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3 Jahre alt und schon ausgegrenzt...

Hallo,

erstmal vorne weg: Diese Antwort könnte recht "hart" und gewagt ausfallen - wer damit nicht einverstanden ist, sollte sie bitte nicht lesen.

Liebe Sweety,

bevor von integrativer Beschulung oder Förderbeschulung die Rede sein kann, muss festgestellt werden, ob dein Kind ein "besonderes" Kind ist, oder eben nicht, d.h. ob es eine "Störung" hat oder nicht (Ich benutzte das Wort nicht gerne, denn es gibt für mich keine gestörten Menschen, sondern nur andere, insbesondere bei kindern).

Ich finde es gut, dass du Tests machen möchtest, viele Eltern möchten das nämlich nicht. Du hast den Mut das "risiko" einzugehen, dass mit deinem Kind etwas anders ist, dass es von der "Norm" abweicht. Ich hoffe du bist dann auch bereit, eine Diagnose zu akzeptieren, egal welche es ist, wenn es denn überhaupt zu einer Diagnose kommt.

Manche Dinge zeigen sich bei Kindern erst im Kindergartenalter oder fallen überhaupt erst Dritten auf, weil man sein eigenes Kind immer um sich hat und annimmt, wie es ist.

Ich finde, dass Kinder, die von der "Norm abweichen" unbedingt eine andere Schulung benötigen, Förderschule oder besser: integrativ.
BEsondere Kinder brauchen besonders geschultes Personal, die damit umgehen können. STeckt man ein "besonderes" Kind in eine Regelklasse, nimmt man ihm die Förderrung, die es in einer Förderschule oder integrativen Schule hätte.
Leider spielt die Gesellschaft eine große Rolle, die immer noch meint Förderschule = Sonderschule = Schule für Doofe.
Kann somit verstehen, dass viele Eltern ihre Kinder derart nicht beschulen lassen wollen.
Allerdings finde ich es auch fraglich "beeniträchtigte" Kinder, in welcher Form auch immer, sei es ADHS oder sonst was mit aller Gewalt in regelkigas und Schulen zu stecken, wenn es partout nicht funktioniert. klar, man kann ausprobieren ob es funktioniert, und wenn kann man sein Kind auch in der Regelschule lassen. Aber wenn es partout nicht funktioniert, sollte man nicht drauf drücken, dass es dort bleibt. Das führt zu Frust bei Eltern und Kind. man kanns nicht erzwingen.

Ich habe mich zwar jetzt sehr weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich möchte nochmals betonen: ERst Ergebnisse abwarten, dann Handeln! Es kann nich irgendwas "gefördert und behandelt" werden. Man kann was nich behandeln, wenn man nich weiß was es ist und ob es überhaupt etwas ist.

GLG

Feli
 
@gast: mach dir nicht so viele gedanken! ich sag dir jetzt mal was:

mein bruder ist schon in der zweiten klasse sitzen geblieben. mein vater wollte aber auf biegen und brechen, dass er auf der grundschule bleibt. dort gab es für meinen bruder aber nur ein misserfolg nach dem anderen, eine schlechte note nach der anderen, meine eltern haben geschimpft, die lehrer haben ihn geschimpft. die 2.klasse hat er dann gerade so geschafft und nach der 3.klasse, die er wieder nicht geschafft hat, hat man ihn endlich an einer sogenannten förderschule angemeldet. was meinen bruder wiederum gefrustet hat, weil er meinen vater hat hören sagen: ich meld doch meinen sohn nicht auf so ner depperle-schule an.

ich für meine teil hab mir diese 3-jahre-grundschul-torur echt schlimm vorgestellt und dass mein vater so eine negative einstellung zu förderschulen hatte, hat das ganze auch nicht besser gemacht, also mach bitte, wenn das thema bei euch aufkommt, nicht das gleiche mit deinem kind.

das nur so am rande.

