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Alleinesein lernen als Lektion des Lebens

Die meisten Menschen wollen oder können doch nur nicht alleine sein, weil sie sich von anderen irgendeinen Vorteil erhoffen, den sie nicht im Stande sind, sich selbst zu erfüllen. Ich meide inzwischen solche Menschen.

Ich bin da nicht sicher- ich glaub, es ist gut, wenn man sich zusammenfügt und Beziehungen eingeht, wo der Komfort natürlich genutzt werden kann von BEIDEN Seiten. Ich biete mich an als Kamerad und hab zugleich dann selber einen.
Wer nicht mit sich alleine sein kann, der muss in der Lage sein, sich zu verbinden, warum nicht, es gibt genügend von jenen, der ebenso gern symbiotisch mag.
 
Manche lassen einen einfach fallen.....ist schon traurig

Für solche Fälle webt man sich ein Netzwerk.
Mir ist gut, wohl, wenn ich zb alleine bin, das macht mir Freude, ich habe Vergnügen daran, alleine zu sein. Warum? Weil ich hinter mir ein großes Netzwerk habe und mich jederzeit in dieses fallen lassen könnte, wenn mir danach wäre.
Es reicht doch schon, wenn man jemanden Fremden anspricht, falls man wen zum Reden braucht, es reicht, wenn man das Sorgentelefon in Anspruch nimmt- das wäre zb bereits ein Teil eines Netzwerkes, auch die Pfleger in einem Heim wären das, auch die Nachbarn, ebenso die ganzen Bekannten, die man kennenlernt unterwegs und die lieben Leute, die sich zu einem gesellen während man unterwegs ist. Wer bereit ist für Austausch, der wird immer so jemanden finden.
Falls nicht, warum nicht?
 
Ich würde gerne gerade hier zusätzlich das Wort "Verbundenheit" in den Ring werfen.

Die Fähigkeit sich verbunden zu fühlen,- als Teil des Ganzen, sehe ich auch als den Schlüssel an um sich nicht einsam zu fühlen.

So fremd sind wir uns ja gar nicht, sondern doch sehr ähnlich. Wenn man sich in ein "Du" hineinversetzt und erkennen kann, in manchem Denken ist der auch nicht so viel anders, bewirkt das schon eine Art der Verbundenheit?

Ich hörte mal den Begriff Menschheitsfamilie.

Sich zu exklusiv zu machen, zu hohe Standarts zu setzten, zu viele Grenzen , führt dann zu Einsamkeit. Weil es kommt keiner mehr wirklich an einen ran und dadurch kann keine Verbundenheit entstehen.
Wenn ich u.a. denke, ich bin ganz anders als andere, führt das zu dem Gefühl der Vereinzelung und damit Einsamkeit,- auch in Gesellschaft anderer.

Oder?

Vielleicht ist eine Gruppe oder einzelne Person auch wirklich ganz anders ausgerichtet, aber irgendeine Gemeinsamkeit wird sich sicher immer finden.
 
Mit sich selbst verbunden ist ein Mensch doch automatisch? Je nachdem was man unter dieser Verbundenheit zu sich selbst versteht.
Ich denke, diese ist sogar eher zu sehr im Vordergrund. Weil nur so nimmt man ja Einsamkeit zb wahr.

Aber nimmt man auch die Einsamkeit anderer wahr?
 
Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.
Ja das stimmt schon.
das mit dem Tod, das man dann alleine ist, finde ich fehl am Platz.
Dann merkt man es ja nicht mehr.
Manche freuen sich darauf sogar, weil sie dann im "Himmel" mit ihren schon verstorbenen Angehörigen wieder vereint sind. Warum nicht, wenn der Gedanke es einem leichter macht?
So richtig lernen kann man das nicht, also das man mit Freude allein ist.
Irgendein nagendes Gefühl, das etwas fehlt, wird bleiben.
 
Mit sich selbst verbunden ist ein Mensch doch automatisch? Je nachdem was man unter dieser Verbundenheit zu sich selbst versteht.
Ich denke, diese ist sogar eher zu sehr im Vordergrund. Weil nur so nimmt man ja Einsamkeit zb wahr.

Wenn das wirklich immer so wäre, gäbe es einige Schwierigkeiten im Leben wahrscheinlich gar nicht.

Selbstakzeptanz, Selbstliebe, mit sich im Reinen, in sich ruhend, geerdet, einfach Ganz-Sein in sich selbst, so selbstverständlich und automatisch vorhanden ist das nicht.

Wer geht nie über eigene Grenzen, kommuniziert diese Grenzen auch immer klar, vergisst nie, freundlich, achtsam, liebevoll mit sich selbst umzugehen, wer sagt immer 'Nein', wenn es nötig wäre, ist also immer in vollkommener Balance?
 

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