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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
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Ich bin auch der Auffassung, dass jeder nach seinem Gusto leben soll. Glauben oder nicht, an wen oder was auch immer. Ich will euch auch nicht beweisen, dass ihr Gläubigen falsch liegt, das steht mir nicht zu, denn auch ich habe keinen Beweis, dass ihr falsch liegt und ich richtig. Solange es euch glücklich macht, solange ihr einen Sinn daraus ziehen mögt ist doch alles in Butter.
Ich finde das Thema jedoch hochspannend und hätte einfach gerne Antworten. Befriedigende Antworten und nicht welche, wo sich mir die Fußnägel hochrollen vor Absurdität. Es ist schade, dass da nichts kommt.

Zitat:
"Warum lässt Gott soviel Leid zu?" fragt er ohne zu bemerken, dass in seinem Weltbild Leid gar nicht als etwas schlechtes bezeichnet werden kann, das es möglichst zu vermeiden gilt. Konsequent zuendegedacht kann er nirgendwo "gut" oder "schlecht" ableiten. Er kann bei keinem sozialen Verhalten begründen, es sei "besser" oder "schlechter" als ein anderes. Diese Begriffe gibt es letztenendes für ihn nicht. Zitat Ende


Ich kann sehr wohl begründen, warum ich ein Verhalten asozial und das andere sozial finde. Ebenso kommen diese Wörter durchaus in meinem Wortschatz vor. So einen hirnrissigen Text hab ich selten als argumentatives Beispiel gelesen. Und da fühle ich mich auch beleidigt.
 
Ich bin mir sicher, daß es auch Menschen gibt, die an diese Teetasse dann glauben werden. Wenn sie es nur glauben, müssen sie es aber auch nicht beweisen. Genauso verhält es sich eben auch mit Gott.
 
Entschuldige, bist du kein Mensch? Wie kannst du sagen, dass der Mensch sich zu wichtig nimmt. Er nimmst sich nicht zu wichtig.
Wie kannst du - und das lese ich aus deinem Text heraus - die Qualen der Menschen abwerten, dass sie nicht so wichtig sind - also für Gott?

Klar bin ich ein Mensch. Ich werte auch nicht die Qualen ab, ich glaube nur, dass sie einen Sinn haben. Und ich glaube, dass sich der Mensch zu wichtig nimmt, wenn er sein invididuelles Leid als Maßstab für eine Existenz Gottes nimmt.
Aber das ist eben mein Glaube, keine bewiesene Tatsache und man kann das natürlich anders.


Warum sollten wir denn an Gott glauben, wenn er uns so im Stich lässt?
Warum sollten wir nach seinen Regeln leben?

Ich empfinde das eben nicht so, dass Gott mich im Stich lässt. Das habe ich eigentlich nur solange empfunden, wie ich NICHT an ihn geglaubt habe. Seit ich an ihn glaube, kann ich mit dem Schmerz viel besser umgehen und deswegen hilft es mir, nach seinen Regeln zu leben.


Tatsächlich? Gut, dann werde ich jetzt eine Frau vergewaltigen. Gott wird sich ja sicher was dabei gedacht haben.

Gott hat uns einen freien Willen geben und den Verstand. Ich muss mich für das, was ich tue, vor mir, meinen Mitmenschen und Gott rechtfertigen..
Und ja, ich glaube, dass Gott mit jedem von uns ein Ziel verfolgt. Ich weiß nicht, warum er mich jahrelang hat missbrauchen lassen, aber ich glaube, dass es irgendeinen Sinn gehabt hat.

Tut mir Leid, aber für mich belügst du dich selbst. Damit du dir selbst was vormachen kannst.....

Ich denke, dass das eine Aussage ist, die du gar nicht beurteilen kannst. Du kennst mich doch gar nicht, nicht meine Geschichte, meine Gründe, mein Leben... Aber danke für dein Urteil...


Das ist ja auch das gleiche, wenn sich der Körper versteindert oder die Haut langsam abfällt.
Ich glaube halt, dass Gott in ganz anderen Dimensionen denkt als wir. Für uns ist das, was auf in unserem Leben passiert, schlimm und furchtbar. Aber ich glaube, dass es im Gesamten "pillepalle" ist.

Sorry, wenn das jetzt alles sehr hart klang, aber für solche Aussagen habe ich nicht ein bisschen Verständnis.

Du relativierst das reale Leiden der Menschen, um deinen Gott in einem guten Licht da stehen zulassen.

Ja ich relativiere das Leiden in Hinblick auf den höheren Sinn des Ganzen. Das hat sicher auch was mit Gott zu tun, aber es macht es einem auch einfacher, mit den Härten des Lebens zurecht zu kommen (wo wir wieder beim Egoismus wären). Ich erkenne und respektiere die Qual der Menschen im hier und jetzt durchaus.

Hier, das passt gut zu den geforderten "Beweisen".

