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Angststörung was tun?

Wie ist dein Elternhaus?

Eltern beide noch da?
Wie ist dein Elternhaus?

Eltern beide noch da?

Ja beide noch da. Mein Vater war früher sehr aggressiv. Gut ich war schon kein einfaches Kind. Schläge waren oft gegeben. Auch gegenüber meiner Mutter. Teilweise wurde wenn ich was nicht richtig gemacht habe, konnte ich mir übelstes gemecker anhören. Das ist jetzt nicht mehr so. Vater normalisierter. Manchmal scheint es noch durch.
 
Ja beide noch da. Mein Vater war früher sehr aggressiv. Gut ich war schon kein einfaches Kind. Schläge waren oft gegeben. Auch gegenüber meiner Mutter. Teilweise wurde wenn ich was nicht richtig gemacht habe, konnte ich mir übelstes gemecker anhören.
Ich denke, da hast du die Ursache.

Vater -> Autorität -> und beim Beispiel mit dem Chef überträgt sich das.
 
Da sind alte Blockaden im Körper die alte Glaubensätze noch bestimmen.
Dein Nervensystem hat die Schrecken im Körper abgespeichert.

Man kann das aber mit viel Übung wieder umpolen.
Deswegen immer wieder Atemübungen, am besten (jeden Morgen am Fenster)
den Vagusnerv stimmulieren.
in You tube gibt es viele Übungen dafür.
Und Gedankenkontrolle,..wann denkst du was?

Und sage immer wieder : heute -Hier und Jetzt- gehts mir gut.
Das kannst auch auf den Zahnartzstuhl sagen.

Die Zeiten der emotionalen Gewalt ist vorbei.
Heute bist Erwachsen und könntest dich verbal wehren,am besten aber weg drehen/
gehen, wenn dir nochmal jemand so gegenüber treten würde.
Kannst auch den Stinkefinger zeigen, XD.

Chakra und Energiearbeit ist auch sehr gut dafür. (schau You tube was dich anspricht)
Erhöhe deine Körperwahrnehmung.
Nehme ihn wieder Wahr und erlaube auch das aus-zittern, wenn er es braucht.
Nicht im Wiederstand hängen bleiben-alles was dir nicht gut tut immer wieder abfliessen
lassen in den Boden.
Das ist nicht von heute auf Morgen getan, aber hilft.
Wenn du dich aber immer mehr Überfordert fühlst und es nicht besser wird, könnte dir auch eine Psychosomatische Klinik mit Körperarbeit helfen. Spreche dann mit deinen Hausartzt.
 
Vielen Dank. Ja aber eine Risikolebensversicherung wäre halt nicht schlecht und die ist mit einer f Diagnose glaube ich nicht zu bekommen?

Ich Stelle mich ja meiner Angst. Gehe bewusst in Situationen wo ich unterschreiben muss. Merke aber das ich doch sehr viel Angst vor Autoritätspersonen habe. Waren letzte Woche auch in einem Geburtsvorbereitungskus. Musste mich vorstellen und ein paar Dinge sagen. Meine Stimmung stieg dann von gut gelaunt in Nervosität um. Meine Freundin meinte man hat nichts gesehen. Aber ich hatte das Gefühl ich zittere am ganzen Körper.

Ich wüsste halt auch nicht was der Hausarzt großartig tun soll?

Habe echt etwas Angst vor der Hochzeit, wo ich permanent im Mittelpunkt stehe und mich jeder anschaut.
Dass du dich den Situationen bewusst stellst, find ich grundsätzlich gut. Aber nachdem dich das Ganze schon seit fast 20 Jahren begleitet und du teilweise richtige Panik bekommst, scheint das allein halt nicht auszureichen. Der Hausarzt muss das Problem ja auch nicht selbst lösen. Er wäre für mich eher die erste Anlaufstelle, um einmal abzuklären, was dahinterstecken könnte und welche weitere Unterstützung sinnvoll wäre. Er kann dich an verschiedene Stellen weiterleiten. Es gibt ja die unterschiedlichsten Therapieformen. Z.B. auch Traumatherapie. Er kann dir vielleicht auch sagen, wie du an finanzielle Unterstützung kommst für solche Sachen.
Gerade wenn du jetzt schon solche Angst vor der Hochzeit hast, würd ich mir da wirklich professionelle Hilfe holen. Bis November ist ja auch noch ein bissl Zeit und vielleicht kannst du mit jemandem ganz konkret an genau diesen Situationen arbeiten. Dass deine Freundin beim Geburtsvorbereitungskurs übrigens nichts von deiner Nervosität bemerkt hat, find ich auch interessant. Möglicherweise fühlt es sich für dich von innen wesentlich dramatischer an, als es nach außen tatsächlich wirkt.
 
