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29 - Unerfahren und unglücklich

  • Starter*in Starter*in BerndGroller
  • Datum Start Datum Start
Stand jetzt, hätte ich nach dieser Beziehung kein Bedürfnis nach einer neuen Beziehung. So fühlt es sich an. So fühlt es sich seit Monaten an. Ich hypersensibles Weichei.
Das ist doch auch nichts Schlimmes. Man soll ja besser nicht gleich wieder eine Beziehung haben. Oder es geht auch ganz ohne, wenn man kein Bedürfnis hat.

Aber irgendwie klingt das auch danach, als dass du doch lieber unglücklich zu Zweit bleiben möchtest, anstatt allein, oder anstatt die Anstrengungen einer neuen Beziehungsanbahnung auf Dich zu nehmen.

Das ist natürlich ein Dilemma. Aber Du musst selber entscheiden, wann Dein Leidensdruck erreicht ist.
 
Es ist nicht nur Mitleid. Ich gebe mir die Schuld, dass sie meine Bedürfnisse nicht befriedigen kann, während ihre zu erfüllen teils für mich so einfach erscheinen. Ich gebe mir die Schuld, dass ich Ihre Art zu Leben früher hätte erkennen können. Wir haben soviel investiert und mich mache alles kaputt.

Für mich liest es sich so, dass Du Dich im Laufe der Zeit geändert hast. Und nun passt es nicht mehr. Da sie aber noch der gleiche Mensch ist, offensichtlich eher passiv, aber davon ausgeht das Du Dich wie in der Vergangenheit ihr anpasst und hilfst, bist Du in einer Zwickmühle: Du willst sie schützen und nicht verletzen und tolerant sein, störst Dich aber mittlerweile an ihrer Persönlichkeit.
Dein innerer Konflikt führt dazu, dass Du seit Monaten oder Jahren Dir die Schuld gibst und setzt wahrscheinlich Deinem Selbstwert auch entsprechend zu. Was evtl. ein Kreislauf ist - Ärger, Selbstwertreduktion, dann Aufwertung wenn Du siehst das Du sie glücklich machen kannst. Denkst Du das ist Deine Bestimmung, sie glücklich zu machen?

Wenn Du mir ihr glücklich sein willst, dann wird sich mindestens einer von Euch beiden ändern müssen. Hier könnte Dir eine Paartherapie helfen, um mit ihr klarer kommunizieren zu können.
Auf jeden Fall solltet ihr beide zusammen klären was eure Ziele sind. Ob ihr Kinder haben wollt, etc. und Du solltest die Partnerschaft unter diesen Gesichtspunkten prüfen.

Mache Dir klar das nur Du das anstoßen kannst (bzw. willst), und dann gibt Dir oder Euch die Zeit die ihr braucht. Aber mache nicht den gleichen Fehler wie ich ( 😉 ) und warte jahrelang oder finde Dich mit einer für Dich nicht zufrieden stellenden Situation ab, in der Annahme das Du Schuld am Glück (bzw. Unglück) Deiner Partnerin bist!
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich liest es sich so, dass Du Dich im Laufe der Zeit geändert hast. Und nun passt es nicht mehr. Da sie aber noch der gleiche Mensch ist, offensichtlich eher passiv, aber davon ausgeht das Du Dich wie in der Vergangenheit ihr anpasst und hilfst, bist Du in einer Zwickmühle: Du willst sie schützen und nicht verletzen und tolerant sein, störst Dich aber mittlerweile an ihrer Persönlichkeit.
Dein innerer Konflikt führt dazu, dass Du seit Monaten oder Jahren Dir die Schuld gibst und setzt wahrscheinlich Deinem Selbstwert auch entsprechend zu. Was evtl. ein Kreislauf ist - Ärger, Selbstwertreduktion, dann Aufwertung wenn Du siehst das Du sie glücklich machen kannst.

Genau so ist es. Nur die Aufwertung erfolgt nicht wirklich, sondern trägt zur Selbstwertreduktion bei, da ich das Problem in mir sehe, da sie glücklich mit mir sein kann.

Denkst Du das ist Deine Bestimmung, sie glücklich zu machen?

Nicht meine Bestimmung, aber sicherlich meine Aufgabe als Partner.

