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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135986
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Ich denke, dein Sohn flüchtet sich in fortnite mit seinen Freunden, weil seine geliebte Katze weg ist und er auf diesem Weg mit seinen alten Freunden Kontakt halten kann.

Kann das so sein?
So habe ich es bisher nicht gesehen, aber ja, das kann natürlich sein. Ich kann nicht ausschließen, dass Fortnite für ihn auch eine Möglichkeit ist, mit seinen Freunden verbunden zu bleiben oder sich zurückzuziehen, wenn ihm Dinge zu viel werden.
 
Ja, er war sehr ehrlich mit der 4.
Die meisten Schüler verschweigen in dem Alter die Noten komplett.
Zeigen zuhause keine Klassenarbeiten mehr vor.
Das wird sein nächster Schritt sein, er wird es nicht mehr erzählen, um so den Hausarrest zu umgehen.

Von daher ist es super wichtig für euch, wieder ins Gespräch zu kommen.
Ohne Vorhaltungen.

Frage ihn, wie du ihm behilflich sein kannst.
Wie du ihn unterstützen kannst, wie er sich fühlt und was seine Wünsche an eine zufriedenstellende Beziehung innerhalb der Familie sind.

Und bitte höre auf, seinen Rucksack und sein Zimmer zu durchsuchen.

Er ist doch nicht im Knast, sondern in einer Familie.
Du bringst ihm dadurch bei, dass es selbst innerhalb einer Familie kein Vertrauen gibt.
Wenn du ihm nicht vertraust, wie soll er dann dir Vertrauen?

Dadurch kapselt er sich nur noch mehr ab, flüchtet in weitere Lügen und rebelliert weiterhin.

Wann kommt denn das Baby?
 
Ich denke auch, es ist alles mehrfach und eindringlich gesagt worden, oft zynisch und nicht in einem netten Ton, das treibt so manche User schnell wieder weg. Deshalb finde ich es gut, dass du bleibst und zumindest bereit bist, darüber nachzudenken und hoffentlich auch bereit bist, etwas zu ändern - zum Wohle deines Sohnes.

Ich wollte noch etwas zu der Katzenallergie sagen, die ich auch habe. Ich hatte früher 2 Katzen und bekam dann im Erwachsenenalter Neurodermitis plus eine Kreuzallergie. Ich hatte offene Wunden an Armen und Beinen, wurde mehrmals wöchentlich bestrahlt, Kortison per Infusion, das ganze Programm. Die Katzen musste ich abschaffen, wenn ich heilen wollte. (keine Sorge, die Tiere wurden sicher und gut privat untergebracht). Mein damaliger Arzt meinte, wer Neurodermitis im Erwachsenenalter bekäme, könnte auch wieder heilen. So war es auch, nach 3 Jahren war der Spuk vorbei.

Warum ich das erzähle...ich war gegen meine Katzen allergisch, aber wie ich später feststellte, nicht gegen alle Katzen. Eine Freundin hatte eine Katze und als ich bei ihr zu Hause war, passierte nichts mit mir.

Vielleicht magst du das mal lesen:

"Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob es bestimmte Katzenrassen gibt, die mehr oder weniger stark eine Katzenhaarallergie auslösen. Vermutet wird dies unter anderem bei Rex-Katzen, der Balinese, Sibirischen Katzen und Nacktkatzen. Studien an der Technischen Universität München konnten diese Annahme nicht bestätigen. Dennoch kam es zu interessanten Ergebnissen: Kater stellen grundsätzlich ein höheres Risiko für eine Allergie dar als Weibchen! Verringern lässt sich dieses, wenn ein Kater kastriert wird. Bei den Weibchen konnte diesbezüglich kein Unterschied festgestellt werden. Die Studien zeigten zudem, dass es innerhalb einer Rasse zu großen Abweichungen kommen kann, ob eine Person auf eine Katze allergisch reagiert oder nicht. Es kann also durchaus sein, dass in einem Mehrkatzenhaushalt nicht alle, sondern nur eine bestimmte Katze für eine Allergie verantwortlich ist. Dies hängt mit der Allergenfreisetzung zusammen, bei der es große Unterschiede gibt.
Bei einem Verdacht auf eine Katzenhaarallergie sollte erst einmal von einem Facharzt eine eindeutige Diagnose festgestellt werden. Zumeist findet diese durch einen Pricktest (auf der Haut) oder eine Blutuntersuchung statt. Ist eine Katzenallergie erwiesen, können kurzfristig Antihistaminika oder Kortisonpräparate zum Einsatz kommen. Sind eventuelle (Haut-)Beschwerden nicht groß, können Cremes bereits zu einer deutlichen Verbesserung führen. Ebenso kann Inhalieren lindernd wirken oder ein Nasenspray wieder für freien Atem sorgen. Ob diese Maßnahmen ausreichend sind, hängt vom Schweregrad der Allergie ab. Keinesfalls sollte die Angelegenheit unterschätzt werden, denn die Folge einer nicht behandelten Katzenhaarallergie kann Asthma sein. Diese Krankheit verfolgt viele Menschen ein Leben lang.