Du kannst den Glauben nicht widerlegen

Das ist ein sehr merkwürdiges Argument - eigentlich kann man es nicht einmal ein Argument nennen. Ich kann auch nicht widerlegen, dass rosa Einhörner existieren - dann dazu müsste man das ganze Universum absuchen, und zwar nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit und in der Zukunft. Daher ist es praktisch unmöglich, die Existenz von rosa Einhörnern zu widerlegen. Bedeutet dies, dass rosa Einhörner existieren? Statt "rosa Einhörner" kann man nahezu alles einsetzen. Das gilt dann auch für Zeus, den Göttervater, für Zyklopen und jede andere mythologische Gestalt, sogar für jedes nur vorstellbare Wesen. Wenn man also mit diesem Argument jeden Mythos verteidigen kann, dann ist jeder Mythos "wahr". Dann haben alle Religionen recht - das Christentum, der Islam, der Hinduismus, der Schintoismus, der Buddhismus und tausende anderer, die alle einen exklusiven Anspruch haben, d. h. glauben, sie alleine seien "wahr". Das sind sie dann auch, und zwar alle gleichzeitig, so sehr sie sich auch widersprechen.

Das Argument, etwas sei wahr, weil es nicht widerlegbar ist, ist ein Universalargument. Wenn wir zulassen, dass es zur Verteidigung irgendeiner Glaubensrichtung eingesetzt wird, dann ermuntern wir damit jede Art von Faschisten, Terroristen und Stalinisten, für ihre jeweilige "Wahrheit" zu kämpfen, denn wir hätten keine Gegenargumente. Und Sie können auch nicht widerlegen, dass Sie mir 1.000.000 Euro schulden - ich sende Ihnen meine Kontonummer zu, damit Sie Ihre Schuld begleichen können. Universalargumente, die alles "beweisen" können, beweisen zugleich überhaupt nichts.

Damit überhaupt Menschen zusammen leben können, ist es notwendig, die Beweislastregel zu beachten. Wer immer eine Behauptung aufstellt, muss sie belegen. Wenn ich also sage, Sie schulden mir 1.000.000 Euro, dann muss ich dazu einen Beleg bringen. Nicht Sie müssen "beweisen", dass ich Unrecht habe, sondern ich muss belegen, dass ich recht habe. Wenn Sie behaupten, dass Gott existiert, dann müssen Sie dafür auch Belege bringen. Ich muss nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Und wenn ich Ihnen keine Belege für die Existenz von rosa Einhörnern bieten kann, dann dürfen Sie darüber lachen und dies als einen Mythos bezeichnen (was Sie sicher auch tun werden).

aus:
Über die Argumente

Die Argumentation beachtet nur eins nicht:

Ich behaupte nicht, dass es Gott gibt. Ich glaube nur an ihn. Ich sage nicht, dass ich die absolute Wahrheit weiß und dass Gott 100% existiert. Dann wäre ich in der Tat in der Beweispflicht.

Ich sage nur, dass ich an ihn glaube.

Ich kann Gott nicht beweisen, aber ich kann ihn auch nicht widerlegen. Und ich persönlich habe mich dafür entschieden, dass ich an ihn glaube.

Ich erwarte auch nicht von Dir, dass Du mir die Existenz widerlegst, so lange du sagst, du glaubst nicht an ihn.
Aber wenn mir jemand sagt: Es kann Gott nicht geben, dann erwarte ich für diese Aussage einen Beleg (den er mir auch nicht geben können wird). Denn dass ist eine Aussage, die impliziert, als WÜSSTE man die Wahrheit.


Kann es sein, dass ich mich wiederhole?
 
Zum Argument was mikenull gebracht hat, passt natürlich auch
sehr gut die "Teapot Delusion".

Ich erkläre sie gerne noch mal:

Nehmen wir an, dass im Umkreis der Sonne eine chinesische Teetasse ihre Bahnen zieht. Wir können nicht ausschließen, dass da keine Teetasse ist, weil unsere Teleskope zu ungenau sind, um das festzustellen.

Jetzt die Frage: Glauben wir an die Teetasse, nur weil wir es nicht 100 Prozentig ausschließen können?

So verhält es sich mit Gott.

ich glaube nicht an die Teetasse,
aber wenn jemand dran glaubt, dann kann ich ihn doch nicht als dumm bezeichnen. Denn solange ich nicht beweisen kann, dass er im Unrecht ist, könnte er doch theoretisch Recht haben.

Ich teile seinen Glauben nicht, aber ich akzeptiere ihn. Was ist denn daran so schwer. Solange es keine Beweise gibt, kann doch beides möglich sein und beide Glauben neben einander existieren, solange keiner der beiden fanatisch wird und versucht, mit Gewalt seine Ansicht durchzusetzen...
 
