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Ich kenne mein Kind nicht.

Ich wurde selber adoptiert vor langer Zeit und kenne weder meine Familie noch weiß ich genau wo ich geboren wurde (in welchen KH), die Stadt ist mir bekannt.

Ich kann deine Tochter sehr gut verstehen, aus dem Mädchen wurde eine junge Frau die ihr eigenes Leben führt. Und dann kommt nach 21 Jahren eine Nachricht . Hallo ich bin deine Mama und will dich kennelernen. Versetze dich mal in das Gefühlsleben deiner dir fast unbekannten Tochter.

Als Frau sollte es möglich sein sich in die Gefühlswelt eines Mädchens hineinzu denken, wie würdest du an ihrer Stelle reagieren? Die Seele vergisst nie und so hat auch deine Tochte nie vergessen das du einfach weggelaufen bist.
Ja das stimmt aber die wahren Gründe kennen wir nicht.
Vielleicht ist es besser für die Tochter ihre Mutter zu kennen oder kennen zu lernen und die Beweggründe zu hören?
Ich weiß nicht was besser für sie ist
Das kann auch nur sie selbst fühlen und entscheiden.
Vielleicht braucht sie Zeit?
 
Ich hatte mich dann dazu entscheiden das Kind zu Adoption zu geben und das habe ich dem Vater auch gesagt. Er hat ab da auf mich eingeredet. Keine Adoption. Das Kind soll zu ihm.
Das ist von dem Vater, der sich das ja vermutlich genauso wenig gewünscht hat wie du, eine richtig starke Leistung! Davon derart überrascht zu werden und dann zu beschließen, dass er diese Verantwortung einfach haben will - Klasse.

Was die Nachricht deiner Tochter angeht - wenn du deine persönliche Verletzung mal außen vor lässt und es mit einer gewissen emotionalen Distanz zu lesen versuchst: hat sie Recht, deine Tochter? Falls du das zugestehen kannst, solltest du ihr das vielleicht zurückmelden.
 
Was hat dich dazu bewegt, dich jetzt nach 21 Jahren zu melden?
Hast du in der ganzen Zeit einmal nachgefragt wie es ihr geht?
Was sie macht?

Freu dich, dass es ihr gut geht.
Sie scheint als eine starke Frau herangewachsen zu sein.

Du könntest vielleicht eine letzte Nachricht ausrichten lassen:
"Falls du deine Meinung änderst , bin ich hier."
Und dann lass sie in Ruhe.
Falls sie irgendwann möchte, kann sie auf dich zu kommen.
 
Also ich weiss ja nicht .... und wenn es jemand anderes an ihrer Stelle geschrieben hätte? Ich bezweifle es, dass sie wirklich so drauflos geschrieben hat.
Wie hast Du sie denn angeschrieben? Oder war es nur ein Schreiben an den Vater?
Falls sie schliesslich doch adoptiert wurde, versuch doch mal, ihre Adoptiveltern ausfindig zu machen.
An Deiner Stelle würde ich nicht so schnell aufgeben.

Liebe TE.
Du kennst dein Kind nicht.
Und sie kennt dich nicht.
Hattest du ihr einen Brief geschrieben oder nur die Nachricht bei dem Vater hinterlassen, dass du sie sehen möchtest ?

Weiß deine jetzige Familie von deiner Tochter? Dein Mann?
Deine Kinder?

Ich habe sie über ihren Vater kontaktiert, weil das meine einzige Möglichkeit war. Ich kenne nur seinen Namen und ihren nicht also habe ich nach ihm in Social Media gesucht.

Sie wurde anscheinend adoptiert, aber er hat sie nicht zur Adoption gegeben. Sie ist ja offensichtlich bei ihm. Ich kenne die genauen Hintergründe dazu nicht. Vielleicht ist er verheiratet und die Frau hat sie adoptiert?! Ich weiß es nicht.

Mein Mann weiß es aber unsere Kinder bisher nicht.
 
Ich weiß aber auch nicht was ich machen soll.
In Ruhe lassen. Sie wirft dir vor, einfach abgehauen zu sein. Das ist etwas anderes, als die elterliche Sorge auf den Vater zu übertragen und irgendwo im Hintergrund dennoch verfügbar zu sein. Das wäre ja vielleicht ein Weg gewesen, aber den bist du nicht gegangen, oder konntest ihn nicht gehen.

Sie liebt ihren Vater, und bei einer Adoption, so wie du es wolltest, hätte sie den nie kennengelernt. Ich weiss gerade nicht, wie du so etwas ausbügeln könntest. Es liegt bei ihr, und nicht bei dir.
 
Ich habe zufällig erfahren, dass mein Erzeuger vor einigen Wochen wohl gestorben ist. Ich fühle nichts, keinerlei "Trauer" oder was auch immer. Es könnte mir egaler nicht sein. Der Mann, der mein Vater war ist schon vor einigen Jahren viel zu früh verstorben und wird immer noch vermisst. Ähnlich, wahrscheinlich noch intensiver, weil Du sie mehr als im Stich gelassen hast, wird es bei diesem Mädchen, was Du auf die Welt gebracht hast, sein. Lass sie in Ruhe.

Versteh mich nicht falsch, Du wirst Deine Gründe gehabt haben, und für Dich waren diese Gründe größer als dieses Menschlein. Aber für sie sind diese Gründe irrelevant. Lass sie in ihrer Familie in Ruhe, lebe Du in Deiner Familie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte jetzt nicht so einfach aufgeben. Ich weiß aber auch nicht was ich machen soll. Vielleicht war es nur die erste Reaktion aus so einer Art Schock heraus weil ich mich jetzt plötzlich gemeldet habe.
Sollte der Brief von ihr selbst stammen und nicht vom Vater, ist das zu respektieren. Möglicherweise meldet sie sich später noch einmal. Ansonsten ist alles gesagt - lass sie in Ruhe.
 

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