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Abitur durchgefallen - Sport 0 Punkte - was tun?

  • Starter*in Starter*in Gast
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Ich hab die Fehlstunden natürlich entschuldigt, es sind also keine unentschuldigten Fehlstunden.
Trotzdem will er mir aber 0 Punkte geben.
Natürlich hab ich im Prinzip geschwänzt, aber ich hatte immer eine Entschuldigung, da meine Eltern auch den Sinn im Sportunterricht nicht sehen und ich oft halt "Besseres" zu tun hatte. Klar, das ist doof von mir gewesen, aber ist jetzt so passiert :/
 
Ich hab die Fehlstunden natürlich entschuldigt, es sind also keine unentschuldigten Fehlstunden.
Trotzdem will er mir aber 0 Punkte geben.
Natürlich hab ich im Prinzip geschwänzt, aber ich hatte immer eine Entschuldigung, da meine Eltern auch den Sinn im Sportunterricht nicht sehen und ich oft halt "Besseres" zu tun hatte. Klar, das ist doof von mir gewesen, aber ist jetzt so passiert :/

Hallo Gast,
was hattest Du den "Besseres" zu tun?

Das Leben besteht nun mal manchmal aus gewissen Konsequenzen. Du weißt selber, daß Du im Prinzip geschwänzt
hast. Es wäre ungerecht denen gegenüber, die nicht geschwänzt haben und evtl. Besseres gegen Sport eingetauscht
haben.
Und nun soll Dich das Schulleben dafür belohnen?

Ich finde die schulische Sporthaltung Dir gegenüber völlig korrekt. Ich hoffe, daß Dir diese Lebenserfahrung eine sehr wertvolle ist. Vor allem im Leistungssystem auch dann was ernst zu nehmen, wenn Dein inneres Bedürfnis das Schwänzten ist.

alles Liebe
gaestin
 
Es sollte eigentlich an jeder Schule eine Fehlquote geben, die zur Nichtanerkennung eines Kurses führt.
Wer 80% Fehlzeiten hat kann den Kurs nicht als belegt werten lassen.
 
Es sollte eigentlich an jeder Schule eine Fehlquote geben, die zur Nichtanerkennung eines Kurses führt.
Wer 80% Fehlzeiten hat kann den Kurs nicht als belegt werten lassen.

Anwesenheitspflicht finde ich generell blödsinn egal in welchem Fach und egal ob Schule oder Studium. Es gibt auch andere Gründe außer schwänzen warum man nicht anwesend sein kann. Gründe wären ein schwerer Unfall, längere Krankheit, Todesfall in der Familie usw. . Soll man jetzt deswegen sitzen bleiben bzw. keinen Abschluss bekommen? Ich finde solange man im jeweiligen Fach durch Leistung positiv ist sollte die Anwesenheit keine Rolle spielen.
 
Er kann Dir nicht grundlos einfach 0 Punkte geben.
Würde er tatsächlich so weit gehen müsste er dies genau begründen. Dann könntest Du dies im allerernstesten Fall sogar einklagen.

Du musst bedenken, dass Lehrer auch noch eine Erziehungsfunktion haben. Er gibt nicht nur Noten sondern hat auch die Aufgabe Dich zu mahnen und zu motivieren.
Seine Aussage ist Taktik damit Du Angst bekommst und Dich anstrengst.
Am besten wäre wohl wenn Du auf Deinen Lehrer zugehst und mit ihm beredest wie Du Deine Note noch verbessern könntest. Er hat sicher einen Vorschlag.
Also keine Panik.
 
Ich hab die Fehlstunden natürlich entschuldigt, es sind also keine unentschuldigten Fehlstunden.
Trotzdem will er mir aber 0 Punkte geben.
Natürlich hab ich im Prinzip geschwänzt, aber ich hatte immer eine Entschuldigung, da meine Eltern auch den Sinn im Sportunterricht nicht sehen und ich oft halt "Besseres" zu tun hatte. Klar, das ist doof von mir gewesen, aber ist jetzt so passiert :/

Dann hat ersowieso absolut nichts gegen Dich in der Hand. 0 Punkte darf er Dir gar nicht geben.
Wie gesagt, seine Aussage ist Taktik und Erziehung.
Er will dass Du Dich noch anstrengst. Fertig.
 
