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Berufsunfähigkeitsversicherung

Zum einen versuchen solche Versicherungen ja im Fall der Fälle alles damit sie nicht zahlen müssen
Deswegen ist eine Rechtschutzversicherung empfehlenswert.
bezieht sich der Preis vermutlich auf einen gesunden Menschen
Ob du überhaupt von der Versicherung angenommen wirst, bezweifele ich. Je nach Vorerkrankungen steigt das Risiko für die Versicherung und somit der Beitrag für dich.
 
Wenn ich bedenke, wie schwierig es war GdB und volle Erwerbsminderungsrente zu erhalten, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, wie sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung zieren wird bevor es an die Auszahlung geht.
Ich denke mal, "früher" war es einfacher als jetzt und in den kommenden Jahren, wo es auch den Versicherungen nicht mehr so gut gehen dürfte dass sie eine Immobilie um die andere kaufen.

Was mir noch eingefallen ist: als junger Mensch hat ich eine Konisation, Gebärmutterteilentfernung. Das war schon lange her, hätte ich zwanzig Jahre später eine BU abgeschlossen hätte ich da schon nicht mehr daran gedacht. Dieses "vergessen" hätte im Leistungsfall dann aber als "Verschweigen" gedeutet werden können.

Und nein, ich hatte keine BU, weil ich mir diese nicht hätte leisten können - zumal die Erhöhungen der Versicherungen ja zuweilen nicht von schlechten Eltern sind und über die Jahrzehnte, die eine solche Versicherung im Regelfall läuft, nicht kalkulierbar ist.
 
Bei deiner gesundheitlichen Vorgeschichte wäre ich vorsichtig. Bei jeder BU musst du Angaben zu deiner Gesundheit machen: Achtung, diese Angaben werden erst einmal nicht überprüft! Erst wenn du dann wirklich berufsunfähig bist, fragt die Versicherung Daten bei deiner Krankenkasse ab und zahlt dann ggf. nicht. Das heißt, du hast Jahrzehnte eingezahlt, bekommst aber nichts.
Und noch einmal Achtung: Das Löschen aus der Patientenakte bringt dir gar nichts. Deine Diagnosen sind beim Arzt und bei der Krankenkasse gespeichert.

Wenn du wirklich eine BU abschließen möchtest, kannst du dich an deine Krankenkasse wenden, um die Daten über deine Diagnosen zu bekommen. Alles, was dort angegeben ist, musst du auch der Versicherung angeben. Du wirst dann voraussichtlich nicht mehr den günstigen Satz von 100 Euro/Monat bekommen, sondern ein Vielfaches davon.
 
Bei deiner gesundheitlichen Vorgeschichte wäre ich vorsichtig. Bei jeder BU musst du Angaben zu deiner Gesundheit machen: Achtung, diese Angaben werden erst einmal nicht überprüft! Erst wenn du dann wirklich berufsunfähig bist, fragt die Versicherung Daten bei deiner Krankenkasse ab und zahlt dann ggf. nicht. Das heißt, du hast Jahrzehnte eingezahlt, bekommst aber nichts.
Und noch einmal Achtung: Das Löschen aus der Patientenakte bringt dir gar nichts. Deine Diagnosen sind beim Arzt und bei der Krankenkasse gespeichert.

Wenn du wirklich eine BU abschließen möchtest, kannst du dich an deine Krankenkasse wenden, um die Daten über deine Diagnosen zu bekommen. Alles, was dort angegeben ist, musst du auch der Versicherung angeben. Du wirst dann voraussichtlich nicht mehr den günstigen Satz von 100 Euro/Monat bekommen, sondern ein Vielfaches davon.
Das stimmt nicht ganz.
Du wirst bei Angebotserstellung aufgefordert als gesundheitlich relevanten Themen anzugeben (Diagnosen). Daraufhin entscheidet die Versicherung ob und in welchem Rahmen die BU angeboten wird. Tritt der Versicherungsfall ein, prüft der Versicherer hauptsächlich die Erkrankung und deren Verlauf, aufgrund du deine BU in Anspruch nehmen möchtest. Damit geht einer, dass die Konditionen des Vertragsabschlusses geprüft werden. Hast du hier eine Diagnose nicht erwähnt, erlischt dein Versicherungsschutz, da du in der Pflicht bist alles Relevante anzugeben.
 
