Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Tochter möchte Geld von uns leihen und lügt uns offensichtlich an.

Positv empfinde ich es jedenfalls, dass sie meiner Tochter angeboten hat, ihre Eltern zu einer Sitzung dazuzuholen, damit sie sich einen Gesamteindruck verschaffen kann und auch wir als Eltern die Gelegenheit bekommen, unsere Sicht auf die Dinge zu schildern.
Ich kann mich nur wiederholen, aber ich finde dieses Vorgehen absolut ungewöhnlich und auch nicht unbedingt professionell. In der Therapie sollte es doch um deine Tochter und ihre Sicht auf die Dinge gehen, nicht um die der Eltern. Wundert mich wirklich, dass die Therapeutin das anbietet.

Der eingentliche Sinn sollte sein, dass wir quasi zu dritt ein klärendes Gespräch mit professioneller Unterstützung führen.
Wir haben anfangs abgelehnt - wegen der langen Anreise und auch, weil wir uns nicht weiter in die Rolle der Helikoptereltern katapultieren wollten.
Letztendlich einigten wir uns auf ein Telefongespräch.
Das hört sich schon wieder anders an, allerdings nicht nach Therapie im engeren Sinne. Das heißt dann aber deine Tochter war bei dem Telefongespräch bzw. der Telefonkonferenz anwesend?
 
Ich kann mich nur wiederholen, aber ich finde dieses Vorgehen absolut ungewöhnlich und auch nicht unbedingt professionell. In der Therapie sollte es doch um deine Tochter und ihre Sicht auf die Dinge gehen, nicht um die der Eltern. Wundert mich wirklich, dass die Therapeutin das anbietet.

Es steht dir vollkommen frei, die fundierte Arbeitsweise einer approbierten Fachkraft aus der Ferne als ungewöhnlich oder unprofessionell einzustufen.
Ich vertraue hier ganz pragmatisch der Therapeutin.
Meine Tochter hat diesen direkten Austausch selbst gewünscht und autorisiert.
Somit sehe ich hier weder ein Problem, noch einen Haken.
 
Es steht dir vollkommen frei, die fundierte Arbeitsweise einer approbierten Fachkraft aus der Ferne als ungewöhnlich oder unprofessionell einzustufen.
Das ist schön, dass ich das darf.

Ich vertraue hier ganz pragmatisch der Therapeutin.
Auch das ist schön, dann hat sich deine Sorge um die Seriösität der Therapeutin von vor ein paar Wochen wenigstens als unbegründet herausgestellt. Freut mich, vor allem für deine Tochter.
 
Warum zeifelst du die Diagnose der Therapeutin an gehst davon aus, dass ich "schlimmere Fehler" gemacht haben muss?
Ich zweifel die Diagnose auch an und auch mir erscheint das alles andere als seriös.
Das heißt doch aber nicht automatisch, dass du schlimmere Fehler gemacht haben musst... tatsächlich begründet sich mein Zweifel darauf, weil die vorherrschende Lehrmeinung zur Entstehung von NPS sagt, dass Genetik hier auch eine große Rolle innehat. Nur die Kombination aus genetischer Disposition und entsprechender Erziehung führt letztlich zu einer NPS.


Ich habe gerade keine Zeit, weiter auszuholen, aber vielleicht nimmst du nicht sofort alles für bare Münze, was diese Therapeutin sagt, sondern befasst dich in Ruhe damit. Es gibt nämlich auch wirklich unseriöse Therapeuten und man darf ihnen mit Skepsis begegnen.
Diesen Beitrag lese ich als reine Provokation.
Echt?!? Ich nicht.
Ich fand das sehr sachlich und dicht am Thema.
 
Ich kann am Vorschlag der Therapeutin auch nichts Schlimmes finden. Es war ein Angebot an die Tochter und die hat zugestimmt.

Kritisch finde ich allerdings schon, euch den Vorwurf zu machen, zu liebevoll und fürsorglich gewesen zu sein, auch wenn Überbehütung durchaus negative Folgen haben kann.

Wie würdest du denn selber eure Erziehung beschreiben? Habt ihr der Tochter nichts zugetraut, ihr alles abgenommen, sie nicht weg gelassen? Ihr jeden Wunsch von den Lippen abgelegen, Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen?

Üblicherweise entgleitet der Einfluss der Eltern doch spätestens im früheren Kindesalter, nämlich wenn die anderen Peer Groups (in Kita, Schule, Freizeit/Hobby) an Relevanz gewinnen. Ist da bei euch etwas schief gelaufen?

Tatsächlich glaube ich, dass gerade im jugendlichen und jungen Erwachsenenalter viele Menschen sehr unsicher sind. Und wenn dann dieser Mann, für den sich eure Tochter Geld leihen sollte, es nur geschickt genug anstellt, kann es schon dazu kommen, dass dessen Einfluss sich noch ganz anders auswirkt, z. B. in Kontaktabbruch. Das muss m. E. mit zu liebevollen Eltern überhaupt nichts zu tun haben.
 
Leider ist die Therapeutin der Meinung, Eltern legen grundsätzlich den Grundstein für die spätere Beziehungsfähigkeit oder - unfähigkeit ihrer Kinder.
Dadurch ist der Kontakt zu uns Eltern im Moment ziemlich belastet.