also, mein bruder war wie erwähnt auf der förderschule, hat nicht einmal den hauptschulabschluss in der tasche, ausbildung hat er in irgend einem bildungswerk gemacht. die ausbildung war aber total fürn A****, weils den beruf überhaupt gar nicht mehr gibt! danach hat er sich umschulen lassen.

jetzt arbeitet er seit ein paar jahren im metallbereich in einer großen namenhaften firma und hat ne 36std-woche (wie schön *träum*).

so und ich war auf der realschule, danach auf der fachoberschule, eine gute ausbildung absolviert und weißt du was?
von dem gehalt was mein bruder jeden monatsanfang aufm konto hat kann ich nur träumen!! ich arbeite zwar nur halbtags, aber selbst wenn ich 40std wöchentlich arbeiten würde, hätte ich nicht mal brutto das was er netto hat!

manchmal frage ich mich sogar, wozu ich den ganzen scheiß mit schule hier und da gemacht hab, wenn ich am ende doch madig verdien?!

außerdem gibt es an förderschulen oft z.b. in mathe und deutsch zwei leistungsgruppen, um denjenigen den "aufstieg" zur hauptschule zu erleichtern, bei denen es denkbar ist.

liebe grüße

tortelini
 
Sicher ich kann mir vorstellen das manchmal eine "Fördereinrichtung" Besser ist und sogar im Leben viel weiter helfen kann, wenn er jetzt in einer diese Einrichtungen kommt heisst es nicht das er da bleibt.
Nur kann, auch das genaue Gegenteil eintreten, nur oft genug habe ich erlebt, das Kinder in Fördereinrichtungen kammen und da hingen blieben, und am Ende auch nur Alg2 bezogen, ich will das es mein Kind irgendwann einmal besser hat, und sehe diese Fördereinrichtung als Bedrohung, dieser Zukunft an, auch wenn es vllt helfen könnte, die wahrscheinlichkeit, das es, ihn nicht, in diese Schiene drückt, das risiko, ist mir zu Hoch, ich erlebe es doch Tag täglich bei meinem Freund, er war in einer Fördereinrichtung, er ist Leiharbeiter, und hat einen Hungerlohn, wird auf Arbeit nur runter gemacht und hat kaum Chancen auf etwas besseres, ich möchte meinem Sohn dieses ersparen.
 
Gefordert? na aber hallo! Ich würde an deiner Stelle mit ihm zum vertrauten Kinderarzt gehen. Und ihn dann sofort aus dieser Einrichtung nehmen, es ist ja jetzt schon das Vertrauensverhältnis zwischen dir und den Erziehern gestört, das wird nur weiter Probleme machen.

Vielleicht kannst du ihn zur Eingewöhnung in einer anderen Einrichtung/ Gruppe oder so erstmal langsam ranführen. Durch Spielgruppen vielleicht, wo du erstmal mit dabei bist, nachher langsam dich in andere Räume begibst um später immer wieder kurz weg zu sein. So allmählich halt.

Brauchst du dringend den kiGa Platz? Musst du arbeiten oder so? Wenn nicht: gebt euch Zeit, es gibt keine Pflicht und du könntest ihn auch nächstes Jahr noch anmelden.

Sry, wenn ich das 2 mal schreibe, war beim erstenmal nicht eingeloggt^^
Ja leider brauche ich den Kiga. Ich persönlich hätte ihn erst nächstes Jahr geschickt, doch das Arbeitsamt macht Duck, leider beziehen wir Alg2 zusätzlich zum Gehalt meines Freundes da dieseS nicht ausreicht, ergo sind wir leider darauf angewiessen.
 