Wenn Du mir ihr glücklich sein willst, dann wird sich mindestens einer von Euch beiden ändern müssen. Hier könnte Dir eine Paartherapie helfen, um mit ihr klarer kommunizieren zu können.
Auf jeden Fall solltet ihr beide zusammen klären was eure Ziele sind. Ob ihr Kinder haben wollt, etc. und Du solltest die Partnerschaft unter diesen Gesichtspunkten prüfen.

Mache Dir klar das nur Du das anstoßen kannst (bzw. willst), und dann gibt Dir oder Euch die Zeit die ihr braucht. Aber mache nicht den gleichen Fehler wie ich ( 😉 ) und warte jahrelang oder finde Dich mit einer für Dich nicht zufrieden stellenden Situation ab, in der Annahme das Du Schuld am Glück (bzw. Unglück) Deiner Partnerin bist!

Wenn ich Schluss aber mache, bin ich Schuld an ihrem Unglück. Sie will mit mir ein Leben lang zusammen sein und ich verpisse mich.
 
Hand auf Herz - wäre die Situation anders herum, du würdest mit ihr zusammen bleiben wollen, aber sie ist unglücklich mit dir. Würdest du das denn wollen?
 
Nicht meine Bestimmung, aber sicherlich meine Aufgabe als Partner.
Diese Sichtweise klingt für mich gut und vernünftig.

Wenn ich Schluss aber mache, bin ich Schuld an ihrem Unglück. Sie will mit mir ein Leben lang zusammen sein und ich verpisse mich.
Die eher weniger - kann ich aber (leider) sehr gut nachvollziehen. Zumindest den ersten Satz. Glaube das ich vor vielleicht 10 Jahren oder so in einer sehr ähnlichen Situation war. Ich hatte mich dann dazu entschieden, mich zu ändern und mich nicht mehr zu stören an Dingen, die ich eigentlich doof fand, diese sogar noch zu unterstützen. Heute würde ich die Zeit zurückdrehen wenn ich könnte - in dem Wissen das es für UNS BEIDE wahrscheinlich langfristig besser gewesen wäre. Das hätte nicht unbedingt eine Trennung bedeutet, aber zumindest einen regelmäßigen (evtl. auch erstmal beide schmerzhaften) Austausch. Wenn ich das richtig sehe hast Du das ja schon angestoßen, aber evtl. könnt ihr da noch weiter anknüpfen.

Deshalb würde ich das bei Dir definitiv nicht als verpissen ansehen, wenn es für Deine Partnerin transparent ist, was Dich in der Beziehung unzufrieden sein lässt. Wenn es bei Euch so ist wie bei uns (was gut sein könnte auf Basis dessen was Du geschrieben hast), dann wird Deine Partnerin Dich niemals verlassen - alleine schon weil sie die Verantwortung scheut.

Und ihr Glück kann sie am besten selbst beeinflussen. Evtl. ist es ihr nicht bewusst, aber diese Fertigkeit bräuchte sie mit dir und ohne dich so oder so um wirklich glücklich zu sein.
 
Nicht meine Bestimmung, aber sicherlich meine Aufgabe als Partner.

Und das ist einfach nicht richtig. Es ist nicht die Aufgabe der Partner, für das Lebensglück des Partners verantwortlich zu sein. Jeder Mensch ist erst einmal selbst für sein Leben verantwortlich und sollte mit sich selbst zufrieden sein.

Wenn dann zwei Menschen eine Partnerschaft eingehen, harmonieren, sich ergänzen und lieben, dann ist das noch das Tüpfelchen auf dem i.
Natürlich versucht man, für den anderen da zu sein und sich gegenseitig gut zu tun.

Es sollte in einer Partnerschaft aber niemals so sein, dass einer vom anderen abhängig ist. Das führt langfristig ins Unglück.

Genauso sollte jeder Partner etwas zur Beziehung beitragen, daran arbeiten. Nicht nur einer.

Und da ist bei euch eindeutig ein Gefälle zu erkennen.

Du hast schon mal geschrieben, dass du nicht aus Mitleid bei deiner Freundin bleibst. Ich denke schon, dass das ein Teil ist. Ein anderer Teil von dir hat vielleicht Angst, keine neue Partnerin zu finden?

Es ist ja leider oft so, dass man bekanntes Unglück leichter ertragen kann als sich auf unbekanntes Glück einzulassen.

Aber ob du tatsächlich langfristig so leben willst - überlege es dir gut.
 
