Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

40 Std zuviel, aber Teilzeitarbeit kann ich mir nicht leisten...

sowiesoo

Mitglied
Hallo,

ich weiß nicht ob ich in der richtigen Sparte poste....hoffe dass es halbwegs hier reinpasst.

Ich bin mittlerweile 32 Jahre alt, und ich habe die letzten Jahre immer mehr die Erfahrung gemacht dass mir ein Vollzeitjob einfach zuviel ist...

Zuviel Stress und Arbeit für zu wenig Geld.

Nicht dass ich nichts gelernt hätte, habe 2 Lehrberufe, wovon ich den ersten Allergiebedingt nicht ausüben sollte...und mit der Zeit wurden die Allergien auch immer schlimmer.... (mal abgesehen davon dass man in der Berufssparte sowieso so gut wie Null komma Nichts verdient-für die Arbeit die man leistet)

Eine Umschulung mit Lehrabschluss zur Bürokauffrau habe ich ebenfalls.

Leider werden zuerst mal "richtige" Lehrlinge, und Jüngere, und auch Schulabgänger im Büro bevorzugt, so dass ich mit meiner zweiten Lehre, bei der ich den Abschluss sogar mit ausgezeichnetem Erfolg machte, nichts fand.
Es ist jetzt mittlerweile fast 4 Jahre her seit dem Abschluss, und in dem Bereich keine praktische Erfahrung.


Nach meiner ersten Lehre jobbte ich mal hier, mal da, im Verkauf, in Callcentern, probierte dies udn das aus, nichts für lange, aber 40 Std./Woche war ok...

Irgendwann rutschte ich in ein Burn out rein, da Pflege der Mutter daheim, "gepaart" mit Depressionen und einem posttraumatischen Belastungssyndrom, welches seit ihrem Tod Anfang 2009 noch um etliches Schlimmer wurde, seitdem ist mir alles zuviel...

Habe nun innerhalb 2 Jahre bei 4 Firmen angefangen zu arbeiten und es wieder aufgegeben, da es mir einfach zuviel wurde.
Da war mitunter eine Anstellung bei einer Tankstelle dabei, mit 60-70 Std. Woche...Gehalt für die Zeiten um die 1200 Euro.
In einem Blumengeschäft, mit 36 Std. allerdings von Mo-Sa jeweils 6 Std. ergo generell nur ein Tag/Woche frei...für knappe 800 EUro...
(und das in der Berufssparte in der ich meine erste Lehre machte...toll nicht wahr?)

In einem Wettbüro, vorgeschriebene 40 Std. Woche, allerdings in real 50 Std Woche, da Pause durcharbeiten, (ansonsten wäre man wohl das "Kameradenschwein" gewesen) und vorher plus nachher natürlich noch Vor- bzw Nacharbeit, was Geld verwalten usw angeht...



Letzter Job in einem Callcenter.
40 Std./Woche für einen "heißen" 1000er im Monat.
In real siehts so aus dass man 45 Std die Woche arbeitet, also 9 Std. täglich, die Überstunden nicht ausbezahlt bekommt, sondern irgendwann wenn weniger los ist, zwangsweise heimgeschickt wird.

Letzteres ist ein Job, den auch Leute ausüben die noch nie in ihrem Leben arbeiteten...keine Vorkenntnisse brauchen...nichts...

Des weiteren im Grunde, Stress pur, man wird gehetzt bis geht nicht mehr....Überwachung permanent, Druck usw...

Arbeitsvertrag ist auf 4 Monate befristet mit eventueller Übernahme danach, und dazu eine Menge anderer Klauseln drin die eigentlich nicht rechtlich sind.
Von anderen in der FIrma hörte ich dass diese Firma dies immer über den Winter macht, da viele Arbeitskräftge von Nöten sind, und im Frühjahr sämtliche Leute wieder weg sind. Von wegen Übernahme....


Momentan befinde ich mich im Krankenstand, da mir der Stress zuviel wurde dort.


Ich habe von meiner Mutter und Großeltern ein Haus geerbt, welches klein und heruntergekommen ist.
Es steht nun über 20 Jahre, noch nie wirklich was renoviert....und mittlerweile gehört viel renoviert.... (mal abgesehen von den normalen Erhaltungskosten...)

Hat man so einen Besitz, siehts natürlich auch schlecht aus was Beihilfen vom Staat angeht...
Aufgeben möchte ich es natürlich auch nicht, haben sich meine Mutter und Großeltern dafür schließlich den A... aufgerissen...

