GreyWarden
Mitglied
Ich bin so müde, ich kann nicht mehr.
Seit 2 Jahren geht das Spiel. Psychiatrische Klinik, Therapie, Reha.... vor einem Jahr schon habe ich für mich beschlossen, dass ich wieder versuchen will ins Berufsleben einzusteigen, ich meinem alten Beruf aus gesundheitichen Gründen unmöglich, wie auch mittlerweile vom Amtsarzt bestätigt.
Aber der Weg dorthin ist voller Steine und Widrigkeiten.
Teilhabe am Arbeitsleben wurde abgelehnt, ich sei zu krank zum Arbeiten. Zu dieser Erkenntnis kam man durch meine Diagnosen und Klinikberichte, ohne jedoch jemals selbst mit mir gesprochen zu haben. Ich bat um erneute Beurteilung, mit wurde gesagt ich solle ein Reha machen, Reha käme immer vor Teilhabe.
Also habe ich gehorcht und eine Reha beantragt, die abgelehnt wurde, da mein gesundheitlicher Zustand das nicht zulassen würde.
Mein Therapeut schrieb einen Widerspruch für mich, den ich einreichte und diesmal eine Zusage bekam.
Auf den Antritt musste ich natürlich wieder 2 Monate warten.
Noch während der Reha reichte ich erneut einen Antrag auf Teilhabe ein, der beim ersten Mal wieder abgelehnt wurde, da ich mich ja noch in eine Rehabilitationsmaßnahme befand, es sollte erneut geprüft werden. Auch das dauerte wieder knapp einen Monat.
Diesmal wurde sie genehmigt. Ich hatte Hoffnung.
Nach einem weiteren Monat hatte sich allerdings niemand bei mir gemeldet, ich rief bei der Rente an und bekam die Auskunft, es könne nochmal 4 Wochen dauern, das Aufkommen sei groß.
Nach einem weiteren Monat hatte ich nun endlich meinen Termin.
Heute habe ich den Ablauf mitgeteilt bekommen. Eine 3-wöchige Testung auf Eignung - Wartezeit - Gespräch der Ergebnisse und erneute Antragsstellung - Wartezeit - wenn ich Glück habe, kann ich im April eine Maßnahme starten, die wiederum 9 Monate andauern soll. Danach vielleicht eine Umschulung - vielleicht.
Ich bin müde. Ich kann das nicht mehr. Alles was ich wollte, war eine Umschulung. Ich habe knapp ein Jahr dafür gekämpft und jetzt soll ich wieder warten und Anträge stellen, warten und Anträge stellen.
Ich lebe am Existenzminimum. Von einem Ausbildungsgehalt könnte ich nicht leben, ich habe niemanden der mir helfen kann.
Was ich mir von Euch erhoffe kann ich nicht genau sagen. Ein nettes Wort. Zuspruch.
Erfahrungen?
Ich würde alles nehmen woran ich mich gerade klammern kann.
Bitte, ich brauche die Kraft weiter zu machen aber aus mir selbst kann ich sie gerade nicht beziehen.
Seit 2 Jahren geht das Spiel. Psychiatrische Klinik, Therapie, Reha.... vor einem Jahr schon habe ich für mich beschlossen, dass ich wieder versuchen will ins Berufsleben einzusteigen, ich meinem alten Beruf aus gesundheitichen Gründen unmöglich, wie auch mittlerweile vom Amtsarzt bestätigt.
Aber der Weg dorthin ist voller Steine und Widrigkeiten.
Teilhabe am Arbeitsleben wurde abgelehnt, ich sei zu krank zum Arbeiten. Zu dieser Erkenntnis kam man durch meine Diagnosen und Klinikberichte, ohne jedoch jemals selbst mit mir gesprochen zu haben. Ich bat um erneute Beurteilung, mit wurde gesagt ich solle ein Reha machen, Reha käme immer vor Teilhabe.
Also habe ich gehorcht und eine Reha beantragt, die abgelehnt wurde, da mein gesundheitlicher Zustand das nicht zulassen würde.
Mein Therapeut schrieb einen Widerspruch für mich, den ich einreichte und diesmal eine Zusage bekam.
Auf den Antritt musste ich natürlich wieder 2 Monate warten.
Noch während der Reha reichte ich erneut einen Antrag auf Teilhabe ein, der beim ersten Mal wieder abgelehnt wurde, da ich mich ja noch in eine Rehabilitationsmaßnahme befand, es sollte erneut geprüft werden. Auch das dauerte wieder knapp einen Monat.
Diesmal wurde sie genehmigt. Ich hatte Hoffnung.
Nach einem weiteren Monat hatte sich allerdings niemand bei mir gemeldet, ich rief bei der Rente an und bekam die Auskunft, es könne nochmal 4 Wochen dauern, das Aufkommen sei groß.
Nach einem weiteren Monat hatte ich nun endlich meinen Termin.
Heute habe ich den Ablauf mitgeteilt bekommen. Eine 3-wöchige Testung auf Eignung - Wartezeit - Gespräch der Ergebnisse und erneute Antragsstellung - Wartezeit - wenn ich Glück habe, kann ich im April eine Maßnahme starten, die wiederum 9 Monate andauern soll. Danach vielleicht eine Umschulung - vielleicht.
Ich bin müde. Ich kann das nicht mehr. Alles was ich wollte, war eine Umschulung. Ich habe knapp ein Jahr dafür gekämpft und jetzt soll ich wieder warten und Anträge stellen, warten und Anträge stellen.
Ich lebe am Existenzminimum. Von einem Ausbildungsgehalt könnte ich nicht leben, ich habe niemanden der mir helfen kann.
Was ich mir von Euch erhoffe kann ich nicht genau sagen. Ein nettes Wort. Zuspruch.
Erfahrungen?
Ich würde alles nehmen woran ich mich gerade klammern kann.
Bitte, ich brauche die Kraft weiter zu machen aber aus mir selbst kann ich sie gerade nicht beziehen.