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Frage an die Pendler: Diesel-/Benzinkosten?

Profitaenzer

Mitglied
Liebes Forum,

ich möchte mal nachfragen wie Ihr mit den ständig steigenden Treibstoffkosten umgeht? Mich macht das langsam völlig mürbe.

Ich wohne ca. 40km einfach zur Arbeit, also 80km pro Tag, 4 Tage die Woche, 1 Tag darf ich Home Office machen.

Wir sind damals etwas ländlicher gezogen, da wir weg wollten vom Krach der Großstadt. Öffis gibt es hier fast keine, d.h. wir sind auf das Auto angewiesen. Fahrgemeinsachaft ist schwierig, dafür habe ich zu lange Arbeitszeiten, oft bis spät Abends.

Ich fahre einen alten Opel Diesel, ein sehr robustes und sparsames Auto, ich komme mit ca. 5,2 Liter auf 100km weg.
Mit allem drum an dran und einigen Privatfahren (Papa dement) komme ich pro Monat auf gute 300 EUR Dieselkosten, die ich fest im Haushaltsbudget eingeplant habe.

Ich habe hin und her überlegt, Elekto Auto Leasing ja/nein, aber bei den Leasingraten komme ich mit den km einfach nicht aus und wenn ich mehr km möchte, steigt der Preis ganz extrem an. Das rentiert sich dann nicht. Neu kaufen geht finanziell nicht, ich bin Alleinverdiener, meine Frau ist Krankenschwester in Teilzeit, ihr Gehalt, insofern man das überhaupt so nennen kann im Pflegeberuf leider mehr ein Zubrot. Keine Chance.

Ich weiß nicht, 250 EUR jeden Monat, nur um in die Arbeit zu kommen, das ist schon ein Haufen Holz. Mittlerweile sind die Mieten in der Stadt auch derart hoch, selbst wenn man vielleicht was finden würde zu horrenden Preisen, aber wir wollen eigentlich nicht mehr zurück ins graue Betonsilo.

Wie geht Ihr damit um?

Hannes
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir sind damals etwas ländlicher gezogen, da wir weg wollten vom Krach der Großstadt.
Du hast aber sicherlich vorher die Nachteile gewusst und bist bewusst von der Arbeit weiter weggezogen ... .
Alternative wäre einen Job in der Nähe zu suchen, Umstieg auf ein E-Fahrzeug oder beim Chef um mehr Geld zu fragen. Es gibt Unternehmen die bieten zumindest steuerfreie Benzingutscheine an,

Ich hatte auch mal einen Arbeitskollegen, der 30 km von der Arbeitsstelle weggezogen ist und dann permanent ständig davon geredet hat wie teuer nun der Fahrtweg ist und sich das Arbeiten kaum noch lohnt, aber das hätte er vorher wissen können.

Ich habe einen einfachen Fahrtweg von 52km, muss aber zum Glück nur einmal in der Woche ins Büro (Rest Außendienst). Ärgerlich bei mir ist, das mir ein Dienstfahrzeug versprochen wurde, der aber erst in einem halben Jahr lieferbar ist. Ich bekomme zumindest den Fahrweg bezahlt, rocke aber trotzdem mein Auto, welches erst ein Jahr alt ist, ziemlich runter.
 
Jeder im Bekanntenkreis finanziert für günstiges Geld E Autos, deswegen wundert es mich, dass du nichts günstiges bekommst.
Könntest du über deinen Arbeitgeber was machen?

Warum nicht finanzieren? Leasen ist doch teurer und am Ende gehört dir das Auto nicht.
 
Ich weiß nicht, 250 EUR jeden Monat, nur um in die Arbeit zu kommen, das ist schon ein Haufen Holz. Mittlerweile sind die Mieten in der Stadt auch derart hoch, selbst wenn man vielleicht was finden würde zu horrenden Preisen, aber wir wollen eigentlich nicht mehr zurück ins graue Betonsilo.

Ja, eben. Einen Tod muss man sterben, hohe Mieten in der Stadt, dafür ist alles erreichbar. Oder günstiger wohnen auf dem Land, dafür hat man Fahrtkosten. Isso.
 
Ich hatte mal 12 km (mit dem Auto) einfache Strecke zur Arbeit, aber dann ist der AG umgezogen und es wurden 48 km einfach. Erst habe ich die 48 km meist mit Motorroller oder Fahrrad zur Bahnstation und den Rest mit der Bahn bewältigt. Bei Regen und Schnee war das kein Vergnügen, daher habe ich entschlossen, dass ich näher an die Bahnlinie ziehe, so dass ich die Bahn zu Fuß erreichen konnte.
Auto habe ich schon lange nicht mehr, aber das D-Ticket habe ich noch. Dir gegenüber eine Ersparnis von 287 € monatlich. Versicherung, Steuer, Garage, Reparaturen, Abnutzung nicht eingerechnet.

Für eingefleischte Autofahrer nicht denkbar, ich weiß.
 
Da ich in der glücklichen Lage bin, mit PV-Anlage derzeit nahezu kostenlos zu "tanken, und meinen alten Diesel nach 19 Jahren Anfang diesen Jahres gegen ein bis dahin noch relativ günstiges gebrauchtes E-Fahrzeug getauscht habe, bin ich recht entspannt.
Kosten des Verbrauchs wäre bei Diesel und dem E-Mobil identisch gewesen bei einem Dieselpreis von1,70 € / Liter (5Liter/100km) und 28ct / kWh.
Ich würde auf E-Mobil setzen. Hier in der Nachbarschaft sind viele auf den günstigen Dacia (E-Mobil) umgestiegen. Der scheint recht günstig und mit der Prämie von 6000 € auch recht günstig, wie mir gesagt wurde.
 

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