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Wozu noch leben?

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    leben
Na SUPI...das ist doch schon mal n Anfang. Dann wünsche ich Dir wirklich, dass Du eine gute Psychologin hast-die wirklich ganz und gar auf Dich eingeht-denn dann bist sicherlich bald über dem Gröbsten hinweg...

Dir alles erdenklich Gute...wird schon wieder🙂

Na ja ich hab Dienstag einen Termin bei einer Psychologin ich hoffe sehr das es mir hilft Danke für eure antworten
 
Der Glaube, man bräuche nur einen "guten" Psychologen und
schon sei man auf dem Wege der Besserung, ist ein Irrglaube,

Psychologen sind oft keine gelernten Therapeuten.
Die Ansicht, man könne alles wieder durch Therapie hinkriegen,
ist ebenfalls irrig. Ärzte und Psychologen die Kurpfuscherei betreiben,
nehmen zu. Das Internet ist voll davon.
Es ist wie in der Humanmedizin: Die meisten Krankheiten
sind nicht heilbar. Auch in der Therapie von Verhaltensproblemen
gibt es eine hohe Versagerquote. Der Irrglaube, man bräuchte
nur einen Arzt oder einen Pychologen, die dann stets das
gewünschte Ergebnis erbringen, ist eine sehr gefährliche Einstellung, vor
der man nicht oft genug warnen kann.

( Der Grund z.B. warum die PSA (Psychoanalyse, Freud; vergl.
Krankheitslehre in der PSA, die Neurosenlehre ) nicht mehr von
den Krankenkassen bezahlt wird, hängt mit dem mangelnden Erfolg
dieser zusammen )

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Prävention
von gesundheitlichen Störungen gilt als der eigentliche Königsweg,
den es zu beschreiten gilt. Doch um eine Prävention flächendeckend
und grundlegend einzuführen, bedarf es einer gänzlichen Veränderung
unserer Gesellschaft. Wir leben leider nicht in einer
Gesundmachungsgesellschaft, sondern in einer Krankmachungsgesellschaft,
in keinem Gesundheitssystem, sondern einem Krankmachungssystem.
Die meisten Ärzte und Psychologen lassen sich von diesem
Krankmachungssystem korrumpieren, um daran zu verdienen.

Machen wir uns nichts vor:

Man bekommt den Eindruck, dass je mehr Personal in der
Psychoszene arbeit, je voller die Klapsen. Schaut man nach,
wie es sich tatsächlichlich verhält, wird der Eindruck bestätigt.

In einer Gesellschaft, wo schon über 20% der Kinder Psychopharmaka
nehmen, darf man sich nicht wundern, dass alles aus dem Gleise
läuft und die Anzahl aller Störungen im gesundheitlichen Bereich
sprunghaft zunehmen.

Ich kann nur davor warnen, zu sehr auf Fremdhilfe von sogenanntem
psychologischen Personal zu setzen, schon aus dem einfachen
Grunde, weil sehr viele Probleme nicht psychologisch gelöst werden
können, sondern ausschließlich mit pädagogischer Hilfe und durch
grundlegende Veränderungen des Sozialsystems.
Gesellschaftlich verursachte Probleme sind vor allem auch
gesellschaftlich zu lösen. Alles andere ist Symptomkuriererei,
Kurpfuscherei und trägt demzufolge asoziale Züge, weil es den
Menschen Schaden bringt, wenn nicht kurzfristig, dann aber langfristig.

Man belese und informiere sich.

Herzlichst

Germ
 
Zuletzt bearbeitet:
in allen Bereichen gibt es schwarze Schafe. Aber von vorne herein alles zu verurteilen und zu verdammen ist für mich-der falsche Weg.
Klar sind gut ausgebildete Psychologen kein "Allheilrezept"-so nach dem Motto "hingehen und *bing*..bin ich wieder gesund!" Das hat auch niemand behauptet.
Dennoch gibt es Situationen im Leben-die zu bewältigen-schafft man eigentlich nicht alleine. Es ist immer gut-wenn man manchmal "an die Hand genommen wird!"....
Außerdem besteht für sie die Möglichkeit-mit dem Psychologen die Ursache für ihre Depression zu erforschen und entsprechend nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Wohl gemerkt-ein guter Psychologe geht stets auf seine Patienten ein. Er KANN einem wieder auf einen Weg bringen-sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen zu können.
So gesehen-ist sie durchaus auf dem richtigen Weg-vorausgesetzt ihr Psychologe geht gut genug auf sie ein und es kann ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Dennoch-ein Versuch ist es allemal wert!
Mit einer Negativeinstellung kann man eh alles gleich lassen-so nach dem Motto:"Bringt eh alles nix!"...aber dann-mit Verlaub...-hat man für sich ja auch nichts erreicht.
Aber schön-wenn Du auf mögliche Gefahren aufmerksam machst...aber gleich für eine Stimmung zu sorgen....so in der Richtung:"Kann nichts werden"-entschuldigung. Mit dieser Aussage hilfst Du ihr keinen Meter...vielleicht nur in der Hinsicht, dass sie allem kritisch gegenübersteht. Dennoch-ob sie sich wohl fühlt oder nicht-sich dort ernst genommen fühlt -oder nicht...das wird sie dann schon noch früh genug erfahren.
Ich auf alle Fälle zweifle nicht an ihrem gesunden Menschenverstand-das selber für sich entscheiden zu können!

