Kirschblüte
Sehr aktives Mitglied
Ich muss deinen Beitrag kopieren, kann ihn nicht mehr zitieren.
"Nein, es ist nicht okay, aber es gab keine andere Möglichkeit. Wir haben wirklich nach anderen Lösungen gesucht.
Mein Sohn war beleidigt und traurig. Das spreche ich ihm auch nicht ab. Aber irgendwann sollte damit auch mal Schluss sein, und er sollte verstehen, dass wir es nicht aus Boshaftigkeit getan haben, sondern weil es keine anderen Optionen gab.
Es hätte die Option gegeben, mit dem Zusammenzug zu warten. Für deinen Sohn ist eben nicht Schluss damit.
Nein, es ist nicht in Ordnung. Mein Sohn war bei dem einen Zwischenfall wie erstarrt, beim zweiten hat er sich fast schon panisch losgerissen. Beide Male hat er sich danach eingeschlossen, einmal ist er über den Balkon abgehauen. Ich konnte in beiden Situationen nicht reagieren, weil sie bei mir großen Stress ausgelöst haben.
Wenn du in dem Moment nicht reagieren konntest, wäre eine Ansprache an deinen Freund und eine Aussprache zwischen euch Dreien dringend notwendig gewesen. Ist das geschehen? Hat dein Sohn die Gewissheit, dass das nicht noch einmal passiert? Ich kann mich schlecht da reindenken, weil hätte ein Mann versucht, meinen Sohn grob anzufassen, wäre er unverzüglich hochkant rausgeflogen.
Mütter, wie in deinem Fall, sollten ihre Kinder schützen, dann müssten Kinder nicht so viel Gewalt erfahren.
Er weiß, wie sehr ich ihn liebe.
Ich spreche dir nicht ab, dass du deinen Sohn liebst, bei deinem Sohn kommt das aber nicht mehr an, weil es nicht reicht, es zu sagen oder zu wissen, sondern weil dein Sohn deinen Schutz und Rückhalt braucht und deine uneingeschränkte Solidarität. Dein Sohn bleibt für immer, Partner kommen und gehen im ungünstigsten Fall.
Nein. Mein Sohn ist 15. Ich bin, wie gesagt, nicht seine Freundin, sondern seine Mutter und die Erwachsene. Das heißt, ich trage die Verantwortung, aber ich treffe auch die Entscheidungen.
Letztendlich triffst du die Entscheidungen, soweit richtig, das schließt aber nicht aus, dass du deinen Sohn in alle Entscheidungen mit einbeziehen hättest müssen, die sein Leben grundlegend verändern. Jetzt lese ich auch noch Schulwechsel. Ja, du trägst die Verantwortung, als Mutter voll und ganz hinter deinem Kind zu stehen.
Mein Sohn spricht kaum noch mit mir. Er antwortet nur einsilbig.
Wundert dich das wirklich? Er ist gerade dabei, sich innerlich von dir zu entfernen. Er musste jetzt erleben, dass er nicht wichtig ist, dass Entscheidungen für und nicht mit ihm getroffen wurden und werden. Ihm wurde mehrmals das Herz gebrochen. Nein, dann ist nicht irgendwann gut, nicht für ihn. Er hat Vertrauen verloren.
Ich vermute auch, dass er Drogen nimmt.
Auch hier trägst du Verantwortung und wirst kläglich scheitern, wenn du ihm Drogen verbietest. Warum? Du kommst jetzt nicht mehr an ihn ran. Sprichst du über deine Vermutung mit ihm oder lässt du es laufen?
Der Tenor ist hier eindeutig, du beharrst aber immer noch auf deiner Verantwortung und Entscheidungskraft. Bei mir entsteht der Eindruck, du bist gerade dabei, deinen Sohn zu verlieren. Er hat sicher auch angst davor, was als nächstes für ihn entschieden wird, was sich ändern könnte, ob dein Freund ihn nochmal bedrängt, ob du als Mutter für ihn noch präsent bist, was da noch kommt.
Hier wurde schon alles gesagt und ich merke, dass du dich kein Stück bewegst (habe evtl. nicht alles gelesen). Ich würde mich als Mutter fragen, was kann ich jetzt sofort tun, um das Vertrauen meines Kindes zurückzugewinnen. Wo liegt mein Anteil, dass mein Kind nicht glücklich ist? Habe ich Entscheidungen getroffen, die ihm schaden? Was wünscht sich mein Sohn von mir? Jetzt besteht ggf. noch die Möglichkeit, dass ihr einen Weg findet. Den großen Brocken der Arbeit sehe ich da bei dir.