@User-Kaktus:
Dann dürfte eine Versicherung, aber im Prinzip bei niemandem die Leistungen auszahlen, da ich mal davon ausgehe, dass bei so ziemlich jedem Kassenpatienten schwere Diagnosen bei der Krankenkasse übermittelt werden. Nur ist das eben jetzt erst ans Licht gekommen durch die elektronische Patientenakte. Denn ich bin ja bestimmt nicht die einzigste, die mit Müdigkeit zum Arzt geht und hinterher direkt mal eine Narkolepsie, ein chronisches Müdigkeit Syndrom und eine Neurastenie diagnostiziert bekommt obwohl es nur vorübergehende Nebenwirkungen eines Medikaments waren.
 
@User-Kaktus:
Dann dürfte eine Versicherung, aber im Prinzip bei niemandem die Leistungen auszahlen, da ich mal davon ausgehe, dass bei so ziemlich jedem Kassenpatienten schwere Diagnosen bei der Krankenkasse übermittelt werden. Nur ist das eben jetzt erst ans Licht gekommen durch die elektronische Patientenakte. Denn ich bin ja bestimmt nicht die einzigste, die mit Müdigkeit zum Arzt geht und hinterher direkt mal eine Narkolepsie, ein chronisches Müdigkeit Syndrom und eine Neurastenie diagnostiziert bekommt obwohl es nur vorübergehende Nebenwirkungen eines Medikaments waren.

Ganz sicher hat nicht jede junge Patientin schwere Diagnosen. Eine BU-Versicherung ist sinnvoll, wenn man sie so früh wie möglich abschließt. In den 20ern dürften sehr viele Leute noch ziemlich gesund sein.

Ich hatte da schon eine chronische Erkrankung und habe deshalb keine BU-Versicherung abgeschlossen. Der Normalfall ist das eher nicht.

Ob du die einzigE bist, die solche Diagnosen in die Akte bekommt, weiß ich nicht. Du hast ja auch das Medikament nicht bekommen, weil du gesund warst, sondern hattest bereits eine Diagnose.
 
@User-Kaktus:
Dann dürfte eine Versicherung, aber im Prinzip bei niemandem die Leistungen auszahlen, da ich mal davon ausgehe, dass bei so ziemlich jedem Kassenpatienten schwere Diagnosen bei der Krankenkasse übermittelt werden. Nur ist das eben jetzt erst ans Licht gekommen durch die elektronische Patientenakte. Denn ich bin ja bestimmt nicht die einzigste, die mit Müdigkeit zum Arzt geht und hinterher direkt mal eine Narkolepsie, ein chronisches Müdigkeit Syndrom und eine Neurastenie diagnostiziert bekommt obwohl es nur vorübergehende Nebenwirkungen eines Medikaments waren.
Und welcher Arzt diagnostiziert aufgrund von "war mal müde" Narkolepsie bei offensichtlicher Medikamenteneinnahme?
Zudem kannst du eine neuen Befund einreichen, aus dem hervorgeht dass du nicht an Narkolepsie leidest.
 
Dann dürfte eine Versicherung, aber im Prinzip bei niemandem die Leistungen auszahlen, da ich mal davon ausgehe, dass bei so ziemlich jedem Kassenpatienten schwere Diagnosen bei der Krankenkasse übermittelt werden.
Ja, häufig kommen BUs nicht zur Auszahlung. Und der häufigste Hebel der Versicherer sind dabei unvollständige Angaben bei der Gesundheitsabfrage.

Mancher weiß nämlich gar nicht, was gemeldet wurde. Beispiel: Ein naher Angehöriger verstirbt und du lässt dich eine Woche krank schreiben. Der Arzt gibt als Diagnose "Leichte depressive Episode" oder "Anpassungsstörung" an, beides sogenannte F-Diagnosen.
Fragt der Versicherungsträger für die BU später nach psychischen Erkrankungen, musst du mit "Ja" antworten, denn alle diese F-Diagnosen gelten als psychische Erkrankung.

Und bei der BU auch immer die Kosten der Rechtsschutzversicherung mit einrechnen. Der Verbraucherschutz rät dringend dazu.
 
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