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Alleinesein lernen als Lektion des Lebens

Viele, mit denen ich spreche, haben riesige Angst vor dem Alleinesein.

Ich stelle mir eine Kuh alleine vor auf einer Weide, oder ein Huhn, oder einen Pinguin- das ist sogar verboten, wegen nicht Artgerechter Haltung.
Wenn ein Mensch nicht aushalten kann, alleine zu sein, dann muss er für sich sorgen, vorsorgen, dass er nie alleine ist und vor allem aufhören, sich zu schämen, weil er so veranlagt ist.

Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen

oder er schaut, dass immer wer da ist, zumindestens in der Nähe ist. Ich brauch nicht Alleinesein lernen, weil ich nie alleine sein werde.
Niemand muss zwangsweise alleine sein, weil es genügend Leute gibt, Gruppen, Ebensolche, mit denen man ja Kontakt herstellen kann.

Ich versteh das Problem nicht- Abertausende gibts, die wen suchen, denen stehen Abertausende gegenüber, die ebenso jemanden wünschen. Woran scheitert es, dass man sich nicht findet?
 
Ich versteh das Problem nicht- Abertausende gibts, die wen suchen, denen stehen Abertausende gegenüber, die ebenso jemanden wünschen. Woran scheitert es, dass man sich nicht findet?
Es gibt viele Gründe.
Auch passt es ja nicht immer und einige Menschen kommen schwer aus ihrer Wohnung.
Alte Menschen, z.B. oder mit gesundheitlichen Problemen.
 
Viele, mit denen ich spreche, haben riesige Angst vor dem Alleinesein. Wenn sie alleine sind, geht es ihnen schlecht, sie wissen nichts mit sich, mit ihrer Zeit anzufangen. Sie leiden dann regelrecht.

Ich bin jedoch der Ansicht, dass wahrscheinlich jeder von uns irgendwann in seinem Leben alleine sein wird, möglicherweise auch nur als zeitbegrenzte Lebensphase. Und spätestens im Tod ist man mit sich alleine.

Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.

Was sagt ihr dazu?
Wohl mehr die Angst vor Einsamkeit.
Wer nie gelernt hat, Zeit mit sich selbst zu verbringen, empfindet Alleinsein oft als unangenehm oder bedrohlich.
Oft fehlt die Fähigkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen, Angst vor Einsamkeit (Autophobie) und dem Gefühl, ständig Anerkennung von außen zu brauchen.
Häufig sind es tiefsitzende Ängste, Unsicherheiten oder sogar vergangene Erfahrungen, die das Bedürfnis nach ständiger Gesellschaft schüren.

Finde heraus, was dich wirklich interessiert und begeistert.
Hier ist das mal gut beschrieben:
 
Ich versteh das Problem nicht- Abertausende gibts, die wen suchen, denen stehen Abertausende gegenüber, die ebenso jemanden wünschen. Woran scheitert es, dass man sich nicht findet?
Hahaha du hast Recht 😉

Allein sein gilt als ein Fehler, oder?

Also ist doch irgendwo die eigene Scham
und zum anderen überhöhte Erwartungen und falsche Annahmen im Vorfeld denke ich 🤔
 
Muss jetzt ein bisschen über mich und meine Naivität lachen.

Mag jemand von euch Bäume? Immer dann, wenn ich vor einem Baum stehe und nach oben blicke, dann fühle ich mich klein. Aber nicht klein im Sinne von unbedeutend, sondern eher wie ein Kind, das vor seinem Papa steht. Der ist ganz schön groß.
Was mir so ein Baum gibt? Na ja - Luft zum Atmen. Ohne das, ohne ihn, würde ich nach höchstens 2 Minuten ersticken.
Ob jetzt es jetzt die Sonne ist, die uns Wärme und Licht spendet oder die Erde, die uns Nahrung gibt - weiß ich noch nicht genau - aber eine von beiden würde ich als Mutter bezeichnen.

