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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
Status
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dies ist das Gedicht das ich an jenem heiligen abend von meinem lebensgefährten bekommen habe:


...weil du einmalig bist

Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
Es ist dein Weg.
Unauswechselbar.
Du kannst dir Rat holen, aber entscheiden musst du.
Hör auf die Stimme deines inneren Lehrers.
Gott hat dich nicht allein gelassen.
Er redet in deinen Gedanken zu dir.
Vertraue ihm und dir.
Nimm dich an.
Sei du die, die du bist.
Sei du der, der du bist.
Erst dann fängst du an, zu werden, was du sein möchtest.
Versteh deine Schwächen,erst dann kannst du mit ihnen arbeiten und sie zu Stärken verwandeln.
Setz deine Stärken so ein, dass du noch zerbrechlich bleibst, und niemand unnötig abschreckst.
Achte auf deine Unsicherheiten, sie öffnen dir Wege in neues Land.
Glaub, dass du einen Beitrag zu geben hast.
Du wirst wahrscheinlich den Kurs der Welt nicht verändern, kein Held auf internationaler Szene sein.
Aber da, wo du bist, wirst du als du gebraucht.
Es entsteht ein Loch, wenn du weg bist.
Aber du musst es glauben und ich auch so bewegen: Nur wenn du du bist, leistest du einen wichtigen Beitrag.
Wenn du Rollen spielst und tust, was alle tun oder was man von dir verlangt, dann fehlt niemand wenn du weg bist, weil ein anderer die Rolle übernommen hat.
Du bist mehr als eine Rolle.
Wer bist du?
Was du erlebt hast, hat dich geprägt und dir deine unauswechselbare Sicht gegeben.
Die Entscheidungen, die du getroffen hast, haben dir Wege geöffnet und andere dafür verschlossen.
Die offene Türen sind nur für dich.
Nur deine Unentschiedenheit wird sie schließen.
Deinen Beitrag zur Welt wird keiner leisten, weil niemand die Welt so sieht wie du.
Niemand hat deine Fingerabdrücke.
Niemand hat deine Stimme.
Niemand sagt so "Ich liebe dich" wie du.
Niemand glaubt wie du.
Niemand denkt so ans Sterben wie du.
Niemand hat deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer, das gleiche Glück wie du.
Niemand ist wie du.
Niemand in deinem Land, auf deinem Kontinent, auf dem dritten Planeten dieses Sonnensystems, in der Galaxie, die wir die Milchstraße nennen.
Niemand, weil du einmalig bist.
Einmalig ist auch dein Wille.
Du kannst etwas wollen. Du sagst Ja!
Du willst etwas nicht. Du sagst Nein!
Das macht dich frei, weil der Mensch frei ist, der sich nicht von anderen leben lässt.
Dein Wille macht dich reich.
Er ist der Schlüssel zum Leben, den Gott in dich hineingelegt hat.
Mit ihm schließt du auf, was auf dich wartet.
Du nimmst dein Leben in die Hand und trägst die Verantwortung. Gott fragt zurückhaltend: Was willst du? und zwingt dir seinen Willen nicht auf.
Du meintest dich zu kennen, deine Haltungen und Träume.
Du warst bei dir zuhause und fühltest dich wohl.
Jetzt bricht etwas Neues in dir auf.
Du bist überrascht und verunsichert.
Dein Horizont wird weiter.
Ahnungen suchen dich heim.
Du kannst dich nicht mehr an der Person festhalten, die du mal warst.
Weil du unterwegs bist, gehört auch deine Veränderung zu dir.
Auch sie ist einmalig.
Du bist auch, was du wirst.
Manche wenden sich ab von dir, weil du dich nicht nach dem "man sollte" und "jeder tut das" bewegst.
Du bist dir treu und verlierst dadurch die, die dich nur so lange annahmen, wie du ihnen angenehm und passend warst.
Sie wollten nicht die Herausforderung deiner inneren Stärke, nicht die Verunsicherung, die mit Offenheit und Direktheit kam.
Sie wollten dich profillos.
Sie wollten dich grau und berechenbar.
Sie wollten Ruhe über alles und darum müssen sie dich links liegen lassen, und sich selbst in ihre Dumpfheit zu retten.
