ich schon bei ihr, gerade weil sie noch den Rat dazu bekommen hat...

Zurzeit bin ich natürlich traurig, es war doch (streckenweise) eine sehr schöne Zeit, aber ich merke wie viel Kraft mich das alles gekostet hat. Gerade kann ich mich wieder besser auf die Firma an meiner Backe konzentrieren 🙂 Aber die schlechte wirtschaftliche Lage in dem Land zeigt sich auch in unseren Zahlen.
Insgesamt bin ich auf der Suche nach etwas zu dem ich hinfiebern kann für meine eigene Moral 😛
 
Ich weiß nicht ob ich das so nochmal wollen würde über alles was man sagt nachdenken zu müssen, gerade in einer Partnerschaft will man doch irgendwie locker sein können? Das klingt voll anstrengend und ich kenn das auch aus einer Beziehung...bloß nichts falsches sagen und auf Eierschalen laufen.

Das kann ich nur unterstreichen. Ich finde diese Art der Beziehung extrem anstrengend und auslaugend.
Weil es eben auch keine ausgeglichenes Beziehungsverhältnis ist, wenn nur ein Partner immer Rücksicht auf die Befindlichkeiten des Anderen nehmen muss. Da würde ich definitiv das Single-Leben bevorzugen.
 
Danke für die Rückmeldung, das ist schade aber wenn es nicht passt, passt es leider nicht.

Hab auch schon wegen zuviel Distanz Schluß gemacht, also nicht nur zu selten sehen, sondern auch emotionale Distanz noch dazu. Habe auch darunter gelitten.
Wenn sie nur leidet, dann lass sie ziehen, es fällt ihr ganz sicher nicht leicht da es sicher Gefühle für dich gibt.

Dieses Mal gestehe ich mir auch ein sauer zu sein:
Eher am Anfang hat sie mir mal erzählt, dass ihr Therapeut meinte sie solle mir die "Werkzeuge" geben um mit ihr umzugehen... Da sie nie gerne über ihre Schwierigkeiten geredet hat, habe ich solche Sachen auch nicht eingefordert. Damals hatte sie so ein schlechtes Gewissen, dass sie von mir die Antwort wollte ob sie es mir sagen sollte oder nicht.
Dabei hatte ich keinen Dunst worum es geht und auch gesagt dass ich das nicht entscheiden kann. Lange dachte ich dann es ginge darum was los ist um Verständnis zu haben. Wenn ich nach einer schwierigen Situation fragte was ich bei so was tun sollte, kam auch nur ich solle abwarten oder so tun als ob alles normal sei.
Jetzt versteh ich dass diese Werkzeuge wahrscheinlich solche simplen Dinge waren wie den Schreibkontakt zu strukturieren. Das wär ja kein Ding gewesen, aber wie hätte ich das -als Außenstehender- denn erkennen sollen?
Mein Fehler war es das zu lange mit gemacht zu haben, aber die Verantwortung dafür sähe ich schon bei ihr, gerade weil sie noch den Rat dazu bekommen hat...
Der Meinung bin ich auch, den Schuh brauchst dir nicht anziehen!
Wie soll man sowas einschätzen können?
Gerade wenn ihr in der Therapie gesagt wird, sie soll dir Werkzeuge geben und sie es nicht hinbekommen hat, dann kannst du ja auch nichts ändern.
Das ist auch ein schwerer Schritt und nicht einfach, also jemanden seine Bedürfnisse zu kommunizieren und Werkzeuge an die Hand zu geben.
Da kommt vermutlich die Verlustangst ins Spiel die sie gelähmt haben könnte. Weil wenn man sich derart "nackig" macht besteht ja auch die Gefahr des Verlassenwerdens.
Das könnte ich mir vorstellen.

Zurzeit bin ich natürlich traurig, es war doch (streckenweise) eine sehr schöne Zeit, aber ich merke wie viel Kraft mich das alles gekostet hat. Gerade kann ich mich wieder besser auf die Firma an meiner Backe konzentrieren 🙂 Aber die schlechte wirtschaftliche Lage in dem Land zeigt sich auch in unseren Zahlen.
Insgesamt bin ich auf der Suche nach etwas zu dem ich hinfiebern kann für meine eigene Moral 😛
Ist normal das man traurig ist, dauert ja auch das zu verarbeiten. Wenigstens hast die Arbeit zur Ablenkung. 😉
Tu dir auch was Gutes zum Trost!
 
Was mir noch eingefallen ist, das man bei Verlustangst manchmal vorgreift und sich trennt bevor man selbst verlassen wird. Das klingt jetzt komisch, aber ich hab es auch schon gemacht deswegen, zwar nicht der Hauptgrund aber schwang unterschwellig auch mit und hat den letzten Schubs gegeben.
Rationale Hauptgründe plus ach und er verlässt dich eh spätestens dann und dann, weil so und so.

Denke wenn sich so jemand so entscheidet, dann hast auch keine Chance mehr.
Irgendwann rockt die Verlustangst so stark das man es nicht aushält und es deswegen beendet, weil verlassen werden würde man ja eh, wegen a, b, c und d, usw. früher oder später.

Ich hoff mit der nächsten läuft es besser und das die nicht so starke Verlustangst hat.
 
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