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Kollege der ständig krank ist

Was ein Quatsch.
Dazu braucht es wesentlich mehr als einen Verdacht. Sogar eindeutige WhatsApp Stati sind mittlerweile gerichtlich schwierig.
Das mag man sich als "Betroffener" vielleicht so schön ausmalen, die Realität sieht aber anders aus.
Ich habe auch keinen vagen Verdacht gemeint, sondern wirkliche Beweise.

Also sowas, wie z.B. eine angeblich kranke Kollegin, die Urlaubsbilder aus dieser Zeit hochlädt oder herumzeigt, das habe ich schonmal selbst mit einer Kollegin erlebt.
Die ist dann natürlich fristlos gekündigt worden...

Nur auf Verdacht kann man natürlich nicht gekündigt werden, das ist ja auch gut so.
Aber die Vorgesetzten könnten dem Kollegen hier doch zumindest mal zu verstehen geben, daß sie ihn mit seinem ständigen Krankmeldungen im Auge haben.
Dann reißt er sich vielleicht ein bisschen zusammen, und lässt sich weniger oft krankschreiben, das wäre doch schonmal besser als gar nichts...
 
Ich habe auch keinen vagen Verdacht gemeint, sondern wirkliche Beweise.

Also sowas, wie z.B. eine angeblich kranke Kollegin, die Urlaubsbilder aus dieser Zeit hochlädt oder herumzeigt, das habe ich schonmal selbst mit einer Kollegin erlebt.
Die ist dann natürlich fristlos gekündigt worden...

Nur auf Verdacht kann man natürlich nicht gekündigt werden, das ist ja auch gut so.
Aber die Vorgesetzten könnten dem Kollegen hier doch zumindest mal zu verstehen geben, daß sie ihn mit seinem ständigen Krankmeldungen im Auge haben.
Dann reißt er sich vielleicht ein bisschen zusammen, und lässt sich weniger oft krankschreiben, das wäre doch schonmal besser als gar nichts...
Ja, bei einer ernsthaften Krankheit hilft es sich einfach zusammen zu reißen.
Wir führen Fehlzeitengespräch und BEM, was das Ziel verfolgt die Genesung zu unterstützen, bzw. falls es arbeitstechnisch Umstände gibt, die angepasste werden können (ergonomischer Stuhl etc.).
Auch Urlaubsfotos reichen nicht pauschal für eine Kündigung, zumindest vor Gericht. Liegt ein hoher Beweiswert vor, kann die Glaubwürdigkeit der AU angezweifelt werden.
Zudem muss der AG an die Bilder kommen. Nur Hören-Sagen ist in diesem Fall nicht ausreichend.
Der AG kann auf Verdacht hin kündigen, eventuell nimmt der AN und der BR das so hin. Meiner Erfahrung nach ist das aber nicht oft der Fall.

Btw: einen MA im Gespräch darauf hinzuweisen, dass er sich gefälligst zusammenreißen und nicht so oft krank feiern soll, kann für die Führungskraft arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
 
Nur auf Verdacht kann man natürlich nicht gekündigt werden, das ist ja auch gut so.
Aber die Vorgesetzten könnten dem Kollegen hier doch zumindest mal zu verstehen geben, daß sie ihn mit seinem ständigen Krankmeldungen im Auge haben.
Dann reißt er sich vielleicht ein bisschen zusammen, und lässt sich weniger oft krankschreiben, das wäre doch schonmal besser als gar nichts...
Auch das ist schwierig in meinen Augen. Der Kollege könnte dann auch ganz ausfallen wenn er durch diese Aussage unter Druck gesetzt wird.
Besser wäre ein BEM.
 
Das sind doch alles nur Mutmaßungen.

Der TE ist nicht der Chef, sondern Mitarbeiter und auch über den besagten Kollegen wissen wir nur, dass er regelmäßig ausfällt. Ob eine ernsthafte Erkrankung oder Lustlosigkeit dahinter steckt, können wir nicht beurteilen.