Gott wendet sich dem einzelnen zu.
Er bewegt nicht die Massen, sondern zielt auf dein Herz in der Masse.
Er hat deinen Namen auf den Lippen.
Spürst du es in deinem Herzen?
Wenn er dich anspricht, öffnen sich Wege.
Aber gehen musst du sie selbst.
Er und niemand sonst geht sie für dich.
Darum hat er dich mit einem Willen begabt.
Doch nur wenn du ihn einsetzt, wirst du weiterfinden.
Er ist für dich in deinem Wunsch nach Leben.
Er selbst ist das Leben.
Einmalig zu sein, bringt auch Einsamkeit mit sich.
Du spürst, dass niemand dich versteht.
Du sinkst auf den Grund in dir wie ein Kiesel im kalten Bach.
Das ist der Preis.
Doch im Einsamsein wirst du reicher.
In den Stunden allein mit dir selbst entdeckst du, wer du bist.
In den Schmerzen wirst du fester.
Das ist der Kampf.
Oder willst du lieber so tun, als wärst du der Freund aller, und dabei die Freundschaft mit dir selbst verlieren?
Sei dir treu.
Und vergiss nicht zu träumen, dir eine Welt vorstellen, in der die Liebe mehr Platz hat, in der die Hoffnung nicht aufhört und der Friede die ganz tiefe Sehnsucht aller Menschen ist.
Dass du träumen kannst, ist eine Gabe.
Deine Energie wartet darauf, vor deine Träume gespannt zu werden.
Setz dich ein für das, was du glaubst.
So wie du deine Nachtträume bist, so bist du auch deine Wachträume.
Niemand träumt wie du und niemand sonst verwirklicht deine Träume so wie du.
Der Druck nimmt zu.
Man will, dass du dich einordnest, dich anpaßt und mit der Masse sprichst: "Ich bin einer von euch und habe keine eigene Identität".
Du weigerst dich und der Druck wächst weiter.
Der Preis steigt.
Du sollst eine Nummer sein, eine verfügbare Statistik.
Hältst du durch?
Glaubst du an deine Einmaligkeit und gehst du dem nach, was du in dir als richtig empfindest?
Hast du deine Energie, dich zu behaupten, ohne dabei andere selbst zu erdrücken?
Auch deine Schmerzen und Ängste sind deine Ganz eigenen.
Niemand erlebt sie so wie du.
Doch durch sie wirst du verstehen, warum andere so leiden.
In deinen Schmerzen und Ängsten sind Möglichkeiten und Angebote, die Tiefe des Lebens zu begreifen.
Du lebst nicht allein.
Sprachlos leiden viele um dich und wünschen sich sehnlichst die Stimme eines Menschen, der sich selbst entdeckt hat und etwas versteht von den Zusammenhängen zwischen Leiden und Wachsen.
Geh in deine Schmerzen und Ängste.
Wenn du sie verstehst, bist du anderen ein Stück näher.
Wenn du bei dir bist und dich wohl fühlst, verträgst du die Eigenart anderer, ihrer so ganz eigene Sicht der Dinge.
Dann hältst du ihre Herausforderung aus.
Aber dann gibt es Tage an denen du Angst vor dir selbst hast, vor deinen übermächtigen Gefühlen, deinen seltsamen Gedanken, Angst vor der dunklen Zukunft, vor der Macht der Vergangenheit.
Dann wirst du unsicher und weißt nicht recht, was du glaubst.
Dann leidest du unter der Entschiedenheit anderer und willst dich zurücknehmen.
Bleib bei dir, bei deiner Schönheit und Herbheit, bei deiner Freiheit und bei deinen Grenzen.
Nimm dich nicht von uns.
Wir brauchen dich, wie du bist.
Du, sei du selbst!


und dann kamen persönliche worte, die ich für mich behalte! 🙂

LG
ParadiseAngel
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast recht, wenn Du sagst, daß Gott es alles weiß, der allmächtig und allwissend ist. Aber er hat uns sein Wissen mitgeteilt in seinem heiligen Wort, wie wir es in der Bibel finden. Und zwar, damit wir es kennen (können). Das sagt er darin auch. Auch, daß es verlässlich ist, obwohl es manchen Aussagen der Wissenschaft (also dem was man aktuell weiß oder besser meint zu wissen) widerspricht. Aber gerade diese (zuvor angesprochenen) Kirchen sorgen dafür, daß dieses Wort vor den Menschen unglaubwürdig wird, weil sie es selbst anzweifeln.

