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Gelöscht 135986
Gast
Ich habe diesen Beitrag bereits in einem anderen Forum gepostet. Ich habe mir Rat, Verständnis oder auch Austausch erhofft, wurde aber nur angefeindet und habe einen Shitstorm bekommen. Ich bin für Kritik offen, aber bitte stellt mich nicht als Rabenmutter hin.
Ich war viele Jahre alleinerziehend und habe meinen Sohn ganz allein großgezogen. Ich habe auf so vieles verzichtet, damit es ihm an nichts fehlt. Vor zwei Jahren habe ich endlich meinen Verlobten kennengelernt. Bei ihm hat einfach alles gepasst. Das Schönste war, dass er meinen Sohn sofort akzeptiert hat und sich sogar vorstellen konnte, irgendwann die Vaterrolle zu übernehmen. Nach allem, was ich allein geleistet habe, war das für mich wie ein Geschenk.
Trotz allem scheint mein Sohn überhaupt nicht wertzuschätzen, was ich für ihn tue.
Statt dankbar zu sein, lügt er mich ständig an, redet kaum noch mit uns und verbringt am liebsten jede freie Minute mit seinen Freunden. Im Haushalt hilft er grundsätzlich erst nach mehrmaliger Aufforderung, verdreht die Augen und benimmt sich, als wäre jede Kleinigkeit eine Zumutung. Türen werden geknallt, in seinem Zimmer wurden schon mehrfach Vapes gefunden und er sieht ständig übermüdet aus. Auf Fragen bekommt man höchstens einsilbige Antworten.
Wir investieren jeden Monat sehr viel Geld in seine Privatschule, damit er später einmal alle Möglichkeiten hat. Seine Noten sind zwar gut, aber bei Weitem nicht so gut, wie sie sein könnten. Es wirkt, als wäre ihm völlig egal, welche Opfer wir für ihn bringen. Selbst im Urlaub wollte er nichts mit uns unternehmen. Statt gemeinsame Erinnerungen zu schaffen, lag er jeden Tag nur faul am Pool. Irgendwann fragt man sich wirklich, warum man sich überhaupt noch Mühe gibt.
Mein Verlobter arbeitet jede Woche 50 bis 60 Stunden. Wenn er nach Hause kommt, wünscht er sich einfach nur Ruhe. Stattdessen herrscht hier ständig schlechte Stimmung, weil mein Sohn provoziert und jede Kleinigkeit zum Machtkampf macht. Es ist schon zu Handgreiflichkeiten gekommen. Mein Verlobter hat sich sofort bei mir entschuldigt, aber mein Sohn hat sich in seinem Zimmer eingeschlossen, ist anschließend über den Balkon verschwunden und kam nachts sogar leicht betrunken zurück. Dass ich mir stundenlang die schlimmsten Sorgen gemacht habe, schien ihn überhaupt nicht zu interessieren. Er denkt in solchen Momenten nur an sich. Besonders verletzt mich, dass er mir bis heute vorwirft, unseren Kater abgegeben zu haben. Mein Verlobter ist hochgradig allergisch gegen Katzen, außerdem hätte sich der Kater vermutlich nie mit seinem Hund verstanden. Es gab schlicht keine andere Möglichkeit. Trotzdem hält mein Sohn mir diese Entscheidung ständig vor, ohne auch nur einmal Mitgefühl für meinen Verlobten oder meine Situation zu zeigen. Auch hier sieht er wieder nur seine eigene Perspektive.
Jetzt bin ich schwanger und in wenigen Monaten kommt seine kleine Schwester zur Welt. Er behauptet zwar, sich auf sie zu freuen, aber gleichzeitig sorgt er jeden Tag für Unruhe. Irgendwann muss doch auch er verstehen, dass sich nicht alles nur um ihn dreht.
Ab Oktober haben wir einen Termin bei einem Therapeuten und außerdem Gespräche bei der Erziehungsberatung. Ich hoffe sehr, dass ihm dort endlich jemand klarmachen kann, dass sich die Welt nicht ausschließlich um ihn dreht und dass man auch einmal Rücksicht auf andere nehmen muss, vor allem auf die Menschen, die ihm sein ganzes Leben lang alles ermöglicht haben. Aber was mache ich bis dahin? Was muss ich noch tun, damit mein Sohn endlich begreift, wie viel wir für ihn opfern? Wie kann ich ihm klarmachen, dass sein Verhalten unsere ganze Familie belastet? Warum erkennt er nicht, dass wir nur das Beste für ihn wollen? Wie schaffe ich es, dass er meinen Verlobten endlich als Respektsperson akzeptiert? Glaubt ihr, ein Therapeut kann ihm endlich klarmachen, dass nicht immer alle anderen schuld sind?