Wer den Kontakt zu Katzen nicht vermeiden kann oder will, hat neben einer medikamentösen Behandlung auch die Möglichkeit der Hyposensibilisierung. Dabei wird der Allergiker über einen Zeitraum von einem halben bis zu zwei Jahren in regelmäßigen Abständen mit einer immer höheren Dosis des Allergens konfrontiert, um den Körper an dieses zu gewöhnen. Nach einer erfolgreichen Therapie sind die Reaktionen deutlich geringer."

Es steht in dem Text auch, was man hätte tun können, wenn die Katze schon im Haushalt lebt.

Mir war bewusst, dass Allergien sehr unterschiedlich verlaufen können, aber ich finde interessant, dass du beschreibst, dass du später nicht auf jede Katze gleich reagiert hast.
Wir haben uns vor der Entscheidung mehrmals ausführlich beraten lassen und verschiedene Möglichkeiten betrachtet. Natürlich haben wir auch versucht, die Allergie in den Griff zu bekommen. Antihistaminika haben wir ausprobiert, aber das war für uns keine dauerhafte Lösung, da sie lediglich die Symptome lindern und keine langfristige Veränderung bewirken. Uns wurde auch die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilsierung/Desensibilisierung) erklärt. Uns wurde gesagt, dass eine solche Therapie mehrere Jahre dauern kann und der Erfolg nicht garantiert ist. Wir mussten auch berücksichtigen, dass mein Verlobter bereits starke allergische Reaktionen hatte.
Wir haben damals auch versucht, eine andere Lösung zu finden und eine Gartenhütte katzengerecht umgebaut, mit dem Gedanken, dass der Kater weiterhin bei uns bleiben könnte, aber nicht im Haus leben müsste. Davon wurde uns jedoch von mehreren Seiten abgeraten, weil eine Trennung zwischen Innen- und Außenbereich in der Praxis sehr schwierig ist und Allergene trotzdem über Kleidung, Haare und Gegenstände ins Haus gelangen können. Außerdem wäre es für den Kater vermutlich keine optimale Lösung gewesen, weiterhin Teil der Familie zu sein, aber nicht wirklich mit uns zusammenleben zu können.
 
Mir war bewusst, dass Allergien sehr unterschiedlich verlaufen können, aber ich finde interessant, dass du beschreibst, dass du später nicht auf jede Katze gleich reagiert hast.
Wir haben uns vor der Entscheidung mehrmals ausführlich beraten lassen und verschiedene Möglichkeiten betrachtet. Natürlich haben wir auch versucht, die Allergie in den Griff zu bekommen. Antihistaminika haben wir ausprobiert, aber das war für uns keine dauerhafte Lösung, da sie lediglich die Symptome lindern und keine langfristige Veränderung bewirken. Uns wurde auch die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilsierung/Desensibilisierung) erklärt. Uns wurde gesagt, dass eine solche Therapie mehrere Jahre dauern kann und der Erfolg nicht garantiert ist. Wir mussten auch berücksichtigen, dass mein Verlobter bereits starke allergische Reaktionen hatte.
Wir haben damals auch versucht, eine andere Lösung zu finden und eine Gartenhütte katzengerecht umgebaut, mit dem Gedanken, dass der Kater weiterhin bei uns bleiben könnte, aber nicht im Haus leben müsste. Davon wurde uns jedoch von mehreren Seiten abgeraten, weil eine Trennung zwischen Innen- und Außenbereich in der Praxis sehr schwierig ist und Allergene trotzdem über Kleidung, Haare und Gegenstände ins Haus gelangen können. Außerdem wäre es für den Kater vermutlich keine optimale Lösung gewesen, weiterhin Teil der Familie zu sein, aber nicht wirklich mit uns zusammenleben zu können.
Wurde der Sohn in die Überlegungen mit einbezogen? Mit Sicherheit nicht.
 