Eine Frage, Soundso.
Was meinst du denn, WER hat "Gottes Wort" verfasst und niedergeschrieben? Hat Gott sich hingesetzt, mit Papier, Tinte und Federhalter und die Bibel geschrieben? Wohl ganz sicher nicht.
Es ist Menschenwerk. Von Menschen geschrieben, um ein probates Druckmittel zu haben, andere zu unterjochen, sich zu bereichern und mancherlei Greueltaten zu rechtfertigen. Die Bibel strotzt nur so von entsprechenden Beispielen.

Die wirkliche Botschaft "Gottes" mag wohl enthalten sein, aber die findet sich erst im NT. Und nun möchte ich wissen, weshalb der bösartige grausame Gott des AT sich plötzlich um 180° gedreht hat zum gütigen liebevollen Gott des NT. Hätte ER das nötig gehabt?

Nein, Fakt ist wohl eher, dass in den Köpfen einiger weniger, durch Jesus inspiriert, ein Umdenken stattgefunden hat und das diese Jesus Botschaft verbreiteten. Weg von uralten überlieferten diktatorischen Lehren, die einzig den "Priestern" nutzten, hin zu einem gemäßigten, auf Liebe und Güte basierenden Glauben, zum Wohle ALLER.
 
Hallo Pete,
dann will ich mal versuchen Dir zu erklären, was ich damit meine.

Als ich Jesus in mein Herz aufgenommen habe, hat er mir nach und nach auch meine Sünden gezeigt. Alles was vor Ihm und einmal in seinem Licht nicht bestehen kann.

Das fing an, mit den groben Sünden, sag ich mal - wie z.b. Spiritismus, Magie, Kartenlegen, Zauberei, Hurerei.
Gott zeigte mir auch nach und nach kleinere Dinge (wie ich dachte) Unehrlichkeit (zuviel Geld zurückbekommen an der Kasse, nichts gesagt), Kirschen in Nachbarsgarten geklaut, den Eltern als Kind ungehorsam gewesen, Wut auf Personen, in Gedanken fluchen, schimpfen, unreine Gedanken etc.
Das jetzt nur mal als Beispiel.
In der Bibel steht,das Jesus für alle unsere Schuld gestorben ist - also stellvertretend für uns bestraft wurde.
Aber wir werden ( ich drück das bewußt kindlich aus) nur begnadigt, wenn wir dieses Opfer annehmen - wir müßen dieses Geschenk annehmen um es zu erhalten - diese Vergebung.
Ich habe Jesus also in Gegenwart eines Seelsorgers meine Sünden bekannt, und Ihm anschließend dafür gedankt, dass Er am Kreuz für alles gestorben ist und mich reingewaschen hat mit seinem Blut.
Jesus sagt, wenn wir gewaschen sind, bedürfen wir es "nur" noch das wir uns ständig die Füße waschen lassen ( ich sags mal mit meinen Worten.
So komme ich also jeden Tag, wann immer mir Gott zeigt, da ist etwas, was ihm nicht gefällt - z.b. ich habe Wut auf jemanden im Forum (mal ganz praktisch😉) - dann bitte ich Jesus jeden Groll aus meinem Herzen weg zu nehmen. Habe ich dieser Wut z.b. schon richtig Raum gegeben im Herzen ( das passiert mir im Forum kaum) , dann bitte ich Jesus um Vergebung - natürlich auch die betroffene Person, sollte ich mich irgentwo schuldig gemacht haben.