Alles, was der TE tun kann, ist, seinen Vorgesetzten zu informieren und um Lösungen zu bitten.
 
Was ist so schlimm wenn ich es wiederhole?
Dadurch ändert sich absolut nichts an der Situation.
In wie weit hilft dir das es wiederholt auszusprechen?
Uns als Kollegen stört es das hier die Firma nix unternimmt.
Ja, habt ihr versucht es zu ergründen.
Vielleicht gefällt der Geschäftsführung die Art über seine Krankheit zu sprechen besonders.
Macht es doch einfach auch so 🙂
Hat er sehr spezielle Qualifikationen ?
Stell dir vor wir würden alle sontun dann kann der Chef den Laden zusperren.
Das brauche ich nicht, da ihr das nicht macht.
Macht es doch mal.
Da müsste sich etwas ändern, vllt wacht die GF dann endlich auf !
Wir müssen seine Arbeit auffangen
Warum ?
bekommen trotzdem nicht mehr Gehalt.
Was hat das mit dem Kollegen zu tun ?

Ihr müsst in den Jahresgesprächen eure Qualitäten brennen und ihr bekommt u. Z. mehr Gehalt ?

Wieso kündigst du nicht ?

PS:
Möchtest du Hilfe oder einfach nur darüber Quatschen ???
🙂
 
Ein Arbeitgeber kann, wenn er Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit hat, den MdK einschalten.
Ein Mitarbeiter muss seinem Vorgesetzten seine Diagnose nicht sagen.
 
Außer die Vorgesetzten bekommen irgendwann doch mal heraus, daß der Kollege vor allem an Faulenzeritis leidet.
Dann wäre sogar eine sofortige Kündigung gerechtfertigt...

Arbeitgeber haben da schon ihre Mittel, um einem verdächtigen Mitarbeiter auf die Spur zu kommen.
Aber dafür müssen die Vorgesetzten natürlich erstmal selbst in die Puschen kommen, und die Beschwerden der Mitarbeiter ernst nehmen.
Ich habe den Eindruck, der Kollege ist nicht der Einzige in diesem Betrieb, der es sich so bequem wie möglich macht...😉
Nur "rausbekommen" reicht eben nicht. Als Vorgesetzter und AG muss ich es beweisen können, spätestens vor Gericht, wo einige dieser Fälle meistens landen.
Welche Mittel wären das denn genau? Privatdetektiv? Handyüberwachung?
Du schreibst immer super vage von den Mittel, die die Vorgesetzte nur mal nutzen müssten, um den nervigen AN endlich mal los zu werden. Ich möchte konkret wissen, von was du genau sprichst. Whatsapp Stati hatten wir schon, das reicht nicht aus. Ich bin gespannt.
 
Ein Arbeitgeber kann, wenn er Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit hat, den MdK einschalten.
Ein Mitarbeiter muss seinem Vorgesetzten seine Diagnose nicht sagen.
Stimmt auch nur bedingt. Ein Arbeitgeber kann nicht selbst den Medizinischen Dienst (MD) beauftragen. Er kann aber bei der Krankenkasse des Mitarbeiters verlangen, dass diese eine gutachtliche Stellungnahme des Medizinischen Dienstes zur Überprüfung der Arbeitsunfähigkeit einholt. Das ist ausdrücklich in § 275 Abs. 1a SGB V vorgesehen.
Auch dafür muss er Begründungen vorlegen und die KK entscheidet, ob sie den MD einschaltet.

Zusätzlich muss die Krankmeldung zeitnah überprüft werden. Oftmals ist der Krankenstand vorbei bevor der MD tätig wird. Es werden auch nur ärztliche Dokumente geprüft, die Person wird nicht vorstellig und durch einen Amtsarzt begutachtet. Der Weg zum MD lohnt sich bei Langzeitkrankschreibungen,
 

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