Der Glaube, man bräuche nur einen "guten" Psychologen und
schon sei man auf dem Wege der Besserung, ist ein Irrglaube,

Psychologen sind oft keine gelernten Therapeuten.
Die Ansicht, man könne alles wieder durch Therapie hinkriegen,
ist ebenfalls irrig. Ärzte und Psychologen die Kurpfuscherei betreiben,
nehmen zu. Das Internet ist voll davon.
Es ist wie in der Humanmedizin: Die meisten Krankheiten
sind nicht heilbar. Auch in der Therapie von Verhaltensproblemen
gibt es eine hohe Versagerquote. Der Irrglaube, man bräuchte
nur einen Arzt oder einen Pychologen, die dann stets das
gewünschte Ergebnis erbringen, ist eine sehr gefährliche Einstellung, vor
der man nicht oft genug warnen kann.

( Der Grund z.B. warum die PSA (Psychoanalyse, Freud; vergl.
Krankheitslehre in der PSA, die Neurosenlehre ) nicht mehr von
den Krankenkassen bezahlt wird, hängt mit dem mangelnden Erfolg
dieser zusammen )

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Prävention
von gesundheitlichen Störungen gilt als der eigentliche Königsweg,
den es zu beschreiten gilt. Doch um eine Prävention flächendeckend
und grundlegend einzuführen, bedarf es einer gänzlichen Veränderung
unserer Gesellschaft. Wir leben leider nicht in einer
Gesundmachungsgesellschaft, sondern in einer Krankmachungsgesellschaft,
in keinem Gesundheitssystem, sondern einem Krankmachungssystem.
Die meisten Ärzte und Psychologen lassen sich von diesem
Krankmachungssystem korrumpieren, um daran zu verdienen.

Machen wir uns nichts vor:

Man bekommt den Eindruck, dass je mehr Personal in der
Psychoszene arbeit, je voller die Klapsen. Schaut man nach,
wie es sich tatsächlichlich verhält, wird der Eindruck bestätigt.

In einer Gesellschaft, wo schon über 20% der Kinder Psychopharmaka
nehmen, darf man sich nicht wundern, dass alles aus dem Gleise
läuft und die Anzahl aller Störungen im gesundheitlichen Bereich
sprunghaft zunehmen.

Ich kann nur davor warnen, zu sehr auf Fremdhilfe von sogenanntem
psychologischen Personal zu setzen, schon aus dem einfachen
Grunde, weil sehr viele Probleme nicht psychologisch gelöst werden
können, sondern ausschließlich mit pädagogischer Hilfe und durch
grundlegende Veränderungen des Sozialsystems.
Gesellschaftlich verursachte Probleme sind vor allem auch
gesellschaftlich zu lösen. Alles andere ist Symptomkuriererei,
Kurpfuscherei und trägt demzufolge asoziale Züge, weil es den
Menschen Schaden bringt, wenn nicht kurzfristig, dann aber langfristig.

Man belese und informiere sich.

Herzlichst

Germ
 
@ Germ: vielen Menschen wurde und wird von Therapeuten geholfen. Therapeuten können nicht mit irgendeiner "Pille" heilen, aber sie können Menschen mit psychischen Problemen dabei helfen einen Weg aus der Misere zu finden.

Wenn Du alles wissenschaftlich und streng betrachtest, mag es für Dich der richtige Weg sein, doch Germ - jeder Mensch ist anders. Menschlichkeit und Gefühl sind für psychisch beeinträchtigte Menschen unerlässlich.

Viele Menschen müssen in psychatrischen Einrichtungen behandelt werden, einfach zu sich kommen; ich finde den von Dir genannten Ausdruck "Klapse" menschenverachtend. Jeder, wirklich jeder von uns kann irgendwann so am Ende sein, dass er intensive Behandlung in einer psychatrischen Einrichtung braucht.

Laxe Formulierungen deuten auf Missachtung hin - das entspricht nicht dem Eid den Ärzte ablegen wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben.


Das Genfer Gelöbnis ist die 1948 vom Weltärztebund beschlossene Neufassung des ärztlichen Berufseiles:

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gesetz meines Handelns sein.
Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse wahren.
Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen, weder nach Religion, Nationalität, Rasse oder Parteizugehörigkeit und sozialer Stellung.
Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
Ich werde meinen Lehrern und Kollegen die schuldige Achtung erweisen.
 
@germ: sicherlich kannst Du für Dich sagen, dass ein Psychologe nichts bringen würde. Auch hast Du ein Anrecht auf Deine Meinung-aber....
bei deinem Beitrag stand die Hilfe für einen Verzweifelten Menschen nicht im Vordergrund-sonst würdest Du dich wirklich sensibler ausdrücken. Gut-scheint nicht Deine Art zu sein. Muss es ja auch nicht. Dennoch-ein gut funktionierendes Miteinander sollte durch einen guten Ton bestimmt sein.
Es ist zwar hier alles anonym...dennoch sei Dir bewusst-dass diese Beiträge von Menschen gelesen werden-denen Du auch Schaden zufügen kannst-in dem Du sie durch ihrgendwelche Sprüche betroffen machst. Mit dem Wort "Klappse" zeigst Du, dass Du keinerlei Respekt vor dem "Hilfesuchenden" hast.
Ich wünsche mir für Dich...dass Du alles für Dich alleine ausmachen kannst im Leben-auch...dass Du niemals die Hilfe eines anderen benötigst...
Sollte dem dennoch mal der Fall sein-hoffe ich nicht...dass Du dabei auf Menschen stösst-wie Dich. Denn DANN wärst Du alles andere als aufgehoben.
Alles Gute!!
 
Jetzt hatte ich doch grad einen Text verfasst, einen ziemlich langen
und der Rechner stürzte ab....

Is das ärgerlich.

Ich schreib heute Abend noch was dazu.


Alles Gute alle denjenigen, welche Hilfe benötigen.

Germ
 
also es ist um genau zu sein eine Psychologin unddie hat auch eine ausbildung als Psychotherapeutin ich werd es am dienstag ja sehen danke für die wa`s
Lg
 

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