Hi,

wollte nur noch sagen : "Förderschulen" bilden durchaus zu normalen ABschlüssen aus. Man kann dort sogar das Abitur machen. (natürl. nicht auf einer Förderschule für geistige Behinderung, aber wohl auf anderen! )

Gruß

Feli
 
Hallo Sweety,

mit der Wahl des Kindergartens hast du freie Auswahl. Das heißt, dass du nicht an diesen einen Kindergarten angewiesen bist. Ich schließe mich SherlockHelga an, dass das Vertrauensverhältnis dermaßen zerstört ist, dass sie wohl nie dein Kind so annehmen wie er ist. - Was sind das nur für Erzieherinnen dort? Leben wir in einem Land, in dem alles aussortiert wird, was mal ein bisschen auffälllt, noch dazu in so einer kritischen Umstellungsphase. Meine Tochter schaut sich derzeit alle möglichen Kindergärten an, indem sie in die Krabbelgruppen diverser Einrichtungen geht.

Ich find´s einfach nur traurig, wie mit Kinder umgegangen wird und wie sie schon nach ein paar Tagen abgeurteilt werden.

LG Dame
 
3 Jahre -ein ungünstiger Zeitpunkt für Kita-Beginn.

Meine Kinder sind alle wesentlich FRÜHER in Krippe/Kiga gegangen-
das "späteste" war ein Krippenbeginn mit 18 Monaten.

Und--ehrlich gesagt fand ich das höchste Eisenbahn,denn nach meiner Erfahrung lernen gerade "Einzelkinder" bzw.Kinder mit großem Abstand zu den Geschwistern bestimmte Sozialisierungssachen im frühen Alter wesentlich leichter!

Entweder wird sich zu viel um's Kindchen zu Hause gekümmert,oder es wird "in der Erwachsenenwelt zu einseitig gefordert" -oder
es wächst "in karger Kommunikation" auf --
alles dies nicht etwa ,weil die Eltern "es falsch machen" oder "nicht genug aufpassen"

-die Umstände eines bis Kiga-Alter Zuhauseaufwachsens sind einfach in den heutigen "Einkind-Familien" oder "wenig-Großfamilien"
nicht gut zum Lernen des Sozialverhaltens.

Kinder untereinander verstehen sich schon im Alter von paar Monaten "instinktiv"-- wer mal in den Schlafraum einer Krippe guckt,weiß,was ich meine!
Das geht ohne Worte bzw. "fremdsprachig" aufwachsende Kinder haben innerhalb weniger Tage "einen Draht zueinander" und kommunizieren in einer Fülle mit Sprache,Körpersprache...Gesten,Reaktionen...,wie kein noch so gut ausgebildeter Sozialpädagoge es kann.

Ganz zu schweigen von der REDEGESCHWINDIGKEIT ! 🙂

Wer also seinem Kind was Gutes tun will, bringt es mit spätestens 1Jahr mindestens bis nach dem Mittagsschlaf in eine Krippe oder--besser noch..zu einer Tagesmutter (5 Kinder maximal--optimalste Bedingungen!).
Deshalb sind auch die Forderungen nach möglichst nicht nur dem kostenfreien Vorschuljahr so wichtig!

Wenn alle Kinder -vor allem die mit fremder Muttersprache, ohne Geschwister/Cousinen etc.Nachbarskinder nicht erst mit 3 Jahre oder sogar später in eine Kinderguppe kommen,wird m.M.nach eine Vielzahl der Probleme weniger--Sprache, Sozialverhalten,Hilfsbereitschaft, Rücksicht, Tagesabläufe verinnerlichen,Konflikte lösen können...

((Der Vergleich ist nicht 100% passend--aber ein Haufen kleiner Hunde und ein Haufen kleiner Kinder sind im "Lernen miteinander" sehr ähnlich! Deshalb sind mehrere Hunde im Haus immer besser als ein "Solohund" ..und Welpen von Züchtern mit großen Rudeln auch unterschiedlicher Rassen auch...--die habens einfach schon drauf,sich einzusortieren! ))

Es ist nur ein Baustein,wichtig ist natürlich vor allem die Aufmerksamkeit durch die Eltern und der verantwortungsvolle
Umgang mit den Interessen des Kindes--aber --woher soll denn ein Dreijähriger plötzlich das "Sicheinfügen" können?

