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Meine Frau will keinen Sex mehr

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Zitat von nessuno
Das ist alles gut und schön, du hast jetzt eine Frau die dich sexlos liebt und du stehst unbefriedigt im Regen.

  1. Ist deine Frau der Meinung das du das so akzeptieren sollst?
  2. Hat sie eine Anregung wie du dieses Bedürfnis nach Nähe bekommen könntest?
  3. Weißt sie das du wirklich unglücklich darüber bist?
Zu den 3 Fragen:

1) Sie meint, dass ich mich mit seltenen Sex zufrieden geben sollte.
2) Nähe gibt es ja, aber immer weniger Sex.
3) Sie erfasst mein diesbezügliches Unglücklichsein nicht wirklich.
Danke für dein Antwort Xandi,

Ich schätze mal, das du sie jetzt nicht gefragt hast sondern aus deine Erfahrungswerte diesbezüglich antwortest.

Die 1 Frage ist ja klar beantwortet.
Bei Frage 2 habe ich deutlich nach "diese Bedürfnis nach Nähe" gesprochen und nicht von Nähe allgemein.
Die Antwort auf Frage 3 hört sich für mich so an als ob ihr nicht klar genug ist was das für dich bedeutet.

Da habe ich noch eine Frage:

Frage 4. Möchte sie das das du dich nicht glücklich fühlst?

Ihr hab auf jedenfall noch Klärungsbedarf, mit oder ohne Paartherapeut, was daraus kommt kann hier keiner sagen. Wichtig ist das deine Frau echt versteht das es hier ein Problem gibt, wo die Lösung nicht einfach unbegründet sein kann das du dich daabei unglücklich fühlst. wenn sie dich wirklich liebt wird sie das auch nicht wollen, auch wenn für sie das Bedürfnis nach Sex nicht so eine große Bedeutung hat.

Ich weiß selber nicht wie ich jetzt reagieren würde, weil viel von das Gespräch, ohne Vorwürfe, abhängt. Auch wenn ihr darüber geredet habt, sollte das Gespräch noch präsizer geführt werden, weil ich, wenn ich dich wäre, die Antworten auf die Fragen nicht klar genug finde. Frage 4 schafft da noch mehr klarheit.
 
Was für ein Schwachsinn. Sex ist für den Großteil der Menschen ein elementarer Bestandteil von Lebensqualität. Es liegt nichts Verwerfliches darin, den Wunsch nach befriedigendem Sexualleben zu haben, egal wie alt man ist und in welchen Verhältnissen man lebt. Wer behauptet es wäre anders belügt sich selbst.

Niemand, der seinen Wunsch nach Sexualität nicht befriedigen kann führt ein glückliches Leben. Zu behaupten, man müsse sich von seiner "Anspruchshaltung" und dem allgegenwärtigen "Sexrummel" lösen sind.. UARGH! Und.. "schöpferische Kraft" aus sexueller "Askese" schöpfen.. oh Gott. Genau diese scheiss verklemmte christliche Sexualmoral, die immer noch viel zu viele Menschen in sich eingeprügelt haben und die ihnen eines der schönsten Dinge im Leben nimmt ist die Ursache für perverse gesellschaftliche Auswüchse wie kinderfi⊏kende Pfarrer, ihre Töchter im Keller gefangen haltende Väter oder zu Kinderporno wichsende ganz normale Durchschnittstypen.
Sexualität ist schön und wichtig und jeder der seinen Wunsch danach dauerhaft nicht befriedigen kann wird zumindest sehr unglücklich oder eher auf welche Art auch immer krank!

Ich wage einfach mal die These dass.. in einer Beziehung, in der nur einer der Partner keine Sexualität mehr will, keiner der Beiden auf Dauer glücklich bleiben kann... denkt doch auch mal an eure eigenen Wünsche.

[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
>das Problem des TE ist, dass er freiwillig und froh mit seiner Frau schlafen möchte -> freiwillige und frohe Enthaltsamkeit wird ihm helfen
>hin und wieder - > akzeptieren, dass die Frau jetzt und wohl nie wieder Sexualität möchte
>Wunsch nach Sex -> Sklave eines Triebes
>Kein Sex für höheren Zweck -> ???

