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Absprachen werden nicht eingehalten

Brausepulver

Mitglied
wie komme ich bloß damit zurecht das über meinen kopf und gegen meinen willen entschieden wurde?zwei wochen vor weihnachten ist meine 11 jahre alte hündin gestorben.mein mann.der auf montage arbeitet.hatte nun die idee mir zu weihnachten einen welpen zu schenken.habe lange mit meinem mann gesprochen.ihm alle gründe gegen einen neuen hund genannt.zumal wir noch einen 2jährigen hund haben.ich habe rheuma und befinde mich gerade in einer ausbildung zur sterbebegleiterin.mein mann sah auch ein das ich diese zusätzliche belastung nicht aushalte.also sollte mein mann beim züchter anrufen um abzusagen.mein mann hat auch angerufen aber mit dem ergebnis das am 25.12.das hundekind zu uns kam.also da hatte ich nun mein geschenk.meine große hündin wusste nicht wohin.ich war nur noch am heulen und wischen und ganz nebenbei war ja auch noch weihnachten.dann kam noch dazu das ich meimem geschenk noch nicht mal allein einen namen geben konnte.weil mein mann meinte das dass eine gemeinschaftsentscheidung sein soll.es hatt mich richtig wortlos gemacht.ich bin so sehr traurig.wie kann mein mann so über meinen kopf hinweg entscheiden?und dann noch sauer sein.weil ich mich nicht so sehr freue.ich muss dazu sagen das die gesamte arbeit im haus und garten usw.an mir hängt weil er im jahr nur knapp 70 tage zu haus ist.nach 3 tagen war ich so entnervt und zornig das ich gesagt habe wie MEIN hund heißen soll.zwischen uns gibt es nun so viel streit.jedes wort wird falsch verstanden.er sagt ich würde total überreagieren jedes wort auf die goldwaage legen und ihm irgendwann mal dankbar sein.mein mann hat sogar vorgeschlagen den hund wieder weg zu geben um seinen fehler wieder gut zu machen.aber so einfach mache ich es mir nicht.der hund kann nichts dafür.wenn mein mann so eigenmächtig entscheidet.also lebt der hund nun bei uns.mein mann ist wieder auf montage und fragt per sms an wie es dem kleinen denn geht.ich bin immernoch ratlos wie soll ich damit umgehen das absprachen von seiner seite nicht eingehalten werden.und dann auch noch erwartet das ich ihm dankbar bin.
 

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karma

Aktives Mitglied
Es gibt Grenzen. Und die würde ich auch setzten. Du bist 295 Tage alleine und du bist in meinen Augen der Familienvorstand. Ob dein Mann das gefällt oder nicht. Du bist diejenige die für alles die Verantwortung übernimmt und du bist diejenige die alles Zuhause regelt. Das mußt du deinem Mann klar machen. Und es dürfen keine Absprachen ohne dich gemacht werden. Gerade dann wenn du dafür sorgen muß.

Der Hund war eine solche Fehlentscheidung. Das Tier kann nichts dafür und du auch nicht. Jetzt muß du wieder durch das ganze Welpenjahr. Aber ich glaube das du eine starke Frau bist und du schaffst das schon. Schaffst du es nicht dann suche für den Hund eine neue Familie. Eine Familie die Zeit hat und ihm ein schönes Zuhause bietet.

Mit deinem Mann würde ich mich unterhalten wenn er wieder zuhause ist. Wenn er nicht da ist hast du eine Verantwortung zu tragen wie eine alleinerziehende Mutter. Ob er will oder nicht. Wenn er dann zuhause bist gibst du in diesem Moment die Verantwortung ab, damit er sich nicht vorkommt wie ein Hans Wurst und das wars.
 

Brausepulver

Mitglied
danke für die lieben worte.ich habe ganz deutlich gesagt das ich mich gegen den hund entschieden habe.aber er hat meine entscheidung nicht respektiert.ich muss immer alles so hinnehnen.egal in welchem land er gerade arbeitet wie viele wochen er weg ist usw.wenn ich sage das ich mir mehr zeit mit ihm wünsche und keinen zweiten hund.bekomme ich zur antwort.das ich mit seiner montage nicht mehr klar komme.ich komme schon klar.habe meinen geregelten tag und fühle mich auch wohl.bin nur so entsetzt wie er gegen meinen willen handelt.ich halte mich an absprachen und erwarte das auch von ihm.da sind meine ansprüche wohl zu hoch.
 

karma

Aktives Mitglied
Ich glaube das du deine Ansprüche sehr niedrig einsetzt. Versuche deine Emanzipation durchzusetzten. Es ist keinem gedient das er die Verantwortung für etwas übernehmen will, wenn er nicht da ist.
Schon zu glauben das er aus der Ferne deine Aufgaben mitbestimmen will ist doch Utopie.

