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abtreibung - sorry lang

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Gast

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hallo

ich hab ein sehr umstrittenes und auch sehr für einige "verbotenes" thema aber ich muss es ansprechen

also ich bin 19 jahre alt und hatte schon eine abtreibung (auf freiwilliger basis ) da war ich etwa 16 und dann mit etwa 18 wurde ich gewollt schwanger und dann passierte es ich habe mich so sehr gefreut und mein partner auch wir haben von nicht anderen mehr geredet doch dann beim nächsten frauenarzt termin war mien schlimmster tag diagnose: eileiterschwangerschaft

meine welt brach zusammen ich wusste das ich diesen schritt den ich mit 16 gehen musste (ging damals nicht ich hätte niemals mit einem kind zurechtskommen können) nochmal gehen.

ich hatte noch keine richtige bindung zu dem kind jedoch egal war es mir auch nicht ich wollte es wirklich bekommen !!! nach paar tagen nach der diagnose kam ich zu dem gedanken das es vielleicht einfach so sein hat sollen und das vielleicht etwas passiert wäre oder so wenn ich es bekommeb hätte wieso sollte ich sonst so sehr bestraft werden. vielleicht ist es einfach für mich bestimmt gewesen nach meiner 1sten abtreibung so zu sagen die rache gottes zu bekommen!!!

so die eileiterschwangerschaft ist noch gar nicht so lange her und ich bin eigentlich gut darüber hinweg gekommen da ich einfach nicht mehr dran dachte doch heute aus zufall kamich auf eine website bezüglich abtreibungen und da sah ich ZUM ERSTEN MAL richtige bilder zu sehen vonkindern die erst in den ersten 3 monaten sind und ich habe mir auf einer seite durchgelesen wie das mit der abtreibung wirklich passiert im krankenhaus damals bei meiner 1sten abtreibung labberten die ärzte ja sovieles was kein mensch verstehen kann

jetzt weis ich wie das kind aussah und wie es wirklich "getötet" wurde und nun habe ich sehr große schuldgefühle bezüglich meiner ersten abtreibung ich habe "meinen" kind auf brutalste art und weise das leben genommen

bitte helft mir mich nicht so sehr zu hassen bitte helft mir damit klar zu kommen kann nicht jemand mir sagen das ich vielleicht doch das richtige gemacht habe das ich vielleicht doch keine falsche entscheidung getroffen habe ????
 

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heror112

Mitglied
Hallo,

ich weiß, du möchtest was hören, dass dir ein bisschen Mut macht das richtige getan zu haben. Aber das kann ich leider nicht. Du meinst du wärst mit dem Kind mit 16 nicht klar gekommen. Aber da habe ich erstma ldie erste Frage: Warum ahst du nicht verhütet??? Dann die zweite Frage: Warum hast du es nicht Leben lassen und es adopptieren lassen. das wäre für das kind bestimmt immer besser gewesen, als es so qualvoll umzubringen. Meine Schwester wurde mit 14 Vergewaltigt. SIe ist auch schwanger geworden. Da unsere Mutter nicht wollte das wir so früh die Pille nehmen. Und dem Vergewaltiger war es egal ob er ein Kondom an hat oder nicht und ob sie schwanger wird oder nicht. Sie hat das Kind auch nicht abgetrieb. Auch wenn sie das bestimmt gewollt hätte. SIe hat es bekommen. Sie hat verscuht es alleine zu erziehn. Aber jedesmal wenn sie es angesehen hat, kam in ihr immer wieder die Bilder hoch. Also hat sie es zur Adoption frei gegeben.

Ich glaube, es war für dich damals der richtige Weg. Du wirst deine Gründe gehabt haben.Ich will dich auch nicht dafür verurteilen, denn das ist einfach eine Gewissensfrage, die jeder für sich klären muss. Also mach dir nicht als zu große Vorwürfe.


Lg Heror
 
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Gast

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tja die frage wieso ich nicht verhütet habe jetzt könnte ich einfach ein dumme ausrede erfinden wie kondom geplatzt oder sonstiges ich bin ehrlich

ich habe es schon davor öftes ohne kondom oder verhütung gemacht und es passierte nie etwas drum war ich (heute kann ich es sagen) sehr naiv und dachte es wird schon nichts passieren.

gut adoption kann ich mir nicht vorstellen das geht einfach nicht da würde ich mir noch schlechter vorkommen kann ich nicht begründen jedenfalls ist es so ich ahbs gemacht und man kann es nicht ändern

ne schönreden kann man das nicht darüber bin ich mir im klaren ich musste einfach nur meinen frust von der seele schreiben und wollte wissen was andre (unparteiische ) personen dazu sagen
 
G

Gast

Gast
paar gründe meiner entscheidung:

ich fing gerade meine lehre an (wollte diese nicht unterbrechen) da mir das berufliche leben sehr viel wert ist (klingt hart) ich hätte dem kind nichts bieten können und man weis ja wie das soziale angebot (betreffend geldliche hilfen von staate) bei un sin österreich ist - ziemlich schlecht ich wollte und will heute auch noch immer nicht so eine mutter sein die ihren kind nichts bieten kann und zu jeden amt laufen muss damit ich genug zu essen habe.