Das gefährlichste an der ganzen Geschichte ist der gewaltbereite Verlobte:

Wenn du weiterhin so hochnäsig durch's Leben wandelst, TE, werden sie dir deinen Sohn wegnehmen und in irgendeine Einrichtung stecken, so viel ist gewiss-

Oder wer wird sich die nächsten Monate um deinen Sohn kümmern?

Doch nicht etwa dein Verlobter, vor dem dein Sohn schon jetzt panische Angst hat?

Such dir schleunigst wieder eine eigene Wohnung mit deinem Sohn, dieser Mann taugt nichts.

Ich würde ihn nach dieser Nummer auch nicht mehr heiraten und das Sorgerecht nicht teilen...

Du wirst noch an meine Worte denken, glaube mir TE, aber dann wird es zu spät sein, weil du keine echte Einsicht und Verständnis zeigst.
Heieiei...das ist aber mal ganz dünnes Eis hier!

Ich erlaube mir höflich zu erinnern an einen Verlobten, der ein obendrein gehandicaptes Kind an den Ohren gezogen hat und ihm mehrfach etwas verpasst hat, was im Verlauf der Geschichte euphemistisch als "Klaps" deklariert wurde.

Der besagte Verlobte ist dann außer Landes geflohen aus Angst vor der Polizei, weil das Kind sich an seine Lehrerin gewandt hat und vom Jugendamt in Obhut genommen wurde.

Und jemand, der hier empfiehlt "der Mann taugt nichts", ist ihm ins Ausland gefolgt.
Ich sag's nur mal.

So wegen dem Glashaus und den Steinen.
 
Das rechne ich dir auch hoch an. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, dass du ehrlich um eine Lösung bemüht bist.

Wir können uns nur darauf beziehen, was du bereit bist uns mitzuteilen, aber auch wie du auf Beiträge antwortest. Das sind unsere Fakten, mehr haben wir nicht. Es gäbe tausend Gründe, wie es zu eurer Situation gekommen ist, aber wir können ja nicht über Spekulationen diskutieren.
Das verstehe ich. Ihr könnt natürlich nur mit dem arbeiten, was ich hier schreibe und wie ich auf die Beiträge reagiere. Euch fehlen viele Hintergründe und die gesamte Geschichte, die man in einem Forum nie vollständig darstellen kann.
Ich versuche, andere Sichtweisen zu hören, Denkanstöße mitzunehmen und auch zu prüfen, wo ich mein eigenes Verhalten vielleicht anders betrachten muss.
Ja, er war sehr ehrlich mit der 4.
Die meisten Schüler verschweigen in dem Alter die Noten komplett.
Zeigen zuhause keine Klassenarbeiten mehr vor.
Das wird sein nächster Schritt sein, er wird es nicht mehr erzählen, um so den Hausarrest zu umgehen.

Von daher ist es super wichtig für euch, wieder ins Gespräch zu kommen.
Ohne Vorhaltungen.

Frage ihn, wie du ihm behilflich sein kannst.
Wie du ihn unterstützen kannst, wie er sich fühlt und was seine Wünsche an eine zufriedenstellende Beziehung innerhalb der Familie sind.

Und bitte höre auf, seinen Rucksack und sein Zimmer zu durchsuchen.

Er ist doch nicht im Knast, sondern in einer Familie.
Du bringst ihm dadurch bei, dass es selbst innerhalb einer Familie kein Vertrauen gibt.
Wenn du ihm nicht vertraust, wie soll er dann dir Vertrauen?

Dadurch kapselt er sich nur noch mehr ab, flüchtet in weitere Lügen und rebelliert weiterhin.

