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Altersvorsorgedepot (AVD)

Wenn aber bis wir Rente kriegen, die Zinsen, Renditen und Dividenden auch als Einkommen gezählt werden und nicht mehr pauschal besteuert werden, dann zahlen wir drauf .
Denn die meisten werden ja neben diesem einen Betrag noch andere Sachen haben, von denen sie im Rentenalter leben wollen. Und wenn das dann zusammengezählt und versteuert wird, wird der Steuersatz höher wie jetzt die Lohnsteuer .
So wird es zumindest bei mir und meinem Freund sein.
Der Staat schenkt niemand etwas , das was er dazu gibt holt er sich schon wieder zurück .
Deshalb ist es meiner Meinung nach besser flexibel zu sein und keine Bindung bis ins Rentenalter und bis 85 einzugehen.
Das ist genau der Knackpunkt! Gut, dass du es ansprichst.
  • Bei einem privaten ETF Sparplan, zahle ich meine Lohnsteuer auf meinen eingezahlten Betrag und später auf den Gewinnanteil die Abgeltungssteuer.
  • Bei AVD zahle ich keine Lohnsteuer auf den eingezahlten Betrag und keine Abgeltungssteuer aber meine persönlichen Steuersatz auf Alles bei Auszahlung.
Also ja der Steuersatz in der Rente kann höher sein als jetzt die Lohnsteuer oder zumindest höher als die Abgeltungssteuer. Und dann kann das AVD sich tatsächlich nicht lohnen bzw. im Extremfall sogar weniger bringen als ein normaler Sparplan.

Nehmen wir an jemand hat heute ein Bruttoeinkommen von 50.000 € und hat in seiner Rente ebenfalls 50.000 € (weil wir das Einkommen aus dem AVD und vielleicht noch Einnahmen aus einer vermieteten Wohnung dazu rechnen). Dann würde das Altersvorsorgedepot mit monatlich 607 € sogar weniger als ein normales Depot mit 625 € im Monat ergeben.

Man könnte pauschaler sagen, dass AVD ist umso schlechter,
  • höher generell Einkommen und Rente sind
  • und je höher die Rente im Vergleich zum Einkommen ist
Die Erkenntnis hat mich überrascht. Denn damit kegelt man bewusst viele Gutverdiener und Selbstständige aus dem AVD raus. Klar kann man sagen "Die brauchen es auch nicht so dringend", aber mit weniger Akzeptanz kriegt man das System auch nicht so gut zum laufen.

Bei mir persönlich kommt hinzu, dass ich Beamter bin. Renten werden zu 83% versteuert, Pensionen zu 100%. Meine Steuerlast im Alter ist eh schön höher. Das heißt ich werde beim AVD höhere Steuern zahlen als es die gängigen Online-Rechner sagen.

Bei mir stellt sich gerade Ernüchterung ein, weil das AVD sich offenbar nur dann richtig lohnt, wenn man eine kleine Rente hat. Ob sich Geringerdiener wiederum leisten können bis zu 150 € im Monat da einzuzahlen, ist eine andere Frage.
 
Das ist genau der Knackpunkt! Gut, dass du es ansprichst.
  • Bei einem privaten ETF Sparplan, zahle ich meine Lohnsteuer auf meinen eingezahlten Betrag und später auf den Gewinnanteil die Abgeltungssteuer.
  • Bei AVD zahle ich keine Lohnsteuer auf den eingezahlten Betrag und keine Abgeltungssteuer aber meine persönlichen Steuersatz auf Alles bei Auszahlung.
Also ja der Steuersatz in der Rente kann höher sein als jetzt die Lohnsteuer oder zumindest höher als die Abgeltungssteuer. Und dann kann das AVD sich tatsächlich nicht lohnen bzw. im Extremfall sogar weniger bringen als ein normaler Sparplan.

Nehmen wir an jemand hat heute ein Bruttoeinkommen von 50.000 € und hat in seiner Rente ebenfalls 50.000 € (weil wir das Einkommen aus dem AVD und vielleicht noch Einnahmen aus einer vermieteten Wohnung dazu rechnen). Dann würde das Altersvorsorgedepot mit monatlich 607 € sogar weniger als ein normales Depot mit 625 € im Monat ergeben.