(mal abgesehen davon dass ich nicht arbeitslos daheiim sitzen möchte, mir fällt jetzt schon die Decke auf den Kopf, aber die 45 Std. im Callcenter [plus täglcihe Fahrtzeit von 3 Std.....] sind mir viel zuviel gewesen, ich kam teilweise nicht mal mehr zum normalen Einkaufen...mein Hund den ich daheim habe, war täglich mit Arbeitszeit, Pausenzeit, Fahrtzeit, um die 13 Std.; meißt länger; allein daheim.
(wodurch ich auch Probleme mit einem meiner Nachbarn bekam, da ich den Hund natürlich weder einsperren konnte über so lange Zeit, noch aussperren, also konnte er raus in den Garten und rein wie er wollte..und bellte angeblich ständig... [was andere Nachbarn wieder dementierten, so schlimm wars nicht...aber würde der eine Nachbar es darauf anlegen, bekäme ich ordentliche Probleme...Ruhestörung oder sonstiges...]
Es gab des weiteren ständige Dienstplanwechsel, von Tag zu Tag, Stunde zu Stunde wurde geändert, so dass man evtl. ausgemachte Arzttermine und dergleichen nicht wahrnehmen konnte.
Einmal wurde ich nach 4x wechseln meiner Zeiten, das letzte mal um halb zehn Abends angerufen, für den nächsten Tag wieder eine neue Arbeitsbeginnzeit...)
Und das alles für so ein Gehalt....?

So, sorry fürs ausheulen....


Ich würde gerne arbeiten, denke mir 30 Std. wären ideal, würde auch in den Verkauf gehen oder sonstiges, ich habe im Grunde gerne Kundenkonkontakt.....nur....mit dem Gehalt eines 30 Std. Jobs kann ich nicht leben.
Und 40 Std. (bzw 40 Std mit solchen Bedingungen wie in den oberen Jobs beschrieben....)sind mir eben einfach zuviel...

Ohne job komme ich mir asozial vor, zu nichts zu gebrauchen...und nutzlos.
Ich habe das Gefühl alle haben tolle Ausbildungen und Jobs gefunden, nur ich sitze hier, und leiste nichts.

Und andererseits,...mit solchen Jobs wie oben, bin ich nur noch kaputt, so lange bis es wieder zum Krankenstand kommt....

Mann oder Lebensgefährten gibt es keinen, womit ja das Haushaltsbudget leichter zu ertragen wäre, und ich setze nun mal nicht drauf, bald einen zu finden....

Eine Zeitlang dachte ich mir, ich würde gerne etwas drittes anfangen, nämlich in den sozialen Sektor gehen...allerdings, entgegen dem was momentan bei uns in den Zeitungen pupliziert wird, schauts hier ebenfalls schon eng aus.
Außerdem muss man sich verpflichten, einige Jahre; je nachdem was man "lernt"; bei der Firma zu bleiben, ansonsten hat man die Kurskosten in einigen 1000er Höhen zurückzuerstatten....
Und probiert man eine Arbeit nicht aus, weiß man auch nicht wie man sich damit tut, ob man es überhaupt jahrelang aushaltet....
Also vergaß ich das auch wieder....


So, also...nun sitze ich hier, habe 6 Jahre meines Lebens mit 2 Lehren "verschwendet", beide nutzen mir nichts....und ich weiß nicht weiter...

Jobs findet man wohl schon, wenn man ordentlich sucht...nur welche Jobs das sind....ist eben eine andere Sache.

Momentan keinerlei Zukunftsperspektive, und Angst davor dass es ewig so weitergeht... 🙁
...bzw was noch kommen mag....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sowiesoo,
wäre es nicht sinnvoll, dass du für die
nächsten Monate einfach mal ganz
sachlich deine Stunden runterarbeitest
und den Schwerpunkt deiner Bemü-
hungen darauf richtest, einen Partner
zu finden? Möglichst einen, der hand-
werklich fit ist und einen Job hat, so
dass du dann das Haus renovieren
und auf 30 Std. reduzieren kannst.
Klingt vielleicht wenig romantisch, aber
manchmal ist es das am Anfang, wenn
man sucht, auch nicht.
Nur mal so gefragt ...

Gruß, Werner
 
Der "Plan" klingt ja im Grunde im ersten Moment gar nicht so schlecht.