War irgendwie dumm von uns Menschen, diese drei Götter aus unserem Leben zu streichen.
Denn.. wenn ich die Augen schließe und spüre was wirklich wichtig ist,, dann weiß ich was wirklich wichtig ist, woher es kommt und wer ich bin.
 
Mag jemand von euch Bäume? Immer dann, wenn ich vor einem Baum stehe und nach oben blicke, dann fühle ich mich klein. Aber nicht klein im Sinne von unbedeutend, sondern eher wie ein Kind, das vor seinem Papa steht. Der ist ganz schön groß.
Was mir so ein Baum gibt? Na ja - Luft zum Atmen. Ohne das, ohne ihn, würde ich nach höchstens 2 Minuten ersticken.
Ob jetzt es jetzt die Sonne ist, die uns Wärme und Licht spendet oder die Erde, die uns Nahrung gibt - weiß ich noch nicht genau - aber eine von beiden würde ich als Mutter bezeichnen.
Hast du das geschrieben?
Ich hab das Gefühl, ich hätte das schon mal irgendwo gelesen...
Ist das aus einem bekannten Text?
 
Hahaha du hast Recht 😉

Allein sein gilt als ein Fehler, oder?

Also ist doch irgendwo die eigene Scham
und zum anderen überhöhte Erwartungen und falsche Annahmen im Vorfeld denke ich 🤔

Ich kenne derzeit wirklich viele in meinem engeren Umfeld, die schon gern "wen hätten". Man sehnt sich nach wem zum Liebhaben und Kuscheln, nach jemanden, mit dem man schöne Urlaube machen kann, gemeinsam, statt einsam die Zeit miteinander verbringt.

Beim Nachfragen kommt raus, sie befürchten Reinfälle, sie haben Angst vor Bevormundung, oder vor jemanden, der mehr will, als sie zu geben in der Lage sind, oder sie sagen sich, ich bin sowieso kein Typ der gefragt ist, mich mag eh keine(r).

Alle haben gemeinsam, dass sie sich selber nicht attraktiv fühlen. Das ist irgendwie ein Teufelskreis- weil, wenn man eine gewisse Selbstverliebtheit hat, dann fühlt man sich anziehend, sprühender, selbstverständlich wohl in seiner Haut, man geht dann ganz anders vor, als wenn man meint, mich will eh keiner, bin eh nicht gefragt.
 
Die Fähigkeit sich verbunden zu fühlen,- als Teil des Ganzen, sehe ich auch als den Schlüssel an um sich nicht einsam zu fühlen.

So fremd sind wir uns ja gar nicht, sondern doch sehr ähnlich. Wenn man sich in ein "Du" hineinversetzt und erkennen kann, in manchem Denken ist der auch nicht so viel anders, bewirkt das schon eine Art der Verbundenheit?

Ich hörte mal den Begriff Menschheitsfamilie.

Sich zu exklusiv zu machen, zu hohe Standarts zu setzten, zu viele Grenzen , führt dann zu Einsamkeit. Weil es kommt keiner mehr wirklich an einen ran und dadurch kann keine Verbundenheit entstehen.
Wenn ich u.a. denke, ich bin ganz anders als andere, führt das zu dem Gefühl der Vereinzelung und damit Einsamkeit,- auch in Gesellschaft anderer.

Oder?

Vielleicht ist eine Gruppe oder einzelne Person auch wirklich ganz anders ausgerichtet, aber irgendeine Gemeinsamkeit wird sich sicher immer finden.
Da sehe ich anders, man sucht wenn auch unbewusst jene aus die zu einem passen, ich zb, kann mit Dummschwätzern und Jammerlapper überhaupt nichts anfangen. (hier Anwesende ausgeschlossen).

Wirklich gute Freundschaften müssen es auch ertragen wenn man ihnen die ungeschönte Wahrheit um die Ohren schlägt oder geschlagen bekommt. Wahre Freunde gehen nie im Zwist auseinander sondern in Gegenseitigem verstehen und Verständnis.

Nur wer das leisten kann könnte auch mein Freund sein, würde ich denn welche haben wollen. Aber ich will keine, das Leben lehrte mich das es besser ist alleine zu sein.
 
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