Felicitas
Aktives Mitglied
Hallo,
erstmal vorne weg: Diese Antwort könnte recht "hart" und gewagt ausfallen - wer damit nicht einverstanden ist, sollte sie bitte nicht lesen.
Liebe Sweety,
bevor von integrativer Beschulung oder Förderbeschulung die Rede sein kann, muss festgestellt werden, ob dein Kind ein "besonderes" Kind ist, oder eben nicht, d.h. ob es eine "Störung" hat oder nicht (Ich benutzte das Wort nicht gerne, denn es gibt für mich keine gestörten Menschen, sondern nur andere, insbesondere bei kindern).
Ich finde es gut, dass du Tests machen möchtest, viele Eltern möchten das nämlich nicht. Du hast den Mut das "risiko" einzugehen, dass mit deinem Kind etwas anders ist, dass es von der "Norm" abweicht. Ich hoffe du bist dann auch bereit, eine Diagnose zu akzeptieren, egal welche es ist, wenn es denn überhaupt zu einer Diagnose kommt.
Manche Dinge zeigen sich bei Kindern erst im Kindergartenalter oder fallen überhaupt erst Dritten auf, weil man sein eigenes Kind immer um sich hat und annimmt, wie es ist.
Ich finde, dass Kinder, die von der "Norm abweichen" unbedingt eine andere Schulung benötigen, Förderschule oder besser: integrativ.
BEsondere Kinder brauchen besonders geschultes Personal, die damit umgehen können. STeckt man ein "besonderes" Kind in eine Regelklasse, nimmt man ihm die Förderrung, die es in einer Förderschule oder integrativen Schule hätte.
Leider spielt die Gesellschaft eine große Rolle, die immer noch meint Förderschule = Sonderschule = Schule für Doofe.
Kann somit verstehen, dass viele Eltern ihre Kinder derart nicht beschulen lassen wollen.
Allerdings finde ich es auch fraglich "beeniträchtigte" Kinder, in welcher Form auch immer, sei es ADHS oder sonst was mit aller Gewalt in regelkigas und Schulen zu stecken, wenn es partout nicht funktioniert. klar, man kann ausprobieren ob es funktioniert, und wenn kann man sein Kind auch in der Regelschule lassen. Aber wenn es partout nicht funktioniert, sollte man nicht drauf drücken, dass es dort bleibt. Das führt zu Frust bei Eltern und Kind. man kanns nicht erzwingen.
Ich habe mich zwar jetzt sehr weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich möchte nochmals betonen: ERst Ergebnisse abwarten, dann Handeln! Es kann nich irgendwas "gefördert und behandelt" werden. Man kann was nich behandeln, wenn man nich weiß was es ist und ob es überhaupt etwas ist.
GLG
Feli
erstmal vorne weg: Diese Antwort könnte recht "hart" und gewagt ausfallen - wer damit nicht einverstanden ist, sollte sie bitte nicht lesen.
Liebe Sweety,
bevor von integrativer Beschulung oder Förderbeschulung die Rede sein kann, muss festgestellt werden, ob dein Kind ein "besonderes" Kind ist, oder eben nicht, d.h. ob es eine "Störung" hat oder nicht (Ich benutzte das Wort nicht gerne, denn es gibt für mich keine gestörten Menschen, sondern nur andere, insbesondere bei kindern).
Ich finde es gut, dass du Tests machen möchtest, viele Eltern möchten das nämlich nicht. Du hast den Mut das "risiko" einzugehen, dass mit deinem Kind etwas anders ist, dass es von der "Norm" abweicht. Ich hoffe du bist dann auch bereit, eine Diagnose zu akzeptieren, egal welche es ist, wenn es denn überhaupt zu einer Diagnose kommt.
Manche Dinge zeigen sich bei Kindern erst im Kindergartenalter oder fallen überhaupt erst Dritten auf, weil man sein eigenes Kind immer um sich hat und annimmt, wie es ist.
Ich finde, dass Kinder, die von der "Norm abweichen" unbedingt eine andere Schulung benötigen, Förderschule oder besser: integrativ.
BEsondere Kinder brauchen besonders geschultes Personal, die damit umgehen können. STeckt man ein "besonderes" Kind in eine Regelklasse, nimmt man ihm die Förderrung, die es in einer Förderschule oder integrativen Schule hätte.
Leider spielt die Gesellschaft eine große Rolle, die immer noch meint Förderschule = Sonderschule = Schule für Doofe.
Kann somit verstehen, dass viele Eltern ihre Kinder derart nicht beschulen lassen wollen.
Allerdings finde ich es auch fraglich "beeniträchtigte" Kinder, in welcher Form auch immer, sei es ADHS oder sonst was mit aller Gewalt in regelkigas und Schulen zu stecken, wenn es partout nicht funktioniert. klar, man kann ausprobieren ob es funktioniert, und wenn kann man sein Kind auch in der Regelschule lassen. Aber wenn es partout nicht funktioniert, sollte man nicht drauf drücken, dass es dort bleibt. Das führt zu Frust bei Eltern und Kind. man kanns nicht erzwingen.
Ich habe mich zwar jetzt sehr weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich möchte nochmals betonen: ERst Ergebnisse abwarten, dann Handeln! Es kann nich irgendwas "gefördert und behandelt" werden. Man kann was nich behandeln, wenn man nich weiß was es ist und ob es überhaupt etwas ist.
GLG
Feli