ich hatte schon meine gründe aber die bilder von heute haben mich ziemlich fertig gemacht ich wusste nicht das das kind schon so "groß" ist und entwickelt ich dachte es ist noch nicht mal gscheit ein lebewesen ärzte sagten ja auch das es nicht mal noch "lebt"
 
R

Rosalie

Gast
Hey ich finde dich trifft keine Schuld, außer vllt die Verhütungsfrage, aber darüber hast du nichts gesagt und auch Verhütungsmittel sind ja bekanntlich nicht 100prozentig sicher. Ich gebe dir Recht, dass man mit 16 kein Kind großziehen kann bzw. nur mit größter Anstrengung und darunter würde dann die Schule, Ausbildung etc. leiden, welche aber ausschlaggebend für deine Zukunft sind. Ich bin auch der Meinung, man sollte Kinder, auch zum Wohle dieser, erst bekommen, wenn man mit beiden Beinen im Leben steht und Sicherheit bieten kann. Eine gestresste 16jährige kann vielleicht manchmal eine gute Mutter sein, aber eben auch nicht immer. Und einige sind dann überfordert, sodass das Kind, neben der nötigen Verpflegung, kaum Liebe und Zuwendung bekommt, was schädlich für die weitere Entwicklung ist oder die Mutter ist verzweifelt und tut sich oder dem Kind etwas an.
Ich bin außerdem der Meinung man sollte seine Jugend genießen, sonst denkt man später man hat etwas vom Leben verpasst.
Wegen der Adoption, ich weiß nicht wieso so viele dafür sind, dass soein ungewolltes Kind geboren wird, um danach gleich wieder abgegeben zu werden. Nichts, aber auch wirklich nichts ist schlimmer für ein Kind als das Bewusstsein, nicht gewollt zu sein. Sogar erwachsene Adoptivkinder fragen sich immer wieder: Wieso wollte meine Mutter mich nicht? Lag es an mir?
Da kann die Pflegefamilie noch so liebevoll sein, die Sehnsucht nach der richtigen Mutter ist immer da, das ganze Leben lang. Ganz zu schweigen, dass viele Pflegefamilien diese Kinder auch nicht gut behandeln oder eben diese ewige Fragen nach der Herkunft und dem Sinn das Kind traurig, depressiv, schlimmstenfalls psychotisch machen. Sie spüren ja schon von kleinauf, dass sie nicht dorthin gehören. Wir können uns das kaum vorstellen, weil für uns Geborgenheit und das Zugehörigkeitsgefühl zur Familie selbstverständlich sind.
Also Gast, ich fand deine Entscheidung richtig, denn ein Leben ohne die richtige Mutter ist auch oft leider kein schönes Leben, ich finde du hast dem Kind auch viel erspart durch deine Entscheidung. Es waren eben andere Umstände.
Wegen der Bestrafung durch Gott, ich weiß nicht, ich bin nicht gläubig und sehe das alles etwas sachlicher. Eileiterschwangerschaften können nunmal vorkommen bei allen Menschen. Gute Menschen sterben viel zu früh an Krebs oder bei Unfällen, böse Menschen führen oft ein tolles Leben und erreichen ein hohes Alter...., ich sehe da keine Kraft, die für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt und daher würde ich dein Erlebnis nicht als Schicksal ansehen, sondern es eher von der biologischen Seite sehen.
 

part2

Aktives Mitglied
auf eine website bezüglich abtreibungen und da sah ich ZUM ERSTEN MAL richtige bilder zu sehen vonkindern die erst in den ersten 3 monaten sind und ich habe mir auf einer seite durchgelesen wie das mit der abtreibung wirklich passiert im krankenhaus damals bei meiner 1sten abtreibung labberten die ärzte ja sovieles was kein mensch verstehen kann

jetzt weis ich wie das kind aussah und wie es wirklich "getötet" wurde und nun habe ich sehr große schuldgefühle bezüglich meiner ersten abtreibung ich habe "meinen"

Ich weiß zwar nicht auf welchen Seiten du genau warst, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es eindeutig jede Menge "unseriöser" Seiten gibt wenn es um das Thema Abtreibung geht! Auf vielen dieser Seiten entsprechen die dort abgebildeten Feten und Embryos nicht dem tatsächlichen Alter und damit Entwicklungsstand.

Um ein objektives Bild zu bekommen, sollte man sich an mehrere Quellen halten und mit dem Thema tiefgründig auseinandersetzen.

Hier wird bewusst mit den Emotionen der Frauen gespielt. Und dabei dürfte die Entscheidung von der Tatsache her schon schwierig genug sein!

Hättest du auch ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn du bei der ersten Schwangerschaft ausgetragen hättest und dieses Kind vielleicht durch Überforderung, etc. z.Bsp. verwahrlost, ungeliebt od. ohne Vater geblieben wäre?
 