Man könnte pauschaler sagen, dass AVD ist umso schlechter,
  • höher generell Einkommen und Rente sind
  • und je höher die Rente im Vergleich zum Einkommen ist
Die Erkenntnis hat mich überrascht. Denn damit kegelt man bewusst viele Gutverdiener und Selbstständige aus dem AVD raus. Klar kann man sagen "Die brauchen es auch nicht so dringend", aber mit weniger Akzeptanz kriegt man das System auch nicht so gut zum laufen.

Bei mir persönlich kommt hinzu, dass ich Beamter bin. Renten werden zu 83% versteuert, Pensionen zu 100%. Meine Steuerlast im Alter ist eh schön höher. Das heißt ich werde beim AVD höhere Steuern zahlen als es die gängigen Online-Rechner sagen.

Bei mir stellt sich gerade Ernüchterung ein, weil das AVD sich offenbar nur dann richtig lohnt, wenn man eine kleine Rente hat. Ob sich Geringerdiener wiederum leisten können bis zu 150 € im Monat da einzuzahlen, ist eine andere Frage.
Genau das ist es ja. Wir haben jetzt zb einen geringen Steuersatz, weil mein Freund nur Teilzeit arbeitet und ich auf dem Biohof zwar Vollzeit arbeite, aber ein Zeitkonto führe da wir länger Urlaub machen wollen ab nächstem Jahr. Daher lasse ich mir nur einen Teil auszahlen.
Haupteinkommen ist bei meinem Freund durch Trading ( er ist Banker) und bei mir auch zum Teil . Ich Trau mich noch nicht so große Summen zu setzen. Hab aber durch das Erbe eine gute Rücklage.
Nach jetziger Gesetzeslage versteuern wir Gewinne mit ca 27% ( Kapitalertragssteuer und Soli, in der Kirche sind wir nicht )
Unser Ziel ist es aufzuhören zu arbeiten , wenn wir beide ca 1,5 Millionen haben. Dann könnten wir jeder Netto 5000 Euro entnehmen. Mit ner weiteren Verzinsung von nur 5 % müssen wir nicht ans Kapital sondern die Zinsen, Rendite oder Dividenden reichen aus um gut zu leben.
Kommt ne Versteuerung der Erträge nach individuellem Steuersatz würden wir schlechter fahren . Eventuell noch Krankenkassenbeiträge ( später in der Rente , vorher müssen wir uns eh freiwillig versichern falls wir komplett aufhören zu arbeiten ) dazu, dann bleibt noch weniger übrig .
Mit ganz normalen privaten Anlagen können wir reagieren. Mit gebundenen Anlagen nicht, da ist man den Gesetzesänderungen komplett ausgeliefert .
Machen beide Ehepartner ( gehe jetzt mal von verheirateten aus) so einen Vertrag , kann zwar der , der als erstes stirbt den Vertrag an den anderen vererben, aber dadurch kann der Steuersatz nochmal steigen. Und verstirbt der zweite Ehepartner und es erben Kinder oder sonstige Verwandte müssen sämtliche Begünstigungen zurückgezahlt werden. Also wenn nicht beide 85 werden , oder zumindest 1 davon sind die Begünstigungen eh futsch.
Wer genug Geld hat, dem sind die 540 Euro schnuppe, Steuerersparnis ist dann unterm Strich eh keine vorhanden, im Gegenteil man zahlt eher noch drauf.
Und wer auf die 540 Euro im Jahr und vielleicht 300 Euro Steuerersparnis so wild ist, dass das für ihn ein großer Betrag ist , der wird Schwierigkeiten haben die monatlichen 150 Euro aufzubringen.

Eigentlich braucht man bei solchen Sachen die von der Regierung als toll angepriesen werden garnicht groß zu recherchieren . Die haben immer einen Haken. Die verschenken an die arbeitende Bevölkerung nichts .
 
