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Indios in Brasilien

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Jedenfalls hundertmal intelligenter wie jemand der Eingeborenen die maximal über Urlaute verfügen, die Marktwirtschaft näher bringen will.
Schon alleind er Hinweis auf Menschenrechte spottet jeder Beschreibung. Seit wann gelten die im braslianischen Busch oder in den Slums von Rio. ( wo sie ja letztendlich landen würden - mangels Bildung - mangels Geld )
Gottseidank werden Leute wie Du niemals irgendwo ernsthaft irgendwas bestimmen dürfen.

*lach mich weg* 😀

Ich hab trotzdem recht. Ihr jetziges Leben wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht so abgeschottet bleiben. Doch statt man sie ein bisschen auf die Zivilisation vorbereitet, wollt ihr nichts tun. Und genau das ist es, was ihr immer tun wollt: nichts. Alles bloß so lassen.

Probleme lösen sich ja immer von selbst, oder?

Das tollste ist immer die Verklärung und Romatisierung ihrer Kultur.

"Edle Wilde" 🙄

Lächerlich. Alles ist hier Spekulation, alles. Auch meinerseits.
Ich nehme an, dass sie kein gutes Leben führen, Mühe haben sich zu ernähren, sich mit Krankheiten rumschlagen, für die wir möglicherweise schon eine Therapie haben und vieles mehr.

Ihr hingegen nimmt kollektiv an, dass sie in einer Art "Paradies-Zustand" leben. Keine Probleme und keine Sorgen, alles perfekt. Deshalb bloß in Ruhe lassen, wir könnten ja ihre "Perfektion" zerstören.
 
Was weißt Du denn? Weißt Du überhaupt was?
Lies mal was Nehberg über die Yomamis schreibst.
Es ist keine Verklärung. Ich habe Dir haarklein nachgewiesen, warum alles das was Du gerne sehen würdest nicht geht. Darauf folgt wie immer Dein übliches Gestammel, wenn Dir nichts mehr einfällt.
Es leben am Amazonas mehre hundert Stämme, die mehr oder weniger Zugang zur Zivilisation haben können - und teilweise haben.
Wie sie dort leben weißt Du am allerwenigsten - jedenfalls deutet das was man von Dir in dieser Richtung liest, eben nicht darauf hin.

Im Übrigen ist speziell dieser Stamm von einer Gruppe gefunden worden, die sich für einen Erhalt der Indianer einsetzt - weder diese Gruppe noch die brasilianische Regierung gibt irgendwelche Koordinaten über Standorte solcher Dörfer bekannt. ( wahrscheinlich um dummschwätzende Blödmänner fernzuhalten )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch völlig egal, ob sie die Koordinaten weiter geben.
Auf lange Sicht wird keiner dieser Stämme so abgeschottet leben können, wie bisher. Das ist kein Wunschdenken, es ist Realität.

Und immer nur zu sagen, warum etwas nicht geht, ist nicht sehr produktiv.
 
Habe ich auch nie behauptet, falls Du doch lesen kannst. Aber ich komme auf Dein Niveau herunter und schließe mich der Plattheit an. Jetzt hast`s Du`s auch. Bravo.

Zu sagen warum etwas - aus logistischen und finanziellen - Gründen nicht geht, ist notwendig, damit auch der letzte Hinterwäldler manchmal einsieht, das man nicht alles machen muß, was bei beschränktem Horizont irgendwie machbar aussieht.
Aber wie gesagt: Nicht wir, sondern ganz zu Recht entscheidet über solche Dinge eine Regierung, der wir keinerlei Ratschläge geben sollten.
 
Für dier, die meinen, dass man die Indios einfach so weiterleben lassen sollte, da es ihnen ja scheinbar so gut ginge:

Rund 60 Indio-Gruppen leben in Brasilien noch ohne Kontakt zur Außenwelt. Nach Schätzung des Indianermissionsrates CIMI sind 17 von ihnen unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es gebe Todesschwadronen, die im Auftrag von Holzfällern, Großgrundbesitzern und illegalen Landbesetzern „jede Spur einer Präsenz von Eingeborenen auszumerzen versuchen“, um die Gründung neuer Indioschutzgebiete zu verhindern, meint CIMI-Missionar Guenter Loebens.
Was macht man denn mit Tieren, die vom Aussterben bedroht sind?
Überlässt man die auch einfach ihrem Schicksal?