Bei mir ists aber so, dass mir an erster Stelle die finanzielle Absicherung, bzw ein guter fixer Job steht.
Hab ich den nicht und bin zB Arbeitslos, geht mir das derart in Mark und Bein dass ich nicht mal ordentlich schlafen kann vor lauter Panik was werden soll...

Erst wenn das geregelt ist, habe ich das Hirn frei für Männer... *g*


Des weiteren...hm....auf Teufel komm raus Suchen bringt oft nicht viel, wenn ergibt es sich meißt doch wenn mans am allerwenigsten erwartet. hmm...
Und in meinem Alter haben die meißten schon eigene Familien. 😱🙁
Dadurch dass die letzten Jahre draufgingen mit Pflege daheim, usw...habe ich auch einige Jahre in diesem Bereich "verloren"...

Idealzukunft wäre natürlich ein lieber Mann, ein Job der nicht zuviel und nicht zu wenig ist, keine Geldsorgen....
Da hast du Recht...

hmmm
 
Hallo,


deine Schilderung ist nicht nur für Dich die Realität. Viele Menschen arbeiten heute in Jobs die keine gerechte Entlohnung bringen, da sie fachlich und lehrmässig nicht sonderlich angesehen sind. Sprich - die Menschen sind in solchen Sparten austauschbar.

Da etliche Frauen den Beruf , der Bürokauffrau ergreifen, ist der Markt damit überlaufen. Und nur derjenige bleibt auf dem Markt bestehen, welcher zwei Fremdsprachen spricht, fit ist in Buchhaltung und sehr gut mit ERP/SAP umgehen kann.

Wen dir hier die Erfahrung fehlt, sieht es schlecht aus.

Der Markt benötigt momentan mehr Altenpflegerinen/Gesundheits und Krankenpflegerinen, sowie technisch versierte Ausbildungen. Allerdings ist in der sozialen Branche, der Burnoutfaktor sehr hoch, da hier sehr viele Stellen gestrichen wurden und die Schwestern noch mehr Patienten zu versorgen haben. Außerdem müssen diese schichten, mal nachts, mal früh, dann wieder Tagdienst und 365 Tage muss die Station besetzt sein. Das Klima ist auch nicht immer das beste, am schönsten arbeitet es sich in einem Team, da geht man gerne zur Arbeit.

Ein Techniker muss vielleicht Bereitschaft machen. Wie du siehst sind diese Berufe auch kein Zuckerschlecken. Allgemein ist die heutige Arbeitswelt für die meisten belasten und nicht immer kompatibel mit dem Privatleben.

Um den Menschen mehr soziale Teilnahme zu ermöglichen, müsste sich das Arbeitsmodel ändern, statt der 50 Stunden Woche müsste man komplettes Überstunden verbot einführen und die 30 Stunden Woche mit einem Gehalt wovon jeder Leben kann. Damit könnte man mehr Menschen in Arbeit und Brot bringen und diese hätten aber noch Zeit - nebst Arbeit ihre Freizeit und anderweitigen Verpflichtungen zu sichern.

Doch davon will der Staat nichts hören, hält solche Aussagen warscheinlich für wahnsinn. Ich persönlich finde es wahnsinn wenn Menschen von 1 € oder 1 Dollar pro Tag Leben müssen und andere Milliarden zur Verfügung haben. Klasse Verteilungsgesetzt. Und die D...... von denen wir regiert werden, labbern doch bloß immer um Publizitie zu bekommen. Gerne vor Landtagswahlen - ja wir führen Mindestlöhne in den Branchen ein, dass Entsendegesetzt ist durchgebracht -blabla.

Das der Markt eigene Strukturen hat ( darwinistische Selektion) erkennen Sie nicht.
Sehr wohl können sie in der Transportbranche Mindeslöhne einführen, aber die Marktteilnehmer müssen auch bestehen bleiben, derjenige der sein Monopol ausgebaut hat - bleibt bestehen. Der mit dem Preis der Konkurrenz nicht mithalten kann, falsches Management betreibt geht den Bach runter.

Um eine anständige Lebensform für alle Menschen zu schaffen, müsste man an das Geldwesen gehen und das Marktmodell ändern, da die Menschen aber nicht fähig sind am Verteilungskonflikt etwas ändern zu wollen, werden zukünftig viele viele Menschen nach deinem genannten Modell arbeiten müssen.

Wünsch dir dennoch alles Gute.

LG
Gast
 
Hallo,


noch etwas, die Tarifautonomie für den Markt ist festgelegt, der Staat kann nur Richtlinien geben. Aber Tarife werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmerverbänden ausgehandelt.

