Weil es gerade so schön zum Thema passt:
Rente: Ohne Reform bekommen Sie nur noch 41 Prozent Ihres Einkommens - SPIEGEL ONLINE
Es ist schon lange bekannt, dass die Rentenreform einen neuen Anstrich benötigt und das nicht mehr lange gut geht. Jetzt kommt die Regierung auch so langsam drauf.
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Bei der ganzen allgemeinen Diskussion um die 600 Euro-Rente möchte ich noch gerne weitere "Verlierer" einschieben: die Generation der unter 36-jährigen.
Und ich habe so das Gefühl, dass die Regierung diese Generation als "Risikogruppe" gerne von sich schiebt. Oder frei nach dem Motto handelt "Nach mir die Sinnflut, wenn die alt sind, bin ich schon längst unter der Erde."
Wenn nichts wirklich getan wird, steigt der Rentensatz 2045 auf 26,4 Prozent. Dafür, dass man dann kaum was rausbekommt als Rentner. Das kann es doch wirklich nicht sein. Wir drücken schon so viele Steuern ab und allgemein lohnt die Rente sich nicht mehr.
Schlimmstenfalls zaht man immer mehr Abgaben, um unterm Strich immer weniger rauszubekommen. Was wohl vermutlich so sein wird, wenn das so weitergeht. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Regierung da einen ordentlichen Riegel vorschiebt, so dass die Rente wieder sicher und einigermaßen solide wird.
Ich könnte es sogar verstehen, wenn immer mehr sagen, dass sich Arbeit unter diesen Bedingungen immer weniger lohnt, da man ja auch die immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten und eventuelle Kinder mit einkalkulieren muss und es deswegen auch vielen schwer fällt, etwas fürs Alter zurückzulegen. Dafür, dass es dann kaum Rente gibt, obwohl man immer einbezahlt und gearbeitet hat. (Nein, ich möchte hier nicht dazu aufrufen, Arbeit zu boykottieren!!!)
Um ehrlich zu sein, rechne ich sowieso schon fest damit, dass ich später als Rentnerin auf dem Existenzminimum leben muss, obwohl ich mein Leben lang gearbeitet und in die Rentenversicherung einbezahlt habe. Und als Selbständige habe ich sowieso nochmal eine weitere Arschkarte.
Interessant ist auch die Frage, ob bei einer Änderung der Rentenreform, die auf betriebliche Renten setzt, so viele Unternehmen mitziehen. Denn betriebliche Renten sind auch immer noch nicht so die Regel, finde ich.
Das sieht ganz düster aus und bereitet mir Bauchschmerzen, so wie es aktuell mit der Rente aussieht. Ich bin auf den November sehr gespannt.