Bisher war es eine Erziehung mit Gefälle von oben,logo.
Jetzt stehen da Gleichaltrige mit Forderungen,Widerstand,anderen Wünschen, dem Beanspruchen der Aufmerksamkeit durch EINE Erzieherin für 10 Kinder...oder mehr...das ist doch Streß pur!

Das kann man nicht "erklären",da kann man nicht "drauf vorbereiten"..
ein Dreijähriger ist nicht auf "Vernunft" zu bürsten.
Er ist m.M. einfach in einem völlig ungünstigen "Kita-Eintrittsalter".

Mit 1-2 hat er noch kein Gefühl für "sich als Person mit Wünschen",
irgendwann mit 2 Jahren und bissel beginnt das "Wahrnehmen der eigenen Person".
Müßten die Pädgogen hier doch wissen,oder ???

Ich denke--darin liegt hier "der Hase begraben" oder so...
entweder EHER oder wesentlich später...aber mit 3 Jahren (dem klassischen "Trotzalter") ist es furchtbar schwer für's Eingewöhnen.

Ich würde hier SOFORT eine andere Kita suchen, auf eine "Kleingruppe" mit gemischtem Alter achten - wenn es Kleinere gibt,fühlen sich Dreijährige schon als Beschützer und Helfer und sind leichter zu
beschäftigen---man kann ihnen schon "wichtige Aufgaben" geben,
es ergibt sich automatisch eine ganz andere Stellung als in einer homogenen Gruppe (gleichtrotziger) Dreijähriger.

Wechseln würde ich wegen des schlechten Startes und der massiven Übergriffigkeit in Hinsicht "Schubladeneingliederung".

Ich würde vor dem Kind jegliche "Auswertung" vermeiden!
Weder "die Erzieher waren doof und haben Mama geärgert",noch was über die Kinder...und gar nicht "Du hast dort nicht gehört".

Es prägt sich schon jedes Wort ein,die Situation bleibt erinnerlich.
Schnell wechseln,eine "plausible" Erklärung:

Der neue Kindergarten macht Waldbeschäftigung,hat auch ein Aquarium mit Fischen, ist besser erreichbar, dort kannst Du auch die kleineren Kinder kennenlernen--denn viellecht bekommen wir ja auch noch ein Baby--dann bist Du der große Bruder und weißt schon,was die Kleinen brauchen....

Und..ich würde unbedingt versuchen,noch eine "Tobesportgruppe" für Vorschulkinder zu finden! Offenbar hat er ja zu viel Energie und noch nicht gelernt,sich durch Sprache zu einigen.
In einer Sportgruppe ist ein klarer Zweck - alle rennen von A nach B., alle hüpfen, alle wollen unbedingt den Ball rumschießen.

Da gibt es keinen Platz für sinnlose "Auseinandersetzungen" um Spielzeug oder "Geh von meiner Schaukel"--dort lernt er,
daß ALLE auf einen Trainer hören müssen--bei Streit kommt sonst keiner zum Ballspielen---da sind Kinder dann auch nie zänkisch!

Es gibt sogar "Purzelgruppen " für "Judoka"--- da wird nur rumgekullert,auf den dicken Bodenmatten wird Fallen geübt---und dort wacht das Auge des Trainers über kleinen Raufbolden.
Was,Du schubst den Erik und kneifst?
Eine Runde um die Halle..hopp hopp 😉

Ich glaube nicht,daß ein Kind,das nie vorher zu Hause durch "Kinderzimmerzerstöraktionen" oder "Ich werf-der Mutti--Essen-entgegen"-Spielchen aufgefallen ist ,ohne merkbare ERKRANKUNG
plötzlich ein " Integrationskind" ist...vielleicht in Hinsicht "Sozialintegration"--aber DAS ist OHNE MEDIKAMENTE behebbar!

Wenn bisher nie vom Arzt,von Euch,von Bekannten da was seltsames bemerkt wurde -- wird es die umständebedingte Eingewöhnungsschwäche sein.

