Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Hallo liebe Community,
Das neue Altersvorsorgedepot (AVD) startet am 1. Januar 2027 und löst die bisherige Riester-Rente in ihrer alten Form ab. Es ermöglicht Ihnen erstmals, staatlich geförderte Altersvorsorge direkt in ETFs und Fonds am Kapitalmarkt anzulegen, ohne dass strenge Beitragsgarantien die Rendite auffressen.
Mit Renteneintritt kann man sich bis zu 30% als Einmalzahlung auszahlen lassen und erhält den Rest als monatliche Rente. Einen Rechner dazu gibt es unter:
www.finanzfluss.de
Ich denke, dass die private Vorsorge als weitere Säule eben gesetzlicher Rente und Betriebsrente ein guter und wichtiger Baustein für die Altersvorsorge ist. Mit einer Startsumme von umgerechnet nur 10 € im Monat ist das Altersvorsorgedepot für nahezu jeden machbar. Generell profitieren vor allem kleine Einkommen/Renten von dem Depot.
Was mich allerdings überrascht: Trotz Steuerstundung und staatlicher Förderung ist das Altersvorsorgedepot keineswegs ein No-Brainer.
Ich bin auf eure Meinung gespannt. Was haltet ihr vom AVD?
Meine Vermutung ist: Menschen mit geringem Einkommen, denen das AVD am meisten helfen würde, werden kaum sparen wollen/können. Für höhere Einkommen macht es steuerlich keinen Sinn. Für mittlere Einkommen ist der Nutzen überschaubar und die Kapitalbindung ist abschreckend, gerade wenn man noch jung ist und vielleicht irgendwann Eigentum plant.
Die FDP wollte zu Zeiten der Ampel ursprünglich ein System nach schwedischem Vorbild, bei dem ein Teil Ihrer gesetzlichen Rentenbeiträge direkt für Sie am Aktienmarkt angelegt wird. Das jetzige AVD hingegen ist der Nachfolger der privaten Riester-Rente, den man selber aktiv besparen muss.
Ich möchte den Fokus nicht auf das Gesellschaftsthema legen, sondern eher praktisch auf uns selber. Also lohnt für euch das AVD und werdet ihr es nutzen?
Das neue Altersvorsorgedepot (AVD) startet am 1. Januar 2027 und löst die bisherige Riester-Rente in ihrer alten Form ab. Es ermöglicht Ihnen erstmals, staatlich geförderte Altersvorsorge direkt in ETFs und Fonds am Kapitalmarkt anzulegen, ohne dass strenge Beitragsgarantien die Rendite auffressen.
Mit Renteneintritt kann man sich bis zu 30% als Einmalzahlung auszahlen lassen und erhält den Rest als monatliche Rente. Einen Rechner dazu gibt es unter:
Altersvorsorgedepot-Rechner 2027
Wie viel Kapital hast du zur Rente? Finde mit unserem Rechner heraus, was das Altersvorsorgedepot ab 2027 an Förderung und Rendite für dich bereithält.
Ich denke, dass die private Vorsorge als weitere Säule eben gesetzlicher Rente und Betriebsrente ein guter und wichtiger Baustein für die Altersvorsorge ist. Mit einer Startsumme von umgerechnet nur 10 € im Monat ist das Altersvorsorgedepot für nahezu jeden machbar. Generell profitieren vor allem kleine Einkommen/Renten von dem Depot.
Was mich allerdings überrascht: Trotz Steuerstundung und staatlicher Förderung ist das Altersvorsorgedepot keineswegs ein No-Brainer.
- Vorgabe ist ein Kostendeckel von 1%. Ein erfahrender Anleger weiß allerdings, dass 1% für einen ETF extrem teuer ist und ETFs oft für nahe Null zu haben sind.
- Zwar spart man während der Ansparphase die Abgeltungssteuer von 25%, muss aber in der Auszahlphase das ganze mit dem persönlichen Steuersatz versteuern, der höher sein kann
- Das Geld ist bis zum Renteneintritt gebunden und selbst dann sind nur 30% als Auszahlung möglich. Man kann nicht auf halben Wege mit 40 sagen: Ich möchte mir davon eine Wohnung als Altersvorsorge kaufen
- das AVD ist relativ komplex und schwer kalkulierbar weil es diverse Zulagen gibt, z.B. für Kinder und vermutlich kaum jemand sein Einkommen und seine Rente lebenslang im Vorfeld kennt.
Ich bin auf eure Meinung gespannt. Was haltet ihr vom AVD?
Meine Vermutung ist: Menschen mit geringem Einkommen, denen das AVD am meisten helfen würde, werden kaum sparen wollen/können. Für höhere Einkommen macht es steuerlich keinen Sinn. Für mittlere Einkommen ist der Nutzen überschaubar und die Kapitalbindung ist abschreckend, gerade wenn man noch jung ist und vielleicht irgendwann Eigentum plant.
Die FDP wollte zu Zeiten der Ampel ursprünglich ein System nach schwedischem Vorbild, bei dem ein Teil Ihrer gesetzlichen Rentenbeiträge direkt für Sie am Aktienmarkt angelegt wird. Das jetzige AVD hingegen ist der Nachfolger der privaten Riester-Rente, den man selber aktiv besparen muss.
Ich möchte den Fokus nicht auf das Gesellschaftsthema legen, sondern eher praktisch auf uns selber. Also lohnt für euch das AVD und werdet ihr es nutzen?