Ich war viele Jahre alleinerziehend und habe meinen Sohn ganz allein großgezogen. Ich habe auf so vieles verzichtet, damit es ihm an nichts fehlt. Vor zwei Jahren habe ich endlich meinen Verlobten kennengelernt. Bei ihm hat einfach alles gepasst. Das Schönste war, dass er meinen Sohn sofort akzeptiert hat und sich sogar vorstellen konnte, irgendwann die Vaterrolle zu übernehmen. Nach allem, was ich allein geleistet habe, war das für mich wie ein Geschenk.
Trotz allem scheint mein Sohn überhaupt nicht wertzuschätzen, was ich für ihn tue.
Statt dankbar zu sein, lügt er mich ständig an, redet kaum noch mit uns und verbringt am liebsten jede freie Minute mit seinen Freunden. Im Haushalt hilft er grundsätzlich erst nach mehrmaliger Aufforderung, verdreht die Augen und benimmt sich, als wäre jede Kleinigkeit eine Zumutung. Türen werden geknallt, in seinem Zimmer wurden schon mehrfach Vapes gefunden und er sieht ständig übermüdet aus. Auf Fragen bekommt man höchstens einsilbige Antworten.
Wir investieren jeden Monat sehr viel Geld in seine Privatschule, damit er später einmal alle Möglichkeiten hat. Seine Noten sind zwar gut, aber bei Weitem nicht so gut, wie sie sein könnten. Es wirkt, als wäre ihm völlig egal, welche Opfer wir für ihn bringen. Selbst im Urlaub wollte er nichts mit uns unternehmen. Statt gemeinsame Erinnerungen zu schaffen, lag er jeden Tag nur faul am Pool. Irgendwann fragt man sich wirklich, warum man sich überhaupt noch Mühe gibt.
Mein Verlobter arbeitet jede Woche 50 bis 60 Stunden. Wenn er nach Hause kommt, wünscht er sich einfach nur Ruhe. Stattdessen herrscht hier ständig schlechte Stimmung, weil mein Sohn provoziert und jede Kleinigkeit zum Machtkampf macht. Es ist schon zu Handgreiflichkeiten gekommen. Mein Verlobter hat sich sofort bei mir entschuldigt, aber mein Sohn hat sich in seinem Zimmer eingeschlossen, ist anschließend über den Balkon verschwunden und kam nachts sogar leicht betrunken zurück. Dass ich mir stundenlang die schlimmsten Sorgen gemacht habe, schien ihn überhaupt nicht zu interessieren. Er denkt in solchen Momenten nur an sich. Besonders verletzt mich, dass er mir bis heute vorwirft, unseren Kater abgegeben zu haben. Mein Verlobter ist hochgradig allergisch gegen Katzen, außerdem hätte sich der Kater vermutlich nie mit seinem Hund verstanden. Es gab schlicht keine andere Möglichkeit. Trotzdem hält mein Sohn mir diese Entscheidung ständig vor, ohne auch nur einmal Mitgefühl für meinen Verlobten oder meine Situation zu zeigen. Auch hier sieht er wieder nur seine eigene Perspektive.
Jetzt bin ich schwanger und in wenigen Monaten kommt seine kleine Schwester zur Welt. Er behauptet zwar, sich auf sie zu freuen, aber gleichzeitig sorgt er jeden Tag für Unruhe. Irgendwann muss doch auch er verstehen, dass sich nicht alles nur um ihn dreht.
Ab Oktober haben wir einen Termin bei einem Therapeuten und außerdem Gespräche bei der Erziehungsberatung. Ich hoffe sehr, dass ihm dort endlich jemand klarmachen kann, dass sich die Welt nicht ausschließlich um ihn dreht und dass man auch einmal Rücksicht auf andere nehmen muss, vor allem auf die Menschen, die ihm sein ganzes Leben lang alles ermöglicht haben. Aber was mache ich bis dahin? Was muss ich noch tun, damit mein Sohn endlich begreift, wie viel wir für ihn opfern? Wie kann ich ihm klarmachen, dass sein Verhalten unsere ganze Familie belastet? Warum erkennt er nicht, dass wir nur das Beste für ihn wollen? Wie schaffe ich es, dass er meinen Verlobten endlich als Respektsperson akzeptiert? Glaubt ihr, ein Therapeut kann ihm endlich klarmachen, dass nicht immer alle anderen schuld sind?