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@FLoki979 Ich habe vor mehreren Jahren zuerst eine DBT gemacht, das war für die Stabilität, Achtsamkeit usw. und hilft mir auch bis heute noch sehr bezüglich dem Borderline. Anschließend kam noch eine Verhaltenstherapie. Eine Traumatherapie habe ich vor 2 Jahren stationär in Hamburg angefangen. Man hatte da Aufenthalte von 6 Wochen und es wird da Stück für Stück am Trauma gearbeitet. Leider musste ich das nach dem 2. Aufenthalt abbrechen wegen meiner Arbeit. Ich arbeite ja über eine Behinderten Werkstatt wegen PTBS und damals wurde plötzlich das Geld stark gekürzt. Seit dem versuche ich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu kommen, bin auch psychisch fit genug jetzt und mache grad Abschlüsse nach. Aber das ist ein extremer Kampf und vieles kollidiert mit der Therapiesuche und auch meine körperliche Gesundheit. Zuletzt hab ich mich stark um meine Adipositas Erkrankung gekümmert mit Magenbypass OP usw... als nächstes kommen mehrere OPS am Rücken. Parallel weiter der Kampf eine Ausbildung machen zu können. Ich muss schaffen dazwischen Platz zu machen für meine Psyche und Sozialphobie.... Therapeutensuche ist schweeer 😅 ich will ambulant nochmal Therapie suchen
Dann wünsche ich Dir viel Kraft und hier einen hilfreichen Austausch
 
Weiter oben hattest du von Kurt Tepperwein geschrieben. Ich kenne ihn nicht, aber las eben das es wohl viel um das Gesetz der Anziehung geht?

Kurt Tepperwein ist ein Buchautor unter anderem, der über Suggestionen und Hypnose berichtet und diese erfolgreich auch zu Heilszwecken anwendete, bzw immer wieder beschrieb, wie beeinflussbar das menschliche Gehirn ist.
Ein Beispiel- er hat jemanden suggeriert, dass er ihm eine glühende Münze in die Hand drückt ( während einer Hypnose) - das war aber eine Münze die nicht heiß war und trotzdem entwickelte sich eine Brandblase, deutlich sichtbar. Oder er suggerierte, hier ist niemand im Raum, dann warfen welche Kissen hin und her und der Hypnotisierte sah nur die Kissen- wie geht das?
Wir lassen uns viel einreden und handeln danach- zu unserem Wohle, oder zu unserem Schaden.
Ich kann mich selber gut beeinflussen- zb aussteigen aus komischen Befindlichkeiten, mich wieder einfinden in Leichtigkeit, das ist wie untertauchen und wieder auftauchen- eine Übungssache, das kann jeder lernen.
 
Kämpfen um gute Noten zb, kämpfen um eine schlanke Figur zu bekommen, soziale Phobie, irgendwelche anderen Ängste bekämpfen uvm...... muss das sein..? Kann man ohne diese Kämpfe nicht auch gut leben?
Wer verlangt, dass du das machst?
Darin interpretierst du, dass ich mir schade? Dabei waren das bewusste Entscheidungen für mehr Selbstfürsorge.

"Der Kampf" um gute Noten war nötig, da ich vor Jahren eine für mich sehr große Fehlentscheidung getroffen habe innerhalb der Behinderten Werkstatt zu arbeiten. Bis heute ärgere ich mich über diese Entscheidung. Nach viel Beratung weiß ich nämlich, dass ich ohne gute Noten und Abschluss nicht auf den allgemeinen Arbeitsmarkt komme, was mein Traum ist. Das liegt leider am System und weil es dazu allgemein schwierig ist sich mit mehrfacher körperlicher und psychischer Schwerbehinderung zu bewerben. Die Noten könnten mir dabei sehr helfen es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen auch mit den Behinderungen. Ich arbeite also mit den Noten daran mir meinen Traum zu erfüllen, ein Leben ohne Abhängigkeit vom Amt wo man sich auch mal etwas gönnen kann. Reisen, mehr von der Welt sehen. Konzerte besuchen, sich Träume erfüllen.

