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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135986
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Du redest viel davon, welche „Opfer“ ihr bringt, und wie wenig dankbar dein Sohn dafür ist.
Und ein 15jähriger ist wahrscheinlich auch nicht scharf darauf, dass plötzlich jemand die Vaterrolle bei ihm übernimmt (was ist mit seinem biologischen Vater? Hat er Kontakt?)
Wenn er im Urlaub am Pool chillen will, was ist so schlimm daran? Ein 15jähriger will keine gemeinsamen Erinnerungen mehr schaffen, sonder sich abnabeln und selbstbestimmt leben.
Jetzt soll er auch noch Juchu schreien dass du schwanger bist und er eine kleine Schwester bekommt.
Und das allerbeste ist dass du seinen Kater abgegeben hast. Quasi eingetauscht für Mann und Hund. Und da erwartest du Verständnis von ihm?
DU hast dir diesen Mann ausgesucht. DU bist froh, dass du nicht mehr allein (mit Kind) bist. Deinem Sohn wurde dieser Mann quasi aufgezwungen und er muss nun schauen wie er damit klarkommr, mit allen Konsequenzen.
Hab doch DU mal ein bisschen Verständnis für deinen Sohn.
(Wenn meine Eltern - wegen was auch immer - mein Haustier abgegeben hätten hätte ich ihnen das NIE verziehen! Nie!)
 
Klassische Pubertät, nichts Extremes. Entweder man geht damit gelassen um, denn zu ändern ist da nichts, oder man lässt sich unnötig stressen.
Das gestresst Sein zeigt vielmehr, dass Du Erwartungen an ihn hast, die er derzeit nicht erfüllen kann.
Niemand muss Familienurlaub toll finden, nicht in der Pubertät, gib ihm die Freiheit seine eigenen Fehler zu machen.
Unseren Mädchen haben wir die Entscheidungen überlassen, ihnen aber sehr klar gesagt, dass sie sich auch der Konsequenzen bewusst sein müssen und sie nicht misslaunig bei uns antrullern müssen, wenn sie gescheitert sind. Eigenverantwortung. Hat prima funktioniert, sie haben keinen Mist gebaut und viele Erfahrungen gemacht, die sie sonst nicht gemacht hätten.
Heute sind sie mit 24 und 21 derart eigenständig und ziehen ihr Ding (Studium, Leben,…) durch, dass es uns täglich an uns selbst erinnert.
Gestresst waren wir nie und laute Auseinandersetzungen gab es auch nicht. Mal gab es eine vorsichtige Nachfrage, warum Klamotten nicht gewaschen wurden, nun, weil nur das, was in der Waschküche liegt, gewaschen wird. Ein winziger Hinweis und schwups lagen die Klamotten nicht mehr im Zimmer rum.
Wenn er merkt, dass sein Verhalten nicht erzieherisch korrigiert wird, dann wird es langweilig, Erwartung löst Gegenwehr aus. Den erzieherischen Zeigefinger ertragen Puber”tiere” in der Regel nicht!
Kommunikation und Gespräche sind Angebote an ihn, keine Forderung. Und wenn er es erst drei Wochen später bereden will, dann hat er diese Zeit gebraucht, um mit sich selbst klar zu werden, das kann man nicht erzwingen, das sind notwendige Prozesse.
 
Mal gab es eine vorsichtige Nachfrage, warum Klamotten nicht gewaschen wurden, nun, weil nur das, was in der Waschküche liegt, gewaschen wird. Ein winziger Hinweis und schwups lagen die Klamotten nicht mehr im Zimmer rum.
So entspannt läuft das aber nicht überall, da habt ihr obendrauf auch eine Portion Glück gehabt.
 
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