Tyra
Sehr aktives Mitglied
Also Tyra um es kurz und bündig zu machen, ich glaube nicht an die Evolutionstheorie. Will mich darüber nicht streiten, aber sie ist wissenschaftlich auch nicht bewiesen.
Im Gegensatz zum Glauben an Gott und dahingehend die Schöpfungsgeschichte ist die Evolutionstheorie (anhand archäologischer Funde etc.) wissenschaftlich bewiesen. Da der Gottglaube und die Schöpfungsgeschichte reine Glaubensdinge sind werden sie niemals wissenschaftlich beweisbar sein..man glaubt entweder daran oder eben nicht.
Du glaubst also an Adam und Eva und das die Menschheit aus Adams Rippe abstammt?
Und du glaubst dass Menschen was Besonderes sind, die Krone der Schöpfung sozusagen und über allen anderen Geschöpfen der Natur stehen?
Und was nochmals die Erweckungsgeschichte angeht. Daraus lässt sich ableiten, dass Menschen die nicht so glauben wie die Wiedergeborenen Christen und wie du also alle übrigen, die anders glauben oder aber nicht an Gott glauben in Anlehnung an den Begriff: "erwecken" am pennen, sind und sozusagen Menschen zweiter Wahl?
Als Vertreterin des Christentums die die Evolutionstheorie ablehnt gehörst du somit also eher zu einer dogmatischen und fundamentalistischen Christensekte. Es gibt sehr viele Christen (zum Glück die meisten Christen) die das nicht tun und die Evolutionstheorie sehr gut mit ihrem Glauben vereinbaren können....ganz einfacher Denktrick indem man Gott als Schöpfer der Evolution ansieht... Warum kannst du das nicht? Was genau stört dich an der Evolutionstheorie oder an Wissenschaft generell? Hast du dich jemals näher mit Wissenschaft (z.B Naturwissenschaften oder Geisteswissenschaften, Religionsphilosophie z.B. oder Philosophen gelesen, die sich auch mit dem Glauben beschäftigt haben..so wie Kant z.B...auch ein Vertreter, der Gottglauben durchaus mit Wissenschaft zu vereinbaren wusste) beschäftigt oder generell nur mit deinem Alltag und Glaubensdingen?
Ich würde dir raten zur Erweiterung deines Horizonts dich ggf. mal im akademischen Milieu mit deinem Glauben auseinanderzusetzen...zumindest mal geisteswissenschaftlich-philosophisch....sonst bleibt dein Glaube nur höchst einseitig und oberflächlich, also mit Gefahrenpotzenzial zum Dogmatismus und Fundamentalismus der offenbar eindeutig in deiner Glaubensrichtung enthalten ist. Warum Fundamentalismus und Dogmatismus gefährlich sind hatte ich ja bereits mehrfach erklärt...Beweise dafür gibt es ja geschichtlich gesehen noch und nöcher.
Und Oberflächlichkeit, d.h. unreflektierter Glaube ist meiner Ansicht nach ne tickende Zeitbombe, die in den Betreffenden selber oder auch sonstwo hochgehen kann. So etwas wirft die Menschheit immer wieder in ihrer moralischen Entwicklung zurück.
Tyra
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