Man kann auch unbewußt ein Kind "sensibilisieren", das Verhalten aus Versehen hervorrufen,wenn der Dreijährige mitbekommt,wie sich Erwachsene über ihn unterhalten

((Hoffentlich klappt es heute besser,er tut mir so leid...die Mama holt Dich auch bald wieder ab...)) -wenn man schon selbst verkrampft guckt,wird das Kind auch nicht unbelastet dort den Tag verbringen.

Nur die Mama kennt das Kind-- guck noch mal kritisch hin,wenn es "seltsame Zeichen" gibt,könnte es natürlich auch "etwas Organisches" sein (z.B. SCHWERHÖRIGKEIT? das hab ich als Kind in der Bekanntschaft erlebt--"Unsere Carola ist so schwierig"--sie war stocktaub... stellte man Jahre später fest.🙁 )
******************************************

Aber...hier wegen Neigung zum Raufen zu Medikamenten zu greifen,finde ich völlig unüberlegt.

Boah...DIE Idee..wir verpassen den Aggro-Papas jeden Morgen eine schöne lila Pille... *lach*

Vielleicht ist es für ihn der derzeit EINFACHSTE (unbewußte!) Weg,die sinkende Aufmerksamkeit (nicht mehr Prinzchen) zurückzuholen...denn:die Aktion hat ja geklappt! Er steht im Mittelpunkt u.Interesse!
Wenn er still und friedlich wäre, würde es keine Spezialbeachtung geben.
Es muß unattraktiv werden - er muß fühlen,daß einvernehmliches Spielen mehr fetzt.

Wünsche Euch bessere Zeiten!

Gruß!
Micky
 
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Hi,

wollte nur noch sagen : "Förderschulen" bilden durchaus zu normalen ABschlüssen aus. Man kann dort sogar das Abitur machen. (natürl. nicht auf einer Förderschule für geistige Behinderung, aber wohl auf anderen! )

Gruß

Feli

Genau das wollte ich mit meinen Beiträgen auch ausdrücken. Wenn das Kind eventuell ein Defizit hat (z.B. Wahrnehmung), wäre eine Untersuchung beim Kinderneurologen eine Chance für ihn. Ärzte greifen nicht gleich zu Psychopharmaka, es werden andere Hilfen angeboten (Physiotherapie, Ergotherapie, Musiktherapie etc.).
Bei meinen Ausführungen stelle ich keine Diagnosen (wäre fatal und unmöglich), sondern erwähne nur mögliche Störungen.

Wenn Dein Kind nicht richtig sehen könnte, würdest Du mit ihm zum Augenarzt gehen - oder? Wenn Dein Kind eventuell nicht richtig hört, würdest Du mit ihm zum Ohrenarzt gehen ..... usw..

Nun hat Dein Sohn plötzlich Schwierigkeiten in der KiGa Gruppe, den Erziehern fällt das auf - OK. Es ist legitim das sie Dich darauf ansprechen und von Dir verlangen Dein Kind einem Arzt vorzustellen. Sie wollen Deinem Kind helfen, mehr nicht.

............................

Kennzeichen und Symptome

Kennzeichen
Symptome bei ADS - ADHS - Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom - Hyperaktivität

Die Leitsymptome sind:

1. Beeinträchtigte Aufmerksamkeit
z.B. Träumen, Ablenkbarkeit a la "Rotkäppchen", hastig überhüpfender Wahrnehmungsstil
2. Impulsivität
mangelnde Selbststeuerung (kaum gedacht, schon getan)
3. motorische Überaktivität
kann, aber muss nicht sein


Charakteristisch für eine Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS) ist ein ausgeprägt unaufmerksames und impulsives Verhalten, vor allem in Gruppensituationen.
Bei der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) kommt noch Unruhe und übermäßiger Bewegungsdrang dazu.