Wenn man Jesus nachfolgt, hat man eine viel feinere Antenne, als das im allgemeinen so ist. Ein anderer Mensch würde das, was mir Gott als Sünde oder etwas was ihm nicht gefällt, zeigt überhaupt nicht als Sünde sehen.Das ist aber so, weil wir erst in der Gegenwart Gottes unser wahres Herz und was da alles an Verdorbenheit etc. drin steckt, so sehen können, wie er das sieht.

Ich hoffe Du verstehst, wie ich das alles meine


Lieber Gruß


Lena



Lena,

wir kennen uns ja schon lange - aber was ist denn nun "deine Schuld" ?
Bist du schuldig, weil du überhaupt existierst ? Oder weil dir Erkenntnisse die du jetzt hast, früher gefehlt haben, bist du schuldig für den Weg, den du gegangen bist ?

Peter
 
Hmm, Lena,

ich habe weniger für mich gefragt, sondern für die Mitleser, weil ich die evangelisch-freikirchlichen Gedankengänge kenne.

Für mich sind das, was du aufzählst, keine Sünden und keine Schuld, sondern der Weg, den wir zu besseren Erkenntnissen gehen.

Sünde oder Schuld wäre es, Erkenntnis über etwas, was böse ist zu haben und es dennoch zu tun. Und das, womit ich Mitmenschen schädigen würde, hätte ich mit diesen und nicht mit Jesus oder Gott zu klären.

Peter
 
ich stimme EUFrank zu: jeder bastelt sich sein eigenes Weltbild zurecht. Mit oder ohne Gott.

Gott ist an sich für viele sone Art Erklärungskonzept in dass man alles was man nicht versteht und begreifen kann reinpackt. Und für viele ist Gott ne Ausrede dafür nicht eigenverantwortlich zu handeln...alles wird dann auf das durch Gott bestimmte Schicksal geschoben..bequeme Sache..aber nix für fortschrittliche und erwachsen gewordene Menschen.😀

Ebenso wie Taonas brauche ich ebenfalls kein imaginäres Wesen um mit Leben und Tod klarzukommen. Aber denen die es brauchen sei es vergönnt..sonst drehen die noch durch und versauen einem mit ihrer Ängstlichkeit und durch den Tag dringenden verwirrten Fragen und Schreien die Stille und Gemütlichkeit des Tages.
Ich denke Gottgläubige haben Probleme mit ihrem Ichbewusstsein..fühlen sich ausgestoßen aus dem Kosmos und brauchen Imagination als Bindeglied, Kitt um den in ihrer Seele bestehenden Riss zu kitten...Buddhisten, atheistische Buddhisten sehen das etwas anderes und fühlen sich geborgen im Nichts...denn an sich ist das NIchts ja auch gleichzeitig Fülle...paradox, aber das Leben ist halt paradox und das muss man einfach so hinnehmen anstatt sich dadurch beunruhigen zu lassen.

Gottglaube sollte wenn dann still in der Freizeit zu Hause ausgeübt werden und sich nicht anmaßen alle infizieren zu müssen um eine Daseinsberechtigung zu erhalten. Ich denke viele Menschen kommen jedoch oft dogmatisch drauf und missverstehen die Bibel oder Glauben generell und benutzen den Glauben um Macht zu erringen. Daher mag ich den Gottglauben nicht besondern..weder im Christentum noch im Islam, auch insofern er auch oft mit frauenverachtenden also allgemein menschenverachtende Zügen einhergeht. Oft verbindet sich mit Gottglauben eine unangebrachte Überheblichkeit und Herrschaftsallüren...auch aus diesen Gründen sage ich: Gottglauben und Glauben generell nur in Maßen genießen, mit Achtsamkeit.
In diesem Sinne (un-)wohl bekomm's!

Tyra
 
Ach Tyra, wie schlecht Du die Christen doch kennst, was Du ihnen alles unterstellst, ist wohl ein bisschen albern! 🙂
Aber das ist denke ich einfach Deiner Abneigung gegen den christlichen Glauben zu zu schreiben.
 
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