Hand auf Herz - wäre die Situation anders herum, du würdest mit ihr zusammen bleiben wollen, aber sie ist unglücklich mit dir. Würdest du das denn wollen?

Weiß nicht. Finde die Frage schon schwierig. Natürlich würde ich nicht wollen, dass wir aus Mitleid zusammenbleiben. Dennoch würde ich gerne versuchen wollen ob ich etwas ändern kann. Und wenn es nicht klappt offen darüber sprechen wollen.

Diese Sichtweise klingt für mich gut und vernünftig.


Die eher weniger - kann ich aber (leider) sehr gut nachvollziehen. Zumindest den ersten Satz. Glaube das ich vor vielleicht 10 Jahren oder so in einer sehr ähnlichen Situation war. Ich hatte mich dann dazu entschieden, mich zu ändern und mich nicht mehr zu stören an Dingen, die ich eigentlich doof fand, diese sogar noch zu unterstützen. Heute würde ich die Zeit zurückdrehen wenn ich könnte - in dem Wissen das es für UNS BEIDE wahrscheinlich langfristig besser gewesen wäre. Das hätte nicht unbedingt eine Trennung bedeutet, aber zumindest einen regelmäßigen (evtl. auch erstmal beide schmerzhaften) Austausch. Wenn ich das richtig sehe hast Du das ja schon angestoßen, aber evtl. könnt ihr da noch weiter anknüpfen.

Deshalb würde ich das bei Dir definitiv nicht als verpissen ansehen, wenn es für Deine Partnerin transparent ist, was Dich in der Beziehung unzufrieden sein lässt. Wenn es bei Euch so ist wie bei uns (was gut sein könnte auf Basis dessen was Du geschrieben hast), dann wird Deine Partnerin Dich niemals verlassen - alleine schon weil sie die Verantwortung scheut.

Und ihr Glück kann sie am besten selbst beeinflussen. Evtl. ist es ihr nicht bewusst, aber diese Fertigkeit bräuchte sie mit dir und ohne dich so oder so um wirklich glücklich zu sein.

Ich finde es schwer, da sie sich immer diese Friede-Freude-Eierkuchen-Welt wünscht. Sobald sie merkt, ich mache einen Schritt auf sie zu, ist sie wieder auf Wolke 7 und engt mich extrem ein. Das nimmt die Luft zum atmen und ich werde mürrisch. Wie ein Teufelskreis.

Und das ist einfach nicht richtig. Es ist nicht die Aufgabe der Partner, für das Lebensglück des Partners verantwortlich zu sein. Jeder Mensch ist erst einmal selbst für sein Leben verantwortlich und sollte mit sich selbst zufrieden sein.

Wenn dann zwei Menschen eine Partnerschaft eingehen, harmonieren, sich ergänzen und lieben, dann ist das noch das Tüpfelchen auf dem i.
Natürlich versucht man, für den anderen da zu sein und sich gegenseitig gut zu tun.

Es sollte in einer Partnerschaft aber niemals so sein, dass einer vom anderen abhängig ist. Das führt langfristig ins Unglück.

Genauso sollte jeder Partner etwas zur Beziehung beitragen, daran arbeiten. Nicht nur einer.

Und da ist bei euch eindeutig ein Gefälle zu erkennen.

Du hast schon mal geschrieben, dass du nicht aus Mitleid bei deiner Freundin bleibst. Ich denke schon, dass das ein Teil ist. Ein anderer Teil von dir hat vielleicht Angst, keine neue Partnerin zu finden?

Es ist ja leider oft so, dass man bekanntes Unglück leichter ertragen kann als sich auf unbekanntes Glück einzulassen.

Aber ob du tatsächlich langfristig so leben willst - überlege es dir gut.

Es ist keine Angst vor einer Partnerschaft, sofern ich danach überhaupt noch eine eingehen möchte. Mitleid klar, das hat man denke immer, wenn man Schluss macht. Ich weiß einfach nicht, was mich daran hindert die Beziehung zu beenden. Es ist wie ein Sog, der einen immer wieder hinunterzieht und man nie den Schritt darüber hinaus kriegt.
 
