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Abi mit 19/20 zu spät?

  • Starter*in Starter*in Orangenblüte
  • Datum Start Datum Start
Das Alter ist jetzt wie es ist.
Weiter machen und keine Zeit bei der weiteren Bildung verbummeln.
Jedes Jahr länger im Berufsleben zählt für die Rente!
 
Damals ging es eher darum, dass ihre Grundschullehrerin trotz einserschnitt die Hauptschule empfohlen hat und ihre Eltern meinten sie wäre vlt auf einer nicht staatlichen Schule besser aufgehoben. Damals stand der Abschluss später noch gar nicht so im Fokus.Die 4. klasse war voll, weshalb sie weil sie Spätsommerkind ist aufgrund ihres Geburtstages in die 3. gekommen ist.Das hatte überhaupt nichts mit ihrer Leistung zu tun
Und das...glaubst du ihr alles?
Klarer Fall von Legendenbildung.
Das Alter scheint das geringste Problem dieser Freundin zu sein - viel eher hat sie es offenbar nicht so mit der Wahrheit.
Sie soll an der Uni besser nicht solche storys erzählen, da sie sonst ausgelacht wird, was ja schade wäre.
 
@Schroti
Wow, da sind die Verschwörungstheorien wieder 😀 Ich weiß dass das wahr ist, weil ich in der selben klasse war! Unsere Grundschullehrerin war damals so. Mir hat sie auch die Realschule empfohlen, wegen einer 4 in englisch. Ich mache dieses Jahr Abi und stehe in englisch auf einer 2+ ... Also bitte wirf solche Sachen nicht einfach vor 😉 das passt nicht zur Frage des Beitrags und ist auch noch verletzend.

@DerRealist Also dein Vorschlag ist, nach dem Abi einfach direkt mit studieren anzufangen und dann ist das kein Problem?
 
Auch als Oldi (70+) möchte ich mich melden:
Mein Werdegang: Volkssschule 5 Jahre, Gymnasium mit "Ehrenrunde" (so nannte man das damals, das machte damals geschätzt die Hälfte aller Schüler) 10 Klassen, Abitur mit 20, 18 Monate Wehrpflicht, Studienbeginn mit 22 (andere waren zwischen 19 und 24 Jahre alt), Studienabschluss (habe gearbeitet wie ein Tier) in Mindestzeit (war damals selten) nach 4 Jahren, Referendariat Mindestzeit 26 Monate. Beruf: im Nachhinein betrachtet im wesentlichen gut bis sehr gut. Wegen langer Ausbildung habe ich mich erst relativ spät an Partnerschaft, Ehe und Familiengründung gewagt: Heirat mit 30, Vater mit 34, Opa mit 70+. Rückblick auch dazu: Alles gut.
Warum schreibe ich das? Ich möchte raten: Nur keine Panik, man muss nicht der schnellste und nicht der beste sein. Im Studium werden die "Karten neu gemischt". Also: mit Gelassenheit, Ausdauer und Fleiß weitermachen!! Ich wünsche viel Erfolg!!
 
@Schroti
Sie war einfach nicht gut in Mathe und es liegt ihr immer noch nicht, auch wenn sie sich Mühe gibt. Diese Lehrerin hat einfach jeden extrem runtergewertet . Sie hatte es auf sie abgesehen und gemeint, dass sie es wegen dieser Matheschwäche auf kein Gymi schafft... Die ganze Klasse hat deutlich gemerkt dass die Frau n Problem mit Schülern hatte die in einem Fach schwächer waren...
 
Liebe TE,
es macht dir Ehre, dies alles glauben zu wollen, doch ist es ABSOLUT unmöglich, ein Kind mit 1er-Schnitt an eine Hauptschule zu schicken. Wenn die Eltern auf eine Privatschule ausgewichen sind, dann vermutlich, weil eine Förderschule im Gespräch war. Ich kenne einige Fälle, wo die Privatschule dann gewählt wurde aus Angst vor dem Etikett "Sonderschüler/in".
Auch würde nie im Leben ein Kind in die falsche Jahrgangsstufe kommen, nur weil es "keine Plätze mehr gibt in der passenden".
Nimm es mir nicht übel - ich bin vom Fach, habe mit VT nichts am Hut aber weiß ganz sicher, dass die beschriebenen Vorgänge nichts mit der Realität zu tun haben können.
 
@Schroti
Wieso sollte bei einer einserschülerin eine Sonderschule im Gespräch sein? Das glaube ich nicht. Es ging darum, dass unsere Lehrerin einfach ein Problem mit ihr hatte. Die Empfehlung war natürlich nicht verbindlich, die Eltern hätten sie jederzeit auf ein Gymi schicken können. Sie dachten sich aber auch, dass diese Schule ihr mit ihrer Matheangst helfen könne, weil man dort mehr auf die einzelnen Schüler eingeht. Ich denke wenn du vom Fach bist, sollte dir das Konzept von Anthroposophie bzw Waldorfschulen bekannt sein 😉
Und dass sie eine Jahrgangsstufe runter gekommen ist, liegt an ihrem Geburtstag. Sie ist Spätsommer/Herbstkind, wurde kurz nach ihrer Einschulung erst 6! Deshalb ging das mit dem Stufe runter. Wäre sie älter gewesen, wäre das natürlich nicht passiert und sie wäre an der Schule nicht genommen worden.
 
Ein Förderbedarf hat nicht zwingend etwas mit einer Lernbehinderung zu tun. Es gibt auch den Förderschwerpunkt "Emotional/sozial".
Aber wie auch immer - du möchtest deiner Freundin glauben und das ist eigentlich auch sehr nett von dir.
Und nochmal zur Ausgangsfrage: Es ist egal, ob sie ein sinnvolles Studium mit 18, 19 oder 20 aufnimmt.
 
@Schroti
Klar glaube ich ihr, ich war ja dabei 😀
Und ja, deswegen eben die waldorfschule. Um sie bei der Mathesache zu unterstützen und sie von den Mitschülern wegzuholen, die sie gemobbt haben und aufgrund der wegfallenden Empfehlung aufs Gymi gegangen wären...
Danke dass du doch noch auf die Frage eingegangen bist. Bitte bleib das nächste mal von Anfang an dabei und wirf nicht mit Vermutungen herum
 
@Orangenblüte
Also ich glaube es lässt sich zusammenfassen, dass deine Freundin sich überhaupt keine Sorgen um ihr Alter machen muss 🙂
Selbst wenn sie nach dem Abi noch ein FSJ etc. macht, wird sie im Studium nicht die Älteste sein. Solange sie keine Lücke im Lebenslauf hat, wird sich ihr späterer Arbeitgeber auch vermutlich nicht für ihre längere Schulzeit interessieren!

Ich hatte in meiner Stufe 2 Leute, die bereits zum zweiten Mal wiederholten. Einer davon hatte keinen Bock auf Schule und wurde dann aufgrund hoher Fehlzeiten nicht zum Abi zugelassen. Er hat dann ein FSJ gemacht und so irgendwie die Fachhochschulreife bekommen. Die Andere hat ein ordentliches Abi gemacht und mit 22 ein sozialwissenschaftliches Studium begonnen. Sie hat vor ein paar Monaten ihren Abschluss gemacht.
Es gibt so verschiedene Wege! Weiß deine Freundin denn schon, was sie studieren will?
 

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