Die Abnahme gehört dazu. Ich hatte einen BMI von über 45 und dabei viele chronische Krankheiten. Das habe ich auch rein aus Selbstfürsorge entschieden, nicht um anderen zu gefallen. Mir geht es durch die Abnahme viel besser, psychisch und körperlich. Ich hatte vor Abnahme Reflux, Speiseröhre verätzt, Gastritis. Ich habe meinen Körper sehr lange nicht gut behandelt. Durch das Gewicht sind meine Hüften auch kaputt und meine Wirbelsäule muss bald operiert werden. Es ging bei der Abnahme also nicht um eine schlanke Figur oder wie ich ankomme, sondern um meine Gesundheit um die ich mich jetzt endlich richtig kümmern möchte. Die Sozialphobie ist eher getrennt davon.. sie tritt auch hauptsächlich in Beziehungen auf die ein zwischen fremd und eng stehen. So wie Bekannte oder Kollegen glaube ich. Ich versuche das grad viel rauszufinden
 
Darin interpretierst du, dass ich mir schade? Dabei waren das bewusste Entscheidungen für mehr Selbstfürsorge.

"Der Kampf" um gute Noten war nötig, da ich vor Jahren eine für mich sehr große Fehlentscheidung getroffen habe innerhalb der Behinderten Werkstatt zu arbeiten. Bis heute ärgere ich mich über diese Entscheidung. Nach viel Beratung weiß ich nämlich, dass ich ohne gute Noten und Abschluss nicht auf den allgemeinen Arbeitsmarkt komme, was mein Traum ist. Das liegt leider am System und weil es dazu allgemein schwierig ist sich mit mehrfacher körperlicher und psychischer Schwerbehinderung zu bewerben. Die Noten könnten mir dabei sehr helfen es auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen auch mit den Behinderungen. Ich arbeite also mit den Noten daran mir meinen Traum zu erfüllen, ein Leben ohne Abhängigkeit vom Amt wo man sich auch mal etwas gönnen kann. Reisen, mehr von der Welt sehen. Konzerte besuchen, sich Träume erfüllen.

Die Abnahme gehört dazu. Ich hatte einen BMI von über 45 und dabei viele chronische Krankheiten. Das habe ich auch rein aus Selbstfürsorge entschieden, nicht um anderen zu gefallen. Mir geht es durch die Abnahme viel besser, psychisch und körperlich. Ich hatte vor Abnahme Reflux, Speiseröhre verätzt, Gastritis. Ich habe meinen Körper sehr lange nicht gut behandelt. Durch das Gewicht sind meine Hüften auch kaputt und meine Wirbelsäule muss bald operiert werden. Es ging bei der Abnahme also nicht um eine schlanke Figur oder wie ich ankomme, sondern um meine Gesundheit um die ich mich jetzt endlich richtig kümmern möchte. Die Sozialphobie ist eher getrennt davon.. sie tritt auch hauptsächlich in Beziehungen auf die ein zwischen fremd und eng stehen. So wie Bekannte oder Kollegen glaube ich. Ich versuche das grad viel rauszufinden
Großartig!!!!! Das ist ja ein völlig anderes Reden, als vorher- da wirktest du so mitgenommen und so überfordert irgendwie. Für so einen Fall müsste man sich fragen, ob man sich nicht lieber mit weniger zufrieden gibt, statt eingehen vor lauter Leistungsdruck.

Ich war heute bei meiner Enkeltochter, sie hat nach Mediziner Autismus und ADHS- mit acht Jahren las sie bereits dicke Bücher für Erwachsene, sie konnte so viel, sie war sehr talentiert in vielen Bereichen- dann kam das Mobben, diese Unverständnis ihrer speziellen Art gegenüber. Nichts konnte sie mehr, wegen dieses "Schämendmachen" von ihren Lehrern und Mitschülern entschied sie sich für Untertauchen und Teilnahmslos sein. Ihr Papa, mein Sohn wäre für Fördern und Durchhalten, ich habe aber das Gefühl, richtiger wäre weg von diesem Stress. Das meint auch die Mama. Heute habe ich erfahren, dass sie keine weiterführende Schule besucht- ich bin so froh für sie, sie leidet echt schwer unter diesen Anforderungen, da ist sie jetzt mal geschont. Durchatmen und dann wieder starten. Das ist jetzt dran.
So war es auch bei dir- du bist vielleicht jetzt erst so weit und das Vorher war auch wichtig.
 
