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Dr. House
Gast
Klar, das begreift auch nicht jeder. Zunächst mal müssen die kleinen Anbieter überhaupt reinkommen. Die Monopolisten verlangen gerade von den Kleinen die höchsten Einspeisegebühren - oder lassen sie erst gar nicht rein. Das geht noch - aber nicht mehr wenn die Netze von unabhängigen Agenturen betrieben werden. Und dann heißt es: mehr Anbieter, mehr Markt.
Wir werden über kurz oder lang, wieder zu viel mehr Kleinanbietern kommen. Man wird die Monopolisten entmachten.
Es wird selbstverständlich spürbare Preisreduzierungen geben - so wie eben beim Benzin. So wie weniger verbraucht wird, fällt die Nachfrage und die Preise.
Ich verstehe immer noch nicht, aber du weißt ja, ich bin nicht so gescheit, was niedrigere Netzdurchleitungskosten mit dem Problem zu tun haben, dass ich als Anbieter - egal ob groß oder klein - meinen Strom doch nicht billiger verkaufen werde, als für den garantierten Abnahmepreis? Das macht gar keinen Sinn.
Also, House - dass die Klimaentwicklung in der Zukunft um so drastischer sein wird, je weniger jetzt dagegen getan wird, das weisst du aber.
Das ist etwas anderes und das weißt du auch. Die Maßnahmen sollen ein gewisses Ziel erfüllen und keiner gibt dafür eine Garantie ab. Keiner. Es ist ein Glücksspiel.
Geht es dir darum ein Querdenker zu sein ?
Als ich das geschrieben habe, wusste ich schon, dass das sehr oft zurück kommen wird. 😀 Nein, es geht mir nicht darum, ein Querdenker zu sein. Ich bin auch nicht dagegen, weil die Mehrheit dafür ist. Ich habe auch den Beitrag von Catherine geantwortet, die sich selbst als Querdenkerin sah und wo ich ihr einfach sagen musste, dass ich das so nicht sehe. Denn keine ihrer vorgebrachten Argumente waren in meinen Augen besonders kritisch, zeugten von einem Querdenker oder waren irgendwie revolutionär. Alles findet sich in einer ähnlichen Weise in der Mehrheitsmeinung wieder.
Alles, was vor gut 3 Jahrzehnten mit der Öko-Bewegung begann, ist doch heute mehr oder minder Mainstream. Es ist gewöhnlich geworden, nichts besonders kritisches mehr.