Wann kommt denn das Baby?
Danke für deine Gedanken. Ich möchte versuchen, mehr zuzuhören und nicht jedes Gespräch direkt mit einem Problem oder einer Konsequenz zu verbinden.
Das Thema Vertrauen ist ebenfalls etwas, worüber ich nachdenken muss. Den Rucksack oder das Zimmer zu kontrollieren, mache ich nicht, weil ich meinen Sohn wie jemanden behandeln möchte, dem man grundsätzlich misstraut, sondern weil ich mir Sorgen mache und Angst habe, etwas zu übersehen. Trotzdem verstehe ich den Gedanken dahinter, dass solche Kontrollen auch Auswirkungen auf das Vertrauen haben können. Ich möchte einen Weg finden, der beides berücksichtigt: meine Verantwortung als Mutter und sein Bedürfnis nach Privatsphäre und Vertrauen.
Das Baby kommt voraussichtlich Anfang September.
@Blauregen

ich kann dir leider keine private Nachricht senden und weiß nicht, ob ich dir die Tabletten hier verlinken darf.
Wie heißen die Tabletten denn?
 
Das gefährlichste an der ganzen Geschichte ist der gewaltbereite Verlobte:

Wenn du weiterhin so hochnäsig durch's Leben wandelst, TE, werden sie dir deinen Sohn wegnehmen und in irgendeine Einrichtung stecken, so viel ist gewiss-

Oder wer wird sich die nächsten Monate um deinen Sohn kümmern?

Doch nicht etwa dein Verlobter, vor dem dein Sohn schon jetzt panische Angst hat?

Such dir schleunigst wieder eine eigene Wohnung mit deinem Sohn, dieser Mann taugt nichts.

Ich würde ihn nach dieser Nummer auch nicht mehr heiraten und das Sorgerecht nicht teilen...

Du wirst noch an meine Worte denken, glaube mir TE, aber dann wird es zu spät sein, weil du keine echte Einsicht und Verständnis zeigst.
Hui, das geht aus meiner Sicht ein bisschen weit.

Te, du bist uneinsichtig, was deine Erziehungsmethoden angeht und auf den Verlobten lässt du ja auch nichts kommen. Hat der Verlobte Tendenzen zur Gewalt, oder nur bei der "gemeinsamen" Maßregelung des Sohnes?

Alles andere mit "grundsätzlich" nehme ich dir nicht ab. Du musst erst wieder lernen, Empathie zu empfinden, das kommt nicht von gleich.

Dein Sohn ist nicht perfekt, er ist ein normaler Teenager, da bringen Strafen nur bedingt was für meiner Meinung nichts. Eine 4 ist nicht schön, aber du tickst dann aus bei einer 5. Absolut nicht angemessen.,
 
Das du beleidigst wirst, finde ich auch nicht in Ordnung. Kritische Blicke auf die von dir erzählten Geschehnisse finde ich aber wichtig.


Vielleicht kannst du nochmal in Ruhe nachdenken, was einem 13-15-Jährigen Halt geben kann. Meiner Meinung nach ist es das Zuhause, die Schule, der gewohnte Freundeskreis, das Haustier und eine zugewandte Mutter. Was ja vor der neuen Beziehung mit deinem Partner alles vorhanden war. Nun hast du Schwangerschaftsprobleme, der zugesagte Kurzurlaub musste ausfallen, wieder zu Lasten des Sohnes und alles hat sich geändert für ihn. Wo empfindest du da Halt für einen 15-Jährigen?


Dein Verlobter hätte sich in beiden gewaltsamen Übergriffen zurück halten MÜSSEN. Er ist erwachsen, sollte seine Impulskontrolle im Griff haben und vom Kopf her anderes entscheiden. Oder willst du mir weiß machen, dass dein Verlobter sich vor dem Übergriff deines Sohnes schützen musste?

Meine Güte, er ist 15, mitten in der Pupertät. Natürlich will er mit Freunden zocken, am Handy hängen oder Skateboard fahren. Hast du in dem Alter nur gelernt, dich nie gegen deine Eltern aufgelehnt und warst das bravste Mädchen auf der Welt?




Liebe Blauregen, solange du nicht verstehst, dass es ein himmelweiter Unterschied ist, ob ein Jugendlicher schubst oder ob ein erwachsener Mann sich daraufhin aufbaut und ihn an die Wand drückt. Das ist GEWALT! Es geht hier nicht um kleine Kinder in der Sandkiste, wo der eine schreit: Der hat aber angefangen.

Für mich hat dieses Schubsen deines Sohnes eher den Anschein, dass er sich in die Ecke gedrängt fühlte, sein pupertierendes Hirn keinen anderen Ausweg fand angesichts seiner gefühlten Ungerechtigkeit. Du solltest es in der Gesamtheit sehen: Verlust des Zuhause, andere Schule die er nicht wollte, Freunde weg, Kater weg, alles wegen eines Mannes, der sich vor ihm aufbäumt und Mama weg, die ihn nicht beschützt. Pure Verzweifelung sehe ich da bei deinem Sohn.




Ich würde nur zu zweit, also Du und dein Sohn ein sehr ehrliches Gespräch führen. Zuallererst würde ich mich aus ganzen Herzen um Entschuldigung bitten. Dass Entscheidungen fielen, die ihn immer benachteiligt haben, aus deiner Sicht wolltest du zwar das Beste, aber hast ihn irgendwie überhört. Ich würde sagen, dass du merkst, dass er sich zurückzieht und dir das sehr weh tut. Du ihn aber verstehen kannst, dass er glaubt, dass die ganzen Entscheidungen gegen ihn waren. Du würdest jetzt erst erkennen, dass du Fehler gemacht hast und es jetzt besser machen möchtest.

Dann sprecht darüber, dass Hausarrest eine dumme Idee war und auch mit einer gewaltvollen Erziehung einher geht. Daher möchtest du ein neues System mit ihm gemeinsam kreieren. Du machst dir Sorgen, weil er hier und da mal schludderig beim Lernen ist und das u.U. seine weiteren Chancen beeinträchtigen. Findet also Zeiten fürs Lernen (eher niedrig ansetzen) und Zeiten fürs Zocken und Freunde treffen. Hausarrest ist von der Erziehungsmethode ab sofort ausgeschlossen. Sage ihm, dass er Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen kann, weil er jetzt soweit ist.

Sage nicht mehr "aber", wenn du deine Gründe anführen willst. Sage, ja ich verstehe deinen Standpunkt, ich versuche jetzt zu erklären, welche Sicht ich habe. Lass ihn ausreden und höre auch, was er hinter den Worten sagen will.

Dann musst du unbedingt mit ihm über die Übergriffe deines Verlobten sprechen. Du solltest deinem Sohn sagen, dass du in der Situation falsch reagiert hast. Du hättest deinen Verlobten zurück halten MÜSSEN und dich vor deinen Sohn stellen müssen. Auch hierfür ist eine explizite Entschuldigung fällig. Und dann bitte kein: ja aber du hast zuerst geschubst! Er weiß selbst, dass das nicht richtig war. Es geht in diesem Gespräch nicht um weitere Schuldzuweisungen, sondern um Verständnis für die Gefühlswelt deines pupertierenden Sohnes. Und anzuerkennen, dass ihr vieles falsch angegangen seid.
Danke für diese Rückmeldung. Kritik und kritische Fragen sind wichtig und ich bin bereit, mich damit auseinanderzusetzen.
Was für mich schwierig ist, sind persönliche Angriffe, Unterstellungen oder Beleidigungen. Das bringt mich nicht weiter und hilft auch nicht dabei, die Situation meines Sohnes besser zu verstehen.

Ich sehe, dass in den letzten Jahren für meinen Sohn viele Veränderungen zusammengekommen sind. Ich habe vieles davon aus meiner erwachsenen Perspektive betrachtet: den Umzug, die Schule, die Partnerschaft, die Schwangerschaft und die damit verbundenen Entscheidungen. Dabei habe ich vielleicht nicht immer ausreichend gesehen, wie sich diese Veränderungen aus seiner Sicht angefühlt haben und was sie ihm an Sicherheit genommen haben könnten.
Der ausgefallene Kurzurlaub tut mir besonders leid, weil er eigentlich als gemeinsame Zeit für uns geplant war. Dass er nun aufgrund meiner Schwangerschaft nicht stattfinden konnte, war nicht meine Entscheidung gegen ihn, aber ich verstehe, dass es sich für ihn trotzdem wie ein weiterer Verlust anfühlen kann.

Nein.

