(...)Bei der zweite und sicher der dritte wäre mehr Vernunft angebracht gewesen. Gerade da hattest du doch die Lebenserfahrung.
Was mich am meisten stört ist das du so hartnäckig dran festhältst das du nichts dafür kannst. Das zeigt mir das du wenig bis nicht über deine Handeln nachdenkst und diese überprüft.
Und wofür waren die drei Ehen denn? Weil du geschmeichelt warst das sie dir gefragt haben?
Ach je, und weil du hier ein paar, für dich, schlechte Beispiele nennst, ist dein Handeln Ok gewesen und braucht keine Reflektion?
Im Beitrag weiter oben habe ich meine Reflektionen der jeweiligen Ehen geschildert. Dies sind jedoch nur die Kernaussagen daraus. Es gehört noch ein wenig mehr dazu. Unterstelle mir bitte nicht, ich hätte nicht reflektiert. Ich habe mir genug Zeit zum Nachdenken gelassen sowie in der Therapie viele Dinge beleuchtet.
Aber wenn mich einige unbedingt in dieser Ecke haben wollen, damit ich in das persönliche Clichee passe. Wenn ich die Aussagen zusammenfasse, so bleibt für mich stehen:
- Ich bin unreflektiert
- Alle Geschiedenen dürfen nie wieder glücklich sein und dies durch eine Hochzeit ausdrücken
- Ich suche mir meine Partnerinnen willkürlich aus.
- Wenn eine Partnerin mir einen Antrag macht, sage ich ohne nachzudenken ja.
- Mein Ego ist so klein, dass ich Bestätigung durch Heiratsanträge brauche
Es ist ja auch nicht so, dass sich Menschen innerhalb einer Beziehung und Ehe nicht ändern würden. Vielleicht endet ein Studium oder eine Ausbildung, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Das hat ebenfalls großen Einfluss auf die Beziehung. Man steht vor einer Weggabelung und muss sich die Frage stellen, ob man gemeinsam die gleiche Richtung einschlägt oder jeder eine andere Richtung. Manchmal passt es dann einfach nicht mehr. Wenn beide übereinkommen, es bringt nichts, soll man dann trotzdem zusammenbleiben, weil man sich dieses Versprechen gegeben hat? Ich rede hier nicht von Entscheidungen, ob man den gleichen Joghurt käuft.
Ich bin niemand, der seinen Partner sitzen lässt, wenn Probleme auftauchen. Da bin ich in der ersten Ehe über meine finanziellen Grenzen gegangen und jetzt entsprechend vorsichtig. Mir wurde auch gesagt, ich gebe zuviel in einer Beziehung. Auch darüber dachte und denke ich nach.