Ich finde nicht das es an der Umstellung fehlt er wusste doch dicher vor Jobantritt das er 40h arbeiten muss.
Was uns ärgert ist das wir jedes Jahr eine Prämie bekommen im Verhältnisbzum Umsatz der Firma und dieser Kollege gleich biel bekommt obwohl er nur 20% da war.
Normalerweise gibt es Regeln, wann jemand für diesen Bonus anspruchsberechtigt ist. Die scheint er zu erfüllen, und dann werden eben auch einfach nur die Leistungen der 20%igen Anwesenheit zu Grunde gelegt.
Schwierig sind die gelben Scheine, die er offenbar problemlos von seinen Ärzten bekommt. Da steht es einem Arbeitgeber auch erst einmal nicht zu, diese Gründe in Zweifel zu ziehen. Grundsätzlich ist das auch gut so, dass kein Arbeitgeber entscheiden dsrf, wann ein Arbeitnehmer gesund genug zum Arbeiten ist. Hätten wir diese Regelungen nicht, hätten wir die amerikanischen Verhältnisse des hire & fire. Da wäre das Geschrei dann ebenfalls groß.
Probematisch wird es dann, wenn jemand dieses Prinzip unfair ausnutzt. Das muss man aber erst mal nachweisen können, und das ist eben auch nicht so einfach.
Frech ist schon, dass der Typ offen zugibt, keinen Bock auf die Arbeit zu haben. Da er die Aussage mit auffälligen Fehlzeiten unterfüttert und dadurch Mehrarbeit für euch entsteht, ist es nur richtig, den Vorgesetzten zu informieren, damit der Prozesse in Gang setzt. Da hat ein Arbeitgeber schon auch Möglichkeiten.
Was ihr in der Zeit nicht mehr tun solltet ist den Part des Kollegen zu übernehmen. Ihr sorgt ja dafür, dass sein häufiges Fehlen nicht zu Unannehmlichkeiten führt. Erst die erzeugen Handlungsdruck... Und dann heißt es abwarten .