Dass du dich den Situationen bewusst stellst, find ich grundsätzlich gut. Aber nachdem dich das Ganze schon seit fast 20 Jahren begleitet und du teilweise richtige Panik bekommst, scheint das allein halt nicht auszureichen. Der Hausarzt muss das Problem ja auch nicht selbst lösen. Er wäre für mich eher die erste Anlaufstelle, um einmal abzuklären, was dahinterstecken könnte und welche weitere Unterstützung sinnvoll wäre. Er kann dich an verschiedene Stellen weiterleiten. Es gibt ja die unterschiedlichsten Therapieformen. Z.B. auch Traumatherapie. Er kann dir vielleicht auch sagen, wie du an finanzielle Unterstützung kommst für solche Sachen.
Gerade wenn du jetzt schon solche Angst vor der Hochzeit hast, würd ich mir da wirklich professionelle Hilfe holen. Bis November ist ja auch noch ein bissl Zeit und vielleicht kannst du mit jemandem ganz konkret an genau diesen Situationen arbeiten. Dass deine Freundin beim Geburtsvorbereitungskurs übrigens nichts von deiner Nervosität bemerkt hat, find ich auch interessant. Möglicherweise fühlt es sich für dich von innen wesentlich dramatischer an, als es nach außen tatsächlich wirkt.
Vielen lieben Dank dir

Wenn ich morgen zum Arzt gehe, gibt es Medikamente wo es dann wieder besser geht?

Und was mache ich wegen der Risikolebensversicherung?
 
Ich denke, da hast du die Ursache.

Vater -> Autorität -> und beim Beispiel mit dem Chef überträgt sich das.

Die Ursache ist erkannt und weiter? Löst das diese Angst und das Zittern?

Früher löste das vielleicht Angst aus und Zittern, als man noch Zehn war zum Beispiel- ist man noch Zehn? Kann man nicht im Moment, wo sich dieses Zittern einstellen will fest stehen bleiben und nicht mehr in diese Kinderzeit rutschen mental? Fest bleiben, nicht flüchten, das Triggern überwinde ich jetzt, indem ich ruhig bleibe, nicht klein werde- nicht mehr der Junge werde, der zittert. Ich werde gelassen bleiben. Gestern habe ich deshalb getriggert, heute nicht mehr.

Gestern habe ich dieses Reagieren gezeigt, heute reagiere ich bewusster, nicht mehr so, sondern anders. Da gabs bei mir zum Beispiel viele seltsame Teufelskreisläufe, die sich dadurch aufgelöst haben, indem ich einmal anders reagierte als üblich. Zum Beispiel nicht streiken, aufschieben, nicht gleich nein sagen, oder gleich ja sagen, oder ich werde NICHT klagen, oder nicht wie üblich zornig werden, oder mich diesmal eben nicht mehr fürchten ua- das sind alles in allem übliche Abläufe, die mein Gehirn "lieferte" und wegen dem ich immer das Gleiche erlebte. Ändere alles, indem du anders reagierst, anders machst, anders vorgehst.

Das ist doch spannend, sehr interessant, übliches Reagieren zu überdenken und auszutauschen- mir hat das viel gezeigt und mich sehr belehrt. Bleib höflich, bleib "guter Stimmung", sei NICHT gekränkt oder beleidigt und schon ergab das in Folge einen weit besseren Verlauf, als wenn ich wie üblich die Rollos fallen lassen hätte und geschmollt hätte. Das geht immer leichter, kein kindliches Muster mehr einzunehmen, sondern vernünftig, erwachsen zu handeln. Das ist nun mal ruhig und gelassen, achtsam, bedächtig sein, überlegt, überlegen sein. Das kann man täglich üben.
 
Ausserdem....wer sind diese Leute, die zb bei meiner Hochzeit anwesend sind? Das sind meine Gefährten, meine Familie, meine LIEBEN, mit denen ich kein Problem habe, die ich mag. So gesehen mache ich alles richtig- alles andere ist falsch.

Ich habe am Mittwoch zum Beispiel wieder so eine Herausforderung- ich sollte mitgehen bei einer Wanderung mit den Sportsfreunden meines Lebensgefährten und dessen Ehefrauen. Ich habe nachgedacht und sortiert- eine Idee war nein, das wird anstrengend, sie sind sehr schnelle Geher, das ist für mich nicht unbedingt reizvoll- diese Idee habe ich verworfen, weil sie einen wunderschönen Weg gehen, den ich kenne- also, ich mach mit und muss ja nicht rennen, kann mein Tempo selber bestimmen. Nachher wollte ich flüchten und ausbuchsen wegen allerhand anderer Bedenken, die allesamt miese Denke war- letztendlich habe ich mich entschieden, das wird ein netter Tag und ich werde ihn genießen und mitgehen, klar doch.

Also, miese Denke kann auch dazu beitragen, dass man in Zittern verfällt. Freundliches Überlegen bewirkt das sicher nicht.
 

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