Nicht zu vergessen, dass wenn das Geld durch eine Gehaltsumwandlung angelegt wurde später bei der Auszahlung die Sozialversicherung fällig wird - und zwar AG und AN-Anteil (abgesehen von einem geringen Freibetrag.)
 
Nicht zu vergessen, dass wenn das Geld durch eine Gehaltsumwandlung angelegt wurde später bei der Auszahlung die Sozialversicherung fällig wird - und zwar AG und AN-Anteil (abgesehen von einem geringen Freibetrag.)
Das gesamte Paket ist mal wieder Verarschung der Leute . Leider werden wieder einige drauf reinfallen, die sich nicht auskennen und nicht genügend hinterfragen.
Selbst wenn für den ein oder anderen ein Plus rauskommen sollte , ist das so gering, dass es meiner Meinung nach den Nachteil dass das Geld ( bei mir wären es 40 Jahre ) gebunden ist.
Und bis dahin kann sich noch vieles ändern.
Wenn sie stattdessen die normalen Rentenbeiträge die jeden Monat zwangsweise abgehen in sowas stecken würden, dann wäre das was anderes . Aber die kassieren sie munter weiter obwohl da nix mehr bei rauskommt.
 
Das gesamte Paket ist mal wieder Verarschung der Leute . Leider werden wieder einige drauf reinfallen, die sich nicht auskennen und nicht genügend hinterfragen.
Selbst wenn für den ein oder anderen ein Plus rauskommen sollte , ist das so gering, dass es meiner Meinung nach den Nachteil dass das Geld ( bei mir wären es 40 Jahre ) gebunden ist.
Und bis dahin kann sich noch vieles ändern.
Wenn sie stattdessen die normalen Rentenbeiträge die jeden Monat zwangsweise abgehen in sowas stecken würden, dann wäre das was anderes . Aber die kassieren sie munter weiter obwohl da nix mehr bei rauskommt.
Stimmt. Die Frage ist, gehören wir zu den "ein oder anderen" bei denen ein Plus rauskommt?

Ich habe das für mich mal mit Excel durchgerechnet und von KI gegenprüfen lassen
Bei 1800 € Einzahlung komme ich auf ein Endvermögen zum Renteneintritt von 105.000 € beim AVD Depot, inklusive aller Steuervorteile
Beim normales ETF Depot wären es nur 90.000 €.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt, den du zurecht angesprochen hast. Auszahlungen aus dem AVD werden mit meinem persönlichen Steuersatz besteuert

Ich zitiere das KI Ergebnis:
___________________________________________________
Das Altersvorsorgedepot ist in Ihrem Fall finanziell leicht im Nachteil, wenn man den gesamten Lebenszyklus bis zum 85. Lebensjahr betrachtet.
Gründe:
  • Hohes Ruhestandseinkommen (Pension): Als Beamter werden Sie im Ruhestand eine relativ hohe Pension erhalten, die im Gegensatz zu Angestellten zu 100% versteuert wird. Ihr persönlicher Steuersatz im Alter bleibt dadurch relativ hoch (ca. 28–32 %). Die nachgelagerte Vollbesteuerung des AVD frisst den anfänglichen Förder- und Zinseszinseffekt auf.
  • Steuerprivileg des freien Depots: Beim freien ETF-Depot greift die Teilfreistellung (30 % steuerfrei bei Aktien-ETFs) und es wird nur der Gewinn besteuert. Beim AVD wird im Alter der gesamte Auszahlungsbetrag (Beiträge + Gewinne) versteuert.
Ergebnis: Das freie ETF-Depot bringt Ihnen netto voraussichtlich ca. 700 bis 1.000 € mehr Netto-Auszahlung pro Jahr in der Rente und bietet maximale Flexibilität. Das AVD lohnt sich für Sie als Beamter ohne Kinderzulagen nur bedingt.

