Bierdeckel111
Aktives Mitglied
Eine Entschuldigung der Eltern bringt ab einer gewissen Fehlstundenanzahl nichts mehr.
Irgendwann wird dann auf ärztliche Atteste hingewiesen, um die Fehlstunden plausibel "zu machen".
Auch was bird on the wire sagte.
Im Grunde hast du dir da wohl selbst ins Knie geschossen.
Zum einen kannst du aber mit deinem Lehrer reden, ihn fragen ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für dich gäbe ihm zu zeigen, dass du dir nicht alles deswegen versemmeln willst.
Lehrer sind nicht blöd, sie wissen wann du da bist, und wann du nicht da bist. Wenn du zufällig immer bei Sport fehlst, dann ist das mehr als offensichtlich.
Sprich ihn an, zeig "Reue" und vielleicht kannst du ja noch was reißen durch Referate, Nach"sitzen" (Nach"sporteln". Frag einfach ob ihr euch an einem Nachmittag zusammen in der Turnhalle trefft und einige Dinge des Lehrplans nochmal "nachholt".) oder was dein Lehrer dir selbst vorschlägt.
(Um meinen Senf zu der Diskussion beizutragen. Ich finde schon, dass Sport eigentlich eine sehr gute Sache ist. Man hat sich dazu entschieden Sport als Unterrichtsfach zu behalten, da die Anzahl der übergewichtigen und gesundheitlich immer eingeschränkteren (aufgrund des Gewichts) Kinder in Deutschland ansteigt. Schlichtweg aus dem Grund, da sie sich kaum bewegen. Auch ist es eine Orientierung für Kinder, bzw junge Heranwachsende. Für den einen ist Mathe was er gut kann, für den anderen Sport. Jetzt kann man sich darüber streiten ob eine gezielte Schulung nicht besser wäre, aber dafür haben wir das Studium. Auch sitzt man während des Schulalltags unentwegt. Sport soll einen körperlichen Ausgleich schaffen, um wenigstens ein bisschen die Muskeln zu fordern und auch das Hirn ein bisschen zu "belüften", d.h. sich zwei Mal in der Woche einfach komplett auszupowern.
Und auch für Sport muss man ein bisschen Hausaufgaben machen. Genauso wie Mathe muss man sich auch für Sport mal ein/zwei Stunden Zeit nehmen und für sich Zuhause trainieren um seine Noten womöglich verbessern zu können.
Sport ist in dem Fall eine Bildungsinstanz wie auch Mathematik, Erdkunde oder Physik. Nur statt für das Köpfchen, für den Körper. Wie ich schon sagte, hier gilt nicht nur die Entlastung, sondern auch die womöglich berufliche und lebensgestalterische Orientierung.
Auch hat Sport eine pädagogische Rolle für die Lehre des Schülers. Der Schüler lernt in Gruppen zu agieren, zu kommunizieren und bereitschaftlich zu helfen. Auch das eigene reflektieren der Leistung und der möglichen verbesserungswürdigen Schwachpunkte werden beachtet.
Dinge, die einem im späteren Verlauf der akademischen, beruflichen und sozialen "Karriere" oder "Lebensverlaufs" eine Grundbasis geben sollen.
Aber, just sayin'...)
Bist du Lehrer oder so?