Ich bin mir sicher, daß es auch Menschen gibt, die an diese Teetasse dann glauben werden. Wenn sie es nur glauben, müssen sie es aber auch nicht beweisen. Genauso verhält es sich eben auch mit Gott.
Dabei vergisst du aber die Argumentation, der meisten Religiösen:
"Ich glaube an Gott, weil man eben nicht das Gegenteil beweisen kann." 🙄
Glaub mir, dass habe ich schon oft genug gehört.

Und genau an diesem Punkt, setzt unsere Argumentation an: Denn wenn man so denkt, muss man an alles glauben, was sich nicht 100 Prozentig ausschließen lässt.

@ Sori: Die Qualen der Menschen sind nicht "pille-palle" !
Selbst wenn es einen größeren Maßstab gibt, wir haben nun mal unseren Maßstab und der zählt.

Man könnte ja so argumentieren, wenn es dem Großteil der Menschheit gut ginge und nur ein kleiner Teil leiden würde.

Aber das Gegenteil ist der Fall!

Ich würde behaupten, dass mehr als 80 Prozent der Menschheit an irgendwelchen Qualen leidet!
Unsere Leiden müssten doch wortwörtlich schon bis zum Himmel stinken!
 
Dabei vergisst du aber die Argumentation, der meisten Religiösen:
"Ich glaube an Gott, weil man eben nicht das Gegenteil beweisen kann." 🙄
Glaub mir, dass habe ich schon oft genug gehört.

Und genau an diesem Punkt, setzt unsere Argumentation an: Denn wenn man so denkt, muss man an alles glauben, was sich nicht 100 Prozentig ausschließen lässt.

es ist aber nicht die Argumentation von Soul und mir. Also kannst du auch nicht mit den Gegenargumenten kommen, weil sie doch gar nicht auf uns passen.
Nur weil dir das ein anderer so begründet hat, nutzt bei der Diskussion jetzt aber nicht viel.
Ihr solltet Eure Argumentation vielleicht da ansetzen, wo wir reden?

@ Sori: Die Qualen der Menschen sind nicht "pille-palle" !
Selbst wenn es einen größeren Maßstab gibt, wir haben nun mal unseren Maßstab und der zählt.
DU hast DEINEN Maßstab, wieso redest DU von uns? Und wieso zählt Dein Maßstab mehr als meiner? Ich sage nur, dass für MICH persönlich die Qualen der Menschen (meine eingeschlossen) pillepalle in Bezug auf das sind, was wir meines Glaubens nach nach dem Tod erleben werden.
Das heißt ja nicht, dass nicht in der Situation das persönliche Schicksal des Einzelnen überwältigend und dramatisch ist.

Man könnte ja so argumentieren, wenn es dem Großteil der Menschheit gut ginge und nur ein kleiner Teil leiden würde.

Aber das Gegenteil ist der Fall!

Ich würde behaupten, dass mehr als 80 Prozent der Menschheit an irgendwelchen Qualen leidet!
Unsere Leiden müssten doch wortwörtlich schon bis zum Himmel stinken!
Es ist eine Sache der Ansicht. Wenn es mir mies geht, dann fällt es mir auch manchmal schwer zu glauben, dass das einen Sinn hat. Aber für mich macht das Leiden eben erst durch die Existenz Gottes, an die ich glaube, von der ich aber nicht 100% weiß, Sinn...

Warum kannst Du nicht akzeptieren, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann???
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei vergisst du aber die Argumentation, der meisten Religiösen:
"Ich glaube an Gott, weil man eben nicht das Gegenteil beweisen kann." 🙄
Glaub mir, dass habe ich schon oft genug gehört.

Wieso der meisten Religiösen? Ich höre eher:" Ich glaube an Gott, weil dieser Glaube mir Kraft gibt, weil in der Bibel von Gott berichtet wird, weil ich fühle, daß da noch jemand ist, der seine Hand über uns hält und uns beschützt."
 
Ihr seid Euch aber nicht einig, ob es ihn jetzt gibt, oder ob Ihr das nur glaubt. Hier wird ja trocken über die "Existenz Gottes" geschrieben.
Man sollte vielleicht geglaubte Existenz oder ode angenommene Existenz schreiben. Sonnst sitzt man im Ruderboot verkehrt rum. Eigentlich will man zurückrudern, aber irgendwie verhaspelt man sich dann doch wieder in den Riemen......
( Achtung Ironie )
 
Ihr seid Euch aber nicht einig, ob es ihn jetzt gibt, oder ob Ihr das nur glaubt. Hier wird ja trocken über die "Existenz Gottes" geschrieben.
Man sollte vielleicht geglaubte Existenz oder ode angenommene Existenz schreiben. Sonnst sitzt man im Ruderboot verkehrt rum. Eigentlich will man zurückrudern, aber irgendwie verhaspelt man sich dann doch wieder in den Riemen......
( Achtung Ironie )

ich hab jetzt nicht alle 390 Beiträge im Kopf. Hat hier tatsächlich jemand gesagt, die Existenz Gottes ist bewiesen?
 
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