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29 - Unerfahren und unglücklich

  • Starter*in Starter*in BerndGroller
  • Datum Start Datum Start
Ich verfokge Deinen Thread ja jetzt schon seit Beginn und hab auch den einen oder anderen Ratschlag gegeben.

Aber echt: Du bist ein Weichei!!

Ich habe kein Mitgefühl mehr, dass Du in dieser Beziehung verharrst. Aber so what! Ist Dein Leben….
 
Tja, @BerndGroller
Dein Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, so dass du ein Verharren in der Komfortzone mit dem Gedanken "Auf der anderen Seite des Zaunes ist es auch nicht grüner." nach wie vor in Kauf nimmst.

Oder wie sangen die Bösen Onkelz in einem ihrer Lieder noch gleich? "...Denn wer nichts wagt, kann nichts verlieren!"
 
Hallo zusammen,
ich möchte ein kurzes Update geben. Vor kurzem habe ich meine Freundin gebeten auszuziehen, weil ich unsere Beziehung für mich neu bewerten muss.

Auslöser war ein Vorfall am vergangenen Wochenende: Sie hat mir plötzlich mit zwei Fingern kräftig in die Seite unter die Rippen gestoßen. Es tat deutlich weh. Sie sagte danach, es sei nur Spaß gewesen und sie habe nicht gewusst, dass es so schmerzhaft ist. Trotzdem hatte ich abends Angst vor weiterer Nähe. Sie ist am gestrigen Tag in Tränen ausgebrochen und warf mir vor, dass ich so kalt bin. Wir hatten 5 Stunden diskutiert, bis sie die Sachen gepackt hatte. Ihr berechtigten Einwände waren, dass ich keine körperliche Zuneigung mehr gebe, dass ich zu viel Druck auf sie ausübe und sie doch Dinge ändert.

Bereits einige Monate zuvor gab es ein Ereignis, das mich nachhaltig verunsichert hat. Meine Freundin führte ein Online-Beratungsgespräch mit einer fremden Person und gab innerhalb kürzester Zeit sehr persönliche finanzielle Informationen preis, darunter Angaben zu ihrem Vermögen. Als ich meine Sorge darüber äußerte, wich sie aus. Auf direkte Nachfrage nannte sie mir zunächst keine Zahl und später bewusst eine deutlich niedrigere als die tatsächliche.

Am nächsten Tag sprach ich erstmals von Trennung. Es folgte eine Woche voller Unsicherheit und starkem emotionalem Hin und Her. Wir entschieden uns noch einmal füreinander, unter der Voraussetzung, dass sie mehr Verantwortung übernimmt, insbesondere bei finanziellen und organisatorischen Themen. Die organisatorischen Themen hat sie angepackt. In den 4 Monaten hat sie aber finanziell nichts beigetragen, weil ich mein Versprechen des Gemeinschaftskonto nicht eingehalten habe. Hintergrund war, dass wir dort zusammen sparen und Kosten für Essen usw. teilen. Es hatte sich für mich aber nicht richtig angefühlt.

Ich merke halt auch, dass ich vieles falsch mache und frage mich ob ich die Beziehung absichtlich sabotiere? Warum trenne ich mich nicht dann gleich?
 
Sie ist für den Rest Woche bei ihrer Freundin untergekommen, weil ich Abstand brauche. Und ja sie hat mich nur gepiekt, war aber nicht das erste mal. Sie hat mir des öfteren mal körperlich weh getan, wo man auch sagen könnte, stell nicht so an. Nur es hat mir jetzt gereicht, weil ich sie mehrmals schon bat damit aufzuhören, weil ich keine Schmerzen mag.
 
Ich nehme an, das Gepieke war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Ich kann die Situation nachvollziehen.

Ihr seid offenbar inzwischen maximal genervt voneinander (oder weshalb piekt sie Dich so aus dem Nichts. Wenn es weh tut ist es ja kein Spass mehr) und ich hoffe, dass Du jetzt endlich den Absprung schaffst.
 
Hallo zusammen,

ich bin seit 7 Jahren mit meiner ersten Partnerin zusammen. Sie war die erste, mit der ich alles das erste Ma l geteilt habe. (1. Kuss, 1. Zärtlichkeiten, 1. Sex und letztlich die erste Beziehung)

Leider bin ich über Jahre hinweg phasenweise unglücklich und Zweifel immer mehr an unsere Beziehung.

Sie ist ein total liebevoller Mensch und ich sie hängt sehr stark an mir. Über die Jahre hinweg, hat sie mir auch gezeigt, dass sie (zwar sehr schleppend) an sich arbeiten kann. Sie hat ein wunderschönes Gesicht und wir können sehr viel zusammen lachen.

Verflucht sei jedoch meine Unerfahrenheit evtl. auch Oberflächlichkeit. Ich finde sie aufgrund ihres Lipödems nicht attraktiv. Der Sex befriedigt mich nicht, weil ich sie nicht befriedigen kann. (Sie hatte noch - nie - einen Orgasmus) Und mittlerweile kann ich sie auch nicht mehr „riechen“. Ich merke wie es mich frustriert und zum Teil deswegen auch auf Distanz gehe. Es verletzt mich, da sie sowas nicht verdient hat.

