So, hier wurden viele Beiträge gelöscht, die entweder nichts mit dem Thema zu tun hatten und/oder provozierend, beleidigend waren. Beim nächsten Vorfall wird verwarnt und der Thread geschlossen.
Dieses Thema ist halt sehr emotional, weil sich (fast) jeder ungerecht behandelt fühlt. Pauschalisierungen nutzen aber rein gar nichts, weil es eben sooo unterschiedliche Fälle gibt.
Klar gibt es die Schmarotzer unter den Empfängern, die gut davon leben und noch auf irgendwelche mehr oder weniger illegale Weise zusätzlich Geld kassieren.
Und natürlich gibt es auch die, die mit dem Geld kaum auskommen.
Weil es eben nicht die Massen sind.
Aber auch, weil einige sich nicht richtig auskennen und wissen, worauf sie Anspruch haben (so wird alle zwei Jahre eine Klassenfahrt ohne Probleme bezahlt, egal wo das Kind wohnt). Weil sie vielleicht auch nicht mit den Anträgen, etc. klarkommen und einen Betreuer haben, der wenig hilfsbereit ist.
Und es gibt eben auch die, die sich beklagen, aber nicht mit Geld umgehen können. Denn es stimmt schon, dass es einige Raucher gibt, die jammern, dass nix übrig bleibt. Oder wo die Kinder abgegammelt zur Schule gehen, während Papa seine Kohle in anderes investiert.
Ich denke, man kann mit dem Geld auskommen, aber man muss sehr, sehr organisiert, sehr diszipliniert, auf vieles verzichten und sich vor allem gut auskennen, um zu wissen, was man alles beantragen kann und wo man Unterstützung erhält. Einfach ist das sicher nicht.
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch richtig, dass hier keiner verhungern muss und auch nicht auf der Straße leben. Im Vergleich zu anderen Ländern geht es also hier den Ärmstern immer noch vergleichsweise gut. Auch wenn es sicher kein schönes Leben ist.
Und genauso ist es doch bei der arbeitenden Bevölkerung. Manch einer verdient so wenig, dass er noch unter dem Hartz-IV-Satz liegt. Wenn ich mir anschaue, was ein befreundeter LKW_Fahrer so verdient für seine 5-Tage-Woche mit 12,13 Stunden am Tag. Da wird mir schlecht.
Und natürlich kann es jeden treffen, auch den Akademiker. Kenne genug, die arbeitslos sind.