Wenn die mindeststundenzahl nicht erreicht ist, gibt es keine Note. Es wird mit null Punkte geführt. Für die Zulassung zur abiturprüfung darf du aber kein Pflichtfach mit null punkten haben. So war das zumindest in meiner Schulzeit. Und deshalb hatte ich das Problem in mathe. Bei mir waren auch alle stunden entschulfigt. Das spielt für die zulassung keine rolle. Formell konnte ich in der verbliebenen Zeit die mindeststunden auch nicht mehr erreichen. Aber es ist ja gut gegangen und ich habe einen ehrenwerten Beruf erlernt und zahle brav meine steuern und arbeite.

Lieber Gast Reden und Bitten ist die Brücke, über die du gehen kannst.
 
Ja, aber leider gibt es Sportlehrer die einem durch ihre garstige Art beibringen, dass Sport was ganz Furchtbares ist. Es ist nun mal nicht jeder zum Supersportler geboren und wenn man das vom Lehrer noch ständig um die Ohren gehauen bekommt und angeschrien wird, wenn man nicht die geforderte Leistung bringt, dann ist das sehr kontraproduktiv.

Ich habe noch nie gehört das einem der Schulsport grossartig etwas abverlangt. Wir reden hier nicht von einem Sportgymnasium. Alleine wer anwesend ist und halbwegs mitmacht, erhält schon mindestens eine drei im Zeugnis.
 
Eine Entschuldigung der Eltern bringt ab einer gewissen Fehlstundenanzahl nichts mehr.

Irgendwann wird dann auf ärztliche Atteste hingewiesen, um die Fehlstunden plausibel "zu machen".
Auch was bird on the wire sagte.
Im Grunde hast du dir da wohl selbst ins Knie geschossen.

Zum einen kannst du aber mit deinem Lehrer reden, ihn fragen ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für dich gäbe ihm zu zeigen, dass du dir nicht alles deswegen versemmeln willst.
Lehrer sind nicht blöd, sie wissen wann du da bist, und wann du nicht da bist. Wenn du zufällig immer bei Sport fehlst, dann ist das mehr als offensichtlich.

Sprich ihn an, zeig "Reue" und vielleicht kannst du ja noch was reißen durch Referate, Nach"sitzen" (Nach"sporteln". Frag einfach ob ihr euch an einem Nachmittag zusammen in der Turnhalle trefft und einige Dinge des Lehrplans nochmal "nachholt".) oder was dein Lehrer dir selbst vorschlägt.

(Um meinen Senf zu der Diskussion beizutragen. Ich finde schon, dass Sport eigentlich eine sehr gute Sache ist. Man hat sich dazu entschieden Sport als Unterrichtsfach zu behalten, da die Anzahl der übergewichtigen und gesundheitlich immer eingeschränkteren (aufgrund des Gewichts) Kinder in Deutschland ansteigt. Schlichtweg aus dem Grund, da sie sich kaum bewegen. Auch ist es eine Orientierung für Kinder, bzw junge Heranwachsende. Für den einen ist Mathe was er gut kann, für den anderen Sport. Jetzt kann man sich darüber streiten ob eine gezielte Schulung nicht besser wäre, aber dafür haben wir das Studium. Auch sitzt man während des Schulalltags unentwegt. Sport soll einen körperlichen Ausgleich schaffen, um wenigstens ein bisschen die Muskeln zu fordern und auch das Hirn ein bisschen zu "belüften", d.h. sich zwei Mal in der Woche einfach komplett auszupowern.

Und auch für Sport muss man ein bisschen Hausaufgaben machen. Genauso wie Mathe muss man sich auch für Sport mal ein/zwei Stunden Zeit nehmen und für sich Zuhause trainieren um seine Noten womöglich verbessern zu können.

Sport ist in dem Fall eine Bildungsinstanz wie auch Mathematik, Erdkunde oder Physik. Nur statt für das Köpfchen, für den Körper. Wie ich schon sagte, hier gilt nicht nur die Entlastung, sondern auch die womöglich berufliche und lebensgestalterische Orientierung.

Auch hat Sport eine pädagogische Rolle für die Lehre des Schülers. Der Schüler lernt in Gruppen zu agieren, zu kommunizieren und bereitschaftlich zu helfen. Auch das eigene reflektieren der Leistung und der möglichen verbesserungswürdigen Schwachpunkte werden beachtet.

Dinge, die einem im späteren Verlauf der akademischen, beruflichen und sozialen "Karriere" oder "Lebensverlaufs" eine Grundbasis geben sollen.

Aber, just sayin'...)
 
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