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Rechtsradikaler Kongress in Köln

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Ich bin kein Freund von Pro Köln. Aber was die Gegner letztes mal angestellt haben war peinlich, undemokratisch und nicht verhältnismäßig.
 
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Ich bin kein Freund von Pro Köln. Aber was die Gegner letztes mal angestellt haben war peinlich, undemokratisch und nicht verhältnismäßig.

Sie haben sich durch ihre Taten kaum bzw. gar nicht von denen unterschieden, die sie doch eigentlich bekämpfen. Abartig und bigott darf man das nennen.
 
Ich glaub, ihr zwei hängt noch ein bischen in der Vergangenheit fest.🙂 Den 1. Kongress haben wir doch im letzten Jahr ausführlich diskutiert.

Wie gesagt, mich erstaunt am meisten, dass Pro-Köln nach der Blamage im letzten Jahr überhaupt einen 2. Versuch startet. Was mir gefällt ist das Konzept der Kongressgegner: Eine extreme Veranstaltung platzen zu lassen, indem man teilnimmt. Wenn man wollte, könnte man das auch als so etwas wie eine inoffizielle Volksabstimmung bezeichnen.

Kritisch könnte werden, dass Pro-Köln den "eigenen privaten Sicherheitsdienst um 150 Mann aufstocken" will. Es ist zu befürchten, dass dieser Sicherheitsdienst wieder aus rechten Schlägern bestehen wird. Man kann nur hoffen, dass die friedlichen Demonstranten so stark in der Überzahl sein werden, dass es nicht zu Problemen kommt.
 
Ich muss gestehen, dass ich mir "Fitna" nur die ersten Minuten angesehen und dann das Interesse verloren habe. Das wäre hier aber OT.


Sag mal - eins verstehe ich nicht. Wenn du Pro-Köln für unfähig hälst, dann sind wir einer Meinung. Ich glaube, dass sich diese Leute sehr stark selbst im Weg stehen.

Wenn ich mich recht erinnere, bist du allerdings ein Fan von "Political Incorrect", oder? Die halten ja sehr viel von Pro-Köln und sind oft sogar höchstpersönlich anwesend, wenn Pro Köln irgendwo auftritt. Meiner Meinung nach artikulieren sich Pro-Köln und PI auch recht ähnlich. Wo siehst du denn da die Unterschiede?
 
Komisch, als ein gewisser Ex-Kanzler Anfang März nach Teheran reiste um den Holocaust-Leugner Ahmadinedschad zu treffen, habt ihr nicht so empört reagiert wie über diese Veranstaltung in Köln.🙄

Jedenfalls hab ich darüber hier nicht eine Silbe gelesen.
 
Ja, und über den Bürgerkrieg in Sri-Lanka, die Situation in Thailand und die Kise in Pakistan liest man hier auch nichts.

Dass die Geschichte mit Pro-Köln gepostet wird, bedeutet übrigens nicht, dass sich niemand für die anderen Themen interessiert. Eröffne doch mal ein paar Threads dazu.
 
Ich muss gestehen, dass ich mir "Fitna" nur die ersten Minuten angesehen und dann das Interesse verloren habe. Das wäre hier aber OT.
Nicht wirklich. Es ging mir eigentlich auch nur um deine Einschätzung: rechts? oder rechtsextrem?
Sag mal - eins verstehe ich nicht. Wenn du Pro-Köln für unfähig hälst, dann sind wir einer Meinung. Ich glaube, dass sich diese Leute sehr stark selbst im Weg stehen.

Wenn ich mich recht erinnere, bist du allerdings ein Fan von "Political Incorrect", oder? Die halten ja sehr viel von Pro-Köln und sind oft sogar höchstpersönlich anwesend, wenn Pro Köln irgendwo auftritt. Meiner Meinung nach artikulieren sich Pro-Köln und PI auch recht ähnlich. Wo siehst du denn da die Unterschiede?

Der Unterschied ist vor allem die strikte Abgrenzung bzw. nicht-Abgrenzung zu extremistischem Gedankengut. Habe dazu mal die Suchfunktion auf pi betätigt und dazu einen einigermaßen aussagekräftigen Passus gefunden. Auch mit Bezug auf Geert Wilders:
Eine offene, faire und wahrheitsgemäße Diskussion über die politischen Positionen innerhalb der islamkritischen Bewegung ist keine Schwäche, sondern eine Stärke unserer aufgeklärten abendländischen Kultur. Es ist diese Möglichkeit, die wir gegen Extremisten aus dem eigenen Land wie gegen die sich ausbreitende muslimische Schweigekultur verteidigen. Geert Wilders bemerkte kürzlich, dass er in Deutschland zur Zeit keine Partei sehe, die für ihn als Bündnispartner in Frage kommt. Ohne eine klare Abgrenzung zum rechten Rand verspielt die Pro-Bewegung jede Aussicht, diese wünschenswerte Position in Zukunft einmal zu erreichen.
 
Eine offene, faire und wahrheitsgemäße Diskussion über die politischen Positionen innerhalb der islamkritischen Bewegung ist keine Schwäche, sondern eine Stärke unserer aufgeklärten abendländischen Kultur. Es ist diese Möglichkeit, die wir gegen Extremisten aus dem eigenen Land wie gegen die sich ausbreitende muslimische Schweigekultur verteidigen. Geert Wilders bemerkte kürzlich, dass er in Deutschland zur Zeit keine Partei sehe, die für ihn als Bündnispartner in Frage kommt. Ohne eine klare Abgrenzung zum rechten Rand verspielt die Pro-Bewegung jede Aussicht, diese wünschenswerte Position in Zukunft einmal zu erreichen.
Ehrlich gesagt, hab ich etwas Schwierigkeiten den Text zu verstehen. "Eine offene, faire und wahrheitsgemäße Diskussion" ist sicherlich eine Stärke - aber warum wird es als "eine Stärke unserer abendländischen Kultur" bezeichnet? Geht der Author davon aus, dass nur die abendländische Kultur zu einer solchen Diskussion fähig ist?
 
Ehrlich gesagt, hab ich etwas Schwierigkeiten den Text zu verstehen. "Eine offene, faire und wahrheitsgemäße Diskussion" ist sicherlich eine Stärke - aber warum wird es als "eine Stärke unserer abendländischen Kultur" bezeichnet? Geht der Author davon aus, dass nur die abendländische Kultur zu einer solchen Diskussion fähig ist?

Wenn ich mal kurz antworten dürfte, ohne für Willy gehalten zu werden......

Mir fällt nämlich spontan keine andere Kultur ein, die sowas kann.
Die so offen ist, die so ehrlich mit sich selbst ist. Die so vielfältig ist und andere Meinungen nicht nur aushalten kann, sondern sie auch fördert. Die so reflektiert ist, die sich immer wieder neu erfindet, sich auch immer wieder in Frage stellt.

Und dessen Bürger die Rechte haben, so eine Diskussion führen zu dürfen.

Was kann ich dazu noch sagen? Unsere Kultur ist so dermaßen überlegen, dass es fast schon weh tut. Wie ein Kampf zwischen Klitschko und einem Dreijährigen.
 
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