Stratege-Tipp: Wenn Sie das AVD ab 2027 nutzen möchten, macht es bei Ihrem Einkommen Sinn, den Eigenbeitrag auf 360 € pro Jahr (30 €/Monat) zu reduzieren. Damit greifen Sie die maximale relative Förderung ab (50 % Zulage = 180 € geschenkt auf 360 € Eigenbeitrag). Die restlichen 1.440 € fahren im freien ETF-Depot deutlich besser.
___________________________________________________

Das hat mich überrascht, dass das AVD sogar schlechter ist als ein normales ETF Depot.
 
Ich habe das für mich mal mit Excel durchgerechnet und von KI gegenprüfen lassen
Bei 1800 € Einzahlung komme ich auf ein Endvermögen zum Renteneintritt von 105.000 € beim AVD Depot, inklusive aller Steuervorteile
Beim normales ETF Depot wären es nur 90.000 €.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt, den du zurecht angesprochen hast. Auszahlungen aus dem AVD werden mit meinem persönlichen Steuersatz besteuert
Dann solltest Du auch wissen, wie viel Dir monatlich an Rente ausbezahlt werden wird.

Bei Riester war es bei meinem Mann so, dass er hätte über 100 Jahre alt werden müssen, damit sich das rechnet.

Dazu kommt, dass das Vermögen mit jeder Auszahlung abschmilzt, was bei anderen Anlageformen, wenn man das Vermögen mit Zinsen anlegt und von den Zinsen lebt, nicht unbedingt der Fall ist.
 
Stimmt. Die Frage ist, gehören wir zu den "ein oder anderen" bei denen ein Plus rauskommt?

Ich habe das für mich mal mit Excel durchgerechnet und von KI gegenprüfen lassen
Bei 1800 € Einzahlung komme ich auf ein Endvermögen zum Renteneintritt von 105.000 € beim AVD Depot, inklusive aller Steuervorteile
Beim normales ETF Depot wären es nur 90.000 €.
Aber jetzt kommt der Knackpunkt, den du zurecht angesprochen hast. Auszahlungen aus dem AVD werden mit meinem persönlichen Steuersatz besteuert

Ich zitiere das KI Ergebnis:
___________________________________________________
Das Altersvorsorgedepot ist in Ihrem Fall finanziell leicht im Nachteil, wenn man den gesamten Lebenszyklus bis zum 85. Lebensjahr betrachtet.
Gründe:
  • Hohes Ruhestandseinkommen (Pension): Als Beamter werden Sie im Ruhestand eine relativ hohe Pension erhalten, die im Gegensatz zu Angestellten zu 100% versteuert wird. Ihr persönlicher Steuersatz im Alter bleibt dadurch relativ hoch (ca. 28–32 %). Die nachgelagerte Vollbesteuerung des AVD frisst den anfänglichen Förder- und Zinseszinseffekt auf.
  • Steuerprivileg des freien Depots: Beim freien ETF-Depot greift die Teilfreistellung (30 % steuerfrei bei Aktien-ETFs) und es wird nur der Gewinn besteuert. Beim AVD wird im Alter der gesamte Auszahlungsbetrag (Beiträge + Gewinne) versteuert.
Ergebnis: Das freie ETF-Depot bringt Ihnen netto voraussichtlich ca. 700 bis 1.000 € mehr Netto-Auszahlung pro Jahr in der Rente und bietet maximale Flexibilität. Das AVD lohnt sich für Sie als Beamter ohne Kinderzulagen nur bedingt.

Stratege-Tipp: Wenn Sie das AVD ab 2027 nutzen möchten, macht es bei Ihrem Einkommen Sinn, den Eigenbeitrag auf 360 € pro Jahr (30 €/Monat) zu reduzieren. Damit greifen Sie die maximale relative Förderung ab (50 % Zulage = 180 € geschenkt auf 360 € Eigenbeitrag). Die restlichen 1.440 € fahren im freien ETF-Depot deutlich besser.
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Das hat mich überrascht, dass das AVD sogar schlechter ist als ein normales ETF Depot.
Überrascht mich nicht. Wir haben auch mehrere Fälle die für uns in Frage kommen durchgerechnet .
Kein einziger wäre zu unserem Vorteil gewesen .
 

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