Ok. Was exakt gewinne ich, wenn ich meinen natürlichen Wunsch nach richtig schönem, befriedigendem, ausgelassenem Sex mit einer Frau die ich liebe unterdrücke? Und: ist der Gewinn den Verzicht dann wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist es Wert wenn Du lernst,dass nicht der Trieb dich beherscht sondern du den Trieb.Am Anfang ist es nicht leicht,aber mit der Zeit lernst du durch wiederstehen immer besser das du nicht der Sklave deines Triebs sein mußt.




Cora
 
AW: Du unterstellst mir Dinge, die ich weder geschrieben, noch gemeint habe!

Rainer-JGS;1971995 [FONT=Book Antiqua meinte:
Es ist doch auch keine Lösung, daß sich Deine Frau zu etwas zwingt, wofür sie momentan kein Verlangen hat, weil ihr offensichtlich sanfte Zärtlichkeit voll genügen, um ihr Bedürfnis nach hähe zu befriedigen.[/FONT]

Sag Rainer, warum denn eigentlich nicht? Es ist sicher nicht die ideale Lösung, aber es wäre doch zweifellos eine Lösung. Ich mein, das ist soweit ich weiß sogar gültiges deutsches Recht (wenn auch praktisch nicht einklagbar; aber zumindest als Eheverfehlung ist die Verweigerung des Beischlafs für Unterhaltsfragen durchaus relevant). Warum sollte ihr fehlendes Verlangen stärker wiegen als sein dringendes Bedürfnis? Wenn es sie weniger "kostet" als es ihm "bringt", dann sollte das doch keine Frage sein.

Natürlich ist es unwürdig, wenn der Mann darum betteln muss, aber eigentlich könnte frau doch selber auf die Idee kommen, wenn sie ihn doch angeblich "liebt", einfach um ihm was Gutes zu tun. Immerhin gibt es genug Praktiken, bei denen frau sich selber gar nicht exponieren müsste, wenn ihr nicht danach ist.

digitus
 
Nee, die Liebe ist auch noch da...Zärtlichkeiten hin und wieder.

Aber exakt wie bei Xandi: Sie sagt mir selber, das ihr Sex nicht (mehr) wichtig ist, das sie gut ohne leben kann und mich deshalb nicht weniger liebt. Und auch meine Intervalle dehnen sich aus...

Aber wenn wir Sex haben, dann ist der recht leidenschaftlich. Ich gebe mir auch große Mühe sie auf Touren und zum Orgasmus zu bringen. Das gelingt eigentlich fast immer und sie sagt hinterher auch, das es sehr schön für sie war. Obwohl ich hier auch der aktivere Teil von beiden bin.

Und sie selber denkt ja, es liegt am jahrelangen Pillenkonsum (ist nunmehr längst abgesetzt)...


Die Sache ist: Lieben ist nicht gleich lieben.... Das was Freundschaft&Familie von der echten Partnerschaft unterscheidet ist nunmal der erotische Faktor. Für mich persönlich bedeutet das, dass ich meinen Mann auch dann körperliche anziehend finde bzw. begehre und ihm körperlich nahe sein möchte wenn ich nicht unbedingt im rein sexuellen Sinne erregt bin. Denn letzteres "Problem" kennen glaube ich viele Frauen... ich hatte schon super tollen, intensiven Sex, aber ganz ganz ehrlich war der rein sexuelle Empfindungssgrad und die Intensität eines Höhepunktes für mich dabei nie annähernd so hoch wie z.B. bei der Selbstbefriedigung. Emotional war es MIT dem Partner aber eben so viel großartiger und erfüllender, dass dies keine Rolle spielt. Ich glaube, dass auch dies viele Frauen kennen... Ich weiß aber auch wie schwer Männer genau das nachvollziehen können. Sex ist für uns Frauen einfach viel zu sehr Kopfsache... d.h. für viele von uns ist das Zusammensein mit einem Partner, ihm dabei gefallen zu wollen etc. schon zu sehr "Ablenkung" von den eigenen sexuellen Empfindungen, so dass wir uns nicht ausreichend auf die eigene Lust konzentrieren können um so intensiv wie bei der SB zum Höhepunkt gelangen zu können. Soll heißen: Ich weiß als Frau sowieso, dass die rein sexuelle Befriedigung beim Sex mit dem Partner für mich nicht das aller großartigste ist, die reine Geilheit ist also nicht so riesig um ehrlich zu sein... TROTZDEM will und genieße ich den Sex mit ihm - einfach wegen des emotionalen Teils, der Nähe etc.