da wirktest du so mitgenommen und so überfordert irgendwie.
Seit dem ersten Post ist ja auch viel Zeit vergangen und in den Monaten ist viel passiert - sehr positives aber auch viel was nacharbeitet. Z.b. habe ich die Beziehung zu meiner langjährigen Freundin gekappt, da sie sehr schädlich war. Aber ich bin seit dem isoliert, hab so keine Freunde mehr. Das würde ich gerne ändern durch Gruppenangebote usw. 🙂
dann kam das Mobben, diese Unverständnis ihrer speziellen Art gegenüber.
Das mit deiner Enkeltocher kann ich sehr gut nachvollziehen und genau das ist auch dieser Punkt. Man mag sich selbst eigentlich genau so obwohl man spürt, dass man anders ist. Aber es verletzt, wenn andere deshalb auch anders behandeln. Vieles sind glaube ich auch Berührungsängste. Selbst das Mobbing passiert aus Unsicherheit der anderen, denke ich. Das macht es nicht okay, aber zeigt es liegt viel an unserer Gesellschaft.
Ihr Papa, mein Sohn wäre für Fördern und Durchhalten,
Das kommt ganz auf ihren Charakter an finde ich. Ich arbeite ja wie gesagt in einer Behinderten Werkstatt und all meine Kollegen sind auf unterschiedliche Art schwerbehindert. Manche ADHS, Autistisch, Schizophrenie, Trauma und auch viele körperlich oder geistig behindert. Manche sind super autonom und selbstbewusst, sie lassen sich durch nichts beschränken oder was sagen. Andere hingegen sehr unsicher und manche werden zuhause gar nicht gefördert, wobei gerade das manchen auch gut täte für ihren Selbstwert. Es kommt also sehr darauf an wie deine Enkelin da so ist.
richtiger wäre weg von diesem Stress.

keine weiterführende Schule besucht- ich bin so froh für sie, sie leidet echt schwer unter diesen Anforderungen, da ist sie jetzt mal geschont.
Ich verstehe was du meinst, außerhalb gibt es viele Menschen und Abläufe die nicht gut damit umgehen. Die sehr belastend sein können. Aber unter der Käseglocke zu sein ein Leben lang, das kann je nach Typ Mensch auch schaden. Nicht sie muss sich ändern, die Gesellschaft müsste es und das geht nur wenn man raus schreitet und auch anspricht.
So war es auch bei dir- du bist vielleicht jetzt erst so weit und das Vorher war auch wichtig.
Ja das stimmt. Aber nicht diese Käseglocke der Werkstatt hat dabei geholfen, sondern Menschen zu denen ich Vertrauen aufgebaut habe. Die mich angenommen haben zum ersten Mal. Positive Erfahrungen dadurch und genau das brauche ich glaube ich. Deshalb suche ich Kontakt. Aber ich komme dabei noch oft in diese Muster, dass ich mich anpassen muss und alles für andere tun muss, damit ich sicher bin. Dieser blöde Schutzmechanismus von früher.. falls jemand weiß, wie man am besten an dem inneren Kind arbeitet - da bin ich für Tipps gerne offen. Deine Enkelin wird ihren Weg bestimmt finden, es klingt so als hätte sie Menschen die sie sehr unterstützen. 🙂
 
Mei Selvici, ich halte dir die Daumen! Wer hat das geschafft, dass du diese Kraft auf einmal hast und dieses Durchstarten? Wie kam das?
Seit dem ersten Post ist ja auch viel Zeit vergangen und in den Monaten ist viel passiert - sehr positives aber auch viel was nacharbeitet. Z.b. habe ich die Beziehung zu meiner langjährigen Freundin gekappt, da sie sehr schädlich war. Aber ich bin seit dem isoliert, hab so keine Freunde mehr. Das würde ich gerne ändern durch Gruppenangebote usw. 🙂

Das mit deiner Enkeltocher kann ich sehr gut nachvollziehen und genau das ist auch dieser Punkt. Man mag sich selbst eigentlich genau so obwohl man spürt, dass man anders ist. Aber es verletzt, wenn andere deshalb auch anders behandeln. Vieles sind glaube ich auch Berührungsängste. Selbst das Mobbing passiert aus Unsicherheit der anderen, denke ich. Das macht es nicht okay, aber zeigt es liegt viel an unserer Gesellschaft.

Das kommt ganz auf ihren Charakter an finde ich. Ich arbeite ja wie gesagt in einer Behinderten Werkstatt und all meine Kollegen sind auf unterschiedliche Art schwerbehindert. Manche ADHS, Autistisch, Schizophrenie, Trauma und auch viele körperlich oder geistig behindert. Manche sind super autonom und selbstbewusst, sie lassen sich durch nichts beschränken oder was sagen. Andere hingegen sehr unsicher und manche werden zuhause gar nicht gefördert, wobei gerade das manchen auch gut täte für ihren Selbstwert. Es kommt also sehr darauf an wie deine Enkelin da so ist.



Ich verstehe was du meinst, außerhalb gibt es viele Menschen und Abläufe die nicht gut damit umgehen. Die sehr belastend sein können. Aber unter der Käseglocke zu sein ein Leben lang, das kann je nach Typ Mensch auch schaden. Nicht sie muss sich ändern, die Gesellschaft müsste es und das geht nur wenn man raus schreitet und auch anspricht.

