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Ich habe Angst, dass unsere Beziehung daran zerbricht

Getrennt wohnen möchte ich auf keinen Fall.



Was meine beruflichen Träume betrifft, bin ich schon am Ziel. Den Traum habe ich mir innerhalb der letzten 3 Jahre erfüllt. Er hat mich dabei sehr unterstützt. Und ich konnte zeitweise deswegen auch nur Teilzeit arbeiten.

Hochzeit und Kinder spielen bei uns keine Rolle.



Ich habe eine Zeit lang finanziell ausgeglichen, weil es wegen Corona sehr schwer war. Das war ja nicht seine Schuld. Mittlerweile ist es ja nicht mehr so.

Er wird bald mehr Freizeit haben. Im Moment arbeitet er so um die 70-80 Stunden pro Woche, 365 Tage im Jahr, er arbeitet auch im Urlaub. Das wird dann nicht mehr so extrem sein.



Unsere Beziehung könnte z.B. an dem permanenten aufeinander hocken scheitern. Wir sind nämlich beide "Zuhause-Menschen". Wir verlassen also in unserer Freizeit das Haus nicht, um zum Sport zu gehen oder sonstiges.
Und es war immer ganz gut, wenn er dann mal ein paar Tage beruflich weg war. Wir haben uns dann nicht gesehen, uns ein bisschen vermisst und aufeinander gefreut. Das wird dann bald wegfallen, wenn wir fast jeden Tag rund um die Uhr zusammen sind.
Aber das ist doch kein Schicksal. Du könntest häufiger ins Büro gehen. Er könnte sich einen externen Arbeitsplatz anmieten. Ihr könntet die Wohnung mal einzeln verlassen, wenn ihr trotzdem zu viel aufeinander hockt. Da muss doch keine Beziehungskrise draus entstehen.
 
Oh, je.

Du weißt gar nicht was er in seiner Freizeit gerne macht.
Er hatte ja fast keine....

Er hat Dinge, die er gerne macht. Das sind aber Zuhause-Hobbys. Ich bin ja genau so.

Aber das ist doch kein Schicksal. Du könntest häufiger ins Büro gehen. Er könnte sich einen externen Arbeitsplatz anmieten. Ihr könntet die Wohnung mal einzeln verlassen, wenn ihr trotzdem zu viel aufeinander hockt. Da muss doch keine Beziehungskrise draus entstehen.

Beziehungskrisen entstehen nur leider schneller als man denkt.

Ich kann nicht 5 Tage pro Woche zur Arbeit gehen und muss Homeoffice machen. Und bei ihm siehts auch eher schlecht aus mit irgendwas anmieten. Das geht aus verschiedenen Gründen nicht.
 
Und für das Homeoffice kannst du dir keinen Büroraum anmieten?

Ich würde das auch nicht wollen. In einem (vermutlich teuer) angemieteten Zimmer hab ich vielleicht eine Kaffeemaschine und einen Kühlschrank, aber im HO zuhause hab ich alles und kann zwischendurch meinen Alltag erledigen.

Ich frag mich eher, warum du soviel Angst vor der drohenden Nähe (oder Enge?) hast, @Mrs.Rock.
Ihr scheint ja finanziell gut aufgestellt zu sein. Dann sucht euch doch eine größere Wohnung. Da ihr beide Zuhause-Menschen seid, wäre das doch sinnvoll, denkst du nicht? Muss ja kein Eigentum sein.
Oder ein Haus außerhalb, wenn ihr sowieso beide HO macht. Da kann man sich ganz gut aus dem Weg gehen.

Normalerweise lesen wir hier erst dann von Krisen, wenn sie eingetreten sind.
Ob prophylaktische Unterstützung hilft, sie abzuwenden, keine Ahnung.
 

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