Darum glaube ich auch, wenn Frau all das mit ihrem Mann nicht mehr braucht und begehrt, hat das nicht so viel mit Hormonproblemen zu tun, als viel mehr dass aus der einst erotischen-verliebten Liebe eine nur noch freundschaftliche geworden ist. Auch damit kann man sicherlich theoretisch eine gute Partnerschaft führen... es kommt nur darauf an ob beide Partner sich damit zufriedengeben und arrangieren können. Wenn einer von beiden den Partner sexuell noch begehrt und fühlt, dass dies nicht mehr erwidert wird, muss er sich zwangsweise immer wieder zurückgewiesen, verletzt, unbefriedigt, frustriert und vielleicht auch in seinem Selbstwert gekränkt fühlen... ich glaube das ist sehr ungesund. Ich finde es von daher auch sehr egoistisch und lieblos wenn der Partner der keine Lust mehr auf Sex hat dem anderen (so oder ähnlich) einfach sagt "Pech gehabt, damit musst du jetzt klar kommen, interessiert mich nicht wie es dir damit geht". Wie heir schon von anderen zuvor geschrieben sollte man wenigstens bereit sein gemeinsam nach einer Lösung zu suchen und an dem Problem zu arbeiten - als gleichberechtigte Partner! Wo ist denn das sonst Liebe? Man kann doch nicht, nur weil man selbst sexuell keine Lust mehr hat, einfach auch vom Partner wie selbstverständlich komplette Abstinenz verlangen!

Eine Geliebte nebenher suchen? Also Heimlichtuerei, Doppelleben und Lügen... das ist doch dann nichtmal mehr Basis für eine gute Freundschaft mit dem Partner und zerstört erstrecht die eigentliche Bindung. Eine offene Beziehung könnte vielleicht die Lösung sein, für diejenigen die das emotional wirklich ertragen können. Ich meine prinzipiell müsste ein Partner der sich dem anderen sexuell komplett verschließt ja dann eigentlich aus Liebe auch bereit sein ihm zumindest freizustellen sich die sexuelle Befriedigung an anderer Stelle zu suchen. Alles andere ist Egozentrik und nicht fair.
 
AW: Du unterstellst mir Dinge, die ich weder geschrieben, noch gemeint habe!

Sag Rainer, warum denn eigentlich nicht? Es ist sicher nicht die ideale Lösung, aber es wäre doch zweifellos eine Lösung. Ich mein, das ist soweit ich weiß sogar gültiges deutsches Recht (wenn auch praktisch nicht einklagbar; aber zumindest als Eheverfehlung ist die Verweigerung des Beischlafs für Unterhaltsfragen durchaus relevant). Warum sollte ihr fehlendes Verlangen stärker wiegen als sein dringendes Bedürfnis? Wenn es sie weniger "kostet" als es ihm "bringt", dann sollte das doch keine Frage sein.

Natürlich ist es unwürdig, wenn der Mann darum betteln muss, aber eigentlich könnte frau doch selber auf die Idee kommen, wenn sie ihn doch angeblich "liebt", einfach um ihm was Gutes zu tun. Immerhin gibt es genug Praktiken, bei denen frau sich selber gar nicht exponieren müsste, wenn ihr nicht danach ist.

digitus


Es gibt in Deutschland bei Scheidungen längst nicht mehr die Schuld-Frage, bzw. evtl. eheliche Verfehlungen sind auch bei Unterhaltsfragen irrelevant. Das nur mal kurz zur Klarstellung. Ich bin auch recht sicher dass der Beischlaf als eheliche Pflicht längst nicht mehr im Gesetz auftaucht.