Lies mal das Medienmonopol pdf, dass ist recht witzig. Und lass dich von der Arbeitswelt nicht runterziehen, wichtig ist Menschen um einen zu haben, die dich lieben, die dir Sinn geben, darauß kannst du Kraft ziehen. Falls du das nicht hast, fange an, danach zu suchen.


LG
Gast
 
Hallo,

ich stelle jetzt mal "harte" Fragen um dich zum nachdenken zu bringen 😉 🙂 😀

Der "Plan" klingt ja im Grunde im ersten Moment gar nicht so schlecht.
Ist es nich besser einen "schlechten" Plan zu haben als gar keinen ?
Welchen Plan hast du?
Bei mir ists aber so, dass mir an erster Stelle die finanzielle Absicherung, bzw ein guter fixer Job steht
Hab ich den nicht und bin zB Arbeitslos, geht mir das derart in Mark und Bein dass ich nicht mal ordentlich schlafen kann vor lauter Panik was werden soll....
Was hast du davon ?
Du gehst doch bereits auf dem Zahnfleich!

Erst wenn das geregelt ist, habe ich das Hirn frei für Männer... *g*
Des weiteren...hm....auf Teufel komm raus Suchen bringt oft nicht viel, wenn ergibt es sich meißt doch wenn mans am allerwenigsten erwartet. hmm...Nein, ich kann nicht alles regeln, um dann für etwas bereit zu sein!
Das geht für mich einher.
Wann wär denn für dich alles geregelt?
Gibt es den richtigen Zeitpunkt überhaupt?
Und in meinem Alter haben die meißten schon eigene Familien. 😱🙁
Dadurch dass die letzten Jahre draufgingen mit Pflege daheim, usw...habe ich auch einige Jahre in diesem Bereich "verloren"...
Oh jeee...
da ist jetzt Hopfen und Malz verloren... 😀
Du musst ewig Single bleiben 😉
Wo sind den die vielen Singles in der BRD ?
Zu deinem Alter sind bestimmt alle, wirklich alle! fest vergeben. 😉
und haben in den vollsten Zügen ihr Leben gelebt !!!
Idealzukunft wäre natürlich ein lieber Mann, ein Job der nicht zuviel und nicht zu wenig ist, keine Geldsorgen....
Hier würde ich mich selbst in den Vordergrund stellen.
Schaue, was du für dich tun kannst.
Was dir wichtig ist.
Da hast du Recht...
Du hast auch ein Recht dein Leben zu gestalten und zu genießen 😉 🙂

Gruß Hajooo
 
Hallo Sowieso,

woher kommst Du ?

Klingt als wäre das richtig weit draussen, kannst Du wegen Deinem Haus auch nicht uumziehen ?

Also hier im Rheinland gibt es durchaus Bedarf an Bürokräften und Sachbearbeitern, gerade die Behörden suchen händeringend, da ist das Einstiegsgehalt so 1.300 Netto bei einer 37 Stunden Woche.
(TVÖD)

Weiss das gerade so genau weil eine Freundin von mir beim Eisenbahnbundesamt in Bonn gerade untergekommen ist (auch Bürokauffrau).

Viele Grüsse vom
Alex
 
Hallo,

ich stelle jetzt mal "harte" Fragen um dich zum nachdenken zu bringen 😉 🙂 😀

Ist es nich besser einen "schlechten" Plan zu haben als gar keinen ?
Welchen Plan hast du?
Was hast du davon ?
Du gehst doch bereits auf dem Zahnfleich!

Na du baust einen ja auf... 😀

hm, Plan...keinen konkreten, perspektivlos eben momentan...

Das geht für mich einher.
Wann wär denn für dich alles geregelt?
Gibt es den richtigen Zeitpunkt überhaupt?
Oh jeee...
da ist jetzt Hopfen und Malz verloren... 😀
Du musst ewig Single bleiben 😉
Wo sind den die vielen Singles in der BRD ?
Zu deinem Alter sind bestimmt alle, wirklich alle! fest vergeben. 😉
und haben in den vollsten Zügen ihr Leben gelebt !!!
Hier würde ich mich selbst in den Vordergrund stellen.
Schaue, was du für dich tun kannst.
Was dir wichtig ist.
Du hast auch ein Recht dein Leben zu gestalten und zu genießen 😉 🙂

Aber du hast Recht...
Im Grunde gäbe es den richtigen Zeitpunkt gar nicht...
Naja, schon...wenn ich einen Job hätte, bei dem ich finanziell abgesichert bin, sprich, wenn ich einen der 40Std/Woche Jobs durchhalten würde...
Aber da das nicht der Fall ist, gibt es momentan keinen richtigen Zeitpunkt, und wenn ich darauf warte dass er kommt, warte ich glaube ich bis in alle Ewigkeit...