Ja das stimmt. Aber nicht diese Käseglocke der Werkstatt hat dabei geholfen, sondern Menschen zu denen ich Vertrauen aufgebaut habe. Die mich angenommen haben zum ersten Mal. Positive Erfahrungen dadurch und genau das brauche ich glaube ich. Deshalb suche ich Kontakt. Aber ich komme dabei noch oft in diese Muster, dass ich mich anpassen muss und alles für andere tun muss, damit ich sicher bin. Dieser blöde Schutzmechanismus von früher.. falls jemand weiß, wie man am besten an dem inneren Kind arbeitet - da bin ich für Tipps gerne offen. Deine Enkelin wird ihren Weg bestimmt finden, es klingt so als hätte sie Menschen die sie sehr unterstützen. 🙂
Zuerst einmal....wenn man dir zuhört, dann könnte man meinen, du seist nicht nur völlig frei von irgendwelchen - wie soll ich sagen, Beeinträchtigungen..? Ich möcht wissen, wo dein Platz ist, wo du hingehörst. Garantiert hast du ein riesiges Potenzial, wie könntest du das am besten nutzen? Guck mal deine Eloquenz, deine offenbar große Intelligenz, das wird man dir vielleicht niemals zutrauen, oder überhaupt daran denken, nach deinem Werdegang.
Echt seltsam, meine Enkelin hat mit acht Jahren eine Rede gehalten, wie eine Fachkraft, immer wieder verblüffte sie mich mit ihren Gedanken, so gar nicht kindlich. Ihre Aufsätze lasen sich wie von einem Bestsellerautor- sie hat übrigens damals erzählt, das wird sie einmal werden, Autor und Köchin und Kunstschaffende...
Das kann sie ja noch verwirklichen. Zuerst muss sie sich wieder in sich selber finden und zu dem zurückkehren, was sie eigentlich ist. Derzeit ist sie schwer angeschlagen noch- aber schon viel blitzte wieder aus ihren Augen gestern, sie kommt wieder auf, das merke ich.
So wie du.
Du bist irrsinnig verblüffend. Im positiven Sinne.
 
Bei mir war die letzten Tage ein Neunjähriges Nachbarmädchen häufig zu Besuch. Sie musste aus der Schule, weil sie untragbar ist, im Herbst muss sie wechseln, sie sollte Retalin nehmen, wegen ihres Verhaltens. Ich sehe nichts, das falsch wäre, ganz im Gegenteil, so was von gscheit, so was von schnell begreifen, oder Ideenreich, die ganze Art, so wie sie ist, die ist unvorstellbar schön. Alleine schon, wie sie überlegt und was ihr so alles auffällt, einfällt, die ist "normalen" Leuten haushoch voraus. Zb meinte sie beim Eis selber machen ( ich habe ihr das beigebracht)- die Konsistenz stimmt noch nicht, wie kann man als Neunjährige diesen Begriff anwenden, der ist doch nicht üblich im Wortschatz eines Kindes.
Beim Spazierengehen pflückt sie Kräuter, sie kennt sehr viele beim Namen und erzählt, was sie damit machen wird- ein Öl mit jenem, eine Tinktur mit diesem, eine Seifenlauge mit dem usw- das hat sie von ihrer Mama abgeschaut, aber sie ist sehr interessiert und geht sehr achtsam vor, mit allem.
Und zu so etwas sagen welche, sie ist krank... gesünder geht nicht, rein schon vom Interesse her, was sie alles interessiert, sie ist fröhlich, kapiert irrsinnig schnell- zb hat sie in einer Minute aus Ton eine Mietze geformt, mit einer speziellen Kopfhaltung und die Figur der Katze original wie Katzen aussehen. Zack, Zack, fertig, ebenso ein Rabe- so war auch meine Kleine- darum ist mir egal, was da alles gesagt wird, ich fördere sie da, wo ich weiß, dass ihre Stärken sind. Sie ist in Mathe durchgefallen- kluges Mädchen. Jetzt hat sie frei. Sorgen mach ich mir jedenfalls keine.
 
Selvica, wie alt bist du jetzt? Das war ja totales Glück, Leute zu treffen, die dich "entfesseln" konnten.
Ach wie schön wärs, wenn dieser Weg von dir dich dort hin bringt, wo du spürst, hier bin ich daheim, hier zeigt sich meine volle Form, so, wie ich bin.
 

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