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Adoption mit einer Lüge noch umsetzbar?

Dann musst Du halt so schnell wie möglich eine Lehre anfangen, in einem Beruf, in dem Du später gutes Geld verdienen und für Dich sorgen kannst.

Je eher , desto besser und desto früher bist Du dann finanziell unabhängig.

Mit Beginn der Lehre, bekommst Du eine Auszubildendenvergütung und bist selbst krankenversichert.

Hatte ich aber schon mal erklärt.

Und wenn Du noch ewig mit der Adoption rummachst. Das ist nicht realistisch und klappt nicht.

Eine Lehrstelle zu finden und ein WG-Zimmer schon eher.

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Naja aber dann haben meine Eltern auch Kindergeldanspruch und wer sagt; das sie durch den Anspruch nicht auch rausfinden wo ich arbeite.

Und ich will sie nicht mehr in meinem Leben...

Ich glaube in meiner momentanen Situation bin ich halt nicht in der Lage zu arbeiten aber wenn das Thema dann geklärt wäre dann schon eher..
 
Du wirst mit der Sache so und so nicht durchkommen. Die nachträgliche Minderjährigenadoption ist für "Kinder", die schon während sie noch minderjährig waren eine deutlich bessere Beziehung zu ihren künftigen Adoptiveltern hatten als zu den leiblichen Eltern. Also z.B. für Pflegekinder, die schon seit dem Kindergarten bei ihrer Pflegefamilie lebten, die leiblichen Eltern hassen (hat meist ja seine Gründe, dass sie weggenommen wurden) und von ihrer Pflegefamilie adoptiert werden wollen. Wenn sich da die leiblichen Eltern die ganze Zeit gegen die Adoption ausgesprochen hatten, wird das notfalls noch nach dem 18. Lebensjahr gemacht.

Aber: du musst nachweisen müssen, dass du zu den Adoptiveltern schon lange eine bessere Beziehung hast. Da will das Gericht mindestens Fotos sehen, wie du als Kind und Jugendliche z.B. "Familienausflüge" gemacht hast. Wo willst du diese Fotos herkriegen? Dann ist da noch deine leibliche Familie, die sich garantiert dagegen wehren wird. Und die haben garantiert Fotos und Nachweise, dass sie dich großgezogen hatten und du all die Zeit Teil IHRER Familie warst. Spätestens, wenn das Gericht von deiner einstigen Therapie Wind bekommt, werden sie es als psychische Krankheit sehen und dich in die Psychiatrie einweisen, statt einer neuen Familie zuteilen.

Es tut mir leid, aber EINE ADOPTION GEHT NICHT! Auch nicht, wenn du tatsächlich Adoptiveltern fändest. Die Frau, die die Wahrheit kennt, hat damit gar nichts zu tun. Denn spätestens vor Gericht wirst du scheitern, weil du keine enge Familienzugehörigkeit in der neuen Familie nachweisen kannst.


Dir bleibt nichts anderes übrig, als dir eine Ausbildungsstelle zu suchen und eine Therapie zu machen. Wenn du finanziell auf eigenen Füßen stehst, kannst du dir eine neue Telefonnummer besorgen, umziehen und dem Einwohnermeldeamt sagen, dass sie deine Adresse nicht rausrücken dürfen, auch nicht an deine Eltern.

Ich verstehe übrigens das Problem mit der Familienversicherung nicht. Als ich wegen Studium auszog, war ich auch noch familienversichert. Ich bin zur Krankenkasse, hab gesagt "hier ist meine neue Adresse" und die Papiere kamen künftig an die neue Adresse. Meine Eltern brauchte ich dafür nicht. Da ich auch meine eigene Versichertenkarte habe, konnte ich auch ohne meine Eltern zum Arzt...
 
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Naja aber dann haben meine Eltern auch Kindergeldanspruch und wer sagt; das sie durch den Anspruch nicht auch rausfinden wo ich arbeite.

Und ich will sie nicht mehr in meinem Leben...

Ich glaube in meiner momentanen Situation bin ich halt nicht in der Lage zu arbeiten aber wenn das Thema dann geklärt wäre dann schon eher..

Da du bereits volljährig bist und nicht mehr zu Hause wohnst kannst du bei der Kindergeldkasse einen Ableitungsantrag stellen. Den müssen deine Eltern zwar genehmigen, aber das war es dann auch schon.

Kümmere dich um einen Ausbildungsplatz und um eine Therapie.

Das mit der Adoption wird nicht klappen, also solltest du zusehen, dass du so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen kannst und schon bist du unabhängig. Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt nochmals umziehst kannst du bei der Meldebehörde einen Sperrvermerk eintragen lassen. Dann wird deine aktuelle Anschrift auch nicht an deine Eltern herausgegeben.
 
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Naja aber dann haben meine Eltern auch Kindergeldanspruch und wer sagt; das sie durch den Anspruch nicht auch rausfinden wo ich arbeite.

Und ich will sie nicht mehr in meinem Leben...

Ich glaube in meiner momentanen Situation bin ich halt nicht in der Lage zu arbeiten aber wenn das Thema dann geklärt wäre dann schon eher..
Wenn Du nicht irgendwann mal arbeiten anfängst, dann wirst Du niemals unabhängig von Deinen Eltern und noch in 30 Jahren hier dasselbe schreiben.

Ausserdem ist die Lehre ein befristeter Zeitraum und dauert nicht ewig. Wenn Du nichts tust - und das mit der Adoption kannst Du vergessen - dann bist Du in 30 Jahren noch keinen Schritt weiter als jetzt und immer noch genau so abhängig.
 
Klingt traurig. Ich weiß nicht, was du machen könntest. Wie wäre es wenn du alle Brücken hinter deiner Familie abreißt. Also neue Handynummer, neue Umgebung, neuer Job. Vielleicht triffst du ja beim Training oder im Beruf mal jemanden, der die Rolle der Eltern übernehmen wird. Vielleicht kannst du ja sogar unter Umständen Kontaktverbot erstellen...
 
Also habe ich das jetzt richtig verstanden. Du bist der Überzeugung, deine enormen seelischen Probleme dadurch loswerden zu können, in dem Du dich von Deinen Eltern möglichst vollständig trennst. Bei all dem sind aber nicht deine Eltern an sich der Grund Deiner Probleme, sondern deine Probleme zeigen sich im Zusammenhang mit ihnen. Es ist auch schon so weit, dass diese negativen Gefühle bei Freunden auftauchen, wenn sie im Zusammenhang mit Deinen Eltern stehen.
Du kannst dich nicht ernsthaft glauben, dass Du dieses problem lösen kannst, wenn Du adoptiert wirst?
Vermutlich würde- selbst wenn eine Adoption in der Form möglich wäre, wie Du sie Dir vorstellst (was sie nicht ist), folgendes passieren: Deine Ängste würden eben im bezug auf deine "neuen" Eltern nach einiger Zeit auftauchen. Würdest Du Dich dann wieder adoptieren lassen und sozusagem von einem Elternpaar zum nächsten springen?
Deine Probleme wirst Du mitnehmen und sie werden eine Beziehung zu Deinen neuen Eltern genauso beschweren. Das gleiche könnte Dir dann auch mit Freunden passieren: Vielleicht hast Du später auch mal einen Mann und Kinder: Willst Du gegen die dann auch eine Ekel entwickeln, weil du so starke Verlustängste hast?
Du solltest wirklich einen anderen Weg gehen. Du bist noch sehr jung und damit hast Du gute Chancen, das ganze aufzuarbeiten, bevor Du Dir mal wirklich Dein Leben wegen der Ängste versaust. Du brauchst ganz dringend eine Therapie. Wie wäre es denn, wenn Du mal für die erste zeit in eine Psychosmatische Klinik gehen würdest? Da wirst Du für eine ambulante Therapie fit gemacht. Es gibt Leute, die können von einer ambulanten Therapie (noch) nicht profitieren- die Probleme sind so stark, dass eine Therapie nicht greift und ins Leere geht. da hilft dann eine Klinik- quasi als Starthilfe.
Außerdem hätte es den positiven Effekt, dass Du eine Weile von Deinen Eltern getrennt wärst und in Ruhe an der Bewältigung Deiner Ängste arbeiten könntest.
Diesen Weg halte ich für den besten für Dich. Die Geschichte mit der Adoption geht vollkommen am Grundproblem vorbei und läuft in die verkehrte Richtung. Warte nicht zu lange: Je länger Du wartest, desto intensiver werden die Probleme und desto schwerer wirst Du sie los!
 
Klinik oder/und Therapie zu machen und Abstand von den Eltern zu bekommen ist bestimmt wichtig.

Ich gebe Violettas Sätzen recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Adoption würde ich vergessen.
Das ist eine viel zu komplizierte und teure Angelegenheit.
Meistens werden Babys adoptiert,welche die Adoptiveltern aufziehen und prägen dürfen.

Du kannst dir aber Ersatzfamilien finden.

Wenn du psychisch wieder gefestigt bist, könntest du dir einen Partner für eine feste ruhige Beziehung suchen (z.B.über die Internet Single Börsen ).
Du würdest zahlreiche Männer zur Auswahl haben.
In einer festen Beziehung kannst du auch Geborgenheit,Sicherheit und Liebe erleben.
 

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