Jaaaa, bin zwar nicht aus der BRD, aber hast ja Recht, es gibt sicherlich genügend Singels auch in meiner Stadt...
Ist nur so,...dass während meiner Teenagerzeit, junge Erwachsenenzeit, die "Auswahl" groß war...
Ein paar Mal ausgehen, und da waren sie schon, die Männer...
Dann ging es sich eben privat immer weniger aus, das ständige "flanieren gehen", und nach "dem einen Richtigen" suchen...

Die meisten haben in meinem Alter nun eben schon Familie.
Habe ein bisserl das Gefühl, was verpasst zu haben die letzten Jährchen.
Und wenn ich ehrlich bin, habe ich meine Anforderungen an "denjenigen" schon ordentlich zurückgeschraubt, obwohl ich weiß, würde ich es mit dem einen oder anderen der sich evtl. anbieten würde, probieren, wärs nicht das Richtige. Von daher...hmm....
Ein bisserl sollte man sich ja doch wohl fühlen in einer Beziehung.

(und mal abgesehend davon...erst mal einen finden wo es auch halbwegs passt...das Gefühl der Vertrautheit, usw...ist ja im Grunde auch nicht so einfach...😱 )

Danke aber für die Denkansätze, ist schon einiges Wahres dabei...



LG
 
Hallo Sowieso,

woher kommst Du ?

Klingt als wäre das richtig weit draussen, kannst Du wegen Deinem Haus auch nicht uumziehen ?

Also hier im Rheinland gibt es durchaus Bedarf an Bürokräften und Sachbearbeitern, gerade die Behörden suchen händeringend, da ist das Einstiegsgehalt so 1.300 Netto bei einer 37 Stunden Woche.
(TVÖD)

Weiss das gerade so genau weil eine Freundin von mir beim Eisenbahnbundesamt in Bonn gerade untergekommen ist (auch Bürokauffrau).

Viele Grüsse vom
Alex


Ich bin nicht aus Deutschland sondern wohne in Wien.
Es stehen hier auch etliche Bürojobangebote inseriert.
Allerdings werden oft Ostsprachen verlangt, es wird immer mehr wenn ich mir die Inserate so ansehe....und wenn nicht das...wie gesagt....Firmen nehmen lieber jüngere da hier keine Vorarbeitsjahre anzurechnen sind (was mehr Gehalt bedeuten würde...) oder Schulabgänger, oder Lehrlinge, als "Umschüler".

Nach meiner Lehrabschlussprüfung habe ich einige Hunderte (ungelogen!) Bewerbungen rausgeschickt...
Bekommen habe ich nichts.

Ich weiß dass ihr in Deutschland auch kein tolles System habt, was Arbeitsamt usw betrifft, habe allerdings keine Ahnung inwieweit es sich mit unserem gleicht.
Hier ist es zB so, dass man teilweise vom Arbeitsamt vermittelt wird.
D.h. Das Arbeitsamt, bzw eine Firma die fürs und mit dem Arbeitsamt zusammenarbeitet, vermittelt die Leute.
Das sind Jobs die befristet sind, und das Arbeitsamt (also quasi der Staat-quasi der Steuerzahler) sponsort....
Das geht soweit dass die Firma nur die Hälfte des Gehalts zahlen muss, und keine Lohnsteuer...
Kündigungsschutz gibt es bei solchen Jobs nicht, man bekommt auch nicht das normale Kollektivgehalt, sondern weniger...laut Leiharbeitsvertrag eben...und nach einigen Monaten (meist läuft es 8 Monate...) ist man wieder draussen da das befristete Arbeitsverhältnis abläuft, und die Firma nimmt sich den nächsten Billiglöhner....

Mitunter ein Problem hier in Österreich, warum es am Arbeitsmarkt so aussieht, wie es aussieht...:mad:
 
Keine schöne Antwort, bin selbst Österreichfan und komme jedes Jahr zum Skifoan, hab mir schon oft überlegt dahin zu ziehen, aber wenn es so schlecht aussieht mit den Jobs muss ich wohl hier bleiben *seufz*

Drück Dir aber die Daumen, auch wenn ich jetzt nicht gross helfen konnt.

Alex
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben