Ich denke auch, es ist alles mehrfach und eindringlich gesagt worden, oft zynisch und nicht in einem netten Ton, das treibt so manche User schnell wieder weg. Deshalb finde ich es gut, dass du bleibst und zumindest bereit bist, darüber nachzudenken und hoffentlich auch bereit bist, etwas zu ändern - zum Wohle deines Sohnes.
Ich wollte noch etwas zu der Katzenallergie sagen, die ich auch habe. Ich hatte früher 2 Katzen und bekam dann im Erwachsenenalter Neurodermitis plus eine Kreuzallergie. Ich hatte offene Wunden an Armen und Beinen, wurde mehrmals wöchentlich bestrahlt, Kortison per Infusion, das ganze Programm. Die Katzen musste ich abschaffen, wenn ich heilen wollte. (keine Sorge, die Tiere wurden sicher und gut privat untergebracht). Mein damaliger Arzt meinte, wer Neurodermitis im Erwachsenenalter bekäme, könnte auch wieder heilen. So war es auch, nach 3 Jahren war der Spuk vorbei.
Warum ich das erzähle...ich war gegen meine Katzen allergisch, aber wie ich später feststellte, nicht gegen alle Katzen. Eine Freundin hatte eine Katze und als ich bei ihr zu Hause war, passierte nichts mit mir.
Vielleicht magst du das mal lesen:
"Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob es bestimmte Katzenrassen gibt, die mehr oder weniger stark eine Katzenhaarallergie auslösen. Vermutet wird dies unter anderem bei Rex-Katzen, der Balinese, Sibirischen Katzen und Nacktkatzen. Studien an der Technischen Universität München konnten diese Annahme nicht bestätigen. Dennoch kam es zu interessanten Ergebnissen: Kater stellen grundsätzlich ein höheres Risiko für eine Allergie dar als Weibchen! Verringern lässt sich dieses, wenn ein Kater kastriert wird. Bei den Weibchen konnte diesbezüglich kein Unterschied festgestellt werden. Die Studien zeigten zudem, dass es innerhalb einer Rasse zu großen Abweichungen kommen kann, ob eine Person auf eine Katze allergisch reagiert oder nicht. Es kann also durchaus sein, dass in einem Mehrkatzenhaushalt nicht alle, sondern nur eine bestimmte Katze für eine Allergie verantwortlich ist. Dies hängt mit der Allergenfreisetzung zusammen, bei der es große Unterschiede gibt.
Bei einem Verdacht auf eine Katzenhaarallergie sollte erst einmal von einem Facharzt eine eindeutige Diagnose festgestellt werden. Zumeist findet diese durch einen Pricktest (auf der Haut) oder eine Blutuntersuchung statt. Ist eine Katzenallergie erwiesen, können kurzfristig Antihistaminika oder Kortisonpräparate zum Einsatz kommen. Sind eventuelle (Haut-)Beschwerden nicht groß, können Cremes bereits zu einer deutlichen Verbesserung führen. Ebenso kann Inhalieren lindernd wirken oder ein Nasenspray wieder für freien Atem sorgen. Ob diese Maßnahmen ausreichend sind, hängt vom Schweregrad der Allergie ab. Keinesfalls sollte die Angelegenheit unterschätzt werden, denn die Folge einer nicht behandelten Katzenhaarallergie kann Asthma sein. Diese Krankheit verfolgt viele Menschen ein Leben lang.
Wer den Kontakt zu Katzen nicht vermeiden kann oder will, hat neben einer medikamentösen Behandlung auch die Möglichkeit der Hyposensibilisierung. Dabei wird der Allergiker über einen Zeitraum von einem halben bis zu zwei Jahren in regelmäßigen Abständen mit einer immer höheren Dosis des Allergens konfrontiert, um den Körper an dieses zu gewöhnen. Nach einer erfolgreichen Therapie sind die Reaktionen deutlich geringer."
Es steht in dem Text auch, was man hätte tun können, wenn die Katze schon im Haushalt lebt.
Eine Katzenhaarallergie muss kein Ausschlusskriterium für die Haltung einer Katze sein - doch es gibt einiges, was du dabei beachten solltest.
www.leonardo-catfood.de