Neben den Äußerlichkeiten stört mich ihre Faulheit, Handysucht und ziellosen Leben. Sie ist extrem geizig und wohnt seit 5 Jahren bei mir umsonst. Zu der Zeit arbeitete sie Vollzeit, während ich mit meinem Nebenjob größtenteils alles bezahlte. So liegt ihr Konto bei mittlerweile fast 100 Tausend und ich komme bis heute nicht zum Sparen. Ich fühle mich dort etwas ausgenutzt.

Wir haben sehr oft über die Themen gesprochen, doch bis auf dem Haushalt, hat sich bis heute nicht viel oder nur schleppend etwas geändert. Manchmal habe ich das Gefühl ich kritisiere Zuviel und dass ich das Problem bin. Meine Unerfahrenheit ist hier nicht sonderlich förderlich. Ich will, dass Sie glücklich ist und ich weiß, dass ich sie zu Teilen glücklich machen kann und es auch tue. Doch leider macht es mich irgendwie frustrierter.

Vielleicht haben ein paar von euch Tipps, wie ich die Themen angehen kann und wie ich an meiner Denkweise arbeiten kann. Ich beschäftige mich viel mit dem Thema Beziehung und suche nach etwas Gemeinsamen. Leider habe ich das Gefühl, dass sie nur mitläuft.

Gruß
Euer Bernd

Hallo zusammen,

ich melde mich mal wieder zurück. Seit April habe ich nun zweimal versucht Schluss zu machen und es will nicht funktionieren. Beim ersten Mal hat sie geweint und gebettelt, dass sie sich ändern möchte. Da sich nichts geändert hat, habe ich ihr das mitgeteilt und sie darum gebeten, dass wir uns trennen. Drei Tage lang hat sie im Bett nur geweint und irgendwann habe ich es auch nicht mehr ausgehalten und ihr ein letztes Mal das Angebot, dass sie jetzt endlich Gas geben muss. Nun ist eine Woche rum oder ich habe wieder das Gefühl es hat nicht Klick gemacht. Vorgestern sprach ich sie darauf an und wir haben über 3 Stunden gesprochen, wie und was stört. Sie ist der Auffassung, solange man sich liebt, übersteht man jede Krise und Sie könne sich nicht von heut auf morgen ändern, da sie sich auch auf ihren neuen Job konzentrieren muss und sie nicht weiß, wie sie das alles schaffen soll. Ich hab mich versucht völlig zu öffnen, um ihr die Möglichkeit zu geben, einzuschätzen, ob dass alles noch Sinn macht.

Schaffe ich mich nicht zu lösen, weil ich immer noch hoffe?

PS: Ich versuche wirklich etwas zu verändern. Offen zu sprechen, mehr auf sie einzugehen. Von ihr kommt jedoch nicht viel Initiative, außer bei dem was sie sich wünscht. Sie fühlt sich manchmal wieder gelähmt.

LG

Hallo,

wird haben uns auf eine räumliche Trennung "geeinigt". Sie wollte es unbedingt vermeiden, obwohl ihre Eltern und Freunde ihr dazu geraten haben. Da aber auch aus meinem Umfeld auch der Vorschlag kam, habe ich mich dazu entschieden. Vielleicht finden wir durch Abstand wieder zueinander. Zumindest ist es meine Hoffnung. Sie fürchtet, dass es eine sanfte Trennung sei und sofern ich sie nach 1-2 Wochen nicht vermissen werde, sie auch nicht liebe. Ich möchte es als Chance sehen, dass wir beide jeweils an uns arbeiten und uns jeweils klar wird, was der einzelne möchte. Gleichzeitig erhoffe ich mir, dass es sie wachrüttelt und sie nun anfängt an sich zu arbeiten. In den letzten Tage habe ich ihr klar kommuniziert (20 Stunden miteinander geredet), was mich stört und was ich mir wünsche. Letzte Woche hatte ich ihr ein "Ultimatum" gestellt, dass wir einen Kleiderschrank kaufen gehen und sie diesen bezahlt. (quasi, dass sie sich finanziell an unser Leben beteiligt) Als wir den Montag unterwegs waren, habe ich gesagt, dass sich das anfühlt, als wäre es einer dieser verzweifelten Heiratssversuche um die Beziehung zu retten. Leider hatte sie da nicht gegengelenkt und wir haben stattdessen den Kauf eines neuen Schrankes abgebrochen. Am nächsten Tag sagte sie, dass sie sich durch dieses Ultimatum finanziell ausgenutzt gefühlt hat. Die Aussage hat mich verletzt und das Gefühl gegeben, dass sie für uns nichts riskieren möchte. Ab dem Punkt und 1-2 anderen Gründen war mir klar, wir brauchen zumindest Abstand.

Gerne würde ich die räumliche Trennung so gestalten, dass sie wirklich mit all ihren Kisten auszieht und wir uns von Zeit zu Zeit langsam nähern. Entweder es klappt oder halt nicht.

Euer Bernd


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