Die Störung tritt schon im frühen Kindesalter auf
Sie ist nicht nur vorübergehend (hält also schon mindestens länger als sechs Monate an)

Richtig offiziell sind die entsprechenden Symptom- und Diagnosekriterien von der WHO nach ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases) und vom DSM, ein amerikanisches Klassifikationssystem für psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten, beschrieben und erfasst.

Wie sich diese Kennzeichen im Alltag darstellen werden auf den Folgeseiten beschrieben und mit Beispielen erläutert. Aber auch die positiven Eigenschaften sollten beachtet werden.

........................

Keine Mutter möchte hören, dass mit ihrem Kind "irgendwas" anders ist, jede Mutter möchte, dass ihr Kind sich "normal" entwickelt. Fällt das Kind jedoch auf, sollten die Eltern dem Kind jede Chance bieten, eventuelle Defizite auszubügeln. Mit 3 Jahren hat das Kind sehr gute Chancen sich in positive Richtungen zu entwickeln.

Integrative Einrichtungen weisen in keinster Weise darauf hin, dass das Kind auf eine Sonderschule kommen muss. Diese Einrichtungen achten darauf, dass die Gruppen kleiner sind, pro Gruppe (meistens nicht mehr als 10 Kinder) sind lediglich 2-3 Kinder mit Schwächen sind und die Erzieher besondere Ausbildungen haben.

Es wäre eine große Chance für Dein Kind, wenn Du die Angebote der Erzieher annimmst und versuchst, alles mögliche für Dein Kind zu tun.
 
Noch steht ja garnichts, fest, ich mache mir wie gesagt Sorgen, kann auch passieren das er einfach nur mit der Situation nicht umgehen kann, und etwas mehr Zeit als andere brauch, andere weinen, andere sind extrem schüchtern und mein Sohn ist halt, so wie er ist im mom, natürlich kann sich auch was anderes raus stellen, aber im mom hoffe ich einfach nur das es nur die gewohnheit ist, er hatte ja vorher kaum kontakt zu anderen Kindern, wenn wir auf Spielplätze waren hat er sich immer nur mit mir oder sich selbst beschäftigt, er wollte garnicht mit anderen spielen, ich dachte er wäre schüchtern. In der Familie oder im Freundeskreis sind alle Kinderlos, mein Freund selbst hat noch 2 Kinder diese sind aber schon viel älter ( 11 und 14). Also wenn ich so zurück denke, liegt es wahrscheinlich eher daran das ers NOCH nicht kennt, er lernt. Aber ihn jetzt schon raus zu nehmen, oder zu planen das er in eine Fördereinrichtung kommt, werden ich nicht, egal was die Erzieherinen meinen, wichtig ist was die Person sagt, die mein Sohn beobachtet wird, wichtig ist was ich entscheide, also tut mir einen Gefallen, eure Vorschläge sind supi, bin sehr dankbar für, aber an einigen Stellen liest, es sich so als wäre schon alles entschieden.😕
 
Also ich kann nur sagen, dass so eine neue Situation für Kinder meist ziemlich anstrengend ist und sie sich dann komplett anders verhalten als man sie kennt.
Mein Kleine war als sie in den Kindergarten kam komplett anders als sie zu Hause war. Zu Hause war nichts hoch genug zum Klettern und sie hibbelte nur herum...
Im Kindergarten hast sie sich dann draussen auf die Steine gesetzt und anstatt mit den Kinder sich stundenlang mit den Asseln beschäftigt die dort herum liefen. Es dauerte drei Monate bis sie dort richtig angekommen ist.
Ich weiß nicht was die Erzieherinen erwarten und wie schon angesprochen, werden Kinder ziemlich schnell aussortiert wenn sie sich nicht so verhalten wie es von einem "normalen" Kind erwartet wird. Nach so einem kurzen Zeitraum kann sich ein Kind noch nicht an die neue Situation gewöhnt haben.
Von jetzt auf gleich sich an über 20 neue Kinder gewöhnen, an Erzieherinen gewöhnen an neue Regeln gewöhnen.... braucht Zeit und jedes Kind reagiert nun mal anders.
 
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