"Nein, es ist nicht okay, aber es gab keine andere Möglichkeit. Wir haben wirklich nach anderen Lösungen gesucht.
Mein Sohn war beleidigt und traurig. Das spreche ich ihm auch nicht ab. Aber irgendwann sollte damit auch mal Schluss sein, und er sollte verstehen, dass wir es nicht aus Boshaftigkeit getan haben, sondern weil es keine anderen Optionen gab.
Es hätte die Option gegeben, mit dem Zusammenzug zu warten. Für deinen Sohn ist eben nicht Schluss damit.
Nein, es ist nicht in Ordnung. Mein Sohn war bei dem einen Zwischenfall wie erstarrt, beim zweiten hat er sich fast schon panisch losgerissen. Beide Male hat er sich danach eingeschlossen, einmal ist er über den Balkon abgehauen. Ich konnte in beiden Situationen nicht reagieren, weil sie bei mir großen Stress ausgelöst haben.
Wenn du in dem Moment nicht reagieren konntest, wäre eine Ansprache an deinen Freund und eine Aussprache zwischen euch Dreien dringend notwendig gewesen. Ist das geschehen? Hat dein Sohn die Gewissheit, dass das nicht noch einmal passiert? Ich kann mich schlecht da reindenken, weil hätte ein Mann versucht, meinen Sohn grob anzufassen, wäre er unverzüglich hochkant rausgeflogen.
Mütter, wie in deinem Fall, sollten ihre Kinder schützen, dann müssten Kinder nicht so viel Gewalt erfahren.
Er weiß, wie sehr ich ihn liebe.
Ich spreche dir nicht ab, dass du deinen Sohn liebst, bei deinem Sohn kommt das aber nicht mehr an, weil es nicht reicht, es zu sagen oder zu wissen, sondern weil dein Sohn deinen Schutz und Rückhalt braucht und deine uneingeschränkte Solidarität. Dein Sohn bleibt für immer, Partner kommen und gehen im ungünstigsten Fall.
Nein. Mein Sohn ist 15. Ich bin, wie gesagt, nicht seine Freundin, sondern seine Mutter und die Erwachsene. Das heißt, ich trage die Verantwortung, aber ich treffe auch die Entscheidungen.
Letztendlich triffst du die Entscheidungen, soweit richtig, das schließt aber nicht aus, dass du deinen Sohn in alle Entscheidungen mit einbeziehen hättest müssen, die sein Leben grundlegend verändern. Jetzt lese ich auch noch Schulwechsel. Ja, du trägst die Verantwortung, als Mutter voll und ganz hinter deinem Kind zu stehen.
Mein Sohn spricht kaum noch mit mir. Er antwortet nur einsilbig.
Wundert dich das wirklich? Er ist gerade dabei, sich innerlich von dir zu entfernen. Er musste jetzt erleben, dass er nicht wichtig ist, dass Entscheidungen für und nicht mit ihm getroffen wurden und werden. Ihm wurde mehrmals das Herz gebrochen. Nein, dann ist nicht irgendwann gut, nicht für ihn. Er hat Vertrauen verloren.
Ich vermute auch, dass er Drogen nimmt.
Auch hier trägst du Verantwortung und wirst kläglich scheitern, wenn du ihm Drogen verbietest. Warum? Du kommst jetzt nicht mehr an ihn ran. Sprichst du über deine Vermutung mit ihm oder lässt du es laufen?
Der Tenor ist hier eindeutig, du beharrst aber immer noch auf deiner Verantwortung und Entscheidungskraft. Bei mir entsteht der Eindruck, du bist gerade dabei, deinen Sohn zu verlieren. Er hat sicher auch angst davor, was als nächstes für ihn entschieden wird, was sich ändern könnte, ob dein Freund ihn nochmal bedrängt, ob du als Mutter für ihn noch präsent bist, was da noch kommt.
Hier wurde schon alles gesagt und ich merke, dass du dich kein Stück bewegst (habe evtl. nicht alles gelesen). Ich würde mich als Mutter fragen, was kann ich jetzt sofort tun, um das Vertrauen meines Kindes zurückzugewinnen. Wo liegt mein Anteil, dass mein Kind nicht glücklich ist? Habe ich Entscheidungen getroffen, die ihm schaden? Was wünscht sich mein Sohn von mir? Jetzt besteht ggf. noch die Möglichkeit, dass ihr einen Weg findet. Den großen Brocken der Arbeit sehe ich da bei dir.