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24 Stunden nicht jammern

havonni

Mitglied
Heute gelesen: "Versuche einmal, 24 Stunden nicht zu jammern und nicht zu meckern, weder in Worten noch in Gedanken (nicht ein einziges Mal) und schaue, wie sich dein Leben verändert." (Autoren konnte ich leider nicht lesen)
Der Kommentar dazu: "Gar nicht so einfach"

Mein Kommentar: Ich will das mal versuchen bzw. mich dahingehend beobachten, wann und warum mir zum meckern wäre..

Spannend. Wer hat sich so etwas oder Ähnliches auch schon mal gefragt bzw. es wirklich geschafft?
 
Ich finde das klasse!!!

Auch wenn ich oftmals das Gefühl habe, meckern zu wollen, kommt dann in dem Moment der Zeigefinger der mir sagt: "Hallo, durchs meckern wird es nicht besser - im Gegenteil, Du verbeisst Dich dann daran. Denk lieber daran, was Dir heute gelungen ist!

Es ist heute nichts gelungen? Dann eben morgen 🙂)

Am schwersten fällt es mir die "jammerei" anderer zu übersehen. Ist ja deren Problem, wenn sie sich selber den Tag versauen, aber ich drohe dann immer das überhaupt zu registrieren, und genau das möchte ich nicht. Damit meine ich nicht die Schilderung eines fundierten Problems mit Öffnung zu Lösungsversuchen!!!! Ich meine das sprichwörtliche Hamsterrad....

Klasse Thema!!! Danke !!!

Gruß von Grisu
 
Hi havonni,
ich habe es noch nie versucht, weil ich weiß, dass es bei mir unmöglich ist, und unmögliche Sachen zu versuchen spare ich mir, weils nur Frust bringt.
Aber ich habe mal versucht, immer wenn mir negative Gedanken kommen, danach als Ausgleich mit was Positivem dagegenzuhalten.
Das klappte auch manchmal ganz gut.
 
Das ist eine gute Idee. Klar kann man jammern, wenn es einem schlecht geht, auch wenn sich dadurch nichts ändert. Manchmal erleichtert einen das.

Für viele ist aber Jammern einfach eine schlechte Angewohnheit und sie jammern zuviel und auch dann, wenn es übertrieben ist. Wenn mal ein Bus zu spät kommt (natürlich nur dann, wenn man keine feste Verabredung hat oder einen wichtigen Termin), wenn es regnet etc. etc. etc.

Ich jammere sehr selten, aber ich nörgele ab und zu mal, das mag ich nicht an mir. Oder auch lästern finde ich auch nicht schön. Eine gute Idee, da mal öfter kritisch bei sich selbst hinzugucken.

Und natürlich auch als Gegenmaßnahme mal öfter das, was gut ist positiv werten und dankbar sein. Oft haben wir sovieles, was wir so selbstverständlich nehmen, was auch sehr sehr viele Menschen erst gar nicht haben.
 
"Jammern" (mag das Wort nicht) ist ja auch nix negatives. Wer ein scheiß Leben hat, darf das auch gerne mal sagen oder denken.

Unser Pfarrer sagte mal, seufzen hilft, es erleichtert, es ist wie ein ehrliches Bekennen, wie weh vieles tut.
Es gibt ja auch die Klagemauer in Jerusalem, wo man sich mal aus-klagen kann, los-werden kann, was einem plagt und Sorgen macht.

Ich finde enorm wichtig, dass man dem ein Ventil verschafft- ich kann so richtig fühlen und spüren, wie erleichternd es ist, wenn man ganz ungehemmt mal plärrt, sich bedauert, sich ausheult, sich unverblümt mal beschwert und alles rauslässt, was einem nicht passt.
Wie wenn man seinem Kind zuhört und diesem mal ein Ohr schenkt.
 
Als meine Kinder noch klein waren, da warteten sie, bis sie mit mir alleine waren nach dem Kindergarten zb und dann gings los, sie heulten, sie ließen mal den Druck ab- vier Stunden "in der Fremde", oder so lange still sitzen müssen, so lange durchhalten müssen, das spannte sie manchmal sehr an, diese Anspannung löste sich beim Eintreffen daheim durch ausplärren bei wem, der wegen dem nicht schimpft.
Ich habe das auch so, wenn ich mal wieder bei mir daheim eintreffe, nach langer Abwesenheit und bravem Durchhalten, dann wird mal geflennt, geschimpft, gewütelt über mein Los, stark sein zu müssen- als Ausgleich gebe ich mich dann ausgiebig dem Heulen hin, dem Schwach sein, dem Niedergehen. Das tut gut. Wie wenn ich sag, jetzt bist du dran, der du gelitten hast, dem ich so viel abverlangt habe, jetzt darfste dich ausheulen und ich lass es zu.

Nachhher gehts mit Disziplin wieder weiter, ich glaub, das ist hier gemeint- wenn man sich verbietet, ständig zu klagen, dann ist das ähnlich, wie wenn man sich motiviert, durchzustehen, statt aufzugeben.
Alles zu seiner Zeit. Ähnlich wie beim Arbeiten, da kann man auch nicht den "Kleinen" raushängen lassen, das wäre selbstschädigend.
Einen ganzen Tag durchhalten, ohne Motzen, das geht. Dann wieder motzen, nachher wieder durchstehen.
 
Versuche einmal, 24 Stunden nicht zu jammern und nicht zu meckern, weder in Worten noch in Gedanken (nicht ein einziges Mal) und schaue, wie sich dein Leben verändert."
Spannend!
Ich glaube,ich versuch das mal.
Mal sehen ob ich das schaffe!
Wenn ich das mache,brauche ich eigentlich jemanden, der mich darauf hinweist,wenn ich rückfällig werde.
Ich glaube,ich merke das schon gar nicht mehr,wenn ich mecker.... besonders auf Arbeit.... 🙃
 

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