Aus MORALISCHER Sicht hingegen haben wohl beide Partner zumindest die "Pflicht" auf die Gefühle und Bedürfnisse des anderen einzugehen, bzw. sich mit ihnen zu befassen statt sie einfach zu übergehen. In dieser hier bestehenden Frage und Problemsituation heißt das also dass sowohl Mann als auch Frau sich beide selbst kritisch betrachten und die Gefühle sowie Beweggründe des jeweils anderen zu verstehen versuchen sollten.
 
AW: Willlst Du wirklich auf Dein eheliches Recht pochen!

Lieber Konrad,
wenn ich meiner Deine Beiträge so durchlese, habe ich immer stärker den Eindruck, daß Du von Deiner Frau ernsthaft und pünktlich die Erfüllung ihrer ehelichen Pflichten verlangst, so wie es früher ja auch gesetzlich und kirchlich festgeschrieben war!

Ich kann bei Dir nicht erkennen, daß Du wirklich aufrichtig versuchst Dich in Deine Frau liebevoll hinein zu versetzten, um Ihre Weigerungsgründe zu verstehen und nachzuempfinden.

Hast Du das, was Du uns hier so vehement, mit großer Leidens-Emphase vorträgst auch schon mit Deiner Frau in einer ruhigen ehelichen Gesprächsituation durchgesprochen?

Ich schlage Dir vor, regelmäßig wöchentlich einmal 90 Minuten lang, wesentliches in einem wahrhaftigen Zwiegespräch zu bereden. Also nicht zu diskutieren, sondern jeder soll ganz offen erzählen, wie es im mit dem anderen und auch sonst in der vergangenen Woche ergangen ist.

So ein regelmäßiges Zwiegespräch unter Eheleuten kann wahre Wunder wirken, was ich von meinen Klienten immer wieder bestätigt bekomme.

C(K)onrad, der Thread-Ersteller, war 3 1/2 Jahre nicht mehr im Forum
 
AW: Willlst Du wirklich auf Dein eheliches Recht pochen!

C(K)onrad, der Thread-Ersteller, war 3 1/2 Jahre nicht mehr im Forum

Nee...aber ich habe das Thema wieder aufgegriffen, weil es mich und einige andere auch betrifft.

Was ich jetzt ein wenig abwegig finde, ist diese Reduktion auf "Triebe" "Triebhaftigkeit" und "Triebbeherrschung".

Das klingt nach Drogensüchtigen, der seinen Schuß unbedingt haben muß. Nach dem Bild der "Sexbestie Mann". Und ich werde wohl kaum meine Gattin noch jemand anderen vergewaltigen, weil ich "meinen Trieb nicht mehr zügeln" kann. Das ist Blödsinn, wird aber in der christlichen Wertevorstellung gern so dargestellt. Askese, um eine höhere Ebene zu erreichen und dem Leib zu entsagen. Nee, danke. Ich will das gar nicht.

Um das ganze nochmal auf den Punkt gebracht zu formulieren:

Was kann ich tun, was gibt es für Möglichkeiten und was habt Ihr für Erfahrungen gemacht, wenn Eure geliebte Gattin keine Lust mehr auf sexuelles Beisammensein verspührt?
 
Frage 4. Möchte sie das das du dich nicht glücklich fühlst?

Natürlich möchte sie dass ich mich glücklich fühle. Begreift aber nicht wirklich, dass regelmäßiger und auch erfüllter Sex zum Glück gehört. So nach der Devise "andere Männer kommen auch ohne viel Sex aus und sind trotzdem glücklich".

Zum Glück gehört aber auch regelmäßiger Sex und auch eine aktive Frau im Bett. Die nicht das Gefühl gibt, dass sie froh ist wenn's vorbei ist und jetzt wieder länger Ruhe ist.
 
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