Liebe Grüße
 
Kauf Dir doch mit House zusammen einfach einen Globus. Das Urwaldgebiet in Brasilien, Peru, Bolivien etc. ist mindestens so groß wie 10 Mal Bundesrepublik Deutschland. Wie hat man sich das vorzustellen: Diese Indianer alle evakuieren? Oder mit Militär bewachen? Oder ihnen Waffen verkaufen? ( zuerst mal in die Schule, damit sie eine Gebrauchsanleitung lesen können, oder? )
Ihr verzapft hier völlig unrealistisches Zeug.
Wie alle finden? Das war ein Zufall. Da leben schätzungsweise noch mehr als hundert verschiedene Stämme. Die noch nie ein "zivilisierter" Mensch gesehen hat. Wie möglicherweise auf Borneo auch, übrigens.
Selbst wenn man das ansatzweise könnte ( man kann es nicht ) - was sollte man mit dieses Menschen machen? Was passiert mit denen, wenn man sie zum Beispiel einer ( gnadenlosen ) Presse ausssetzt? Oder sollen die tausend ( wahrscheinlich sind es zehntausende ) in St.Moritz in einem abgeschotteten Hotel weiterleben?
Ja, sie werden - zumindest die, die das Pech haben in Gegenden von Großgrundbesitzern zu leben - sicherlich abgemurkst. Wie alle Indianer übrigens. Aber sie sind - wenn vielleicht auch auf sonst nichts - auf den Tod sicherlich besser vorbereitet als ein Mitteleuropäer.
Und aussterben werden sie ( frei nach House ) so oder so.
 
Eine kleine Berichtigung: Ihre Kultur in der jetzigen Form wird aussterben.
 
Auf lange Sicht wird keiner dieser Stämme so abgeschottet leben können, wie bisher. Das ist kein Wunschdenken, es ist Realität.
Das ist keine Realität, sondern eine Vermutung.

Man kann aber auch eine andere Entwicklung vermuten: Die Menschheit kommt gerade dahinter, dass diese intensive Nutzung der Regenwälder, so wie sie bislang passiert ist, keine gute Perspektive ist.
Wenn aus diesem Grund in Zukunft vernünftigere Entscheidungen gefällt werden, dann ist es gut möglich, dass der Lebensraum der Indios erhalten bleibt - oder sogar noch besser geschützt wird, als es in der Vergangenheit getan wurde.
Das ist auch eine Perspektive, für die es lohnt sich einzusetzen.
 
Wenn es sich um geschätzte 100 Stämme handelt, haben die überhaupt keine Kultur - sondern vermutlich hundert verschiedene. Die haben ja keine Verbindungen untereinander. ( vielleicht ein paar )
Man weiß es nicht. Wenn die Rodung dieser Urwälder gestoppt werden würde, könnten da schon welche weiterleben. Auf der anderen Seite weiß man nicht, ob die überhaupt in 100 Jahren noch da sind.

Im Prinzip kann da niemand was machen. Allein wenn man dieses Gebiet mit Tornados ( Wärmebildkameras ) überfliegen würde, bräuchte man Jahre um überhaupt was zu finden. Und um hinzukommen......da darf man gar nicht drüber nachdenken. Geschweige denn, dort Menschen auszubilden oder sie auszufliegen. Das macht alles keinen Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist keine Realität, sondern eine Vermutung.

Man kann aber auch eine andere Entwicklung vermuten: Die Menschheit kommt gerade dahinter, dass diese intensive Nutzung der Regenwälder, so wie sie bislang passiert ist, keine gute Perspektive ist.
Wenn aus diesem Grund in Zukunft vernünftigere Entscheidungen gefällt werden, dann ist es gut möglich, dass der Lebensraum der Indios erhalten bleibt - oder sogar noch besser geschützt wird, als es in der Vergangenheit getan wurde.
Das ist auch eine Perspektive, für die es lohnt sich einzusetzen.

Hm, welche Vermutung ist wohl realistischer? 😎
 
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