Es ist keine Angst vor einer Partnerschaft, sofern ich danach überhaupt noch eine eingehen möchte. Mitleid klar, das hat man denke immer, wenn man Schluss macht. Ich weiß einfach nicht, was mich daran hindert die Beziehung zu beenden. Es ist wie ein Sog, der einen immer wieder hinunterzieht und man nie den Schritt darüber hinaus kriegt.

Da hast du mich missverstanden. Ich habe nicht gemeint, dass du Angst vor einer neuen Partnerschaft hast. Du hast eher Angst, keine neue Partnerin zu finden. Dies ist deine erste Freundin, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das bedeutet, du hast nur diese eine Erfahrung mit Beziehung und weißt gar nicht, dass es auch anders laufen kann. Das ist sehr schwierig. Warum solltest du nach dieser Beziehung keine weitere eingehen wollen? Du schränkst dich sehr ein und erlaubst dir selber nicht, glücklich zu sein.

Wäre eine Paarberatung etwas für dich? Man kann das auch alleine machen. Caritas und Diakonie bieten das kostenlos an. Mir hat das sehr geholfen, einfach eine andere Sichtweise zu erfahren und Anregungen von außen zu bekommen.
 
Da hast du mich missverstanden. Ich habe nicht gemeint, dass du Angst vor einer neuen Partnerschaft hast. Du hast eher Angst, keine neue Partnerin zu finden. Dies ist deine erste Freundin, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das bedeutet, du hast nur diese eine Erfahrung mit Beziehung und weißt gar nicht, dass es auch anders laufen kann. Das ist sehr schwierig. Warum solltest du nach dieser Beziehung keine weitere eingehen wollen? Du schränkst dich sehr ein und erlaubst dir selber nicht, glücklich zu sein.

Wäre eine Paarberatung etwas für dich? Man kann das auch alleine machen. Caritas und Diakonie bieten das kostenlos an. Mir hat das sehr geholfen, einfach eine andere Sichtweise zu erfahren und Anregungen von außen zu bekommen.

Stimme ich dir zu. Ich denke mir immer, warum sollte man mich lieben (auch wenn ich glaube, dass ich einer guter Freund bin) und das was ich jetzt habe ist eine absolute Ausnahme, da sie mir damals die Möglichkeit und Chance gegeben hatte, dass mich eine Frau mal näher kennengelernt hat. Wie ich ja auch am Anfang schrieb, habe ich mit ihr in allem die erste Erfahrung mit einer Frau gemacht. Auch das Date. Ich hab so unglaublich viel schon zu Beginn investiert. War ein Gentleman wo ich nur einer seiner konnte. Habe mir zu Beginn unserer Dates und Beziehung vieles anhören müssen, aber bin immer hartnäckig geblieben. Denn eine wirkliche Auswahl hatte ich nie. Ich war ihr zu klein (1,80), zu dünn, die Haare zu kurz, zu behaart am Körper, im Vergleich zu den Herren davor auch nicht der Beste, meine Wohnung war ihr und ihrer Mutter zu klein (90m^2) und und… Natürlich hatte ich ihr versucht zu gefallen, wo es nur geht. Habe Viel Geld, viel Zeit investiert und ich würde das nicht nochmal schaffen so um jemanden zu kämpfen. Iwan hat sie sich mit meiner Größe, meinem Aussehen, meiner Wohnung zufrieden gegeben und mir das Gefühl vermittelt, so langsam ist sie angekommen. Auch wenn die Kartons noch unausgepackt stehen, teils immer noch unüberlegte Aussagen mir gegenüber kommen. Seit 2 Wochen zahle ich den Einkauf und es wird als selbstverständlich hingenommen. Ich habe einfach Angst immer derjenige sein zu müssen, 10 Schritte zu gehen damit sie einen auf mich zugeht. Und wenn sie diesen einen Schritt auf mich zugeht, sehe ich das als Liebesbeweis mir gegenüber an. Ich möchte nochmals betonen, sie ist kein schlechter Mensch. Nur glaube ich, dass ich durch mein stetiges Investieren die Schuld habe, dass die Beziehung so verkorkst ist. Ich rufe sogar ihre Freundinnen heimlich an, wenn sie ihr Geburtstag vergessen haben, damit sie nichts traurig ihren Geburtstag feiert. Sie hat nur mich und ihre Eltern. Wer ist dann für sie da, wenn ich Licht da bin? Ich möchte nicht dass sie leidet, deshalb tu ich es lieber und fresse es in mich hinein.
 

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