Die Steppenwölfin
Aktives Mitglied
Du kriegst hier wirklich fett Gegenwind, @Blauregen . Ich glaube, das ist nicht leicht auszuhalten.
Aber ich würde dich dringend bitten, es eben doch auszuhalten und darüber nachzudenken - für deinen Sohn!
Ich möchte dir mal ein kleines Gedankenspiel vorschlagen: statt mit deinem Sohn hast du mit deiner Schwester zusammengelebt, bis der Mann in euer Leben trat.
Stell dir vor, du hättest zu deiner Schwester gesagt, ihr Kater muss weg deswegen... natürlich kannst du das gut begründen. Und du bist auch überzeugt, dass nur das die beste Lösung sein kann.
Deine Schwester hätte dir einen Vogel gezeigt und gesagt, denk dir was anderes aus, Kerl oder Katze...dann hättet ihr einen Kompromiss aushandeln müssen. Eine für alle gangbare Lösung suchen müssen, eben so lange, bis alle Beteiligten sich mit dem Konzept arrangieren konnten.
Deine Schwester macht eine Weiterbildung und setzt eine Arbeit in den Sand, weil sie am Vorabend feiern war - was hättest du gesagt? Vermutlich nur "siehste, sowas kommt von sowas" und darüber hinaus wäre es nicht deine Angelegenheit gewesen.
Du kannst mal für all solche Situationen Sohn gegen Schwester gedanklich austauschen und gucken, was das mit deiner Sichtweise macht.
Und wenn du jetzt sagst, dein Sohn ist aber nicht erwachsen, dann halte ich dir entgegen, dass er mit 15 auch kein Kleinkind mehr ist und tatsächlich niemand auf der Welt bis 17 3/4 zu erziehendes Kind und mit dem 18. Geburtstag ruckartig erwachsen ist - das ist ein Prozess, in den ein erwachsen werdendes Kind hineinwachsen muss.
Davon abgesehen kann man mit Sanktionen keinen Menschen nach eigenem Gusto formen, außer man will ihn konsequent brechen. Ich hoffe, dass du das nicht willst. Und diese "Vaterfigur" will das hoffentlich auch nicht.
Aber ich würde dich dringend bitten, es eben doch auszuhalten und darüber nachzudenken - für deinen Sohn!
Ich möchte dir mal ein kleines Gedankenspiel vorschlagen: statt mit deinem Sohn hast du mit deiner Schwester zusammengelebt, bis der Mann in euer Leben trat.
Stell dir vor, du hättest zu deiner Schwester gesagt, ihr Kater muss weg deswegen... natürlich kannst du das gut begründen. Und du bist auch überzeugt, dass nur das die beste Lösung sein kann.
Deine Schwester hätte dir einen Vogel gezeigt und gesagt, denk dir was anderes aus, Kerl oder Katze...dann hättet ihr einen Kompromiss aushandeln müssen. Eine für alle gangbare Lösung suchen müssen, eben so lange, bis alle Beteiligten sich mit dem Konzept arrangieren konnten.
Deine Schwester macht eine Weiterbildung und setzt eine Arbeit in den Sand, weil sie am Vorabend feiern war - was hättest du gesagt? Vermutlich nur "siehste, sowas kommt von sowas" und darüber hinaus wäre es nicht deine Angelegenheit gewesen.
Du kannst mal für all solche Situationen Sohn gegen Schwester gedanklich austauschen und gucken, was das mit deiner Sichtweise macht.
Und wenn du jetzt sagst, dein Sohn ist aber nicht erwachsen, dann halte ich dir entgegen, dass er mit 15 auch kein Kleinkind mehr ist und tatsächlich niemand auf der Welt bis 17 3/4 zu erziehendes Kind und mit dem 18. Geburtstag ruckartig erwachsen ist - das ist ein Prozess, in den ein erwachsen werdendes Kind hineinwachsen muss.
Davon abgesehen kann man mit Sanktionen keinen Menschen nach eigenem Gusto formen, außer man will ihn konsequent brechen. Ich hoffe, dass du das nicht willst. Und diese "Vaterfigur" will das hoffentlich auch nicht.