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Abbruch Ausbildung - Unterstützung für Azubi

Es stehen andere Gründe im Aufhebungsvertrag
Ich kenne keine Gründe, mein Sohn auch nicht.
Ja, was denn jetzt? Stehen da Gründe oder stehen da keine?
Du hattest doch sogar selber angegeben, dass dein Sohn sprachliche Probleme hat und Finne ist.
War das jetzt deine Interpretation, weshalb angenommen wird, dass er die Ausbildung nicht beenden können wird oder kam diese Aussage vom Betrieb?
Es ist wirklich seltsam und teilweise widersprüchlich, was du hier an Information preisgibst.

Ich teile auch deine Befürchtung, dass man deinem Sohn das Leben schwer machen könnte, wenn er sich etwas hat zuschulden kommen lassen und das Ganze jetzt auszusitzen versucht gegen den Wunsch des Betriebes. Gerade in handwerklichen Betrieben ist man da oft nicht zimperlich. Sollte er lediglich aus Bockigkeit dort bleiben wollen wäre das nicht unbedingt schlau. Er sollte dann zumindest zusehen, dass sich die Wogen wieder glätten. Das alles riecht mir danach, als hätte es offene Konflikte gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus Sicht deines Sohnes:
Argumentativ kann man bei einem Aufhebungsvertrag als Bewerber bei neuen Arbeitgebern immer angeben, dass man selber aus Grund x nicht mehr beim Unternehmen bleiben wollte (und sich etwas nachvollziehbares überlegen). Wurde dir jedoch gekündigt weiß man als potenzieller neuer Arbeitgeber, dass da etwas nicht okay war mit dem Bewerber.

Aus Unternehmenssicht:
Wenn das Unternehmen deinen Sohn loswerden will, dann kann es das friedlich über einen Aufhebungsvertrag tun (=beide Seiten trennen sich einvernehmlich). Bei der Kündigung muss ein triftiger Grund angegeben werden; es kommt aufs Tapet, dass dein Sohn sich etwas hat zuschulden kommen lassen (kostet Zeit und Geld für Anwalts-/Gerichtskosten).
Wir haben unserem Sohn bereits vorgeschlagen, Ausbildungsbetrieb zu wechseln. Sicherlich die angenehmste Lösung. Der Betrieb möchte ihn loswerden, und wird ihm somit wahrscheinlich das letzte Ausbildungsjahr zur Hölle machen. Immer in der Hoffnung, dass er doch gehen wird.
Wir unterstützen ihn, Sind dabei nach anderen Betrieben uns um zu schauen. Leider möchte er jedoch im Betrieb bleiben., Was ich persönlich sehr fatal finde.
Wir warten jetzt einfach mal ab, was ich aus dem Gespräch am Montag oder in der neuen Woche ergibt
 
Offen gesagt wirkst du auf mich so, als ob du nie Konflikte mit Arbeitgebern hattest (nicht negativ gemeint).

Du hast eine Rechtsschutzversicherung - es ist mir unbegreiflich, warum du dir keine anwaltliche Unterstützung holen willst!

Zum jetzigen Zeitpunkt geht es auch gar nicht darum, ob er offiziell in Erscheinung tritt oder ob er dich/euch erstmal nur berät.
Es braucht doch gar keine Beratung. Die Sache ist doch rechtlich glasklar.
 
Bisher ist es ja nur ein Versuch ihn vorzeitig loszuwerden.
Deshalb wäre ja auch interessant zu erfahren, was genau passiert ist. Gegeben haben wird es da schon etwas. Und du weißt doch auch "Recht haben und recht bekommen sind 2 verschiedene paar Schuhe". Wenn ein Arbeitgeber einen trietzen will, dann kann er das tun. Auch mit Kleinigkeiten kann man jemandem das Leben schwer machen. Ihn nicht informieren, ihn nicht einladen, ihn die blödeste Arbeit machen lassen, ihn immer wieder kritisieren.. das kann in Summe ganz schön mürbe machen.
 
Deshalb wäre ja auch interessant zu erfahren, was genau passiert ist. Gegeben haben wird es da schon etwas. Und du weißt doch auch "Recht haben und recht bekommen sind 2 verschiedene paar Schuhe". Wenn ein Arbeitgeber einen trietzen will, dann kann er das tun. Auch mit Kleinigkeiten kann man jemandem das Leben schwer machen. Ihn nicht informieren, ihn nicht einladen, ihn die blödeste Arbeit machen lassen, ihn immer wieder kritisieren.. das kann in Summe ganz schön mürbe machen.
Dann kann man immer noch einen Anwalt einschalten.

Meine Vermutung ist einfach, dass der AG befürchtet, dass der Lehrling auch die Abschlußprüfung vergeigt und er ihn nochmal ein Jahr länger am Hals hat, ohne dass er was dagegen unternehmen kann.
Also versucht er ihn gleich loszuwerden.
 

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