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700 Milliarden $$ für arme Investmentbänker

FreshDumbledore

Aktives Mitglied
Danke für eure Antworten. Teilweise sehr interessant und aufschlussreich.

Was mich noch interessieren würde: Findet ihr nicht auch, dass es bei dieser Sache gar keine Schuldigen gibt? Niemand der den Kopf hinhalten muss. Mich persönlich interessiert es allerdings schon wer schuld daran ist das wir und auch andere Steuerzahler in anderen Ländern jetzt zahlen müssen.

Diese Investmentbänker müssen sich doch über uns kaputtlachen. Erst fahren sie die Weltwirtschaft an die Wand und werden dabei steinreich und jetzt hauen sie ab, lassen uns ihre Rechnung zahlen und machen erst mal 20 Jahre Urlaub in der Südsee.

So gehts ja nicht:mad:
 

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deadwood

Aktives Mitglied
Findet ihr nicht auch, dass es bei dieser Sache gar keine Schuldigen gibt? Niemand der den Kopf hinhalten muss. Mich persönlich interessiert es allerdings schon wer schuld daran ist das wir und auch andere Steuerzahler in anderen Ländern jetzt zahlen müssen.
Die Menschliche Gier.
Wie soll das denn funktionieren, wenn bei Investment Banking Geschäften seit Jahren schon Mindest-Renditen von 25% angesetzt werden und Investments auf Pump derart getätigt werden, dass durchaus noch selbsttragende Betriebe ausgeschlachtet werden?
So ein System kann m.E. nur auf faulen Krediten aufbauen,
und das lässt sich so lange aufrecht erhalten, wie bei den berüchtigten Schneeballsystemen.
Irgendwann kracht das ganze System mit gewaltigen Sogeffekten in sich zusammen.
Realistische Analysten haben bereits seit zwei Jahren das Platzen der Blase vorausgesagt.
Waren solche Crashes in der Vergangenheit noch relativ auf lokale Märkte begrenzt, so besteht durch die heutige weltweite Vernetzung - hauptsächlich durch das Internet getragen - die immense Gefahr, dass ganze Volkswirtschaften in den Ruin mitgezogen werden.
Auch klettern die nominellen Einlagen in diesen Fonds in so astronomische Höhen, dass dieser massiven (virtuellen) Kaufkraft kein noch so großer Konzern mehr gewachsen scheint.
Ich bin zwar auch ein überzeugter Liberaler (das beszieht sich bitte nicht auf das hiesige Parteienspektrum), aber in diesem Punkte gebe ich Altkanzler Schmidt völlig recht, dass diese Fonds dringend internationaler Regulierung bedürfen.
Diese Investmentbänker müssen sich doch über uns kaputtlachen. Erst fahren sie die Weltwirtschaft an die Wand und werden dabei steinreich und jetzt hauen sie ab, lassen uns ihre Rechnung zahlen und machen erst mal 20 Jahre Urlaub in der Südsee.
Ich fürchte fast, dass bei denen nichtmal dafür genügend Einfühlungsvermögen vorhanden ist.
 

nr6527

Mitglied
Ich denke mal ihr habt alle etwas von der Finanzkrise in den USA mitbekommen und auch von diesem 700-milliarden-Dollar Plan der US-Regierung, der vorsieht, dass der Staat, also der amerikanische Steuerzahler, die faulen Kredite der Banken aufkauft.

Was haltet ihr von diesem Plan? Ich habe dabei irgendwie das Gefühl, dass die armen Amerikaner dabei von ihrer Regierung/den Banken ziemlich verarscht werden.

Vor allem wenn man weiß, dass der US-Finanzminister bis 2006 noch Chef bei Goldmann&Sachs war.
Allein der Gedanke das von 700 Milliarden allein 100 durch eine alkohokranke fundamentalcristlichen Präsidentenmarionette, auch Geore W. Bush genannt verbrannt werden soll, mach die Ablehnung durch den Kongress doch sehr sympathisch.
 

Gefangen

Aktives Mitglied
Allein der Gedanke das von 700 Milliarden allein 100 durch eine alkohokranke fundamentalcristlichen Präsidentenmarionette, auch Geore W. Bush genannt verbrannt werden soll, mach die Ablehnung durch den Kongress doch sehr sympathisch.

Also ich habe heute in den Nachrichten gehört, dass dieses hier diskutierte Rettungspaket, abgelehnt wurde.
Soweit ich es noch in Erinnerung habe, kamen die meisten Gegenstimmen von den Republikanern und man bastelt nun schnell an einem neuen Plan.
 

nr6527

Mitglied
Also ich habe heute in den Nachrichten gehört, dass dieses hier diskutierte Rettungspaket, abgelehnt wurde.
Soweit ich es noch in Erinnerung habe, kamen die meisten Gegenstimmen von den Republikanern und man bastelt nun schnell an einem neuen Plan.
Ja lustig. Übrigends ist der jetzige Wirtschafts minister Henry Paulson jr. der ehemalige Vorstandvorsitzende von Goldmann&Sachs und besitzt noch immer ca. 4,7 Millionen Aktien von eben diesem Unternehmen. Abgesehen davon, das er seinen mit 25Millionen US$ bezahlten Job gegen einen im Vergleich dazu lausig bezahlten Regierungsjob getauscht hat, fragt sich der gemeine Kongressabgeordnete sicherlich, ob dieser Mann der Richtige ist, um 700Milliarden US$ sinnvoll zu verteilen.
Ein leicht zu erkennender Interessenkonflikt, oder?
 

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