Setzte dich durch und verbiete ihm dich noch mal zu übergehen. Du trägst die Verantwortung für Heim, Kind, usw. und er die finanzielle Verantwortung. Und jetzt dich zu übergehen und dir etwas aufzuzwingen grenzt schon an Grenzübertritt.

Was er damit bezweckt. Vielleicht hat er Angst nicht mehr gebraucht zu werden. Oder er hat Probleme mit seinem Ego. Oder hat Angst das du irgendwann sagst, das du keine Lust mehr hast.



Karma
 

Brausepulver

Mitglied
durch meine erkrankung,wurde ich vor vielen jahren erwebsunfähig und bin nun rentnerin.am anfang war es sehr schwer für mich damit zurecht zu kommen.ich musste richtig trauerarbeit leisten.ich habe nie langeweile,finde immer etwas womit ich mich beschäftigen kann.lesen,fotografieren.möbel aufarbeiten,der garten,viel tel.mit den 3 töchtern.sie sind schon aus dem haus bzw.die jüngste ist in der ausbildung.dann eben die haustiere,die mir viel gesellschaft leisten.der kater beim lesen,der hund zwingt mich zum rausgehen.usw.wenn mein mann zu haus ist,ist chaos angesagt.ich muss früh aufstehen,er kann ausschlafen.er weiss schon am vormittag nichts mit sich anzufangen,fragt mich dann ob ich etwas vor habe,dann liegt er mit der fernbedienung auf dem bauch auf dem sofa und schaltet ständig hin und her.mich macht das sehr nervös und gehe dann aus dem zimmer.er meint,er würde an mich micht mehr rankommen.ich frage mich ständig,wie er das denn macht?oder bekomme ich das nicht mit?nun war es so das ich richtig froh war als er wieder zur arbeit musste.so bin ich vorher noch nie gewesen.und ich hoffe sehr das sich meine innere ruhe wieder einstellt.am montag treffe ich mich mit den mitgliedern vom hospiz verein.vielleicht helfen die gespräche etwas,aber ich glaube erst werden wohl tränen fließen.
 

karma

Aktives Mitglied
Er hat vermutlich Angst, etwas zu verlieren. Denn er bekommt ja nichts mit. Er fühlt sich wahrscheinlich wie ein Besuch, der ab und zu kommt.

Plane doch etwas vorher, wenn du weißt das er kommt und reservier im Zeit. Verbringe die Zeit so als wenn du mit ihm in Urlaub bist. Geht aus oder vielleicht ein Kinobesuch. Es gibt viele Möglichkeiten etwas dann zu tun. Wandern, Wildpark, Museum lass dir was einfallen. Nennen wir die Zeit dann Paarzeit.

Und dann weißt du das ihr viel unternommen hat und der Abschied fällt dann nicht so sschwer. Weil du dann für das nächste Mal wieder vorplanen kannst. Auch in Urlaub fahren ist doch eine Möglichkeit. Die Hunde kannst du doch mitnehmen. Es gibt viele Hotels mit angegliederten Tierpensionen.

Eine Freundin von mir hatte auch einen Mann der nur zweimal im Monat nach Hause kam. Sie hat in der Zeit wo er dann da war nie geputzt, da sie vorher alles gemacht hatte. Und in dieser Zeit sind sie unterwegs gewesen. Familienbesuche, Kino, Tanzen. Sie sagte zu mir. Was soll ich in der Zeit putzen, wenn ich in dieser kurzen Zeit, etwas mit meinem Mann machen kann. Putzen kann ich dann nachher ,wenn er weg ist, denn da habe ich auch die Zeit dafür.