Zuletzt bearbeitet:

Pseudosmile

Mitglied
Hallo Gast,

ich finde, man soll nicht mehr auf die Verhütungsfrage zurückgreifen, wenn jemand abgetrieben hat. Klar, wie und ob ihr das gemacht habt, ist dein Bier. Egal. Du wurdest schwanger. Mit 16 hätte ich genau diesselbe Entscheidung und mit den selben Gründen getroffen wie du. Einige würden sagen "Du hättest es versuchen können" oder "Es gibt viele Hilfen außerhalb der Familie" aber das wichtige ist doch, ob DU damit klar gekommen wärst, mit dir selbst. Nicht alle Menschen trauen sich an die Verantwortung, ein Kind großzuziehen. Mit 16 wäre jede andere Reaktion zwar mutig/beeindruckend, aber eher unwahrscheinlich meiner Meinung nach. Du bist nunmal deinem Verstand gefolgt, du hast dir aufgelistet, was dafür und was gegen das Kind spricht. Nicht immer ist die Entscheidung des Herzens richtig.

Ich finde es sehr traurig, was dir danach passiert ist und auch dass du dir wegen deiner Abtreibung Vorwürfe machst. Wie bereits gesagt wurde - viele Seiten beschreiben die Vorgänge einer Abtreibung mit brutalen Worten (vermutlich weil der HP-Ersteller selbst gegen Abtreibung ist?) aber ob diese Seite tatsächlich seriös ist steht in den Sternen. Es kommt auch immer darauf an, ab wann du es als Lebewesen bezeichnest. Die einen meinen bei Befruchtung wäre es bereits ein Lebewesen und sehen Abtreibung als Mord an. Die anderen wiederrum meinen, dass erst bei Erkennung menschlicher Züge, von einem Lebewesen zu sprechen ist. Zu welchen dieser beiden du dich eher fühlst, ist dir überlassen.

Wie gesagt, ich hätte vermutlich genauso gehandelt wie du. Kurz vor der Ausbildung, noch mitten in der Jugend, noch so viel vor einem, noch nicht bereit so viel Verantwortung zu tragen..

Ich hoffe nur, dass du von nun an besser verhütest damit dasselbe kein zweites Mal passiert, außer das Kind ist gewollt :)
 
G

Gast

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hallo

ich danke euch allen für eure beiträge einigte von euch haben mir bewusst gemacht das abtreibung eben nicht immer eine "schlimme" entscheidung ist und das viele menschen nicht andern reagiert häten gut wer gegenoder für abtreibungen ist das bleibt sowieso jedemselber überlassen.

auf der seite die ich gesehen habe kann leicht sein das es da eher gegen die abtreibung ging mich haben nur die bilder so geschockt habe auch mit meinen partner darüber gesprochen und er meinte auch das ich damals die richtige entscheidung getroffen habe und mich nihct so fertig machen solle eher überlegen was ich jetzt fürein leben hätte wenn ich es ausgetragen hätte und das ich so einiges das ich in meinen bisherigen leben geschafft habe vielleicht nicht geschafft hätte mit einem kind

nochmals ganz großes dakeschön ich denke und sehe die sache nun anders

achja

jeman hat gechrieben das er hofft ich würde nun besser aufpasen dazunur : und wie die schwangerschaft hat mich wachgerüttelt nun bin ich da sehr erwachsen in sachen verhütung
 
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Gast

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[hallo

es tut mir sehr leid was dir passiert ist ich kann dich sehr gut verstehen meine beste freundin ist das gleich passiert und weiss wie schlecht ihr es ging doch es musste du warst nicht bereit und dafür kannst du nichts dafür wenn gott wollte hätte niemals zugelassen zur abtreibung zu gehen doch es sollte so sein und sollst dir kein schuld geben du bist ein guter mensch
 

lamarie

Neues Mitglied
hallo,
ich kenne deine gefühle, hatte mit 21 jahren eine abtreibung. vorwürfe helfen jedoch nicht mehr, geschehen ist geschehen... auch, wenn man es bereut. niemand hat das recht (auch und besonders in diesen foren) dir vorhaltungen zu machen. die frage allein, was die verhütung angeht... blöde moralapostel. heute bin ich 40, habe 2 gesunde kinder und gebe all meine liebe an sie weiter. doch oft noch denke ich, ich könnte heute ein großes mädchen haben. ich hoffe, ich werde meiner jetzigen tochter einmal in solchen schweren momenten beistehen können und ihr das gefühl geben, dass ich sie auffange, wenn sie fällt und sonst niemand zu ihr hält. hätte ich dieses gefühl damals gehabt, wäre das kind geboren worden. es dürfte diese möglichkeit nicht geben, abzutreiben. wenn man so jung ist, erscheinen so viele situationen aussichtslos. jahre später denkt man anders darüber. versuche mit dem ungeborenen kind zu leben, es anzunehmen, denn es hat einen platz in deinem herzen. ich glaube, wenn du mehr halt von außen gehabt hättest, wäre es anders gekommen, oder nicht?
 

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