Ja, ich hatte danach auch einen anderen Kontaktiert - er kam zur selben Erkenntnis wie der Kollege von Check24.Ich meine damit auch andere Berater, nicht nur CHECK24.
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Ja, ich hatte danach auch einen anderen Kontaktiert - er kam zur selben Erkenntnis wie der Kollege von Check24.Ich meine damit auch andere Berater, nicht nur CHECK24.
Hallo Skyfall,
schau mal hier: Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier findest du vielleicht was du suchst.
KI aber gut 🙂Hallo Sbiggy,
da ich deinen Fall nicht im Detail kenne, antworte ich pauschal.
Ganz allgemein betrachtet ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigeren privaten Versicherungen – und für die meisten Menschen mit nennenswertem Einkommen sinnvoll.
Das Risiko ist finanziell erheblich. Wer beispielsweise mit 40 Jahren noch 25 Jahre arbeiten würde und monatlich 3.000 € netto verdient, hat vereinfacht noch ein zukünftiges Arbeitseinkommen von rund 900.000 € vor sich. Eine längere oder dauerhafte Berufsunfähigkeit kann daher einen wesentlich größeren finanziellen Schaden verursachen als beispielsweise ein Auto- oder Wohnungsschaden.
Was kostet eine BU?
Die Spannweite ist enorm. Der Beitrag hängt insbesondere ab von
Wenn du bereits diverse schwere Vorerkrankungen hast und bereits insgeheim damit rechnest, dass Berufsunfähigkeit für dich ein Thema werden kann, dann wird eine Versicherung teuer und kann durch aus 200-300 € im Monat kosten. Wichtig ist dabei natürlich, dass wenn du dich schon versicherst, alles eingeschlossen ist. Hier schließen Versicherungen gerne gewisse Erkrankungen aus.
- Eintrittsalter und Gesundheitszustand,
- Beruf und dessen Risikoeinstufung,
- gewünschter monatlicher BU-Rente,
- Laufzeit (z. B. bis 67),
- Versicherungsbedingungen und Zusatzoptionen
Deine Sorge, dass Versicherungen nicht zahlen oder wie hier im Threads gesagt wurde, dass dies das Versicherungsmodell sei, teile ich nur bedingt. Versicherungen suchen zwar gerne nach einem Hintertürchen aber wenn du schon sagst, dass die Erkrankungen von dir hast "löschen lassen", sind weniger die Versicherungen als deine Idee, nicht alles von dir zu erzählen, das Problem. Versicherungen forschen im Schadensfall nach. Das größte Risiko ist immer, dass man nicht alle Vorerkrankungen angegeben hat.
Eine Alternative könnte eine Grundfähigkeitsversicherung sein. Wenn eine BU wegen Vorerkrankungen nicht möglich oder extrem teuer ist, würde ich mir eher eine Grundfähigkeitsversicherung ansehen.
Hier wird nicht dein konkreter Beruf versichert. Stattdessen definiert der Vertrag bestimmte Fähigkeiten, beispielsweise:
Oftmals sind solche Versicherungen günstiger und auch wenn sie kein 1zu1 Ersatz sind, können sie in ähnlichen Situationen zum Einsatz kommen wie eine BU.
- Gehen, Stehen oder Treppensteigen
- Sehen und Hören
- Gebrauch der Hände und Arme
- Autofahren
- teilweise auch geistige Fähigkeiten oder bestimmte psychische Einschränkungen
Mein persönlicher Favorit ist die private Vorsorge. Klar kann man nicht so viel sparen wie im Extremfall die Berufsunfähigkeit kostet, aber man kann durchaus in seinem Leben die zig tausenden Euro die manch einer in eine BU und andere Versicherungen einzahlt, privat zurück legen, am Kapitalmarkt anlegen und hat den großen Vorteil: Wenn nichts passiert, hat man das Geld nicht einer Versicherung gegeben, sondern es stockt die eigene Altersvorsorge auf. Übrigens auch das jetzt zum 01.01.2027 startende Altersvorsorgedepot wäre vielleicht eine Überlegung wert.
Alles Gute!
Brauchst du dann überhaupt eine ?@User-Kaktus:
Ein erhöhtes Risiko für eine Berufsunfähigkeit sehe ich in meinem Beruf nicht
Es geht hier nicht um Erwerbsminderung, sondern um Berufsunfähigkeit. Wenn du z.B. Dachdecker bist und jetzt im Rollstuhl sitzt, bist du vieleicht nicht (voll) erwerbsgemindert, aber ganz sicher kannst du nicht mehr deinen Beruf als Dachdecker ausüben.Beeispiel: Wenn Du gelähmt bist ab Oberkörber, Du aber noch Deine Finger bewegen kannst, dann kannste Dich mitm Rollstuhl auch an die Pforte hocken und mit dem Finger den Knopf der Schranke drücken, dass die LKW ein- und fahren. Somit bist Du leider raus und sie zahlen wieder nicht.
Das was du beschreibst, gilt eher für Frührente (EU-Rente). Die BU bezieht sich spezifischer auf die ausgeübte Tätigkeit.Wenn Du 30 Einträge in Deiner Akte hast und Du WAHRHEITSGEMÄß das ausfüllst, dann wirst Du mit einer 99,9%igen Wskt keine BU bekommen - was auch ok ist. Löschen lassen und nichts sagen = Betrug.
Ich kenne Fälle in meiner Arbeit, vor allem wg. psychischer Erkrankungen, die prozessieren seit JAHREN mit den Versicherungen. Die zahlen nichts, null, nicht einen Cent. Denn davon leben die. Die beschäftigen Herrscharen von Anwaltskanzleien.
Für mich, egal ob gesund oder nicht, käme das nicht in Frage. Ich muss eh bis 67 malochen, von daher stellt sich die Frage erst gar nicht. Im Schadensfalle zahlen die NIE oder nur sehr gering, weil sie 100.000 Ausschlüsse haben oder das sog. Abstraktionsprinzip greift.
Beeispiel: Wenn Du gelähmt bist ab Oberkörber, Du aber noch Deine Finger bewegen kannst, dann kannste Dich mitm Rollstuhl auch an die Pforte hocken und mit dem Finger den Knopf der Schranke drücken, dass die LKW ein- und fahren. Somit bist Du leider raus und sie zahlen wieder nicht.
So zumindest was ich so im Umfeld mitbekomme.
Merke Dir eines: Versicherungen wollen immer nur Dein BESTES...
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