Ich bin in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und habe tatsächlich einen großen Teil meiner Freizeit mit Lernen verbracht, weil mir bewusst war, dass Bildung für meine Zukunft wichtig ist.

Ein Erwachsener trägt eine andere Verantwortung und muss in einer Konfliktsituation anders reagieren. Das stelle ich nicht infrage. Trotzdem gehört für mich zur gesamten Situation auch, dass Konflikte nicht körperlich gelöst werden dürfen, weder von einem Erwachsenen noch von einem Jugendlichen.

Danke für deine ausführlichen Gedanken und die konkreten Vorschläge. Ich finde es hilfreich, dass du nicht nur beschreibst, was aus deiner Sicht falsch gelaufen ist, sondern auch Ideen gibst, was ich jetzt anders machen könnte. Ich nehme mit, dass ein Gespräch mit meinem Sohn nicht daraus bestehen sollte, meine Entscheidungen zu erklären oder zu rechtfertigen, sondern erstmal zuzuhören und zu verstehen, wie er die letzten Monate erlebt hat.
Ich werde auch darüber nachdenken, welche Dinge ich anders hätte machen können und wo ich Verantwortung übernehmen muss. Gerade das Thema Vertrauen und die Situationen mit meinem Verlobten sind Punkte, die ich nicht einfach wegschieben möchte.
Es geht mir nicht darum, meinen Sohn zu bestrafen oder zu kontrollieren. Hinter manchen Entscheidungen standen Sorgen und der Wunsch, ihn zu unterstützen. Aber ich sehe, dass die Art und Weise, wie manches umgesetzt wurde, bei ihm möglicherweise etwas anderes ausgelöst hat.
 
Heieiei...das ist aber mal ganz dünnes Eis hier!

Ich erlaube mir höflich zu erinnern an einen Verlobten, der ein obendrein gehandicaptes Kind an den Ohren gezogen hat und ihm mehrfach etwas verpasst hat, was im Verlauf der Geschichte euphemistisch als "Klaps" deklariert wurde.

Der besagte Verlobte ist dann außer Landes geflohen aus Angst vor der Polizei, weil das Kind sich an seine Lehrerin gewandt hat und vom Jugendamt in Obhut genommen wurde.

Und jemand, der hier empfiehlt "der Mann taugt nichts", ist ihm ins Ausland gefolgt.
Ich sag's nur mal.

So wegen dem Glashaus und den Steinen.
Du begreift es nicht, oder?

Nach dem 1. Klaps gab es einen Monat Kontaktverbot und nach dem 2. Klaps wurde mein Sohn fremduntergebracht und mein Freund floh nach Spanien, nachdem es mein Sohn der Lehrerin erzählt hat.

Ich bin erst Monaten später meinem Freund nach Spanien gefolgt, als sie mir meinen Sohn aus anderen Gründen nicht wiedergegeben haben...

Das war kein Wurf aus einem Glashaus, das war eine ernstgemeinte Warnung an die TE.

Zur Erinnerung:
Ihr Verlobter ist handgreiflich ihrem Sohn gegenüber geworden und dieser hat jetzt panische Angst vor ihm.

Die TE sollte sich eine eigene Wohnung für sich, ihrem Sohn, Baby und Kater suchen und die Verlobung lösen-

Aber, liebe TE:

Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall.
 
Du solltest den Rucksack und seine Sachen nicht durchsuchen, da gibt es auch keinen Mittelweg. Wenn du ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihm hättest und ihr gut miteinander reden könntest, wüsstest du was in seinem Leben los ist, ohne Kontrollmaßnahmen.
Ich sehe da ehrlich gesagt etwas schwarz sowas nun aufzubauen, da schon in einem Monat das Baby kommt und du dann wahrscheinlich weder Zeit noch Nerven hast dich viel mit dem Sohn zu beschäftigen oder regelmäßig eine Familientherapie zu machen. Wie ist das geplant du bist mit dem Baby zu Hause , dein Mann geht arbeiten, der Sohn muss Rücksicht nehmen, wenn das Baby schläft usw. Ich sehe leider für den Sohn keine gute Perspektive für seine Lebensumstände zu Hause. Er wird sich vielleicht noch weiter zurückziehen und außer Haus sein wollen.
 
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