Vielleicht ist im langweilig und er wartet darauf das was passiert. Und dann sitzt er gelangweiligt vorm Fernseher und die Fernbedienung liegt auf seinem Bauch. Und ich denke das du diesen Anblick bestimmt nicht mehr sehen kannst.

Karma
 

Brausepulver

Mitglied
ja da hast du wohl recht.er ist wie ein besucher.es ist wie eine gastrolle.wir waren noch nie gemeinsam im urlaub.er war in norwegen zum angeln.wir machen tagesausflüge oder gehen auf flohmärkte.er hat mal zu mir gesagt,das er sich schon genug in der ganzen welt umhertreibt da möchte er in seiner freien zeit nicht auch noch in fremden betten schlafen.ich stell ja garnicht solche forderungen,aber ich habe mitbekommen,seit dem ich mein leben neu sortiert habe zB.die ausbildung zum sterbebegleiter,und er erlebt das ich mich sehr gut fühle, haben wir probleme.er hat nur seine arbeit und den spruch,einer muss ja geld verdienen.und weil meine arbeit im hospiz ehrenamtlich ist,zahlt man ja eh nur drauf.das sind seine worte.bei ihm zählt nur geld und wie mann vor anderen da steht.es gibt nur gewinner oder verlierer.ich habe mir aber die sensibilität und das feingefühl den menschen und tieren gegenüber bewahrt.darum war ich wohl auch so traurig über seine entscheidung über meinen kopf hinweg.ich weiss er hat es nur gut gemeint.aber manchmal reicht es eben nicht,es nur gut zu meinen.vielen lieben dank für deine gedankenanstöße.es tut mir gut.:)
 

karma

Aktives Mitglied
Es gibt Männer die verstehen nicht das eine ehrenamtliche Sterbebegleitung eine wunderschöne und sinnvolle Arbeit ist. Einen Sterbenen Menschen zu begleiten bis in den Tod das kann nicht jeder. Als ich in der Pflege war und abends Menschen versorgte die nicht mehr lange zu leben hatte, habe ich sie mit Liebe und Güte versorgt,gewaschen und geredet. Ich habe ihnen aus der Bibel vorgelesen und mit ihnen geredet.

Vielleicht gehört dein Mann zu denen die alles wegschieben. Sie reden nicht über diese Sachen, da ihnen das Gefühl fehlt etwas zu begreifen. Der Tod ist ein Tabu Thema das ignoriert wird. Ich habe früher nie über meine Arbeit oder ehrenamtliche Tätigkeiten geredet. Das hätte doch sowieso keinen Sinn gemacht.


Karma
 

Brausepulver

Mitglied
ich habe viele jahre auf einer krebsstation gearbeitet,auch da habe solche erfahrungen gemacht.leider.dann war ich viele jahre zu haus,mir fehlten sehr die kollegen und der gedankenaustausch aber noch mehr fehlte mir das gefühl welches mir die patienten gaben.es ist alles ganz still,und zu wissen das dieser mensch nicht allein war in seinen letzten stunden.ist ein erfüllendes gefühl.am anfang hatte ich ein problem mit der nonverbalen verständigung aber das habe ich überwunden.mein mann ist seit 20 jahren auf montage,ständig neue kollegen immer mit männern zusammen,die wortwahl ist machmal sehr ruppig,das essen wird in windes eile verschlungen usw.wenn ich dann etwas sage heißt es,ich würde ihm etwas vorschreiben.dabei wünsche ich mir nur etwas mehr bewusstsein.viele menschen verschließen die augen vor dem tod.mein mann ist auch so jemand.das hat mich nie gestört,mich stört gewaltig wenn er sagt,du bist viel zu weich,du lebst in deiner kleinen heilen welt.ich lasse ihn doch auch so wie er ist,meine welt ist nicht so heil,muss mich mit krankenschwestern und angehörigen auseinander setzen über sehr viel verrohung,ich versuche dann immer vermittler zu sein.es gelingt nicht oft aber immer öfter.
 

karma

Aktives Mitglied
Hast du mal was über die Hochsensible gelesen.Ich habe jahrelang geglaubt das ich irgendwie anders bin. Es gibt viele Dinge die mir an Menschen nicht gefallen. Man sagte mal zu mir ich hätte ein ausgeprägtes Schubladendenken.

Mach mal den Test. Vielleicht bist du auch eine.
Der HSP-Test


Karma
 

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