Ich vertraue hier ganz pragmatisch der Therapeutin.
Meine Tochter hat diesen direkten Austausch selbst gewünscht und autorisiert.
Dann hat sich ja in den letzten zwei Wochen viel getan.
 
Sie konnte sich glücklicherweise von diesem Mann lösen und macht nun eine Therapie.
Leider ist die Therapeutin der Meinung, Eltern legen grundsätzlich den Grundstein für die spätere Beziehungsfähigkeit oder - unfähigkeit ihrer Kinder.
Auch das ist schön, dann hat sich deine Sorge um die Seriösität der Therapeutin von vor ein paar Wochen wenigstens als unbegründet herausgestellt. Freut mich, vor allem für deine Tochter.

Die Seriosität der Therapeutin habe ich nie angezweifelt. Ich fand lediglich ihre harte Sichtweise "bedauerlich".

Laut Therapeutin handelt es sich um ein hochkomplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
begründet sich mein Zweifel darauf, weil die vorherrschende Lehrmeinung zur Entstehung von NPS sagt, dass Genetik hier auch eine große Rolle innehat. Nur die Kombination aus genetischer Disposition und entsprechender Erziehung führt letztlich zu einer NPS.
Mit dem hochkomplexen Zusammenspiel mehrerer Faktoren war auch die Genetik mit eingeschlossen.
 
Kritisch finde ich allerdings schon, euch den Vorwurf zu machen, zu liebevoll und fürsorglich gewesen zu sein, auch wenn Überbehütung durchaus negative Folgen haben kann.
Die Therapeutin hat es nicht direkt als Vorwurf verpackt.
Meine Tochter hat uns als stets verständnisvoll, liebevoll und gütig beschrieben.

Sie hat sich aber laut Therapeutin gewünscht, dass auch mal die Fetzen fliegen.

Auch wenn ich meine persönlichen Gründe habe, sehe ich ein, dass es verkehrt war, nie zu schimpfen, selten zu kritieren und immer für alles Verständnis zu zeigen.

Ich bin in großer Angst vor den Wutausbrüchen meines Vaters aufgewachsen und kann auch heute nicht gut damit umgehen, wenn jemand seinen Gefühlen ungehmmt feien Lauf lässt.

Das soll keine Rechtfertigung sein.

Aber es ist nun mal so, dass mich meine Vergangenheit dahingehend geprägt hat, dass ich mit lauten Worten und "fliegenden Fetzen" nicht gut klarkomme.

Wie würdest du denn selber eure Erziehung beschreiben? Habt ihr der Tochter nichts zugetraut, ihr alles abgenommen, sie nicht weg gelassen? Ihr jeden Wunsch von den Lippen abgelegen, Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen?
Gäbe es das derzeitige Problem nicht, hätte ich unsere Erziehung nie infrage gestellt.
Wir haben ihr weder zu wenig zugetraut, noch alles abgenommen. Auch Entscheidungen haben wir immer zusammen getroffen.


Üblicherweise entgleitet der Einfluss der Eltern doch spätestens im früheren Kindesalter, nämlich wenn die anderen Peer Groups (in Kita, Schule, Freizeit/Hobby) an Relevanz gewinnen. Ist da bei euch etwas schief gelaufen?

Das hat die Therapeutin auch erwähnt.
 
Die Seriosität der Therapeutin habe ich nie angezweifelt. Ich fand lediglich ihre harte Sichtweise "bedauerlich".
Dann ist ja alles gut. Was genau ist eigentlich das Problem über das wir hier diskutieren? Gibt es überhaupt ein Problem? Die Tochter macht eine Therapie, arbeitet mit professioneller Hilfe an sich und ihren Schwierigkeiten, die Therapeutin ist bemüht zwischen ihr und euch als Eltern ein Gespräch zu ermöglichen bzw. eure Sicht zu erfahren - hört sich doch alles sehr gut an?
 
Dann ist ja alles gut. Was genau ist eigentlich das Problem über das wir hier diskutieren?
Es gibt nichts zu diskutieren.

Ich habe mich lediglich an diesem älteren Beitrag von Pfefferminzdrops orientiert:

Viele User haben hier mit dir überlegt, Tipps gegeben und von Herzen zu helfen versucht. Das kann dir natürlich alles egal sein.. für mich und womöglich auch andere ist das ein bisschen wie Hilfe in Anspruch nehmen und noch nicht einmal danke sagen, wenn man die Helfer dann "dumm sterben lässt".

Ich gebe Pfefferminzdrops absolut recht:
Es wäre nicht fair, euch den letzten Stand der Dinge vorzuenthalten, nachdem ich eure Hilfe in Anspruch genommen habe.

Und das war heute morgen der letzte Stand der Dinge.

Bei meiner Tochter wurde mittlerweile eine vulnerable narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.
Das habe ich heute morgen erfahren.
Laut Therapeutin liegt die Schuld bei uns Eltern.
Wir haben sie viel zu sanft, liebevoll und bedürfnisorientiert erzogen.
Ich sehe tatsächlich einen großen Teil der Schuld bei mir.
Dadurch, dass ich selbst eine sehr lieblose, von emotionaler und körperlicher Gewalt geprägte Kindheit hatte, wollte ich bei meinen Kindern alles anders und besser machen.
Anders und besser kann eben auch bedeuten "anders falsch".
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben